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Tuesday, 4 Oct 2011
EUR im Abschwung während Sorgen über die griechische Schuldenlage wiederaufleben
Der EUR sank auf ein 10-Jahres-Tief zum japanischen Yen während sich die Befürchtungen hinsichtlich einer Zahlungseinstellung Griechenlands verfestigen. Die Gemeinschaftswährung fiel auch unter den Wert von $ 1,33 zum USD als Investoren sich in die Sicherheit des JPY und des US Dollar flüchteten.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3345 | 1.5565 | 78.55 | 0.9400 | 0.9580 | 0.8700 |
| 1.3270 | 1.5500 | 78.00 | 0.9355 | 0.9525 | 0.8625 | |
| 1.3220 | 1.5450 | 77.20 | 0.9275 | 0.9475 | 0.8595 | |
| Support | 1.3120 | 1.5370 | 75.95 | 0.9180 | 0.9400 | 0.8500 |
| 1.3070 | 1.5300 | 75.00 | 0.9100 | 0.9365 | 0.8473 | |
| 1.3000 | 1.5275 | 74.74 | 0.9065 | 0.9300 | 0.8415 |
Wirtschafts News
USD - USD im Aufschwung während an den Märkten Unsicherheit herrscht
Die Sorgen in der Eurozone überschatten die positiven Wirtschaftsdaten wie den besser als erwarteten nationalen ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe, was die Stimmung an den Märkten drückte und den Safe-Hafen-Währungen USD und JPY Aufschwung verlieh. Die weltweiten Aktienmärkte verzeichneten am Montag eine Rückgang als sich rückläufige Stimmung an den Märkten breit machte.
Der Dollar fiel um 0,7% auf 76,65 japanische Yen als der Tankan-Bericht der Bank of Japan aufzeigte, dass sich die konjunkturelle Stimmungslage im Zeitraum Juli bis September positiv entwickelt hat.
Die Märkte richten nun ihr Augenmerk auf die Veröffentlichung am Freitag des US Arbeitsmarktberichts (NFP) für September, wobei man einen weiteren glanzlosen Bericht erwartet. Das dämpft die Stimmungslage an den Märkten weiter und verleiht dem Dollar größere Unterstützung.
Heute sollten Händler insbesondere auf die Reden des US Notenbankchefs Bernanke und des EZB Präsidenten Trichet achten, da sie Licht auf die derzeitigen Marktbedingungen und die Entwicklung der Stimmungslage werfen dürften.
EUR - EUR auf 10-Jahres-Tief zum Yen
Der EUR fiel zum Yen am Montag auf den niedrigsten Stand seit Juni 2001 und notierte ¥ 101,54. Der EUR fiel auch zum ersten Mal seit dem 18. Januar unter den Wert von $ 1,33.
Trotz positiver Wirtschaftsdaten aus den USA verzeichnete die Gemeinschaftswährung einen Abschwung, da Befürchtungen hinsichtlich einer Zahlungseinstellung Griechenlands die Märkte überschatteten und Investoren zur Sicherheit trieben. Während in dieser Woche alle Augen auf Griechenland gerichtet sind sollten Händler heute auf die Reden des US Notenbankchefs Bernanke und des EZB Präsidenten Trichet achten, da sie Licht auf die derzeitigen Marktbedingungen und die Entwicklung der Stimmungslage werfen dürften.
JPY - JPY verzeichnet Kursgewinne zu seinen Haupt-Währungspartnern
Der Yen verzeichnete am Montag einen Anstieg zum Dollar nachdem der vierteljährliche Tankan-Konjunkturindex der Bank of Japan im September auf 2 gestiegen war, gegenüber Minus 9 im Juni, was Investoren dazu ermutigte Zuflucht bei der japanischen Währung zu suchen.
Des Weiteren wurde die japanische Währung von Bedenken der Eurozone über einen möglicherweise bevorstehenden Zahlungsverzug Griechenlands und der Unsicherheit über weltweite Wachstumsaussichten angekurbelt. Besser als erwartete Wirtschaftsdaten aus den USA waren nicht in der Lage die rückläufige Stimmungslage an den Märkten zu besänftigen.
