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Friday, 23 Dec 2011

EUR müht sich weiterhin ab, während Sorgen über die Schuldenlage sich mehren

Trotzdem der Donnerstag für den Euro viel versprechend begann, verzeichnete er zu den meisten anderen Haupt-Währungen einen Rückgang, da die Schuldenkrise der Eurozone nach wie vor viele Investoren davon abhält in diese Währung zu investieren. Da Analysten für heute einen Anstieg gegenüber dem Vormonat bei den US Daten für Verkäufe von Hausneubauten vorhersagen, ist es sehr unwahrscheinlich, dass der Euro seinen jüngsten rückläufigen Trend umkehren wird.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzdowndowndownupdowndown
Wochentendenzdowndowndownupdowndown
Resistance1.35501.616580.201.00601.05500.8670
1.34301.585079.50 0.97401.04500.8450
1.32301.577578.400.95501.03400.8400
Support1.30301.555077.50 0.9065 1.00500.8350
1.28701.542076.550.87600.98600.8280
1.26651.527075.560.85700.98000.8140

Wirtschafts News

USD - Daten der Arbeitslosenunterstützungsansprüche kurbeln vor dem Feiertagswochenende den USD an

Die gestrigen Daten der Arbeitslosenunterstützungsansprüche verliehen vor dem Feiertagswochenende dem USD im Vergleich zu seinen Haupt-Währungsrivalen zusätzlichen Aufschwung. Die jüngsten Arbeitslosendaten lagen mit 364.000, dem niedrigsten Wert seit April 2008, erheblich unter den Erwartungen von Analysten. Der positive Arbeitsmarktbericht ermutigte Investoren sich nach Safe-Hafen-Anlagen umzusehen, insbesondere angesichts der anhaltenden Schuldenkrise in der Eurozone.

Heute können Händler vor dem Weihnachtsfest noch einmal mit gesteigerter Volatilität an den Märkten rechnen. Mehrere US Indikatoren, insbesondere die Kernrate langlebiger Wirtschaftsgüter und der Bericht über Verkäufe von Hausneubauten, dürften zu weiteren Kursanstiegen beim Dollar führen. So wird sehr wahrscheinlich der Bericht über Verkäufe von Hausneubauten beim morgigen Handel eine herausragende Rolle spielen. Zusammen mit den Beschäftigungsdaten waren die Hausverkäufe einer der Hauptfaktoren, die zur US Finanzkrise beitrugen. Sollten die Daten tatsächlich bei den erwarteten 314.000 liegen, dürften Dollar-Händler sich am Weihnachtsfest umso mehr erfreuen.

EUR - EUR konnte beim Handel am Donnerstag seine Verluste nicht wieder reinholen

Trotzdem der Tag für den Euro recht viel versprechend begann, konnte er seinen gestrigen Aufwärtstrend nicht aufrecht erhalten, da eine Anzahl von Faktoren dazu beitrugen, dass viele Investoren sich von der Währung abwandten. Während die Entscheidung der EZB eine 3 jährige Refinanzierungsmaßnahme durchzuführen die Hoffnung schürte, dass die Schuldenkrise der Eurozone sich abschwächen könne, zogen negative Gerüchte über den tatsächlichen Zustand der europäischen Wirtschaften die Währung wieder nach unten. Diese Neuigkeiten brachten die EUR/USD-Paarung gefährlich nahe an den psychologisch wichtigen Wert von 1,300.

Zusätzlich sorgten positive US Wirtschaftsnachrichten dafür, dass Händler vor den Weihnachtsfeiertagen ihr Geld zu dem stabileren US Dollar umlenkten. Analysten warnen davor, dass es sehr unwahrscheinlich sei, dass sich der Euro noch vor Jahresende erholen wird und dass durchaus die Möglichkeit besteht, dass die Währung ihre Abwärtsbewegung noch weit ins Jahr 2012 fortsetzen wird.

GBP Händler sollten sich auf fortgesetzte Rückläufigkeit einstellen, da das Pfund Sterling sich in den letzten Tagen spiegelbildlich zum Euro verhalten hat. Im Großen und Ganzen scheinen Investoren immer weniger daran interessiert zu sein auf riskantere Anlagewerte wie den Euro oder das Pfund Sterling zu setzen. Das kann insofern wichtig für Forex-Händler sein, da ein Umfeld geringer Liquidität an den Märkten dafür sorgen kann, dass aus einem kleinen Trend sehr schnell ein großer wird.

JPY - JPY setzt seinen Abschwung zum USD fort

Der Yen setzte den gestrigen Tag hindurch seinen Abschwung zum Dollar fort, während Investoren ihre Mittel in Richtung Safe-Hafen-Anlagen umschichteten. Die negativen Wirtschaftsnachrichten aus Europa trugen fortgesetzt dazu bei den Dollar anzukurbeln, oftmals auf Kosten der japanischen Währung. Die USD/JPY-Paarung stieg gestern auf ein 3-Wochen-Hoch, allerdings scheint sich das Paar nunmehr stabilisiert zu haben, und wir könnten vor den Feiertagen vielleicht sogar noch eine Abwärtsbewegung sehen.

