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Thursday, 3 Jun 2010
EUR auf Jahrestief zum Pfund Sterling
Am Mittwoch stabilisierte sich der EUR über der Marke von $1,22, verbuchte jedoch Kursverluste gegen das Pfund Sterling. EUR/GBP handelt aktuell bei 0,8365, nachdem das Währungspaar zuvor bis unter die Marke von 0,8400 gefallen war und zwischenzeitlich ein Tagestief um 0,8279 erreichte. Zu später Handelsstunde in New York erholte sich EUR/GBP gestern zwar leicht, dennoch werden Abwärtstendenzen wieder deutlich.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.2390 | 1.4880 | 93.30 | 1.1700 | 0.8700 | 0.8475 |
| 1.2350 | 1.4770 | 93.00 | 1.1625 | 0.8650 | 0.8440 | |
| 1.2310 | 1.4720 | 92.50 | 1.1575 | 0.8550 | 0.8395 | |
| Support | 1.2210 | 1.4605 | 91.75 | 1.1470 | 0.8400 | 0.8325 |
| 1.2180 | 1.4550 | 91.50 | 1.1420 | 0.8330 | 0.8280 | |
| 1.2145 | 1.4500 | 91.20 | 1.1380 | 0.8275 | 0.8250 |
Wirtschafts News
USD - Dollar wertet deutlich gegen Yen auf
Zum japanischen Yen wertete der USD am Mittwoch deutlich auf. USD/JPY handelt aktuell um 92,20. Mit Rücktritt des japanischen Premierministers Yukio Hatoyama geriet gestern Nacht auch der japanische Yen ins Taumeln.
Nachdem der EUR zum USD am Dienstag aus Sorge vor einer erneuten Verschärfung der europäischen Schuldenkrise bis auf 1,2112 Dollar abrutschte und damit ein 4-Jahres-Tief markierte, blieb es bei einem eher ruhigen EUR/USD-Handel am Mittwoch. Investoren verweisen auf Optimismus versprechende Konjunkturdaten aus den USA als Beweggrund, wie das Ergebnis zu den Ausstehenden Hausverkäufen, das über den Erwartungen der Experten lag. Die erhöhte Risikobereitschaft am Markt sorgt für steigende Kurse.
Als Reaktion auf die erste Leitzinserhöhung der Kanadischen Notenbank sowie einen anziehenden Rohstoffhandel gab der USD gestern gegen den Kanadischen Dollar nach. USD/CAD rutscht um 200 Punkte auf 1,0385 ab.
Händler sollten ihre Augen heute bereits eine Stunde vor Markteröffnung in New York offen halten. Positive Konjunkturdaten aus den USA erhöhen derzeit die Risikobereitschaft unter den Anlegern. Besonderen Einfluss auf die Märkte nimmt heute der ADP-Arbeitsmarktbericht (Mai), Beschäftigung privater Sektor um 14:15 Uhr sowie der ISM-Index, (Mai) nicht-verarbeitendes Gewerbe um 16:00 Uhr.
EUR - Ausstehende Hausverkäufe lassen Anleger in Euro investieren
Die europäische Gemeinschaftswährung handelt zum US-Dollar heute Morgen etwas fester im Vergleich zum Handelsschluss am Mittwoch. Dabei konnte der Euro einen Teil der zuvor verbuchten Kursverluste ausgleichen. Als Ursache nennen Händler ein überraschend positives Ergebnis zum US-Indikator Ausstehende Hausverkäufe. Die guten US-Konjunkturdaten weckten die Risikobereitschaft der Anleger am Devisenmarkt.
Zum japanischen Yen wurde der Euro ebenfalls fester gehandelt. Diese Kursentwicklung war eine direkte Reaktion auf den Rücktritt des japanischen Premierministers Yukio Hatoyama von Dienstag auf Mittwochnacht. Des Weiteren verzeichnete die Gemeinschaftswährung Kursgewinne gegen das Pfund Sterling. EUR/GBP handelte bereits in den vergangenen Tagen unter 0,8400 und notiert mittlerweile bei 0,8360. Marktbeobachter erwarten für das Währungspaar weitere Abwärtstendenzen, möglicherweise bis zur Marke 0,8200.
EUR-Händler sollten heute die neuesten Zahlen zum Einzelhandelsumsatz (April) in der Eurozone gut im Auge behalten. Prognosen zufolge soll sich der Umsatz im Vormonatsvergleich um 0,1% gesteigert haben. Ein positives Ergebnis kann den EUR nur weiter stützen. Andererseits könnten Optimismus versprechende Daten aus Großbritannien, wie der Einkaufsmanagerindex (Mai), nicht-verarbeitendes Gewerbe dem GBP weiteren Auftrieb bringen.
