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Friday, 21 May 2010
EUR steigt - hält die Erholung diesmal an?
Am Devisenmarkt beobachteten die Marktteilnehmer gestern eine kräftige Erholung des Euro. Dabei werden sowohl technische Faktoren als auch verbesserte Wachstumsaussichten als Ursache genannt, die den Risikoappetit der Anleger erhöhen sollen. Ob die europäische Gemeinschaftswährung ihre jüngst gesehenen Gewinne behaupten kann, bleibt zunächst abzuwarten. Technische Daten verdeutlichen, dass der EUR-Abwärtstrend nach wie vor intakt ist, sich jedoch erste Anzeichen einer kurzfristigen Konsolidierung zeigen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.2760 | 1.4550 | 91.25 | 1.1630 | 0.8445 | 0.8860 |
| 1.2730 | 1.4515 | 90.90 | 1.1600 | 0.8410 | 0.8825 | |
| 1.2700 | 1.4480 | 90.60 | 1.1565 | 0.8375 | 0.8790 | |
| Support | 1.2630 | 1.4410 | 89.90 | 1.1490 | 0.8310 | 0.8725 |
| 1.2600 | 1.4380 | 89.60 | 1.1460 | 0.8280 | 0.8690 | |
| 1.2570 | 1.4350 | 89.30 | 1.1430 | 0.8250 | 0.8660 |
Wirtschafts News
USD - USD-Gewinne gegen südpazifische Währungen
Für den US-Dollar ergaben sich in den vergangenen Handelstagen unterschiedliche Trends. Gegenüber der Hauptgegenwährung EUR verbuchte der Dollar im Zuge einer Korrektur nach unten leichte Kursverluste und notierte am Donnerstag gegen die Währung der 16 Nationen bei einem Umtauschkurs von 1,2645. Im Gegensatz dazu stieg der Kurs der US-Währung gestern gegen einige südpazifische Währungen nahezu sprunghaft an.
Dieser Kursanstieg trieb den US-Dollar von 0,9400 im Tief vor zwei Wochen bis auf unter 0,8200. Ähnliche Kursbewegungen konnten gegenüber dem Neuseeländischen Dollar beobachtet werden. Hier stellte sich eine Aufwertung von 0,7320 auf 0,6667 ein. Das Währungspaar USD/CAD legte ebenfalls deutlich zu und handelt von zuvor knapp unterhalb eines paritätischen Wechselkursverhältnisses aktuell mit +700 Punkten bei 1,0698. Händler kehren Risikoanlagen derzeit den Rücken, wovon der USD zu profitieren scheint.
Nach wie vor ist das Anlegerverhalten von Unsicherheit und geringer Risikobereitschaft geprägt. Der Rettungsschirm in Höhe von 750 Mrd. Euro, auf den sich EU und IWF in der vergangenen Woche einigten, soll zwar Euro-Staaten künftig vor der Pleite schützen, konnte die europäische Einheitswährung bislang jedoch nicht von ihrem starken Abwärtstrend abbringen. Kurzfristig ist eine leichte Konsolidierung zu erkennen, die dennoch die Frage offen lässt, ob die Erholungstendenzen nachhaltiger Natur sind.
Heute bleibt es weiterhin aufregend an den Finanzmärkten. Wichtige Fundamentaldaten aus der Eurozone, der Schweiz und Großbritannien können Anleger möglicherweise einen Teil der vorherrschenden Unsicherheit am Markt nehmen. Gegebenenfalls lassen sich Tendenzen für die kommende Woche eindeutiger bestimmen. Händler, Augen auf!
EUR - Euro erfährt deutliche Erholung
Am Devisenmarkt beobachteten die Marktteilnehmer gestern eine kräftige Erholung des Euro. Dabei werden sowohl technische Faktoren als auch verbesserte Wachstumsaussichten als Ursache genannt, die den Risikoappetit der Anleger erhöhen sollen. Ob die europäische Gemeinschaftswährung ihre jüngst gesehenen Gewinne behaupten kann, bleibt zunächst abzuwarten. Technische Daten verdeutlichen, dass der EUR-Abwärtstrend nach wie vor intakt ist, sich jedoch erste Anzeichen einer kurzfristigen Konsolidierung zeigen. Dennoch bleibt es volatil um die Einheitswährung, die Investoren nach wie vor als äußerst instabil einstufen.
Der EUR auf Erholungskurs verzeichnete am Donnerstag kräftige Kursgewinne gegen Risikowährungen wie CAD, AUD und NZD. Die deutlichste Aufwertung entwickelte sich zum US-Dollar. Das Währungspaar EUR/USD, das zuvor noch bei einem Umtauschkurs von 1,2200 im Tief handelte, kletterte im Handelsverlauf um über 400 Punkte in die Höhe und notierte heute Morgen bei 1,2633. Zudem stieg das Cross EUR/AUD in den vergangenen zwei Tagen sprunghaft über 1.200 Punkte an und handelt aktuell bei 1,5298 von zuvor unter 1,4000.
