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Tuesday, 21 Jun 2011
EUR hält Kursgewinne während Investoren auf Rettungspaket für Griechenland setzen
In der Eurozone werden heute die Berichte über das Verbrauchervertrauen veröffentlicht, wobei der wichtigste wohl die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sein dürften. Viele Investoren richten ihre Aufmerksamkeit auf die Wirtschaft der Eurozone, nachdem die gestrigen Schuldengespräche kein Ergebnis zeitigten. Viele Händler scheinen darauf zu spekulieren, dass es noch in letzter Minute zu einer Einigung hinsichtlich eines Rettungspakets für Griechenland kommen werde, was folglich zu einer Verlagerung der Risikofreudigkeit führt wovon der EUR profitieren würde.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4547 | 1.6432 | 80.88 | 0.8681 | 1.0807 | 0.8926 |
| 1.4410 | 1.6306 | 80.54 | 0.8571 | 1.0685 | 0.8872 | |
| 1.4356 | 1.6252 | 80.39 | 0.8516 | 1.0632 | 0.8849 | |
| Support | 1.4219 | 1.6127 | 80.05 | 0.8406 | 1.0511 | 0.8795 |
| 1.4136 | 1.6054 | 79.86 | 0.8351 | 1.0442 | 0.8765 | |
| 1.3999 | 1.5929 | 79.52 | 0.8241 | 1.0320 | 0.8711 |
Wirtschafts News
USD - USD rückläufig da Händler das Risiko suchen
Der US Dollar verhielt sich beim gestrigen Handel rückläufig, da Händler aufgrund der Spekulationen, dass es in der Eurozone noch in letzter Minute zu einer Einigung hinsichtlich eines Rettungspakets für Griechenland kommen werde, das Risiko suchten.
Die EUR/USD-Paarung bewegte sich gestern Richtung 1,43 und schloss den Handel leicht unterhalb dieses Werts. Die GBP/USD-Paarung verhielt sich ebenfalls zinsbullisch, verzeichnete allerdings einen kräftigeren Abwärtsknick zum Handelsschluss, als ihr Gegenstück der Eurozone.
Die gestern veröffentlichten stagnierenden Zahlen des deutschen Erzeugerpreisindex trugen wenig dazu bei den Kurs der riskanteren Währungen anzuheben, wohingegen die Nachrichten hinsichtlich eines Rettungspakets für Griechenland im Mittelpunkt des internationalen Interesses standen. Der EUR, das GBP und der AUD verzeichneten am Montag Kursanstiege zum US Dollar mit leichtem Abwärtsschwung zum Handelsschluss.
Da heute bedeutsame Wirtschaftspublikationen erwartet werden können Händler sich auf gesteigerte Volatilität einstellen. Die wichtigste Bekanntgabe aus der US Wirtschaft dürfte der Bericht über Eigenheimverkäufe aus Bestand sein. Es wird erwartet, dass sich ein kräftiges Anwachsen um 4,8 Mio. Hausverkäufe zeigen wird. Sollten die Daten gar noch besser ausfallen könnte es zu einem Aufschwung beim USD kommen.
EUR - EUR im Aufschwung da Investoren sich riskanteren Anlagen zuwenden
Der Euro stieg bis heute Morgen zum US Dollar an und das Paar steht nahe dem Wert von 1,4300. Die negativen amerikanischen Wirtschaftsdaten der vergangenen Woche zwangen viele Investoren, die den USD gekauft hatten, zu Neubewertungen, insbesondere auch nach dem nebulösen Leitzins-Statement der Europäischen Zentralbank (EZB) von vor über einem Monat und der immer noch ungeklärten griechischen Schuldenlage.
Die wenigen Wirtschaftsdaten die gestern in der Eurozone veröffentlicht wurden deuteten auf stagnierendes Wirtschaftswachstum hin. Die Unterschiede bei den Grundlagendaten zwischen den USA und Europa führten zu gesteigerter Aufmerksamkeit für die unterschiedlichen Leitzinssätze, da sich auch die Risikobereitschaft verlagert hat. Das gestrige Statement des US Notenbankchefs Bernanke, dass der rekordtiefe US Leitzinssatz für länger Bestand haben werde als ursprünglich veranschlagt, führte dazu, dass sich viele Investoren den höhere Erträge erzielenden europäischen Währungen zuwandten.
In der Eurozone werden heute die Berichte über das Verbrauchervertrauen veröffentlicht, wobei der wichtigste wohl die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sein dürften. Viele Investoren richten ihre Aufmerksamkeit auf die Wirtschaft der Eurozone, nachdem die gestrigen Schuldengespräche kein Ergebnis zeitigten. Viele Händler scheinen darauf zu spekulieren, dass es noch in letzter Minute zu einer Einigung hinsichtlich eines Rettungspakets für Griechenland kommen werde, was folglich zu einer Verlagerung der Risikofreudigkeit führt wovon der EUR profitieren würde.
JPY - Japanischer Yen rückläufig da Investoren sich höhere Erträge erzielenden Anlagewerten zuwenden
Der japanische Yen handelte gestern rückläufig zu den meisten seiner Währungsrivalen, da sich Investoren den höhere Erträge erzielenden Anlagewerten in Europa und im pazifischen Raum zuwandten. In Japan wurden in der vergangenen Woche verschiedene positive Wirtschaftsberichte veröffentlicht, was zu einem Großteil zur jüngsten Aufwärtstendenz beim Yen beigetragen hat.
Da das gestrige Leitzins-Statement auch Auswirkungen auf die Kurse des JPY haben wird, können sich Händler im Laufe des heutigen Tages auf gesteigerte Volatilität einrichten. Während der Yen unter seinen eigenen wirtschaftlichen Bedenken litt, trugen Verlagerungen bei der Verbraucherstimmung dazu bei, dass der Kurs des Yen zu einer Reihe seiner Währungsrivalen anstieg.
