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Monday, 27 Jun 2011

EUR schwankt während Griechenlands Schulden im Mittelpunkt des Interesses stehen

Sorgen über die Schuldenlage stehen im Mittelpunkt des Interesses in der Eurozone, während höhere Erträge erzielende Anlagen, wie das GBP und der EUR, wahrscheinlich erhebliche Kursverluste zu verzeichnen haben werden, falls sie nicht in der Lage sein sollten der ahnungsvollen Vorsicht und Investitionsmüdigkeit unter regionalen Investoren zu begegnen.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenznodowndowndownnono
Wochentendenzupupdowndownupno
Resistance1.43071.597980.760.84491.05290.8943
1.42501.596980.550.83921.05060.8919
1.42201.596380.420.83571.04920.8903
Support1.41631.595380.210.83001.04690.8878
1.41341.594880.130.82791.04590.8869
1.40771.593879.920.82231.04360.8845

Wirtschafts News

USD - US Dollar erholt sich von Risikovermeidung

Der US Dollar befindet sich heute Morgen im Aufschwung zu mehreren Währungsrivalen, da aufgrund der Zögerlichkeit unter globalen Händlern ein Gutteil des Tagesvolumens in Sicherheit investiert wurde. Die EUR/USD-Paarung war hiervon am heftigsten betroffen, und die Paarung sank bis auf 1,4115. Devisenhändler sahen so erheblich schwächere Daten als noch vor sechs Monaten prognostiziert.

Berichte zu Beginn des Jahres waren noch von einer moderaten Erholung bis Mitte 2011 ausgegangen. Die Unfähigkeit der Verbraucherstimmung sich den Staatsschulden entgegen zu stemmen und was von heimischen Verbrauchern als ungeeignete Wachstumspolitik durch die Notenbank angesehen wird, hat dem weltweiten Wirtschaftswachstum einen Dämpfer verpasst. Investoren preisten in einen Abschwung für das zweite Quartal, und die so erzeugte Wirkung führte zu einer Abwendung von höhere Erträge erzielenden Anlagen und Hinwendung zu Safe-Hafen-Anlagen.

Da heute die USA die einzige Volkswirtschaft sind aus der bedeutsame Wirtschaftspublikationen veröffentlicht werden, wird sich die Stimmungslage der meisten Investoren erst später in der Woche zeigen. Heute sollten Devisenhändler auf Verlagerungen aufgrund wirtschaftlicher Schwäche achten, ähnlich denen der vergangenen Wochen. Die US Berichte über persönliche Einkommen und Ausgaben werden die Daten von Anfang des Monats lediglich unterstreichen und dürften heute keinerlei großen Einfluss haben.

EUR - EUR mit unterschiedlichen Ergebnissen während die Eurozone weiterhin Schuldensorgen plagen

Nach den unterschiedlichen Wirtschaftsberichten der vergangenen Woche verzeichnete der Euro leichte Kursschwankungen. Händler zeigen sich aufgrund der Demonstrationen gegen die Sparmaßnahmen mehr und mehr besorgt über die Lage in Griechenland. Die griechische Regierung konnte zwar vergangene Woche ein Vertrauensvotum für sich entscheiden, doch bislang ist wenig geschehen um der Risiko-Stimmungsverlagerung Richtung Sicherheit zu begegnen.

Sorgen über die Schuldenlage stehen im Mittelpunkt des Interesses in der Eurozone, während höhere Erträge erzielende Anlagen, wie das GBP und der EUR, wahrscheinlich erhebliche Kursverluste zu verzeichnen haben werden, falls sie nicht in der Lage sein sollten der ahnungsvollen Vorsicht und Investitionsmüdigkeit unter regionalen Investoren zu begegnen.

Am heutigen Montag scheint der Euro zu den anderen Haupt-Währungen unterschiedliche Ergebnisse mit leichter Abwärtstendenz zu erwarten. Während aus den USA heute die einzigen Wirtschaftspublikationen des Tages erwartet werden wird die Eurozone auf dem Wirtschaftskalender nicht vertreten sein. Am Dienstag wird man sich allerdings mehr auf die Daten aus Großbritannien und um 7:00 MGZ auf den deutschen Bericht über das Verbrauchervertrauen konzentrieren. Das Handelsvolumen wird in dieser Woche noch zulegen, doch heute dürfte es nur zu geringfügigen Kursschwankungen kommen, da Investoren auf detailliertere Daten warten.

NZD - Wiederaufbausorgen und Handelsdaten versetzen NZD in Abschwung

Der neuseeländische Dollar handelte heute Morgen erheblich im Minus nachdem vergangene Nacht die Daten der Handelsbilanz einen kräftigen Rückgang beim Handelsbilanzüberschuss der neuseeländischen Wirtschaft offen legten. Der Bericht markiert einen bedeutsamen Wendepunkt in der Handelsbilanz des Landes. Neuseeland verzeichnete stetige Zuwächse seines Handelsbilanzüberschusses und erzielte vergangenen Monat über NZ$ 1,14 Mrd.

