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Friday, 16 Apr 2010
EUR fällt abermalig wegen Griechenland-Belastung
Ursache für die gestrigen Abwärtstendenzen des EUR bleibt die aktuelle Griechenlandproblematik, die in Zusammenhang mit der Gesamtverschuldung Athens und des drohenden Bankrotts des Mitgliedsstaates steht. Zu später Handelsstunde wurden die Kursverluste jedoch begrenzt, nachdem der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Unterstützung für Athen bestätigte und sich nun mit Vertretern von Griechenland treffen wolle.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3690 | 1.5645 | 94.05 | 1.0680 | 0.9385 | 0.8850 |
| 1.3650 | 1.5580 | 93.70 | 1.0645 | 0.9369 | 0.8826 | |
| 1.3615 | 1.5525 | 93.45 | 1.0615 | 0.9345 | 0.8805 | |
| Support | 1.3500 | 1.5425 | 92.90 | 1.0550 | 0.9310 | 0.8750 |
| 1.3450 | 1.5390 | 92.60 | 1.0525 | 0.9280 | 0.8725 | |
| 1.3400 | 1.5350 | 92.20 | 1.0495 | 0.9253 | 0.8700 |
Wirtschafts News
USD - Uneinheitliche Daten weniger richtungweisend
Der USD schloss am Donnerstag uneinheitlich gegen die Hauptwährungen, nachdem gestern eine Reihe wichtiger Konjunkturdaten aus den USA veröffentlicht wurde. Eine tatsächliche Ausrichtung ließ sich jedoch für die US-Währung nicht ausmachen. Deutlich wurde gestern, dass die amerikanischen Arbeitslosenzahlen in der vergangenen Woche überraschend gestiegen sind und sich insgesamt 484.000 Menschen erstmals arbeitslos meldeten. Experten hatten mit lediglich 439.000 Anträgen gerechnet. Eher enttäuschend fiel auch die Industrieproduktion in den USA im Monat März aus, die um 0,1% gestiegen ist und somit wesentlich unter den Erwartungen der Experten von 0,6% lag. Der TIC-Bericht zu den langfristigen Nettokapitalzuflüssen übertraf wiederum mit $47,1 Mrd. die Prognosen von $34,2 Mrd. Darüber hinaus fiel der Empire State Manufacturing Index, der regionale Konjunkturbericht des Fed-Distriktes New York, äußerst positiv aus. Anstelle der erwarteten 24,0 Zähler, wurde der Indexstand bei 31,9 ausgegeben.
Die vorgenannten Indizes stärkten den USD gegen EUR und Pfund Sterling. Zum japanischen Yen wertete die US-Währung jedoch leicht ab. Eine eindeutige Richtung ließ sich für den Dollar nicht ausmachen.
Für heute stehen der vorläufige Bericht des Verbrauchervertrauens der Universität Michigan sowie neueste Zahlen zu den US-Baugenehmigungen auf der Agenda. Da Analysten voraussagen, dass sich die Daten positiv auf die Risikobereitschaft am Markt auswirken werden, könnte sich EUR/USD wieder etwas nach unten korrigieren. Die nächste Unterstützungsmarke für das Cross liegt bei 1,3525. Eine Überwindung dieser könnte das Währungspaar bis auf die Unterstützungsmarke bei 1,3400 drücken.
EUR - Griechenland wendet sich an IWF
Die europäische Gemeinschaftswährung verbuchte am Donnerstag zunächst deutliche Kursverluste, erholte sich jedoch im weiteren Handelsverlauf wieder, nachdem der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Unterstützung für Athen gestern bestätigte und sich am Montag mit Vertretern von Griechenland treffen will. Laut IWF sei der Beschluss der Euroländer ein sehr wichtiger Schritt. Die Eurogruppe will Athen, falls benötigt, in diesem Jahr bis zu 30 Mrd. Euro zur Verfügung stellen. Der Internationale Währungsfonds würde das Programm mitfinanzieren.
Die Griechenlandproblematik bringt den EUR weiterhin unter Druck. EUR/USD fiel im Donnerstagshandel bis auf 1,3520. Der Eröffnungskurs wurde mit 1,3649 ausgegeben. Zu Handelsschluss notierte das Cross bei 1,3554. Auch EUR/JPY rutschte leicht ab und schloss mit 125,69 von zuvor 127,49 zu Markteröffnung.
Die Gemeinschaftswährung steht voraussichtlich zunächst weiterhin unter starkem Druck, bis sich die Konjunkturlage in Griechenland etwas entspannt. Experten bleiben dennoch skeptisch in Anbetracht der Konjunktursorgen um weitere Mitgliedsstaaten der Europäischen Währungsunion (EWU). Dabei belasten auch die wachsenden Haushaltsdefizite der Mitgliedsländer Portugal, Spanien und Italien die Märkte. Laut Marktbeobachter könnte EUR/USD wieder zurück auf die zentrale Unterstützungsmarke bei 1,3385 fallen.