Mit Spannung erwarten Händler heute wichtige Fundamentaldaten aus dem verarbeitenden und nicht-verarbeitenden Gewerbe der Eurozone. Die Marktteilnehmer hoffen auf deutliche Signale zur Konjunkturlage im Euroraum, um mit deren Hilfe Handelsstrategien für die kommende Woche bestimmen zu können. Des Weiteren veröffentlicht das Institut für Wirtschaftsforschung ifo um 10:00 Uhr Deutschlands Geschäftsklimaindex für den Monat Mai. Steigt das Stimmungsbarometer der deutschen Wirtschaft wie von Experten prognostiziert, könnte der EUR seine frischen Kursgewinne möglicherweise behaupten.
JPY - JPY profitiert von Risikoaversion und wertet weiter auf
Die derzeit deutlich an den Märkten zu spürende Risikoaversion wirkt sich positiv auf den japanischen Yen aus, der seit Tagen gegen die Hauptwährungen aufwertet. Selbst gegen den wieder auflebenden Euro, setzte sich der JPY gestern durch und kletterte insgesamt innerhalb von nur zwei Wochen um über 1.500 Punkte von 128,85 auf 112,78. In den vergangenen Handelstagen konnten Anleger überwiegend Aufwärtstendenzen der japanischen Währung beobachten. Infolge der gedämpften Risikobereitschaft unter den Händlern und der damit verbundenen Abkehr von Risikoanlagen, profitieren Safe-Haven-Währungen.
Da heute keine bedeutenden Indizes aus Japan veröffentlicht werden, ist es wahrscheinlich dass die Tagestendenzen des Yen von den Konjunkturdaten aus den USA und Europa beeinflusst werden. Gegenwärtig setzen Händler bevorzugt auf „sichere“ Anlagen wie USD und JPY. Händlern zufolge wird sich dieser Trend auch heute fortsetzen. Anleger sollten auf die zur Veröffentlichung ausstehenden Indikatoren aus der Eurozone Acht geben, die heute den größten Einfluss auf das Marktgeschehen nehmen werden.
Rohöl - Ölpreis weiterhin im Abwärtstrend
Der Ölpreis am Spotmarkt spiegelt augenscheinlich noch den letzten Konsolidierungstrend des USD wider. Trotz der jüngsten Kursgewinne des EUR, bleibt der Dollar stabil und drückt wie gewohnt die Rohstoffpreise. Da viele Rohstoffe in US-Dollar bepreist werden, fällt ihr Kurs, sobald der Dollar gegen anderen Währungen aufwertet.
Angesichts der angespannten Situation an den Finanzmärkten, gehen Experten vorerst nicht von einer nachhaltigen Stabilisierung der Rohstoffpreise aus. Ferner verweisen Marktbeobachter auf die steigenden US-Rohöllagerbestände, die den Ölpreis wiederholt unter Druck bringen. Darüber hinaus ist selbst der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) erneut gesunken.
Technische News
EUR/USD
Der jüngste EUR/USD-Aufwärtstrend könnte bereits ausgeschöpft sein. Der RSI bewegt sich klar im „überkauften“ Bereich auf der 4-, 2- und Stunden-Chart. Darüber hinaus zeichnet sich eine Überwindung der oberen Bollinger Bands auf der 2- und 4-Stunden-Chart ab. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte die richtige Entscheidung für heute sein.
GBP/USD
Dieses Währungspaar unterliegt aktuell Kursschwankungen zwischen 1,4350 und 1,4450. Ein Großteil der Indikatoren bewegt sich dabei im neutralen Bereich. Bei diesem Handelspaar deutlichere Signale abzuwarten, könnte heute eine gute Wahl sein.
USD/JPY
Für dieses Paar könnten sich heute Kurskorrekturen nach oben ergeben. Auf der 2- und 4-Stunden-Chart scheint der RSI bereits in den „überkauften“ Bereich gedreht zu haben. Darüber hinaus ist zu erkennen, dass der Preis die untere Grenze der Bollinger Bands auf der Tages-Chart überwunden hat. Bei diesem Währungspaar könnte es heute eine gute Strategie sein, auf steigende Kurse zu setzen.
USD/CHF
Während ein Großteil der Indikatoren dieses Paares im neutralen Bereich schwankt, könnte sich noch heute eine mäßige Kurskorrektur nach unten einstellen, da sich der RSI der Tages-Chart nahe des „überkauften“ Bereichs bewegt und der Slow Stochastic der Tages-Chart abwärts kreuzt. Verkaufen könnte bei USD/CHF heute eine gute Entscheidung sein.
Die Wild-Card
EUR/NOK
Für dieses Paar könnte sich heute zum jüngsten Aufwärtstrend eine Kurskorrektur nach unten ergeben. Darüber hinaus ist zu erkennen, dass der Preis die oberen Grenze der Bollinger Bands auf der 8-Stunden-Chart überwunden hat. Auf der Stunden-, 2-, 4- und 8-Stunden-Chart bewegt sich der RSI im „überkauften“ Bereich. Der Slow Stochastic kreuzt auf der 2-, 4- und 8-Stunden-Chart abwärts. Forex -Anleger könnten bei diesem Paar heute auf fallende Kurse setzen und hohe Profite erzielen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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