JPY - Anleger stoßen Yen nach Hatoyama-Rücktritt ab
Mit Rücktritt des japanischen Premierministers Yukio Hatoyama geriet gestern Nacht auch der japanische Yen ins Taumeln. Die politischen Unstimmigkeiten im Land belasten den Yen und setzen seine Attraktivität als Safe-Haven-Währung am Markt ab. Entsprechend verbuchte der JPY am Mittwoch Kursverluste auf breiter Front. Zum US-Dollar stürzte der JPY von 91,44 auf 92,20 US-Dollar. Zum EUR fiel der Yen heute früh auf 113,36. Eine Fortsetzung dieses Trends im weiteren Handelsverlauf sei zu erwarten, so Händler.
Ferner werden die für heute zur Veröffentlichung ausstehenden US-Indikatoren ADP-Arbeitsmarktbericht sowie ISM-Index die Markttendenzen des Tages bestimmen. Wie stark der Save-Haven-Status des Yen unter den jüngsten politischen Entwicklungen in Japan leidet, wird sich zeigen, sollte das Ergebnis der Indizes enttäuschen. Bislang flüchteten sich viele Anleger in den sicheren Anlegehafen des JPY, sobald die Verunsicherung am Markt zunahm. Laut Einschätzung vieler Investoren werden die Abwärtstendenzen des JPY gegen die Hauptwährungen zunächst anhalten.
Rohöl - Positive US-Daten bringen Ölpreis Auftrieb
Auch am Mittwoch setzten die Ölpreise ihren Erholungskurs der letzten Handelstage fort. Anleger verwiesen, wie oftmals zuvor, auf gute Vorgaben von den Aktienmärkten und überraschend positive Zahlen vom US-Immobilienmarkt als Auslöser für die optimistische Stimmung am Ölmarkt. Investoren gewinnen derzeit wieder Vertrauen in eine nachhaltige Erholung der US- sowie Welt-Konjunktur.
Mit Spannung erwarten Händler die heute um 17:00 Uhr zur Veröffentlichung ausstehenden US-Rohöllagerbestand. Experten zufolge sollen die Vorräte in der vergangenen Woche leicht zurückgegangen sein, was den Ölpreisen zusätzliche Unterstützung verleihen könnte. Darüber hinaus sollten Rohöl-Händler jegliche Fundamentaldaten aus den USA heute aufmerksam verfolgen. Händler sind derzeit optimistisch eingestellt und glauben an ein sich beschleunigendes Erholungstempo der globalen Konjunktur und folglich steigende Ölpreisen. Sollten die Lagerbestandsdaten heute die Erwartungen der Experten jedoch enttäuschen, könnte sich Rohöl wieder in Richtung $70-Marke pro Barrel bewegen.
Technische News
EUR/USD
Auf der 4-Stunden-Chart verdeutlicht das Aufwärtskreuzen des Slow Stochastic, dass sich eine Kurskorrektur nach oben ankündigt. Die übrigen Oszillatoren bewegen sich jedoch unablässig im neutralen Bereich. Hier werden geringere Kursschwankungen als gewöhnlich erwartet. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, könnte heute die richtige Entscheidung sein.
GBP/USD
Allem Anschein nach ist die Aufwärtskorrektur dieses Paares begrenzt, seitdem GBP/USD die 1,4766-Marke erreicht hat. Das Abwärtskreuzen des Slow Stochastic auf der Stunden-Chart könnte bedeuten, dass sich der generelle Abwärtstrend fortsetzt. Verkaufen ist hier möglicherweise eine gute Strategie.
USD/JPY
Die Tages-Chart gibt für USD/JPY unterschiedliche Signale aus. Ihr RSI schwankt im neutralen Bereich. Mittlerweile hat sich der RSI der Wochen-Chart jedoch im „überverkauften“ Bereich eingefunden, was bedeuten könnte, dass in nächster Zukunft eine Kurskorrektur nach oben zu beobachten sein wird. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, sobald die obere Grenze der Handelsspanne überwunden ist, könnte sich auszahlen.
USD/CHF
Die inzwischen typischen Kursschwankungen auf der 4-Stunden-Chart setzen sich fort. Sowohl RSI als auch Slow Stochastic der Stunden-Chart schwanken im neutralen Bereich. Die Tages-Chart weist wiederum ein gemäßigt abwärts geneigtes Momentum mit abnehmender Intensität aus. Forex-Anleger sollten deutlichere Signale abwarten, bevor sie diesem Markt beitreten.
Die Wild-Card
GBP/AUD
Auf der 4-Stunden-Chart ist nach wie vor eine rückläufige Ausrichtung zu erkennen. Das Momentum ist demnach weiterhin niedrig. Der RSI schwankt um 50 und bestätigt die Annahme, dass der Trend weiteres Potenzial in sich trägt. Innerhalb eines kürzeren Zeitrahmens kreuzt der Slow Stochastic auf der Stunden-Chart aufwärts, was auf eine leichte Kurskorrektur nach oben hindeutet, die sich vor der Wiederaufnahme des Abwärtstrends einstellen könnte. Auch heute können Forex -Anleger ihre Gewinne erneut maximieren, indem sie bei Höchstständen verkaufen und sich den aktuellen Abwärtstrend zu Nutze machen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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