Es war erwartet worden, dass es nach dem jüngsten Spitzenwert zu einem Rückgang zu einem Wert nahe NZ$ 1,0 Mrd. kommen werde. Der aktuelle Bericht wies jedoch einen erheblichen Rückgang auf einen Wert knapp über NZ$ 600 Mio. auf. Dieser kräftige Rückgang ließ die Bedenken anwachsen, dass Neuseeland einen Abschwung bei den steigenden Wechselkursen seiner Währung zu erwarten hat, die umgangssprachlich als „Kiwi“ bezeichnet wird. Die Bedenken darüber, dass dieser Abschwung die Wiederaufbauanstrengungen nach dem jüngsten katastrophalen Erdbeben in Christchurch gefährden könnten, scheinen sich auch erheblich auf den Kurs des „Kiwi“ auszuwirken, der heute Morgen den dritten Tag in Folge rückläufig war.

Rohöl - Nachlassende Nachfrage lässt Rohölpreis sinken

Der Rohölpreis verhielt sich heute Morgen ziemlich rückläufig und nähert sich dem Wert von $ 90 pro Barrel schneller als es noch vergangene Woche der Fall war. Die Daten aus den USA führen dazu, dass sich viele Investoren in Erwartung eines Wachstumsrückgangs in der weltgrößten Volkswirtschaft von physischen Anlagewerten zurückziehen. Die Trägheit auf dem Fertigungssektor, die auf nachlassende Nachfrage schließen lässt, führte dazu, dass nicht wenige Investoren für Rückläufigkeit beim schwarzen Gold sorgten.

Der Kurs des US Dollar zum Euro war beim jüngsten Handel auf ein Sechs-Tage-Hoch von 1,4115 gestiegen, was den Rohölpreis sinken ließ. Die heutige stetige Abwärtsbewegung macht es wahrscheinlich, dass sich der Rohölpreis in den nächsten 24 Stunden erholen wird, da technische Käufe den derzeitigen Wert testen werden. Allerdings scheint einem weiteren Preisrückgang im Verlauf der Woche nichts im Wege zu stehen.

Technische News

EUR/USD

Das Momentum beim rückläufigen Slow Stochastic auf dem Monats-, Wochen- und Tages-Chart weist jetzt abwärts. Erste Unterstützung findet sich beim Juni-Tief von 1,4075 und dem Mai-Tief von 1,3970. Bei einem Durchbruch hier werden technische Käufe den 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,3860 zu Ziel haben. Obwohl der 8%ige Rückgang vom Mai-Hoch zwar ein kräftiger Einbruch ist, sollten Händler doch bedenken, dass die derzeitige Korrektur dieser Paarung genau das ist - nämlich eine Korrektur. Käufer dürften bereits an der steigenden Trendlinie vom Juni-Tief in 2010 lauern. Widerstand findet sich beim jüngsten Hoch von 1,4440 bei dem sich der 50-Tage- und der 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt bewegen.

GBP/USD

Die Paarung hat einen wichtigen technischen Grenzwert beim Kreuzwiderstand durchbrochen, der bei 1,5370 liegt. Der Slow Stochastic auf dem Monats- und dem Wochen-Chart weisen abwärts, so dass Händler mit weiterer Rückläufigkeit rechnen dürfen. Unterstützung findet sich beim März-Tief von 1,5935, gefolgt vom Tief von Ende Januar bei 1,5750. Andererseits könnte der Kreuzwiderstand von 1,6120 Händlern die Gelegenheit bieten eine Short-Position einzunehmen, da oftmals beim Kreuzwiderstand sich die Paarung umkehrt, um dann nur noch weiter zu sinken.

USD/JPY

Die Rückläufigkeit beim Yen führt diesen zum Kurs von 89. Eine zuvor durchbrochene Trendlinie vom April-Hoch entspricht diesem Wert und unterstützt die Rückläufigkeit. Sollte jedoch die letzte Bastion der Unterstützung fallen, könnte die Wirkung ähnlich der Kursaktion vom März sein. Sollte sich die Aufwärtsbewegung fortsetzen findet sich Widerstand bei 81 und 81,75.

USD/CHF

Der vorige Widerstandswert von 0,8550 besteht weiterhin und das Rekordtief von 0,8325 ist dauerhaft unter Druck, so dass hier ein Durchbruch bevorstehen könnte. Die Abwesenheit von Unterstützung und Trendlinien unterhalb dieses Wertes machen es schwer vorherzusagen, in welche Richtung sich diese Paarung entwickeln wird.

Die Wild-Card

Rohöl

Der Rohölpreis erlag dem Druck, nachdem er unter die Unterstützung vom Hoch von Ende Januar bei $ 93 gesunken ist. Forex-Händler sollten sich das Tief von Mitte Februar nahe $ 84 zum Ziel setzen, einem Wert der mit der 61,8% Fibonacci Rückführung der Bewegung von Mai 2010 bis Mai 2011 übereinstimmt. forex

Aktuelle Zeit: 05/25 15:03 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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