| Devisen News Center | | | Devisen News Archiv | | |
|
Friday, 13 May 2011
EUR sinkt zum USD da Händler aufgrund von Wachstumsbedenken nach Sicherheit suchen
Der EUR war nicht in der Lage seinen jüngsten stabilen Kurs zum US Dollar zu halten, da regionale Investoren sich über die Ausrichtung der 17-Nationen-Währung uneins waren. Regionale Rückläufigkeit bestimmte den Tag, während in der Gerüchteküche darüber spekuliert wurde, dass für Griechenland bereits ein neues finanzielles Rettungspaket geschnürt sei, beziehungsweise, dass Griechenland plane aus der Eurozone auszutreten. Da beides heftigst dementiert wurde, suchten Händler Sicherheit rasch anderswo, da andere Hilfe sonst nicht in Sicht ist.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4285 | 1.6330 | 81.65 | 0.8950 | 1.0705 | 0.8815 |
| 1.4255 | 1.6310 | 81.45 | 0.8930 | 1.0685 | 0.8795 | |
| 1.4225 | 1.6280 | 81.15 | 0.8900 | 1.0655 | 0.8765 | |
| Support | 1.4165 | 1.6220 | 80.55 | 0.8840 | 1.0595 | 0.8705 |
| 1.4135 | 1.6180 | 80.25 | 0.8810 | 1.0565 | 0.8675 | |
| 1.4115 | 1.6160 | 80.05 | 0.8790 | 1.0545 | 0.8655 |
Wirtschafts News
USD - US Dollar im Aufschwung zu riskanteren Anlagen
Der US Dollar verzeichnete gestern einen kräftigen Aufschwung zum Euro und zum britischen Pfund Sterling, als Händler anfingen sich aus der Region zurückzuziehen, weil sie befürchteten, dass die politischen Entscheidungsträger der Eurozone sich nicht schnell genug der griechischen Schuldenkrise annehmen werden. Folglich zeigte sich die EUR/USD-Paarung stark rückläufig, und der Kurs von 1,4100 war durchaus in Reichweite. Zum britischen Pfund Sterling hielt sich der Dollar nahe 1,6280, obwohl die allgemeine Aufwärtstendenz in Großbritannien Druck auf die Paarung ausübte.
Die gestrigen Daten über die Einzelhandelsumsätze in den USA, die belegten, dass die amerikanischen Verbraucherausgaben unverändert geblieben sind, schienen den Dollar-Kurs zu unterstützen. Die Bekanntgabe des US Erzeugerpreisindexes (PPI) bestätigte diese Bewegung, während der Anstieg der Inflationsquote Druck auf die US Notenbank ausübt, ihre Haltung hinsichtlich des Leitzinssatzes zu überdenken. Die US Firmen-Inventare waren jedoch gestiegen, was auf nachlassende Nachfrage hindeuten und den gestrigen Aufwärtsschwung untergraben könnte.
Heute wird der US Verbraucherpreisindex veröffentlicht, und es wird angenommen, dass er den Wachstumswert des Vormonats wird halten können. Der Erzeugerpreisindex (PPI) und seine entsprechende Kernrate überraschten gestern die Investoren, und eine ähnliche Entwicklung beim Verbraucherpreisindex könnte die Aufwärtsrichtung des USD weiter unterstützen. Der US Dollar konnte in letzter Zeit, da seine wirtschaftlichen Grundlagen schwach erschienen, von der Risikovermeidung profitieren, jedoch findet aufgrund der Daten der letzten beiden Tage eine Stimmungsverlagerung statt.
EUR - EUR weiterhin rückläufig während Investoren nach Sicherheit suchen
Der Euro fiel gestern unter sein Drei-Wochen-Tief zum US Dollar und näherte sich rasch dem Kurs von 1,4150. Investoren reagierten recht heftig auf die schleppende Art und Weise, wie Offizielle mit der Schuldenlage in der Eurozone umgehen, was sich auf den EUR auswirkte, der dann beim späten Handel bis auf $ 1,4198 fiel.
Der EUR war nicht in der Lage seinen jüngsten stabilen Kurs zum US Dollar zu halten, da regionale Investoren sich über die Ausrichtung der 17-Nationen-Währung uneins waren. Regionale Rückläufigkeit bestimmte den Tag, während in der Gerüchteküche darüber spekuliert wurde, dass für Griechenland bereits ein neues finanzielles Rettungspaket geschnürt sei, beziehungsweise, dass Griechenland plane aus der Eurozone auszutreten. Da beides heftigst dementiert wurde, suchten Händler Sicherheit rasch anderswo, da andere Hilfe sonst nicht in Sicht ist.
Heute wird die Eurozone auf dem Wirtschaftskalender nur mit ein paar unbedeutenderen Veröffentlichungen vertreten sein. Darunter ist die Rede des EZB Präsidenten Jean-Claude Trichet auf der Konferenz zur Reform des Finanzsystems in Madrid in Spanien. Später erfolgt dann die Bekanntgabe der ersten Zahlen des Bruttoinlandsprodukts der Eurozone. Es wird erwartet, dass es einen Quartalsanstieg von 0,6% aufweisen wird und damit weit über dem letzten Wert von 0,3% liegt. Sollten diese Berichte Spekulationen über eine EZB Leitzinsanhebung auslösen, können sich Devisenhändler schon mal auf volatile Aufwärtsbewegungen bei den EUR-Paarungen einstellen.