Diesem Trend wurde jedoch gestern Einhalt geboten, als Investoren auf die steigenden Inflationszahlen aus den USA und Großbritannien reagierten, was zu einem Aufwärtsknick bei den riskanteren Anlagen führte. Der Yen, der in Zeiten der Unsicherheit für gewöhnlich ein Hort der Beständigkeit ist, musste gestern Kurseinbrüche hinnehmen, da Investoren sich größtenteils von ihm abwandten und in höhere Erträge erzielenden Währungen wie den EUR und dem AUD investierten.
Rohöl - Rohölpreis weiterhin im Abschwung
Der Rohölpreis sank am Montag kräftig in Richtung $ 92 pro Barrel, da sich scheinbar ein Rückgang bei der Weltwirtschaft abzeichnet und man erwartet, dass es zu einseitigen Maßnahmen seitens der OPEC Mitglieder kommen wird.
Die gestrigen Wirtschaftsdaten aus Großbritannien und Europa ließen viele Investoren sich wieder höhere Erträge erzielenden Anlagewerten zuwenden, da die meisten Berichte gleichmäßigen Anstieg der globalen Inflation und der Verbraucherausgaben aufwiesen. Der plötzliche Aufwärtsknick bei den Dollarkursen führte jedoch dazu, dass viele Investoren bei der Einnahme von Short-Positionen für Rohstoffe eine Pause einlegten.
Der Rohölpreis verzeichnete beim gestrigen späten Handel einen leichten Aufwärtsknick, während Gold und Silber größtenteils stagnierten. Sollte sich die Stimmung die Woche über halten, könnte der Rohölpreis weiterhin schwache Unterstützung nahe seinem derzeitigen Stand finden, allerdings deutet der Trend bislang auf Rückläufigkeit hin.
Technische News
EUR/USD
Die Tatsache, dass diese Paarung die vergangene Woche nicht unterhalb dem 100-Tage-Bewegungsdurchschnitt beenden konnte, sollte Euro-Verkäufe nicht entmutigen. Der spät in der Woche einsetzende Aufschwung konnte allerdings nicht über den 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt ansteigen, was auch daran lag, dass einige Händler den Euro verkauften. Der Slow Stochastic sowohl auf dem Monats- als auch auf dem Wochen-Chart ist rückläufig und deutet auf mögliche weitere Abwärtsbewegung hin. Unterstützung findet sich bei 1,4075, gefolgt vom Mai-Tief von 1,3970. Der 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt könnte ein wahrscheinliches Ziel sein, und darunter liegt die steigende Trendlinie vom Tief im Mai 2010, welches diese Woche bei 1,3610 liegt. Widerstand findet sich beim Freitags-Hoch von 1,4340, gefolgt von 1,4500 und dem Hoch von Anfang Juni bei 1,4690.
GBP/USD
Diese Paarung steht kurz davor den Kreuzwiderstand zu überwinden, der heute bei 1,6120 liegt. Ein Durchbruch dieses Werts und eine maßvolle Bewegung der Chart-Muster könnte die GBP/USD-Paarung bis auf 1,5370 sinken lassen. Das möglichste Ziel auf den Charts ist das Dezember-Tief von 1,5350. Auf dem Weg nach unten könnte die Paarung Unterstützung beim Mai-Tief von 1,6050 und dem März-Tief von 1,5940 finden. Andererseits könnte die Paarung Widerstand beim Hoch der vergangenen Woche von 1,6440 finden, wie auch dem Hoch vom Mai bei 1,6550.
USD/JPY
Diese Paarung konnte oberhalb 81 Yen keinen Brückenkopf bilden und sinkt weiter. Dieser Wert dient als ursprünglicher Widerstand gefolgt vom Hoch am 31. Mai bei 81,75, sowie von 82,20 und 82,57. Ein Absinken des Slow Stochastic auf dem Tages-Chart deutet auf weitere Rückläufigkeit hin. Unterstützung findet sich beim Mai-Tief von 79,50, gefolgt vom Rekordtief von 76,11.
USD/CHF
Die USD/CHF-Paarung stieg auf den Mai-Unterstützungswert, der sich in den Widerstandswert von 0,8550 gewandelt hat. Dieses Phänomen findet sich öfter bei technischen Analysen. Ein Durchbruch darüber könnte auf den 50-Tage-Bewegungsdurchschnitt treffen, der mit der fallenden Trendlinie vom Februar-Hoch bei 0,8640 übereinstimmt. Das dürfte Händlern einen guten Wert bieten, bei dem sie bei einem langfristigen Abwärtstrend eine Short-Position beziehen. Zusätzlicher Widerstand findet sich beim Tief von Mitte Mai bei 0,8750 und dem Mai-Hoch von 0,8950. Andererseits könnte sich das Rekordtief von 0,8325 als unterstützend erweisen.
Die Wild-Card
Gold
Der Goldpreis ist im Anstieg begriffen und die technischen Daten deuten auf weiteren Anstieg hin. Der Slow Stochastic sowohl auf dem Tages- als auch auf dem Wochen-Chart weist auf ein ansteigendes Momentum hin. Ein folgerichtiger Anstieg über die steigende Trendlinie vom Januar-Tief ist ein gutes Zeichen für weitere Gewinne. Forex-Händler sollten auf einen Durchbruch des Juni-Widerstands von $ 1.553 achten, da sich der Rohstoff am Rekord-Hoch von $ 1.576 versuchen könnte. Unterstützung findet sich bei $ 1.150,50. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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