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Tuesday, 25 May 2010
Euro fällt nach spanischer Bank-Übernahme
In der Nacht vom Montag auf Dienstag rutschte der Kurs des Euro erneut deutlich ab. Nach der Übernahme der angeschlagenen spanischen Sparkasse CajaSur durch Spaniens Zentralbank am Wochenende, befürchten Händler nun weitere staatliche Rettungsaktionen im spanischen Bankensektor. Das Währungspaar EUR/USD rutschte im gestrigen Handelsverlauf erneut um über 100 Punkte ab und handelt aktuell um 1,2300.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.2420 | 1.4470 | 90.90 | 1.1710 | 0.8290 | 0.8660 |
| 1.2385 | 1.4435 | 90.60 | 1.1680 | 0.8260 | 0.8630 | |
| 1.2340 | 1.4400 | 90.30 | 1.1645 | 0.8230 | 0.8600 | |
| Support | 1.2275 | 1.4320 | 89.75 | 1.1575 | 0.8175 | 0.8520 |
| 1.2240 | 1.4295 | 89.40 | 1.1550 | 0.8145 | 0.8495 | |
| 1.2205 | 1.4250 | 89.10 | 1.1520 | 0.8115 | 0.8460 |
Wirtschafts News
USD - Auftrieb für USD durch Eigenheimverkäufe aus Bestand
Während der US-Dollar in der vergangenen Handelswoche einen Teil seiner zuvor verzeichneten Kursgewinne wieder abgab, scheint die US-Währung mit der gestrigen Veröffentlichung der Verkaufszahlen zu bestehenden Immobilien in den USA erneut Unterstützung zu finden. Wie die National Association of Realtors (NAR) am Montag mitteilte, sind die Verkäufe bestehender Häuser in den USA im Monat April stark gestiegen und lagen dabei weit über den Erwartungen der Experten. Infolgedessen wertete der Dollar deutlich gegen Pfund Sterling und Australischen Dollar sowie weitere Hauptwährungen auf. Entsprechend rutschte GBP/USD seit gestern Nachmittag um über 100 Punkte ab und handelt nun um die Marke von 1,4360. AUD/USD begab sich deutlicher auf Talfahrt und fiel von 0,8320 gestern auf aktuelle 0,8200.
Wichtigste Veröffentlichung aus den USA heute ist der Index des Verbrauchervertrauens (Conference Board) für Mai, der um 16:00 Uhr zur Veröffentlichung aussteht. Das Vertrauen der US-Verbraucher hat sich über die vergangenen Monate hinweg kontinuierlich verbessert. Auch in diesem Monat gehen Analysten von einem positiven Ergebnis aus. Die Prognosen belaufen sich auf 59,1 Punkte gegenüber dem Indexstand im April von 57,9.
Der US-Dollar könnte die jüngsten Kursgewinne also behaupten, sollte das Resultat den Voraussagen der Experten entsprechend ausfallen. Da sich das Verbrauchervertrauen in Krisenzeiten stets schwer einschätzen lässt, könnte ein Indexstand unterhalb 59,1 den US-Dollar belasten und europäischen Währungen wie Sterling und Franken Auftrieb geben.
EUR - EUR/USD fällt wieder wegen Kreditsorgen
Wieder einmal verweisen Händler auf die sich verstärkende Angst vor einer Ausbreitung der Kreditkrise innerhalb der Eurozone, die zunächst in Griechenland begann. Nach der Übernahme der angeschlagenen spanischen Sparkasse CajaSur durch Spaniens Zentralbank am Wochenende, befürchten Händler nun weitere staatliche Rettungsaktionen auch im spanischen Bankensektor.
Viele Investoren reagierten auf die Nachricht mit einem Verkauf ihrer EUR-Positionen, der zu deutlichen EUR-Kursverlusten Hauptwährungen und insbesondere dem US-Dollar gegenüber führte. Das Währungspaar EUR/USD gab seit gestern entsprechend um über 100 Punkte nach. EUR/JPY wertete ebenfalls ab und handelt aktuell bei 110,90 von zuvor 112,34 gestern Nacht.
Die heute zur Veröffentlichung ausstehenden Indikatoren, wie Italiens Einzelhandelsumsatz (März) und der Auftragseingang in der Industrie, Eurozone (März), können direkten Einfluss auf den EUR-Handel nehmen. Die Wirtschaftslage in der Eurozone bleibt angespannt. Händler erwarten eine weitere Abwertung der europäischen Gemeinschaftswährung Euro gegen die Hauptwährungen, insbesondere bei einem Ergebnis zum US-Verbrauchervertrauen über den Erwartungen der Experten.
JPY - Risikoscheu führt zu Kursgewinnen für Yen
Wieder einmal profitiert der japanische Yen von der hohen Risikoaversion, die gegenwärtig am Markt vorherrscht. Dabei verzeichnete die Inselstaatwährung am Montag erneut deutliche Kursgewinne gegen übrige Hauptwährungen. Die anhaltende Unsicherheit im Euroraum veranlasst Anleger dazu, sich an Safe-Havens wie US-Dollar und JPY zu orientieren. GBP/JPY handelte am Montag noch bei 130,71 und ist mittlerweile entsprechend auf 129,45 abgerutscht. AUD/JPY stürzte ebenfalls drastisch von 75,37 auf sein aktuelles Niveau um 74,04 ab.
