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Friday, 7 Oct 2011

EUR Kurs steigt nach EZB Leitzins-Statement

Nach dem jüngsten Statement der Europäischen Zentralbank (EZB) zum Leitzinssatz, auch bekannt als Mindestbietungssatz, verzeichnete der Euro einen Anstieg zum USD. Der vor dem Statement des EZB Präsidenten Jean-Claude Trichet noch schwächelnde EUR zeigte sich dann an den Märkten recht stabil.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzupupdowndownupup
Wochentendenzupdowndownupupup
Resistance1.35401.560577.400.92700.98850.8715
1.35201.558577.200.92500.98650.8695
1.34901.555576.900.92200.98350.8665
Support1.34301.549576.300.91500.97750.8635
1.34001.546576.000.91200.97450.8605
1.33801.544575.800.91000.97250.8585

Wirtschafts News

USD - Im Vorfeld der Bekanntgabe des Arbeitsmarktberichts (NFP) am Freitag zeigt sich der USD stabil

Die EUR/USD-Paarung bewegte sich gestern mit Aufwärtstendenz, als Investoren von einer Rückkehr zur Risikovermeidung ausgingen, aber auch optimistisch waren was die heutige Bekanntgabe des Arbeitsmarktberichts (NFP) betrifft. Ein Aufwärtsknick beim US Beschäftigungssektor am Mittwoch ließ Investoren größere Risikobereitschaft zeigen, jedoch wurde dieser Anstieg von Befürchtungen über ein Ausweiten der europäischen Schuldenseuche überschattet. Sollten die heutigen Daten des Arbeitsmarktberichts (NFP) positiv ausfallen, könnten wir weitere Kursgewinne des Dollar zu seinen Währungsrivalen beobachten, während Händler sich wieder traditionellen Wertedepots zuwenden.

Da die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzinssatz unverändert beließ und die US Beschäftigungszahlen auf dem Privatsektor einen Anstieg aufwiesen, hielt sich der Kurs des USD stabil, während riskantere Währungen wie der EUR gestern Nachmittag und Abend abflachten.

Als wichtigste Wirtschaftspublikation dürften sich heute die Daten des US Arbeitsmarktberichts (NFP) erweisen. Sollten diese Daten einen Anstieg auf dem Beschäftigungssektor der weltgrößten Volkswirtschaft aufzeigen, eine Einschätzung die noch vor wenigen Tagen nahezu unmöglich erschien, besteht die Möglichkeit, dass mehr Investitionen in Richtung des Dollar erfolgen, bei dem Investoren aufgrund der Unsicherheit in Europa Zuflucht suchen.

EUR - Nach der Leitzinsbekanntgabe befindet sich der EUR im Anstieg

Der Euro (EUR) handelte gestern mit größtenteils unterschiedlichen Ergebnissen während Händler in der Region sich riskanteren Anlagen abwechselnd zu und abwandten. Zum US Dollar (USD) handelte der Euro beim späten Handel rückläufig, da Abwendungen vom Dollar, aufgrund der Unsicherheit hinsichtlich der weltweiten Beschäftigungslage, etliche Marktteilnehmer dazu veranlasste sich anderen Wertedepots zuzuwenden.

Nach dem jüngsten Statement der Europäischen Zentralbank (EZB) zum Leitzinssatz, auch bekannt als Mindestbietungssatz, verzeichnete der Euro einen Anstieg zum USD. Der vor dem Statement des EZB Präsidenten Jean-Claude Trichet noch schwächelnde EUR zeigte sich dann an den Märkten recht stabil.

Die gestrigen Bewegungen, die von nahezu allen Analysten vorhergesehen waren und das friedfertige Statement von Trichet sorgten dafür, dass die EUR Kurse relativ schnell abflachten. In diversen Berichten wird bereits darüber spekuliert, dass die EZB schon Mitte 2012 den Leitzinssatz erhöhen werde, wobei jedoch zukünftiges Wirtschaftswachstum keine unerhebliche Rolle spielen dürfte. Derzeit allerdings können sich Händler für den Rest der Woche auf eine Schwächung des EUR einrichten.