Zum Euro erging es dem Yen erheblich besser. Die EUR/JPY-Paarung verzeichnete einen Abschwung und kam dem psychologisch wichtigen Wert von 101,00 ziemlich nahe. Sollte die Paarung diese Unterstützungslinie durchbrechen, könnte weitere Abwärtsbewegung einsetzen.

Heute wird die geringe Liquidität an den Märkten sehr wahrscheinlich dafür sorgen, dass der derzeitige Trend anhält. Davon abgesehen sollten Händler den US Wirtschaftsnachrichten die heute veröffentlicht werden ihre Aufmerksamkeit zukommen lassen. Überraschende Ergebnisse dürften voraussichtlich die Yen-Paarungen beeinflussen.

Rohöl - Ein möglicher Anstieg der US nachfrage lässt den Rohölpreis ansteigen

Rohöl verzeichnete gestern einen hektischen Handel, als Verbesserungen bei der US Wirtschaft dazu führten, dass prognostiziert wurde, dass die amerikanische Nachfrage nach diesem Rohstoff in nächster Zeit ansteigen wird. Analysten gaben jedoch zu bedenken, dass die Nachfrage nach Rohöl während der kalten Wintermonate in den USA für gewöhnlich immer ansteigt.

Die positive Stimmung wurde allerdings durch die negativen Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone ein wenig gedämpft. Die anhaltende Schuldenkrise wirkt sich auch auf den Rohölpreis aus. Da der Preis für den Rohstoff voraussichtlich den psychologisch wichtigen Wert von $ 100 pro Barrel durchbrechen wird, dürften Händler noch vor den Weihnachtsfeiertagen auf steigende Tendenz setzen.

Technische News

EUR/USD

Auf Wochenbasis hat die EUR/USD-Paarung einige wichtige technische Grenzen überschritten und kam unterhalb der steigenden Trendlinie von den Januar- und Oktober-Tiefs zum Börsenschluss. Der wöchentliche Schlusskurs von 1,3045 entsprach auch der 61% Fibonacci Rückführung des Aufwärtstrends in 2010 - 2011. Da die Paarung beim Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart sich derzeit im überverkauften Bereich bewegt, besteht auf dem Monats-Chart noch Spielraum für einen Abschwung. Kurzfristige Unterstützung findet sich beim Januar-Tief von 1,2870, mit zusätzlicher Unterstützung bei 1,2665 von den Tiefs in 2008 und 2010. Widerstand findet sich wieder bei 1,3140 und dem 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,3275, gefolgt vom Dezember-Hoch von 1,3550.

GBP/USD

Das Pfund Sterling wurde durchweg zu früheren Widerstandswerten verkauft, und bei sinkendem Slow Stochastic auf den Wochen- und Monats-Charts könnte diese Strategie auch weiterhin bestehen. Erster Widerstand findet sich beim Freitags-Hoch von 1,5560 und die Paarung dürfte noch Spielraum in der Spanne zwischen dem 55-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,5740 und dem Tief von Ende November bei 1,5775 finden. Ein jeglicher Aufschwung könnte bei 1,5890, der von den August- und Oktober-Hochs abfallenden Trendlinie, gedeckelt werden. Der Test für Sterling-Shorts findet sich beim Oktober-Tief von 1,5270. Bei einem Durchbruch hier findet sich Unterstützung bei der von der vom Januar-Tief in 2009 abstammenden Trendlinie von 1,5100.

USD/JPY

Die USD/JPY-Paarung greift über ihre Trendlinie des Hochs in 2007, welches bei 78,30 liegt. Der Slow Stochastic auf dem Wochen- und Monats-Chart weist aufwärts, und ein Durchbruch oberhalb der Trendlinie dürfte das Post-Interventions-Hoch von 79,50 und das August-Hoch von 80,20 freilegen. Sollte es zu keinem Börsenschluss kommen, der erheblich über der Trendlinie liegt, dürfte die USD/JPY-Paarung sich am Dezember-Tief von 77,50 und dem November-Tief von 76,55 versuchen.

USD/CHF

Der Durchbruch der vergangenen Woche über dem Widerstandswert von 0,9330 öffnet die Tür zum diesjährigen Jahres-Hoch von 0,9782 sowie dem Dezember-Hoch von 1,0065. Die von der Trendlinie in 2003 abfallende Trendlinie liegt bei 1,1165 und dürfte ein langfristiger Widerstandswert sein. Andererseits findet sich jetzt Unterstützung bei 0,9330, gefolgt vom Tief von Ende November bei 0,9065 und dem 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 0,8925.

Die Wild-Card

EUR/JPY

Die EUR/JPY-Paarung ist ein lehrbuchhaftes Beispiel dafür, wie sich ein durchbrochener Unterstützungswert in einen Widerstandswert wandelt. Das November-Tief von 102,50 wurde von einer raschen Abwärtsbewegung überbrückt, obwohl die EUR/JPY-Paarung langsam zu diesem Wert zurückgeführt wurde. Gestern geriet das Paar zu diesem Preis unter Verkaufsdruck. Forex-Händler sollten jetzt auf den Unterstützungswert von 100,75 und das Tief von 2010 bei 99,90 achten. forex

Aktuelle Zeit: 05/25 14:57 GMT
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05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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