Eine Fortsetzung der gedämpften weltweiten Konjunkturlage dürfte der japanischen Währung voraussichtlich weiteren Aufschwung verpassen.
Rohöl - Rohöl handelt unter $ 77 pro Barrel
Der Rohölpreis sank am Montag auf den niedrigsten Wert in über einem Jahr, aufgrund von Bedenken, dass ein Zahlungsverzug Griechenlands zu einem Rückgang beim globalen Energieverbrauch führen könnte.
Der Rohölpreis für November-Lieferungen fiel an der New Yorker Handelsbörse um $ 1,59, oder 2%, auf $ 77,61 pro Barrel und verzeichnete damit den schwächsten Börsenschluss seit dem 28. September 2010.
Rohöl-Warentermingeschäfte verzeichneten einen kurzzeitigen Aufschwung, als ein besser als erwarteter Fertigungsbericht weltweite Aktien steigen ließ. Allerdings war der Bericht nicht stark genug um die positive Stimmung an den Märkten aufrechtzuerhalten, so dass der Rohölpreis schon bald wieder Verluste hinnehmen musste.
Eine anhaltende rückläufige Stimmung dürfte den Rohölpreis sehr wahrscheinlich in Richtung $ 75 pro Barrel drücken.
Technische News
EUR / USD
Die EUR/USD-Paarung setzt ihren Abschwung fort und fällt zum ersten Mal seit neun Monaten unter den Wert von 1,3300. Der nächste wichtige Unterstützungswert scheint sich bei 1,3200 zu finden. Falls die Paarung unter diesen Wert sinken sollte, dürfte das ein Signal dafür sein, dass der rückläufige Trend sich möglicherweise fortsetzen könnte und bis unter den Wert von 1,3050 fällt.
GBP / USD
Nach einer leichten zinsbullischen Korrektur und dem Erreichen des Höchstwerts von 1,5664 hat die Paarung nun wieder einen rückläufigen Trend aufgenommen. Momentan vermitteln der MACD und der Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart rückläufige Signale, was darauf hindeutet, dass der rückläufige Trend noch viel Spielraum hat und bis auf den Wert von 1,5350 sinken könnte.
USD / JPY
Die USD/JPY-Paarung setzt den flachen Handel fort und bewegt sich innerhalb einer Spanne von 76,00 - 77,80. Die Paarung scheint sich derzeit in Richtung des Unterstützungswerts von 76,00 zu bewegen. Falls sie unter diesen Wert absinken sollte, könnte sich der allgemeine rückläufige Trend fortsetzen und bis auf 74,50 abfallen. Sollte andererseits die Paarung Aufschwung verzeichnen, könnte sie wieder bis auf den Wert von 77,00 ansteigen.
USD / CHF
Nachdem sie den Unterstützungswert von 0,7050 nicht durchbrechen konnte nahm die USD/CHF-Paarung einen zinsbullischen Trend mit voller Kraft wieder auf und versucht sich derzeit am Widerstandswert von 0,9200. Falls die Paarung diesen Wert durchkreuzen sollte besteht das Potential für weiteren Aufschwung bis zum nächsten Widerstandswert von 0,9340. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen scheint heute die richtige Vorgehensweise zu sein.
Die Wild-Card
Gold
Nachdem er mehrere Tage gefallen war, verzeichnet der Goldpreis wieder einmal Aufwärtstendenz. Der Goldpreis konnte sich von seinem 10-Wochen-Tief von $ 1.532 pro Feinunze erholen und stieg in dieser Woche über den Wert von $ 1.660. Da zudem der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart ein zinsbullisches Signal vermittelt, sieht es so aus, als könne Gold seine Aufwärtskorrektur fortsetzen. Hier könnte sich Forex-Händlern die großartige Gelegenheit bieten sich dieser Korrektur von Beginn an anzuschließen. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



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