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Monday, 13 Sep 2010
Euro zum Wochenstart behauptet
Stabile Konjunkturdaten aus China beflügeln die Märkte seit vergangenem Freitag. Der Euro sowie andere so genannte Risikowährungen werteten über das Wochenende auf und starten behauptet in die neue Handelswoche. Analysten warnen jedoch davor, den Trend zu überschätzen, da dieser lediglich von vorläufiger Natur sein könnte. Insgesamt bleibt die Stimmung an den Finanzmärkten in der Eurozone gedämpft. Die anhaltende Unsicherheit im Euroraum veranlasst Anleger immer wieder dazu, auf Safe-Havens wie US-Dollar und JPY zurückzugreifen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.2900 | 1.5520 | 85.00 | 1.0235 | 0.9400 | 0.8400 |
| 1.2865 | 1.5485 | 84.65 | 1.0205 | 0.9365 | 0.8365 | |
| 1.2830 | 1.5450 | 84.30 | 1.0175 | 0.9330 | 0.8330 | |
| Support | 1.2760 | 1.5375 | 83.70 | 1.0100 | 0.9270 | 0.8270 |
| 1.2720 | 1.5340 | 83.25 | 1.0075 | 0.9230 | 0.8230 | |
| 1.2675 | 1.5305 | 82.90 | 1.0030 | 0.9195 | 0.8185 |
Wirtschafts News
USD - USD gibt zum Start in eine rege Wirtschaftswoche gegen Hauptwährungen nach
Entgegen den deutlichen Kursgewinnen zu Beginn der letzten Handelswoche, gab der USD im weiteren Wochenverlauf gegen volatile Währungen nach. Investoren berichten von einer wiederkehrenden Risikobereitschaft unter den Händlern. Zum Start in die aktuelle Handelswoche verliert der USD weiter an Boden. Das Währungspaar EUR/USD bewegte sich dabei seit Markteröffnung heute Morgen um mehr als 100 Punkte in Richtung Süden und wird aktuell um 1,2790 gehandelt. USD/CAD gab im Overnight-Geschäft um über 50 Punkte nach und fiel bis auf 1,0311, bevor leichte Erholungstendenzen einsetzten. Dieses Paar handelt gegenwärtig um die Marke von 1,0325.
Größere Bedeutung und Einfluss auf die USD-Crosse hat heute voraussichtlich die Rede des Präsidenten der Europäische Zentralbank Jean-Claude Trichet auf einer Konferenz anlässlich der Einführung des Euro in Estland zu Jahresbeginn 2011. Merklich zu spüren ist der Konjunkturpessimismus in der Eurozone nach wie vor, so Händler. Bestätigt das Oberhaupt der Währungshüter des Euroraums mit seiner Ansprache diese Stimmung, könnte der als Safe-Haven-Währung geltende USD zusätzlich aufwerten.
Darüber hinaus richtet sich die Aufmerksamkeit der Händler in der anstehenden Wochen auf eine Reihe marktbewegender Konjunkturdaten aus den USA. Darunter: Dienstag - Einzelhandelumsatz, Donnerstag - Erzeugerpreisindex und Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Vorgenannte Indikatoren werden die Kurstendenzen des Dollar bestimmen. Positive Ergebnisse können der US-Währung Auftrieb verleihen.
EUR - Analysten zweifeln: Wie lange hält der aktuelle Euro-Trend an?
Der Euro verzeichnete im Overnight-Geschäft überwiegend Kursgewinne gegen übrige Hauptwährungen, einschließlich dem Japanischen Yen und dem Britischen Pfund Sterling. Händler verweisen auf jüngst veröffentlichte Konjunkturdaten aus China, die ein kräftiges Wachstum der Industrieproduktion in der Volksrepublik bestätigen und neuen Konjunkturoptimismus am Markt aufkommen lassen. Mit Markteröffnung am Montagmorgen, zog das Währungspaar EUR/JPY sprunghaft um 90 Punkte an, während EUR/GBP nahezu 50 Punkte gutmachte.
Analysten bezweifeln jedoch, dass der aktuelle Aufwärtstrend des Euro stabil und von Dauer sein kann. Schuldensorgen und Kreditkrise plagen den europäischen Raum. Trotz der schleppenden Konjunkturerholung in den USA, stufen viele Händler die Währung der Eurozone als risikoreich ein. Sollte der Präsident der Europäische Zentralbank Jean-Claude Trichet diesen Konjunkturpessimismus bei seiner für heute vorgesehenen Rede auf einer Konferenz anlässlich der Einführung des Euro in Estland zu Jahresbeginn 2011 bestätigen, könnte der Euro unter Druck geraten.
Auch aus der Eurozone erwarten wir in dieser Woche kursbewegende Konjunkturdaten. Dienstag: Deutschlands ZEW-Konjunkturerwartungen, Mittwoch: Verbraucherpreise Eurozone. Hohe Marktvolatilität ist zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichungen zu erwarten. Sollten die Daten enttäuschen, wird die europäische Gemeinschaftswährung voraussichtlich weiter an Boden abgeben müssen.
