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Friday, 31 Dec 2010
Euro steigt - Merkel will starken Euro
Die europäische Gemeinschaftswährung Euro verbuchte am gestrigen Donnerstag Kursgewinne gegen einen Großteil der Hauptwährungen. Zuvor wurden US-Konjunkturdaten veröffentlicht, die über den Erwartungen der Märkte lagen. Darüber hinaus sprach sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Neujahrsansprache für einen starken Euro aus und erklärte, dass unter anderem Europas Einheitswährung eine Grundlage für Wohlstand in Deutschland bilde.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3420 | 1.5535 | 82.50 | 0.9475 | 1.0270 | 0.8720 |
| 1.3385 | 1.5500 | 82.10 | 0.9430 | 1.0235 | 0.8685 | |
| 1.3350 | 1.5475 | 81.85 | 0.9400 | 1.0200 | 0.8650 | |
| Support | 1.3270 | 1.5400 | 81.15 | 0.9350 | 1.0145 | 0.8600 |
| 1.3240 | 1.5370 | 80.70 | 0.9310 | 1.0110 | 0.8570 | |
| 1.3205 | 1.5320 | 80.25 | 0.9275 | 1.0080 | 0.8525 |
Wirtschafts News
USD - USD schwächelt mit steigendem Risikoappetit
Der US-Dollar gab am gestrigen Donnerstag gegen einen Großteil der Hauptwährungen nach. Zum Euro fiel die US-Währung um rund 90 Punkte. EUR/USD kletterte bis über die Marke von 1,3300. Gegen den Schweizer Franken wertete der Dollar um nahezu 100 Punkte ab.
Zuvor wurden US-Konjunkturdaten veröffentlicht, die über den Erwartungen der Märkte lagen und den Risikoappetit der Anleger sowie die Nachfrage nach gewinnträchtigen Anlagen erhöhten. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist in der Woche zum 25. Dezember auf den niedrigsten Wert seit Juli 2008 gefallen. Laut US-Arbeitsministerium wurden 34.000 Anträge weniger als in der Vorwoche und damit insgesamt 388.000 Erstanträge gestellt. Experten hatten mit 416.000 Antragsstellern gerechnet.
Darüber hinaus überstieg der Index der ausstehenden Hausverkäufe im November ebenfalls die Erwartungen der Analysten. Nach Angaben der National Association of Realtors (NAR) kletterte der Index im Vormonatsvergleich um 3,5% in die Höhe, während Ökonomen lediglich einen Anstieg um 1,0% prognostiziert hatten. Im Oktober war der Index um deutliche 10,1% gestiegen und signalisierte, dass sich die Erholung des US-Häusermarktes in einem schnelleren Tempo vollzieht, als bislang erwartet.
Am letzten Tag des Jahres 2010 ist mit einer geringen Handelsaktivität zu rechnen. Interessant bleibt es für Anleger jedoch, die Bewegungen an den US-Aktienmärkten, die jüngst mit den Kursentwicklung des USD interagieren, zu beobachten.
EUR - Euro erholt, Merkel wirbt für starken Euro
Gestern wertete der Euro im Laufe des Handelstages gegen die meisten Hauptwährungen auf. Zum USD machte der EUR rund 90 Punkte gut, so dass EUR/USD bis über die Marke von 1,33 kletterte. Zum Britischen Pfund Sterling verbuchte die Gemeinschaftswährung Kursgewinne in Höhe von 100 Punkten, zum Japanischen Yen sogar 120 Punkte.
Zuvor wurden US-Konjunkturdaten veröffentlicht, die über den Erwartungen der Märkte lagen und den Risikoappetit der Anleger sowie die Nachfrage nach gewinnträchtigen Anlagen wie dem Euro erhöhten. Insgesamt setzt der Euro seine Erholungstendenz der letzten Handelstage gegen den USD fort.
Nicht zu vergessen ist jedoch das dünne Umsatzvolumen vor dem Jahreswechsel, das eine niedrige Trendstabilität zur Folge hat. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach sich in ihrer Neujahrsansprache für einen starken Euro aus und erklärte, dass unter anderem Europas Einheitswährung eine Grundlage für Wohlstand in Deutschland bilde. "Europa stehe in diesen Monaten inmitten einer großen Bewährungsprobe", so die Kanzlerin, die darüber hinaus betonte, dass Deutschland die Finanzkrise so gut wie kein anderes Land gemeistert habe.
