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Tuesday, 20 Dec 2011
EUR Pessimismus auf dem Höhepunkt
EUR Pessimisten treten in breiter Front auf. Laut dem jüngsten CFTC Commitment of Traders Bericht haben Spekulanten an den Terminmärkten ihre größten Short-Position zum EUR seit Mai 2010 aufgebaut. Diese einseitige Positionierung verdeutlicht den Pessimismus an den Märkten zum EUR und zeigt die Möglichkeit einer Verknappung bei den Verkäufen auf. Es besteht das Risiko einer weiteren Runde von Eindeckungen von Leerverkäufen zur Gesundschrumpfung schwacher EUR Shorts, bevor eine weitere Abwärtsbewegung erfolgt.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3275 | 1.5890 | 80.20 | 1.1165 | 1.0450 | 0.8660 |
| 1.3140 | 1.5775 | 79.50 | 1.0060 | 1.0340 | 0.8620 | |
| 1.3080 | 1.5550 | 78.30 | 0.9740 | 1.0050 | 0.8450 | |
| Support | 1.2870 | 1.5410 | 77.50 | 0.9340 | 0.9780 | 0.8400 |
| 1.2665 | 1.5270 | 76.55 | 0.9065 | 0.9660 | 0.8355 | |
| 1.2580 | 1.5100 | 75.56 | 0.8760 | 0.9385 | 0.8300 |
Wirtschafts News
USD - Wohnungsmarktdaten wirken sich weiterhin negativ auf das Bruttoinlandsprodukt aus
Nach den Tod des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Il und Nachrichten über zunehmende Spannungen auf der koreanischen Halbinsel stieg die Nachfrage nach dem USD. Die für heute erwarteten Daten zu den Baugenehmigungen und Hausneubauten werden voraussichtlich schwach ausfallen, was die langsame Erholung des US Wohnungsmarkts verdeutlicht. Die für Mittwoch erwarteten Daten zu den Eigenheimverkäufen aus Bestand werden ebenfalls mehr Aufschluss über den Sektor vermitteln, der sich negativ auf das Bruttoinlandsprodukt ausgewirkt hat. Der USD dürfte ein wenig an Reiz verlieren, sollten wir besser als erwartete Daten erhalten, was zu gesteigerter Risikofreudigkeit beitragen würde.
Während die Weihnachtsfeiertage näher rücken ist es um die Liquidität etwas knapp gestellt. Während die Haupt-Währungspaarungen weiterhin innerhalb ihrer jüngsten Handelsspannen gehandelt werden, besteht die Möglichkeit, dass bei reduzierter Liquidität Stopps für die Händler ausgelöst werden, die eng gesetzten Stopps verwenden.
EUR - EUR Pessimismus auf dem Höhepunkt
EUR Pessimisten treten in breiter Front auf. Laut dem jüngsten CFTC Commitment of Traders Bericht haben Spekulanten an den Terminmärkten ihre größten Short-Position zum EUR seit Mai 2010 aufgebaut. Diese einseitige Positionierung verdeutlicht den Pessimismus an den Märkten zum EUR und zeigt die Möglichkeit einer Verknappung bei den Verkäufen auf. Es besteht das Risiko einer weiteren Runde von Eindeckungen von Leerverkäufen zur Gesundschrumpfung schwacher EUR Shorts, bevor eine weitere Abwärtsbewegung erfolgt.
Gerüchte über Herabsetzungen der Kredit-Ratings für europäische Staaten haben den EUR dauerhaft unter Druck gesetzt. Gleichfalls hat das Gerede von EZB Präsident Draghi über das mögliche Ausscheiden von Staaten aus der EU wenig dazu beigetragen die 17-Nationen-Währung zu unterstützen. In einen Interview mit der Financial Times äußerte sich Draghi dahingehend, dass ein Ausscheiden eines EU Mitglieds außerhalb der Europäischen Währungsunion größere wirtschaftliche Schwierigkeiten bereiten werde, als wenn der Staat innerhalb der befreundeten Grenzen verweilt. Diese Aussage war höchstwahrscheinlich in Richtung Griechenland getätigt. Die EZB ist mit ihrem SMP Anleihe-Aufkaufprogramm von EUR 3,361 Mrd. in der vergangenen Woche, gegenüber EUR 0,635 Mrd. noch vor zwei Wochen in den Anleihe-Markt eingetreten, um finanziell unter Druck geratene Staaten zu unterstützen. Die Zentralbank hat Banken ebenfalls fast unbegrenzte Liquidität zur Verfügung gestellt, jedoch hat sich die EZB nicht zu unbegrenzten Anleihe-Aufkäufen entschließen können.
Es ist bemerkenswert, dass sich der US-deutsche 2-Jahres-Spread ins Negative gewendet und ein neues Rekordtief gesetzt hat. Das bedeutet, dass Deutschland jetzt für den Zeitraum von 2 Jahren zu geringeren Zinsen als die USA Geld ausleihen kann. Der 2-Jahres-Spread US Staatsanleihen/Bundesanleihen hat mit dem Spitzenwert von 134 Basispunkten am 4. Mai die EUR/USD-Paarung gut in Griff gehalten. Interessanterweise war das derselbe Tag an dem der EUR zum USD seinen Spitzenwert von 1,4938 verzeichnete. Der 2-Jahres-Spread steht derzeit bei einem Rekordtief von -2 Basispunkten, während sich die EUR/USD-Paarung knapp über dem Wert von 1,30 bewegt. Unterstützung für die EUR/USD-Paarung findet sich bei 1,2870, dem Tief von 2011, während Widerstand beim Tief vom 4. Oktober von 1,3140 liegt.