Enttäuschende Zahlen aus der Eurozone könnten die Attraktivität des Yen als Safe-Haven-Währung heute erneut stützen und der Inselstaatwährung Kursgewinne bringen. Andererseits kann der US-Index des Verbrauchervertrauens, sollte er den Erwartungen der Marktbeobachter entsprechen, den US-Dollar dem japanischen Yen gegenüber stützen. Für USD/JPY ergab sich gestern ein eher flacher Handel. Welche Tendenzen den heutigen Konjunkturdaten folgen, bleibt abzuwarten.
Rohöl - Eurozonen-Lage drückt Ölpreis unter $70 pro Barrel
Die anhaltenden Sorgen der Marktteilnehmer um die Kreditkrise im Euroraum führten gestern zu einem drastischen Kursabfall für Rohöl. Zu früher Handelsstunde startete der Rohstoff am Montag noch bei $70,75 in den Handel. Mittlerweile wird das Barrel Rohöl bei $69,50 gehandelt. Die Kursgewinne des USD in den letzten 24 Stunden wurden erneut zur Haupttriebfeder für die rückläufigen Tendenzen an den Ölmärkten erklärt. Darüber hinaus erwarten Analysten einen wiederholten Anstieg der Rohöllagerbestände in den USA.
Im Vorfeld der US-Bestandsaufnahmen, die morgen zur Veröffentlichung ausstehen, belasten Spekulationen um eine nachlassende Energienachfrage in den Staaten die Ölpreise.
Bei einer weiteren Abwertung des Euro, würde auch der Ölpreis voraussichtlich in Mitleidenschaft gezogen werden. Andererseits können enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA zu einem günstigeren Ölpreis führen und somit die Nachfrage steigern.
Technische News
EUR/USD
Für EUR/USD scheint sich heute eine Kurskorrektur nach oben anzukündigen. Sowohl der Stunden- als auch 4-Stunden-RSI zeigt an, dass das Währungspaar in den „überverkauften“ Bereich gedreht hat - es besteht Aufwärtsdruck. Inzwischen hat der Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart aufwärts gekreuzt und bestätigt somit eine Preisbewegung nach oben innerhalb der Nachmittagsstunden.
GBP/USD
Die technischen Indikatoren dieses Paares lassen für den Moment keine eindeutig Ausrichtung erkennen. Dennoch ist nicht zu übersehen, dass sie innerhalb eines größeren Zeitfensters aufwärts gerichtet sind. Das Momentum scheint ebenfalls zinsbullisch zu drehen. Sobald der Konsolidierungstrend beendet ist, kann eine Aufwärtsbewegung erwartet werden.
USD/JPY
Nach einem eher flachen Handelstag für USD/JPY wird langsam eine neue Ausrichtung deutlich. Der Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart ist stark abwärts geneigt. Entsprechend könnte dieser noch im weiteren Handelsverlauf aufwärts kreuzen. Der Tages-RSI hat aktuell den „überverkauften“ Bereich erreicht und signalisiert ebenfalls Aufwärtsdruck. Warten Sie die Preisausrichtung nach oben ab, um anschließend auf steigende Kurse zu setzen. Diese Handelsstrategie könnte heute von Vorteil sein.
USD/CHF
Die stark zinsbullischen Tendenzen dieses Währungspaares spiegeln sich mittlerweile in den meisten Indikatoren wider, die darauf deuten, dass eine Kurskorrektur unmittelbar bevorsteht. Der RSI schwankt bereits im „überkauften“ Bereich auf der Stunden-, 4-Stunden- und Tages-Chart und signalisiert starken Abwärtsdruck. Auch das Abwärtskreuzen des Slow Stochastic auf der 4-Stunden- und Tages-Chart bestätigt diese Neigung. Die 1,1600-Marke gilt für dieses Paar als ein bedeutender Widerstand. Händler sollten die bevorstehende Kurskorrektur nach unten nicht verpassen.
Die Wild-Card
AUD/USD
Der deutliche Abwärtstrend dieses Währungspaares in den vergangenen zwei Wochen hat viele Händler überrascht. Inzwischen gibt es jedoch technische Signale, die für eine künftige Aufwärtsbewegung des Aussies sprechen. Der Tages-RSI gibt das Paar im stark „überverkauften“ Bereich aus, während der Stochastic Slow der Chart aufwärts kreuzt und aufwärts gerichtet ist. Der Wochen-RSI hat mittlerweile ebenfalls in den „überverkauften“ Bereich gedreht. Somit könnte sich noch in dieser Woche eine Trendwende für AUD/USD ergeben. Forex -Händler sollten die bevorstehende Gelegenheit des Umschwungs nicht verpassen, um beim Australischen Dollar Profite erzielen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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