JPY - JPY verzeichnet weiterhin unterschiedliche Ergebnisse
Der japanische Yen (JPY) verzeichnete seit Freitag einigermaßen unterschiedliche Ergebnisse, mit Kursgewinnen zu einigen Währungen einerseits und Verlusten andererseits. Nach dem Auf und Nieder der vergangenen Woche scheint der japanische Yen heute Kursverluste hinnehmen zu müssen, da Investoren sich offenbar höhere Erträge erzielenden Anlagen zuwenden. Die vorherrschende Grundstimmung der Risikovermeidung führte dazu, dass viele Händler sich dem Yen zuwandten gegenüber den höhere Erträge erzielenden Währungen, wie dem Euro, der gestern Nachmittag auf ein Sechs-Wochen-Tief absank.
Allerdings verzeichnete der Yen einen leichten Kursrückgang zum US Dollar und die Paarung stieg leicht über die Interventionsschwelle von 80,00. Die USD/JPY-Paarung hielt sich stabil beim gestrigen Tief, fand Unterstützung nahe 80,30 und bewegte sich bei der Öffnung der asiatischen Märkte heute Richtung 81,10. Gestern Morgen wurde die japanische Leistungsbilanz veröffentlicht und zeigte einen kräftigen Rückgang, was die japanische Währung unter Druck setzen dürfte. Allerdings dürften heute die Wirtschaftspublikationen aus den USA und Europa den Kurs des JPY sehr viel mehr bestimmen.
Rohöl - Rohölpreise weiter im Abschwung nach Veröffentlichung des Berichts über die Erdgas-Lagerbestände
Der Rohölpreis verzeichnete gestern an der New Yorker Handelsbörse einen kräftigen Einbruch und schloss knapp unter $ 98 pro Barrel. Die US Rohöllagerbestände wurden die zweite Woche in Folge um über 3 Mio. Barrel aufgestockt, was auf einen erheblichen Aufwärtstrend bei der amerikanischen Lagerhaltungsphilosophie hinweist. Der gestern veröffentlichte Bericht über die Erdgas-Lagerbestände wies einen mehr als erwarteten Anstieg aus. Mit zusätzlichen 70 Mrd. Kubikfuß lag der Anstieg der Erdgas-Lagerbestände über dem prognostizierten Wert von 69 Mrd. Kubikfuß.
Der Kurs des US Dollar zum Euro war zuletzt auf ein Vier-Wochen-Hoch nahe 1,4190 gestiegen, so dass der Rohölpreis keine Unterstützung finden konnte. Da der Preiseinbruch von gestern Nachmittag heute Morgen seine Fortsetzung fand, können sich Händler auf einen weiterhin leicht sinkenden Rohölpreis einrichten, während sich die Woche dem Ende neigt. Jedoch könnte eine Rückkehr zu riskanteren Anlagen den Rohölpreis erneut ansteigen lassen, sollte der Markt das für angemessen halten.
Technische News
EUR/USD
Die EUR/USD-Paarung konnte gestern etwas von ihren Verlusten wiedergutmachen und stieg bis auf den Wert von 1,4280. Da sich nichtsdestotrotz beim Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart ein rückläufiger Cross gebildet hat, scheint es, als würde sich die rückläufige Bewegung heute fortsetzen. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen scheint die richtige Vorgehensweise zu sein.
GBP/USD
Diese Paarung befindet sich weiterhin im freien Fall und handelt derzeit um den Wert von 1,6240. Da zudem der MACD auf dem 4-Stunden- und dem Tages-Chart rückläufige Zeichen vermitteln, sieht es so aus, als würde sich die Abwärtsbewegung heute fortsetzen und möglicherweise den Wert von 1,6150 erreichen,
USD/JPY
Die USD/JPY-Paarung befindet sich inmitten einer zinsbullischen Korrektur und stieg in den vergangenen drei Tagen um rund 100 Pips. Da derzeit der RSI auf dem Tages-Chart die 30-Linie durchkreuzt hat, scheint es, als könne ein weiterer zinsbullischer Lauf erwartet werden. Zu kaufen könnte sich heute als richtige Vorgehensweise herausstellen.
USD/CHF
Seit die USD/CHF-Paarung bei 0,8560 seinen Tiefstwert erzielt hatte steigt sie langsam wieder an und handelt momentan nahe dem Wert von 0,8670. Jedoch lässt ein rückläufiger Cross beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart darauf schließen, dass die Paarung heute seine jüngsten Kursgewinne verlieren könnte und bis auf den Wert von 0,8600 zurückfällt.
Die Wild-Card
Gold
Der jüngste Anstieg des Goldpreises auf das Rekord-Hoch von $ 1.576 pro Feinunze hat eine rückläufige Korrektur ausgelöst, und Gold handelt derzeit nahe dem Wert von $ 1.500. Da außerdem der Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart weiterhin rückläufige Anzeichen vermittelt, sieht es so aus, als würde sich die rückläufige Korrektur heute fortsetzen. Hier könnte sich forex -Händlern die großartige Gelegenheit bieten sich einem sehr beliebten Trend anzuschließen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




Events zum Google Kalender hinzufügen
Alles markieren
Markierung aufheben
Drucken
Household Spending