Wichtigster Index aus dem Euroraum heute ist Großbritanniens Hauspreisindex der Nationwide Building Society im Dezember. Dieser Indikator misst die Veränderung (monatlich) der Durchschnittspreise für Häuser mit Hypotheken. Ein positives Ergebnis könnte das Pfund Sterling stützen und möglicherweise auch dem Euro zusätzliche Stärke verleihen.
JPY - Yen wertet mit nachlassender Risikoaversion ab
Japans Yen wertete am gestrigen Handelstag gegen viele Hauptwährungen ab. Gegen den Euro verlor der Yen rund 120 Punkte. EUR/JPY kletterte entsprechend bis auf die Marke von 108,90. Zum US-Dollar gab der JPY um 50 Punkte nach.
Diese Kursverluste verzeichnete Japans Yen, nachdem positive Konjunkturdaten aus den USA die Nachfrage nach gewinnträchtigen Anlagen am Markt erhöhten. Nach Angaben der Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) ist in den USA die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe im November stärker als erwartet, um 3,5% zum Vormonat, gestiegen. Bereits im Oktober waren die Hausverkäufe um rekordverdächtige 10,1% in die Höhe geschnellt. Des Weiteren ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA in der Woche zum 25. Dezember auf den niedrigsten Wert seit Juli 2008 gefallen. Nach Angaben des US-Arbeitsministeriums in Washington wurden 34.000 Anträge weniger als in der Vorwoche und damit insgesamt 388.000 Erstanträge gestellt. Experten hatten mit 416.000 Antragsstellern gerechnet.
Feiertagsbedingt bleiben die Börsen in Japan heute geschlossen. Am letzten Handelstag des Jahres 2010 ist von einem eher dünnen Handelsvolumen auszugehen.
Rohöl - Ölpreise fallen auf $89 pro Barrel
Am Donnerstag verzeichneten die internationalen Ölpreise nach Veröffentlichung der US-Rohöllagerbestände deutliche Verluste. Ein Fass US-WTI zur Auslieferung im Februar kostete kurz vor Handelsschluss $89,15 und damit $1,96 weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass Nordsee-Brent fiel um $1,65 auf $92,49.
Das US-Energieministerium hatte am Nachmittag einen Rückgang der US-Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche gemeldet. Diese sind um 1,3 Mio. Barrel auf 339,4 Mio. Barrel gefallen. Analysten hatten einen Rückgang um 2,8 Mio. Barrel prognostiziert. Die Bestandsdaten wirkten am Markt entmutigend und drückten die Ölpreise bis unter die Marke von $89 pro Barrel.
Technische News
EUR/USD
Bei EUR/USD setzte vor ungefähr zwei Handelstagen ein Erholungstrend ein, der das Paar aktuell um die Marke von 1,3300 handeln lässt. Momentan sind sowohl MACD als auch Slow Stochastic auf der Tages-Chart aufwärts gerichtet und signalisieren, dass hier weitere Aufwärtstendenzen zu erwarten sind.
GBP/USD
Dieses Paar handelt seit Wochen innerhalb einer engen Spanne und notiert derzeit in deren Mitte um die Marke von 1,5440. Dennoch deutet das Aufwärtskreuzen des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart auf sich ankündigende Aufwärtstendenzen. Kaufen könnte hier die richtige Wahl für heute sein.
USD/JPY
USD/JPY verzeichnete in den letzten Handelswoche deutliche Verluste, so dass sich auf der Tages-Chart mittlerweile eine "M-Candlestick-Anordnung" gebildet hat. Die nächste solide Unterstützungsmarke liegt bei 80,00 - es besteht weiteres Potenzial für Abwärtstendenzen. Für heute könnte es richtig sein, zu verkaufen.
USD/CHF
Der rückläufige Trend bei USD/CHF scheint sich fortzusetzen. Alle Oszillatoren der Tages-Chart sind mittlerweile aufwärts ausgerichtet, was bedeuten könnte, dass der Abwärtstrend weiteres Potenzial in sich trägt. Bei diesem Währungspaar könnte es von Vorteil sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
Die Wild-Card
Rohöl
Rohöl verzeichnete gestern deutliche Kursverluste und sackte innerhalb eines Handelstages um über 230 Punkte bis auf $89,02 pro Barrel ab. Der RSI der Tages-Chart ist bis unter die 70-Marke gefallen, was bedeutet, dass sich weitere Abwärtsbewegungen ergeben könnten. Darüber hinaus kreuzt der MACD der Tages-Chart abwärts, was mögliche rückläufige Tendenzen bestätigt. Hier könnte sich Forex -Anlegern eine großartige Gelegenheit bieten, bei einem viel versprechenden Trend gleich zu Beginn einzusteigen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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