CAD - Der Wirtschaftskalender weist eine große Anzahl kanadischer Daten auf
Im Gegensatz zu den USA weist der Wirtschaftskalender eine große Anzahl kanadischer Daten auf. Die Kernrate für den Verbraucherpreisindex wird heute voraussichtlich um 0,2% sinken, während Geamtinflationsrate unverändert bei 0,2% liegt. Am Mittwoch werden die Daten der Einzelhandelsumsätze veröffentlicht, während der Höhepunkt am Freitag die Bekanntgabe des monatlichen Bruttoinlandsprodukts sein wird. Die kanadischen Daten für den Monat November waren generell besser, wie auch die US Daten. Allerdings weichen die Daten für den Monat Dezember stärker voneinander ab, wobei die die USA weiterhin bessere Zahlen verzeichnen, während Kanada in einer Reihe von Punkten enttäuscht, insbesondere bei den Arbeitslosigkeits- und Fertigungsdaten.
Die USD/CAD-Paarung bewegt sich weiterhin aufwärts und findet Widerstand bei 1,0460, der von den Oktober- und November-Hochs abfallenden Trendlinie. Unterstützung findet sich bei 1,0110 vom Aufwärtstrend im August. Zum EUR erging es dem CAD besser, da die EUR/CAD-Paarung sich weiterhin an den September-Tiefs von 1,3400 versucht. Ein Durchbruch hier würde das Jahrestief von 1,2985 freilegen.
Rohöl - Nachrichten aus Nordkorea wirken sich nicht auf den Rohölpreis aus
Überraschenderweise ließ der Tod des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Il und Nachrichten über zunehmende Spannungen auf der koreanischen Halbinsel die Nachfrage nach Rohöl nicht sonderlich ansteigen. Der Rohölpreis konnte nicht über den Wert von $ 95 pro Barrel ansteigen. Wahrscheinlich wirken sich geringe Risikofreudigkeit, sowie die Bedrohung durch Herabsetzungen der Kredit-Ratings für weitere europäische Staaten und ein stärkerer USD negativ auf den Rohstoff aus. Der Rohölpreis findet Widerstand bei $ 95 pro Barrel, dem Tief vom 25. November und könnte bis zum unteren Wert von $ 92,50 absinken.
Technische News
EUR/USD
Auf Wochenbasis hat die EUR/USD-Paarung einige wichtige technische Grenzen überschritten und kam unterhalb der steigenden Trendlinie von den Januar- und Oktober-Tiefs zum Börsenschluss. Der wöchentliche Schlusskurs von 1,3045 entsprach auch der 61% Fibonacci Rückführung des Aufwärtstrends in 2010 - 2011. Da die Paarung beim Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart sich derzeit im überverkauften Bereich bewegt, besteht auf dem Monats-Chart noch Spielraum für einen Abschwung. Kurzfristige Unterstützung findet sich beim Januar-Tief von 1,2870, mit zusätzlicher Unterstützung bei 1,2665 von den Tiefs in 2008 und 2010. Widerstand findet sich wieder bei 1,3145 und dem 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,3275, gefolgt vom Dezember-Hoch von 1,3550.
GBP/USD
Das Pfund Sterling wurde durchweg zu früheren Widerstandswerten verkauft, und bei sinkendem Slow Stochastic auf den Wochen- und Monats-Charts könnte diese Strategie auch weiterhin bestehen. Erster Widerstand findet sich beim Freitags-Hoch von 1,5560 und die Paarung dürfte noch Spielraum in der Spanne zwischen dem 55-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,5470 und dem Tief von Ende November bei 1,5775 finden. Ein jeglicher Aufschwung könnte bei 1,5890, der von den August- und Oktober-Hochs abfallenden Trendlinie, gedeckelt werden. Der Test für Sterling-Shorts findet sich beim Oktober-Tief von 1,5270. Bei einem Durchbruch hier findet sich Unterstützung bei der von der vom Januar-Tief in 2009 abstammenden Trendlinie von 1,5100.
USD/JPY
Die USD/JPY-Paarung greift über ihre Trendlinie des Hochs in 2007, welches bei 78,30 liegt. Der Slow Stochastic auf dem Wochen- und Monats-Chart weist aufwärts, und ein Durchbruch oberhalb der Trendlinie dürfte das Post-Interventions-Hoch von 79,50 und das August-Hoch von 80,20 freilegen. Sollte es zu keinem Börsenschluss kommen, der erheblich über der Trendlinie liegt, dürfte die USD/JPY-Paarung sich am Dezember-Tief von 77,50 und dem November-Tief von 76,55 versuchen.
USD/CHF
Der Durchbruch der vergangenen Woche über dem Widerstandswert von 0,9330 öffnet die Tür zum diesjährigen Jahres-Hoch von 0,9782 sowie dem Dezember-Hoch von 1,0065. Die von der Trendlinie in 2003 abfallende Trendlinie liegt bei 1,1165 und dürfte ein langfristiger Widerstandswert sein. Andererseits findet sich jetzt Unterstützung bei 0,9330, gefolgt vom Tief von Ende November bei 0,9065 und dem 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 0,8925.
Die Wild-Card
USD/SEK
Es wird erwartet, dass die Riksbank den Leitzinssatz heute um 25 Basispunkte senken wird. Überraschenderweise war die USD/SEK-Paarung nicht in der Lage Gebote oberhalb des September-Hochs nahe 7,0000 zu erhalten. Forex-Händler sollten beachten, dass die 50% Fibonacci Rückführung vom Hoch in 2010 zum Tief in 2011 derzeit bei 7,0500 liegt. Unterstützung findet sich wieder beim Dezember-Tief von 6,6890.
forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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