JPY - Yen-Stärke setzt sich fort
Der japanische Yen wertete am gestrigen Donnerstag gegen eine Vielzahl der Hauptwährungen auf. Uneinheitliche US-Konjunkturdaten und die gegenwärtig grundlegende Schwäche im Euroraum gab der asiatischen Währung Auftrieb. Die negativen US-Arbeitsmarktdaten und ein positiver Philadelphia-Fed-Index ließ Japans Yen gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen aufwerten.
USD/JPY rutschte bis auf 92,67 von zuvor 93,40 ab. Das Cross EUR/JPY gab ebenfalls nach und schloss bei 125,59 von zuvor 127,49. GBP/JPY startete in den Handelstag mit 1,4485, um letztendlich bei 1,4345 zu notieren.
Aufgrund des gegenwärtigen Mangels an Konjunkturdaten aus Japan wird der Kurs der japanischen Währung einmal wieder von externen Einflussfaktoren bestimmt. Das Hauptaugenmerk der Händler sollte dabei auf dem vorläufigen Bericht des Verbrauchervertrauens der Universität Michigan sowie auf den US-Baugenehmigungen liegen. Positive Daten könnten den JPY auch heute wieder aufwerten lassen. Nächste bedeutende Unterstützungsmarke für USD/JPY liegt bei 92,15.
Rohöl - US-Arbeitslosenzahlen bremsen Spot-Rohöl
Der Ölpreis am Spotmarkt fiel gestern im Anschluss an die Veröffentlichung der enttäuschenden US-Arbeitsmarktzahlen. Der japanische Aktienmarkt wurde wiederum von dem kräftigen Wirtschaftswachstum in China von 11,9% im 1. Quartal beflügelt. Ein volatiler Handelstag ergab sich folglich, während die Rohöllagerbestände laut IEA in den USA gesunken waren.
Die Marktteilnehmer bleiben insgesamt skeptisch. Viele vertrauen noch nicht auf die konjunkturelle Entwicklung weltweit. Nach wie vor besteht eine Überversorgung am Markt. Viele Ölraffinerien fahren ihre Anlagen weit unter Kapazität. Weitere Fundamentaldaten würden benötigt, um weiterhin auf Spot-Rohöl zu setzen, so die Händler. Bis dahin könnte der Rohstoff möglicherweise bei $86,30 Unterstützung finden.
Technische News
EUR/USD
Für dieses Paar zeichnet sich mittlerweile seit einigen Tagen ein kontinuierlicher Aufwärtstrend ab. Diese Entwicklung hat den Preis für EUR/USD in den „überkauften“ Bereich des RSI auf der 4-Stunden-Chart gedrückt. Das könnte bedeuten, dass sich mittelfristig eine Kurskorrektur nach unten einstellt. Langfristig scheint sich der zinsbullische Trend jedoch fortzusetzen. Kaufen könnte bei diesem Paar weiterhin eine zuverlässige Wahl sein.
GBP/USD
Ein neues zinsbullisches Cross des Slow Stochastic erscheint auf der Stunden-Chart und verdeutlicht, dass eine zinsbullische Korrektur erwartet werden kann. Aktuell bewegt sich der Kurs des Paars im „überkauften“ Bereich des RSI auf der 4-Stunden- sowie Stunden-Chart, was die vorgenannte Tendenz bestätigt. Für heute könnte es richtig sein, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.
USD/JPY
Normalerweise schließt sich an einen dauerhaften Abwärtstrend, wie er für USD/JPY zu beobachten war, eine Kurskorrektur an. Dies ist hier jedoch nicht der Fall. Die meisten Oszillatoren sind derzeit neutral ausgerichtet. Der Preis scheint sich dennoch bereits im „überkauften“ Bereich des RSI auf der 4-Stunden-Chart zu bewegen, was wiederum eine bevorstehende Kurskorrektur nach oben ankündigt. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, könnte hier heute richtig sein.
USD/CHF
Die stark zinsbullischen Tendenzen dieses Währungspaares spiegeln sich mittlerweile in den meisten Oszillatoren wider, die darauf deuten, dass eine Kurskorrektur unmittelbar bevorsteht. Diese Entwicklung konnte in den vergangenen zwei Tagen beobachtet werden und wird allem Anschein nach auch heute anhalten. Des RSI auf der Stunden, 4-Stunden- und Tages-Chart verdeutlicht, dass sich das Paar im „überkauften“ Bereich bewegt. Der Slow Stochastic der 4-Stunden- und Tages-Chart weist rückläufige Crosse aus. Eine gute Entscheidung könnte hier lauten: Den abwärtsgerichteten Durchbruch abzuwarten, um zur Preiskorrektur einzusteigen.
Die Wild-Card
Gold
Die starke zinsbullische Bewegung hat den Goldkurs bis in den „überkauften“ Bereich des RSI auf der 4-Stunden-, Stunden- und Tages-Chart befördert und signalisiert deutlichen Abwärtsdruck. Aktuell scheint der Slow Stochastic ein neues rückläufiges Cross auf der Stunden- und 4-Stunden-Chart zu bilden, was die Tendenz zusätzlich stützt. Angesichts der potenziellen Abwärtspreisausrichtung, könnte sich Forex -Anlegern eine gute Gelegenheit bieten, bei diesem Trendumschwung zu einem frühen Zeitpunkt und bei einem fantastischen Preis einzusteigen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



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