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Tuesday, 24 Jan 2012
EUR mit weiteren Kursgewinnen zu seinen Haupt-Währungsrivalen
Nach dem gestrigen Aufwärtslauf des Euro wird die Gemeinschaftswährung beim heutigen Handel versuchen ihre Kursgewinne auszuweiten. Das Vertrauen von Investoren in den Euro stieg gestern den ganzen Tag über gleichmäßig an, als Einzelheiten der Einigung über die Umstrukturierung der griechischen Schulden bekannt gegeben wurden. Sollte sich das Vertrauen in die Konjunkturbelebung der Eurozone fortsetzen, dürfte die Gemeinschaftswährung in der Lage sein ihre Aufwärtsbewegung in den kommenden Tagen zu verlängern.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3052 | 1.5664 | 77.30 | 0.9543 | 1.0564 | 0.8405 |
| 1.29557 | 1.5572 | 77.12 | 0.9475 | 1.0478 | 0.8341 | |
| 1.2893 | 1.5516 | 76.92 | 0.9393 | 1.0408 | 0.8321 | |
| Support | 1.2845 | 1.5425 | 76.83 | 0.9358 | 1.0342 | 0.8298 |
| 1.2798 | 1.5368 | 76.71 | 0.9314 | 1.0276 | 0.8269 | |
| 1.2739 | 1.5277 | 76.54 | 0.9244 | 1.0211 | 0.8237 |
Wirtschafts News
USD - Vor dem Treffen der US Notenbank zeigt sich der US Dollar rückläufig
Nach den gestrigen Kursverlusten die der US Dollar beim europäischen Handel zu verzeichnen hatte, sind Investoren sehr gespannt auf Ergebnisse der zweitägigen geldmarktpolitischen Konferenz der US Notenbank, welche heute beginnt. Der USD begann die Woche mit rückläufiger Tendenz, nachdem die Risikobereitschaft, aufgrund eindeutiger Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung der Eurozone, gestiegen war. Dieser Aufwärtstrend führte die EUR/USD-Paarung zum ersten Mal in nahezu drei Wochen über den Wert von 1,3000, während die AUD/USD-Paarung um über 100 Pips über Tageskurs anstieg.
Ob der Dollar seinen Abwärtstrend für den Rest der Woche beibehalten wird, dürfte größtenteils vom Ergebnis der US Notenbank-Konferenz abhängen. Obwohl nicht davon auszugehen ist, dass die Notenbank am Mittwoch den Leitzinssatz anheben wird, sollten Händler auf Hinweise aus der Konferenz achten, wann der US Leitzins wohl angehoben wird. Sollte die Notenbank beschließen in nächster Zeit an ihrer derzeitigen Politik eines rekordtiefen Leitzinssatzes festzuhalten, werden Händler das sehr wahrscheinlich als ein Zeichen dafür ansehen, dass die US Wirtschaft bis zur völligen Erholung noch einen langen Weg vor sich hat. Auf jeden Fall dürfte es zu weiteren Kursverlusten beim Dollar führen.
EUR - EUR verzeichnet größtenteils Kursgewinne, jedoch bestehen Sorgen wegen der Staatsschulden weiterhin
Nach den Kursgewinnen, die der Euro gestern zu den meisten seiner Haupt-Währungsrivalen, einschließlich dem britischen Pfund Sterling, dem US Dollar und dem japanischen Yen, verzeichnete, werden Händler wieder einmal sehr genau die Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone, auf Anzeichen hinsichtlich einer wirtschaftlichen Erholung, untersuchen. Heute werden eine ganze Reihe französischer und deutscher Fertigungsdaten wahrscheinlich Aufschluss über den gegenwärtigen Stand der zwei führenden europäischen Volkswirtschaften geben. Da alle Indikatoren auf zumindest geringfügiges Wachstum gegenüber den vorangegangenen Monaten hinweisen, dürfte der Euro in der Lage sein seinen gegenwärtigen Aufwärtstrend beibehalten.
Gleichwohl sich die langfristigen Aussichten für den Euro merklich verbessert haben, geben Analysten zu bedenken, dass die EU Schuldenkrise noch lange nicht vorbei ist. Händler sollten auch bedenken, dass in dieser Woche wahrscheinlich auch andere internationale Nachrichten den Eurokurs beeinflussen werden. Das Ergebnis der zweitägigen US Notenbankkonferenz, die heute beginnt, wird voraussichtlich erhebliche Volatilität für die EUR/USD-Paarung generieren. Sollte allerdings die Notenbank verkünden, dass der US Leitzinssatz in nächster Zeit angehoben wird, dürfte der Euro darauf mit Abwärtsbewegung reagieren.
