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Wednesday, 31 Mar 2010
EUR wertet aufgrund Sorgen um Finanzsystem ab und positives US-Verbrauchervertrauen
Der USD wertet gegen den EUR auf, schließt jedoch uneinheitlich gegen die Haupt-Crosse, nachdem neue Sorgen um das europäische Bankensystem den EUR und andere gewinnträchtige Risikowährungen belasten.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3495 | 1.5170 | 94.40 | 1.0770 | 0.9245 | 0.8980 |
| 1.3460 | 1.5140 | 94.05 | 1.0735 | 0.9210 | 0.8950 | |
| 1.3430 | 1.5105 | 93.75 | 1.0705 | 0.9180 | 0.8920 | |
| Support | 1.3365 | 1.5040 | 93.10 | 1.0640 | 0.9115 | 0.8855 |
| 1.3330 | 1.5010 | 92.80 | 1.0605 | 0.9080 | 0.8825 | |
| 1.3300 | 1.4980 | 92.50 | 1.0575 | 0.9050 | 0.8790 |
Wirtschafts News
USD - Steigendes US-Verbrauchervertrauen verleiht Dollar Auftrieb
Der US-Dollar stieg zum EUR an, schloss zu später Stunde im New Yorker Börsenhandel jedoch uneinheitlich gegen die Hauptwährungen. Dabei konnte die US-Währung die zuvor verzeichneten Kursverluste gegen die europäische Einheitswährung ausgleichen, die sich nach dem Vorschlag zum griechischen Rettungspaket ergaben. Weitere Unterstützung brachte dem USD die Warnung der weltweit mächtigen Ratingagentur Standard & Poor´s, nach der das Bankensystem der Griechen im Zuge der Finanzkrise in höchstem Maße Schaden erlitten habe.
Das Währungspaar EUR/USD handelt aktuell bei 1,3400. Der Eröffnungspreis wurde mit 1,3487 ausgegeben. GBP/USD kletterte auf 1,5070 und handelte zuvor um 1,4997. USD/JPY notierte zum Ende des gestrigen Handelstages bei 93,25 von zuvor 92,17.
Der Bericht zum US-Verbrauchervertrauen, die weit über den Erwartungen der Experten lag, stärkte den USD zusätzlich. Wie das Forschungsinstitut Conference Board am Dienstag mitteilte, stieg der Index des Konsumklimas in den USA auf 52,5 von 46,4 Punkten im Februar. Analysten hatten mit einem Anstieg auf lediglich 50,0 Punkte gerechnet. Sowohl Ökonomen, als auch die Marktteilnehmer gehen angesichts der positiven Konjunktursignale aus den USA kurzfristig zunächst von weiteren Aufwärtstendenzen für den USD sowie von einem schnelleren Erholungstempo im Vergleich zum Euroraum aus.
Der USD-Handel bleibt heute somit weiterhin spannend und wird unter dem Einfluss bedeutender Konjunkturdaten stehen: 14:15 Uhr Veröffentlichung des ADP-Arbeitsmarktberichts für März - Beschäftigung privater Sektor. Die Prognosen belaufen sich auf zusätzliche 40.000 Jobs in der US-Wirtschaft im vergangenen Monat. Ein Ergebnis, das den Voraussagen entspricht oder diese übersteigt, kann das Währungspaar EUR/USD bis auf vorausgegangene Tiefstände um 1,3266 drücken.
EUR - Sorgen um Bankwesen lasten auf EUR
Der EUR rutschte am Dienstag nach kurzen Erholungstendenzen wieder ab. Weiter unter Druck geriet der EUR, nachdem die Ratingagentur S&P ihre Bonitätsnote für griechische Staatsanleihen als hinterlegte Sicherheit auf die Note „BBB“ herabstufte. Ferner kritisierte die Agentur die Entscheidung Irlands, weitere Milliarden Euro in das angeschlagene irische Bankensystem zu pumpen. Darüber hinaus senkte der Internationale Währungsfonds (IWF) die Wachstumsprognose für Deutschland.
Medienberichten zufolge will die Regierung Irlands der Krise mithilfe neuer Maßnahmen Einhalt gebieten, indem sie „faule“ Kredite in Milliarden-Euro-Höhe von fünf Geschäftsbanken übernimmt und dem schwer angeschlagenen Finanzsektor des Landes neue Mittel bereitstellt. Irische Finanzexperten bezeichnen die Maßnahmen als Gesamt-Verstaatlichung des irischen Bankensystems. Als erster europäischer Mitgliedsstaat haben die Iren eine nationale „Bad Bank“ gegründet, die den Banken die riskanten Kredite abnehmen soll. Insgesamt beläuft sich der Kapitalbedarf der irischen Banken auf zig Milliarden EUR.
In seinem Länderbericht senkte der Internationale Währungsfonds IWF seine Wachstumsprognose für Deutschland, was zusätzlich Öl ins Sorgenfeuer goss. Laut IWF soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr um 1,2% zunehmen. Im Januar hatte der Fonds Deutschland noch 1,5% prognostiziert.
Interessanterweise schaffen die USA hinsichtlich des Erholungstempos ihrer Konjunktur weitere Distanz zwischen sich und der Eurozone. Die großen Bankinstitute im Land scheinen sich von der Finanzkrise zu erholen und in die Gewinnzone zurückzukehren, während europäische Finanzinstitute wiederholt staatliche Unterstützung benötigen. Diese Entwicklung spiegelt sich zum Teil in den jüngsten Abwärtstendenzen des EUR wider.