JPY - Gerede über eine Intervention seitens der BOJ erschüttern den JPY

Den Bewegungen an den Devisenmärkten folgend verhielt sich der japanische Yen gestern den ganzen Tag über leicht rückläufig. Aufgrund der gestiegenen Risikovermeidung wegen der Schuldensorgen in Europa und den USA stieg der Kurs des Yen über den vorigen Interventionswert an, konnte allerdings diese Woche den Kurs halten. Die BOJ neigt dazu einem übermäßig starken Yen, wegen des negativen Effekts auf japanische Exporte, entgegen wirken zu wollen.

Allerdings tragen sinkende Rohstoffpreise dazu bei die Verluste eines übermäßig starken Yen auszugleichen, wie auch die Tatsache, dass in unsicheren Zeiten der JPY als solides Wertedepot dient. Folglich kann davon ausgegangen werden, dass der JPY weiterhin ansteigen wird, trotz der Versuche der BOJ das zu vermeiden. Es dürfte interessant sein zu beobachten, ob die BOJ in den kommenden Tagen intervenieren wird.

Rohöl - Rohölpreis verzeichnet Aufwärtsknick da Lagerbestandsbericht einen kräftigen Rückgang aufweist

Der Rohölpreis fand am Donnerstag Unterstützung und bewegte sich beim späten Handel Richtung $ 90 pro Barrel, als sich die Stimmung zugunsten eines Preisanstiegs neigte, nachdem bekannt wurde, dass die US Rohöllagerbestände in dieser Woche um 4,7 Mio. Barrel zurückgegangen waren. Da die Lagerbestände sinken und die Fertigungszahlen zurückgehen sieht es so aus, als würde das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage hergestellt sein, da sich der Rohölpreis trotz der jüngsten Währungsschwankungen zu nivellieren scheint.

Da Investoren aufgrund der Unsicherheit an den Märkten nach Zuflucht suchen könnte der Rohölpreis, der die Woche über relativ stabil war, vor dem heutigen Börsenschluss noch weiteren Preisanstieg verzeichnen. Ein plötzlicher Anstieg der Dollarkurse aufgrund neuerlicher Risikovermeidung, der nach der jüngsten Leitzinsbekanntgabe erwartet werden darf, könnte dazu führen, dass Investoren in geringerem Maße in physische Anlagewerte investieren. Das würde dazu führen, dass der Rohölpreis bis Mitte kommender Woche wieder sinken wird.

Technische News

EUR/USD

Das Tages-Chart vermittelt gemischte Signale und sein RSI bewegt sich im neutralen Bereich. Allerdings bewegt sich der RSI auf dem Stunden-Chart bereits im überkauften Bereich, was darauf hindeutet, dass in nächster Zeit eine rückläufige Korrektur bevorsteht. Sobald die untere Grenze der Handelsspanne überwunden wird könnte bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen sich als kluge Strategie erweisen.

GBP/USD

Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart lassen eine eindeutige Tendenz nicht erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie hierbei auf deutlichere Signale auf dem Stunden-Chart.

USD/JPY

Das 4-Stunden-Chart vermittelt gemischte Signale und sein RSI bewegt sich im neutralen Bereich. Allerdings hat sich beim Slow Stochastic auf dem 8-Stunden-Chart ein neuerlicher zinsbullischer Cross gebildet, was darauf hindeutet, dass in nächster Zeit eine Aufwärtskorrektur erfolgen wird. Zu kaufen könnte sich heute als kluge Wahl erweisen.

USD/CHF

Diese Paarung verzeichnete in den vergangenen Tagen kräftige Aufwärtstendenz. Allerdings deuten die technischen Daten darauf hin, dass sich dieser Trend schon bald umkehren dürfte. So weist beispielsweise der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart darauf hin, dass eine rückläufige Umkehr bevorsteht. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen dürfte sich heute als kluge Vorgehensweise herausstellen.

Die Wild-Card

AUD/USD

Die anhaltende Aufwärtsbewegung dieser Paarung hat den Kurs beim RSI auf dem 4-Stunden-Chart letztlich in den überkauften Bereich gedrückt. Nicht nur das, beim Slow Stochastic auf dem 8-Stunden-Chart scheint sich aktuell auch ein rückläufiger Cross gebildet zu haben, was auf eine bevorstehende Abwärtskorrektur hindeutet. Forex-Händlern bietet sich die Gelegenheit abzuwarten bis auf dem Stunden-Chart die untere Grenze der Handelsspanne überwunden ist, dann zu verkaufen und auf der bevorstehenden Welle mitzuschwimmen. forex

Aktuelle Zeit: 05/25 14:56 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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