JPY - Zurückkehrende Risikobereitschaft bringt Yen Kurskorrekturen
Nach den Kursgewinnen der vergangenen Woche, ergaben sich für den Japanischen Yen im Overnight-Geschäft deutliche Kurskorrekturen nach unten. Händler führen die wieder aufkommende Risikobereitschaft am Markt auf robuste Konjunkturdaten aus China sowie überraschend positiv ausgefallen US-Arbeitsmarktdaten zurück.
Der Yen wertet seit letztem Freitag entsprechend kräftig gegen Währungen wie Euro und Schweizer Franken ab. Lediglich gegenüber dem US-Dollar kann sich die japanische Inselstaatwährung gut behaupten. Nach leichten Aufwärtstendenzen hat sich das Währungspaar USD/JPY mittlerweile um nahezu 30 Punkte gen Süden bewegt und handelt aktuell um die Marke von 84,05.
In dieser Woche sollten Händler ihre Aufmerksamkeit insbesondere auf Konjunkturdaten aus der Eurozone und den Vereinigten Staaten von Amerika richten. Positive Ergebnisse können die Anlegerstimmung weltweit und das Vertrauen in die Erholung der globalen Wirtschaft stärken. Dies könnte den JPY zusätzlich unter Druck bringen.
Rohöl - Glaube an US-Konjunkturerholung lässt Ölpreise klettern
Positive US-Konjunkturdaten sowie der jüngste Bericht zu den US-Rohöllagerbeständen haben die Ölpreise in die Höhe getrieben. Am Montagmorgen kostete ein Barrel US-WTI zur Auslieferung im Oktober $77,20 und damit $0,75 mehr als am Freitag. Nordsee-Brent notierte bei $78,30 nach $78,16 vor dem Wochenende. Zusätzlich führten Händler das kräftige Wachstum der Industrieproduktion in China als Ursache für die Aufschläge an. Anleger mutmaßen, ob die Energienachfrage des weltweit größten Energienutzers USA wieder steigt.
Für den Rohstoff ergaben sich in der vergangenen Woche heftige Aufwärtsbewegungen von mehr als 300 Punkten in Richtung Norden. Rohöl wird derzeit um $77,10 pro Barrel gehandelt. Anleger sollten die in dieser Woche zur Veröffentlichung ausstehenden US-Indikatoren aufmerksam verfolgen, um die kommenden Rohöl-Tendenzen besser einschätzen zu können. Positive US-Konjunkturdaten können die Ölpreise stützen.
Technische News
EUR/USD
Der Slow Stochastic der Stunden-Chart scheint abwärts zu kreuzen und verdeutlicht, dass sich für EUR/USD kurzfristige Kurskorrekturen einstellen können. Auch der Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart bewegt sich in Richtung überkauften Bereich und könnte noch im weiteren Tagesverlauf ebenfalls abwärts kreuzen. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte bei diesem Paar eine gute Strategie für heute sein, im Innertageshandel Profite zu erzielen.
GBP/USD
Dieses Paar handelt innerhalb einer deutlich rückläufigen Spanne und erreichte jüngst die obere Grenze dieses Trends. Der Slow Stochastic der Stunden-Chart kreuzt abwärts, während sich der RSI gerade erst im überkauften Bereich einfindet. Kurzfristig ist in der ersten Tageshälfte von Abwärtstendenzen auszugehen. Bei GBP/USD auf fallende Kurse zu setzen, kann heute kurzfristige Gewinne bringen.
USD/JPY
Da die meisten Indikatoren im neutralen Bereich schwanken, kann damit gerechnet werden, dass sich der aktuelle Trend dieses Paares fortsetzt. Langfristig gesehen bewegt sich USD/JPY bereits seit einigen Monaten innerhalb einer deutlich rückläufigen Handelsspanne. Der einzige Indikator, der momentan auf eine Kurskorrektur nach oben deutet, ist der Wochen-RSI, der den Preis des Paares im überverkauften Bereich ausgibt. Auf ein Fortbestehen des Abwärtstrends und somit auf fallende Kurse zu setzen, könnte sich heute als richtige Entscheidung herausstellen.
USD/CHF
Der Slow Stochastic der Stunden-Chart hat inzwischen aufwärts gekreuzt und signalisiert somit sich ankündigende Aufwärtsbewegungen für USD/CHF. Darüber hinaus bewegt sich der Preis im überverkauften Bereich des RSI auf der Stunden-Chart, was die vorgenannte Tendenz bestätigt. Zusätzlich gibt der Wochen-RSI den Preis ganz offensichtlich im überverkauften Bereich aus. Aufwärtsdruck besteht. Händler können bei USD/CHF langfristige Aufwärtstendenzen erwarten.
Die Wild-Card
Rohöl
Aufgrund des jüngsten Aufwärtstrends deuten viele Indikatoren nun auf eine bevorstehende Kurskorrektur. Der RSI der Tages-, Stunden- und 4-Stunden-Chart gibt den Preis im überkauften Bereich an. Das Abwärtskreuzen des Slow Stochastic auf allen drei Charts bestätigt diesen Trend. Forex -Händler sollten im Hinterkopf behalten, dass sich auf die starken Bewegungen ähnlich starke Gegenbewegungen einstellen können. Auch Rohstoffe wie Rohöl bilden dabei keine Ausnahme. Hier auf fallende Kurse zu setzen, könnte heute keine schlechte Idee sein.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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