JPY - Australiens Einzelhandel enttäuschend - AUD/USD gibt nach
In den frühen heutigen Morgenstunden wertete der Australische Dollar ab, nachdem der jüngste Einzelhandelsumsatz in Australien die Markterwartungen enttäuschte. Laut „Retail Trade“-Daten ist der australische Einzelhandelsumsatz im Februar saisonbereinigt um -1,4 % gefallen. Die Prognosen beliefen sich auf einen Anstieg um 0,3%. Entsprechend fiel AUD/USD auf ein neues Tief um 0,9144 von zuvor 0,9187 bei Markteröffnung.
Möglicherweise gibt der Rückgang im Einzelhandel erste Anzeichen für eine Abkühlung der Wirtschaft in Australien infolge der kürzlich erfolgten Zinssatzerhebung durch die Australische Notenbank wider. Der australische Leitzins wurde im vergangenen Monat um 25 Basispunkte auf 4% erhöht.
Der private Verbrauch macht alleine durchschnittlich 50% der australischen Konjunktur aus. Experten halten eine weitere Zinserhöhung durch den australischen Notenbankchef Stevens für wahrscheinlich. Dieser schien seine Bevölkerung in einem jüngsten TV-Interview auf eine solche einzustimmen, indem er betonte, dass die Konjunktur im Lande zur Normalität zurückkehrt. Dies könnte sich nachteilig auf den Kurs des Australischen Dollar auswirken. Die kommende Notenbanksitzung ist für den 7. April anberaumt. Die nächste bedeutende Unterstützungsmarke für AUD/USD liegt aktuell bei 0,9000.
Rohöl - Rohöl Spot-Handel steigt
Zum zweiten Handelstag in Folge stiegen die Rohölpreise am Spotmarkt. Diese wurden zwar von einem überraschend positiv ausgefallenen Ergebnis zum US-Verbrauchervertrauen gestützt, andererseits wiederum von einer neuen Dollar-Stärke gehemmt. Der Kursanstieg ergibt sich im Vorfeld der wöchentlichen Rohöllagerbestandsdaten aus den USA.
Rohöl notierte zu Handelsschluss höher, bei $82,36 pro Barrel. Der gestrige Eröffnungspreis wurde mit $82,18 ausgegeben. Bereits am Montag zogen die Preise um 3% an.
Ob dieser Preissprung um $1,70 lediglich auf technische Kursbewegungen, bzw. -korrekturen zurückzuführen ist, war für viele Anleger am Montag nicht eindeutig. Der Preis konnte die kurzfristige Widerstandsmarke von $81,50 überwinden, langfristig hat die Widerstandsmarke von $83 weiterhin ihre Gültigkeit.
Heute veröffentlicht das US-Energieministerium in seinem wöchentlichen Bericht das Ergebnis zu den US-Rohöllagerbeständen. Abzuwarten bleibt, ob Rohöl weiter aufwertet oder auf seine bisherige Unterstützungsmarke zurückfällt. Experten erwarten einen Anstieg der Vorräte um 2,4 Mio. Barrel. In der Woche zuvor erhöhten sich die Lagerbestände bereits um 7,3 Mio. Barrel. Sollte das Endergebnis unterhalb der Prognosen ausfallen, könnte Rohöl weitere positive Tendenzen erfahren und seinen zinsbullischen Trend womöglich noch bis Handelsende bis zur Widerstandsmarke von $83 fortsetzen.
Technische News
EUR/USD
Der RSI der 2-Stunden- und Tages-Chart schwankt nahe des „überverkauften“ Bereichs und deutet auf eine bereits erwartete Preisbewegung nach oben. Darüber hinaus ist ein zinsbullisches Cross des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart nicht zu übersehen. Bei diesem Währungspaar könnte es heute von Vorteil sein, zu kaufen.
GBP/USD
Der RSI der 2- und 4-Stunden-Chart hat mittlerweile in den „überkauften“ Bereich gedreht und bestätigt somit einen unmittelbar bevorstehenden Abwärtstrend. Darüber hinaus ist auf der 8-Stunden-Chart ein rückläufiges Cross zu erkennen. Bei GBP/USD heute zu verkaufen, könnte sich auszahlen.
USD/JPY
Auf der 2- und 4-Stunden-Chart bewegt sich der RSI im „überkauften“ Bereich. Der Slow Stochastic der Stunden-, 4-Stunden- und Tages-Chart gibt ein rückläufiges Cross aus. Darüber hinaus zeichnet sich eine Überwindung der oberen Bollinger Bands auf der 2-Stunden, 4-Stunden- und Tages-Chart deutlich ab. Verkaufen könnte bei USD/JPY heute die richtige Entscheidung sein.
USD/CHF
Während ein Großteil der Indikatoren dieses Paares im neutralen Bereich schwankt und das Paar aktuell innerhalb einer Spanne zwischen 1,0650 und 1,0690 handelt, ist ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart deutlich zu sehen. Der RSI der 2-Stunden-Cart bewegt sich auf den „überkauften“ Bereich zu. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte eine gute Strategie für heute sein.
Die Wild-Card
AUD/JPY
Auf der Tages-Chart wird die Überwindung der oberen Bollinger Bands offensichtlich. Der RSI der 2-, 4-, 8-Stunden und Tages-Chart hat bereits in den „überkauften“ Bereich gedreht. Darüber hinaus ist ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf der 8-Stunden-Chart klar ersichtlich. Forex -Anleger könnten bei AUD/JPY heute auf fallende Kurse setzen, um aus den aktuellen Tendenzen Profit schlagen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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