JPY - Inmitten zunehmender Risikofreudigkeit verzeichnet der Yen schwere Kursverluste zum EUR
Als gestern nach der Veröffentlichung positiver Wirtschaftsnachrichten der Eurozone die Risikofreudigkeit anstieg, schoss die EUR/JPY-Paarung in die Höhe. Zusätzlich zu dem erheblichen Rückgang zum Euro verhielt sich der JPY zu anderen riskanteren Anlagen, wie dem australischen und neuseeländischen Dollar, ebenfalls rückläufig. Allerdings konnte der JPY seine jüngsten Kursgewinne zu seinen Safe-Hafen-Währungskollegen, wie dem US Dollar, beibehalten.
Heute wird der Kurs des Yen wahrscheinlich von den verschiedenen Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone bestimmt werden. Während die wirtschaftliche Erholung der Eurozone immer auf recht schwachen Füßen steht, scheinen Händler jede Gelegenheit zu nutzen ihre Mittel in Richtung höhere Erträge erzielende Währungen umzuschichten, oftmals auf Kosten des japanischen Yen. Sollten jedoch die heutigen Nachrichten die Annahme verstärken, dass sich die Eurozone auf dem Weg der Erholung befindet, dürfte der Yen seine rückläufige Bewegung beibehalten.
Gold - Positive EU Wirtschaftsdaten lassen Goldpreis weiter ansteigen
Nach den Veröffentlichungen positiver Wirtschaftsdaten aus der Eurozone, welche der Risikofreudigkeit unter Investoren Auftrieb verlieh, konnte der Goldpreis sein Aufwärts-Momentum, welches vergangene Woche einsetzte, aufrechterhalten. Normalerweise bewegt sich der Preis für Rohstoffe, wie Gold, analog zu riskanteren, höhere Erträge erzielenden Währungen, wie dem Euro. Gleichwohl der Preis für das Edelmetall momentan hoch ist, geben Analysten zu bedenken, dass negative Nachrichten aus der Eurozone ihn sehr schnell wieder nach unten drücken werden.
Heute sollten Händler besondere Aufmerksamkeit auf die verschiedenen Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone richten, da sie wahrscheinlich Rohstoffpreise beeinflussen werden. Positive Daten werden sehr wahrscheinlich dafür sorgen, dass der Goldpreis weiter steigen wird. Sollte zudem die US Notenbank zu Beginn ihrer zweitägigen Konferenz positives Wachstum der US Wirtschaft signalisieren, wird der Goldpreis ebenfalls einen Anstieg verzeichnen.
Technische News
EUR/USD
Langfristige technische Indikatoren zeigen, dass sich diese Paarung im überverkauften Bereich bewegt, was darauf hindeutet, dass in den nächsten Tagen eine Aufwärtskorrektur einsetzen könnte. Der Relative Strength Index auf dem Wochen-Chart liegt derzeit bei 20, während der Williams Percent Range auf dem gleichen Chart unter den Wert von -80 gesunken ist. Zu kaufen dürfte sich als kluge Vorgehensweise herausstellen.
GBP/USD
Laut den technischen Indikatoren auf dem Tages-Chart ist diese Paarung in den überkauften Bereich eingetreten und könnte in nächster Zeit eine Abwärtskorrektur erfahren. Beim Slow Stochastic hat sich ein rückläufiger Cross gebildet und der Williams Percent Range ist über -10 angestiegen. Händler dürften in Erwägung ziehen bei dieser Paarung eine Short-Position einzunehmen.
USD/JPY
Die technischen Indikatoren auf dem Tages- und dem Wochen-Chart zeigen, dass sich diese Paarung im neutralen Bereich bewegt, was bedeutet, dass derzeit keine klare Ausrichtung erkennbar ist. Händler sollten bei diesem Paar zunächst eine abwartende Haltung einnehmen, bis sich in Kürze ein deutlicheres Bild abzeichnet.
USD/CHF
Die technischen Indikatoren auf dem Tages-Chart zeigen, dass die USD/CHF-Paarung nach der rückläufigen Bewegung der vergangenen Woche demnächst eine Aufwärtskorrektur verzeichnen dürfte. Beim Slow Stochastic hat sich ein zinsbullischer Cross gebildet, während der Williams Percent Range sich im überverkauften Bereich bewegt. Zu kaufen dürfte sich als kluge Entscheidung erweisen.
Die Wild-Card
NZD/JPY
Nach dem jüngsten Aufwärts-Momentum, welches diese Paarung verzeichnen konnte, zeigen die technischen Indikatoren nun, dass demnächst eine Abwärtsumkehr einsetzen könnte. Der Relative Strength Index und der Williams Percent Range auf dem Tages-Chart bewegen sich beide im überkauften Bereich, während sich beim Slow Stochastic ein rückläufiger Cross gebildet hat. Forex-Händler dürften in Erwägung ziehen bei dieser Paarung eine Short-Position einzunehmen. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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