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Monday, 20 Dec 2010

Eurokurs zum Wochenbeginn rückläufig

Verwirrung darüber, ob und wenn der Finanz-Rettungsplan für Irland in Kraft treten wird führten dazu, dass der Eurokurs im Übernachthandel seine Kursverluste der vergangenen Woche fortsetzte. Im Vergleich zum USD fiel die 16-Nationen-Währung bis auf 1,3126 bevor sie sich wieder leicht erholte. Derzeit handelt die Paarung um den Wert von 1,3150. Ob der Euro in der Lage sein wird diese jüngsten Verluste wieder gutzumachen hängt größtenteils von den Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone ab.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzdownupupdownupdown
Wochentendenzdownupdowndownupno
Resistance1.32221.554584.360.97280.99400.8527
1.31991.552784.150.97070.99080.8510
1.31921.551884.030.96920.98960.8502
Support1.31701.550083.820.96710.98640.8485
1.31551.549183.720.96640.98430.8475
1.31331.547383.510.96420.98100.8458

Wirtschafts News

USD - Dollar verzeichnet moderate Kursgewinne im Vorfeld eines Nachrichtenschwachen Tages


Im Vorfeld eines zu erwartenden relativ ruhigen Handels an den Märkten verzeichnete der US-Dollar im Übernachthandel leichte Kursgewinne. Seit Markteröffnung für diese Woche stieg der Dollar um 50 Pips zum britischen Pfund Sterling, bevor eine leichte Korrektur eintrat. Derzeit handelt das Paar bei 1,5513 gegenüber 1,5534 bei Markteröffnung letzte Nacht. Experten schreiben die Kursgewinne des Dollar der Risikovermeidung unter den Anlegern zu, die immer noch hinsichtlich des Finanz-Rettungsplans für Irland verunsichert sind.

Da heute keine nennenswerten Wirtschaftsdaten aus den USA zu erwarten sind, dürfte der Kurs des Dollar hauptsächlich von Nachrichten aus der EU bestimmt werden. Jegliche noch so kleine Erwähnung, ob und wann der irische Rettungsplan in Kraft treten wird, könnte dem Dollar verglichen zum Euro schaden. Dessen eingedenk sind Investoren derzeit ohnehin recht zögerlich was das Eingehen größerer Risiken betrifft, insbesondere da das Jahr sich dem Ende neigt. Vielleicht gar keine so schlechte Zeit sich auf die Safe-Hafen-Währung Dollar zu verlassen.

In der bevorstehenden Woche müssen USD-Händler bis Mittwoch und Donnerstag warten bevor entscheidende Wirtschaftsdaten aus den USA veröffentlicht werden. Am Mittwoch sollte besonderes Augenmerk auf die Bekanntgabe des US-Bruttoinlandprodukts gelegt werden, während am Donnerstag die wöchentlichen Arbeitsmarktzahlen für Volatilität an den Märkten sorgen werden. Bis dahin dürften wahrscheinlich Nachrichten aus der Eurozone den Kurs des Dollar diktieren.

EUR - Eurokurs verzeichnet weitere Verluste im Übernachthandel

Die anstehenden Probleme beim Versuch die irische Schuldenkrise in den Griff zu bekommen hat Investoren dazu veranlasst sich, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt, gegen den Euro auszusprechen. Folglich ist der Kurs dieser Währung im Vergleich zu so gut wie allen seiner Haupt-Währungsrivalen gefallen, einschließlich Dollar, Yen und britisches Pfund Sterling. Die EUR/JPY-Paarung ist seit Markteröffnung für diese Woche um knapp 50 Pips gesunken, das EUR/GBP-Paar um über 20 Pips. Derzeit handeln die Paarungen bei 110,28 respektive bei 0.8473.

Heute sollten Händler zusätzlich zu den Nachrichten bezüglich des irischen Rettungsplans auf die Bekanntgabe der Zahlen der EU Leistungsbilanz achten, die für 09:00 MGZ vorgesehen ist. In ihren Vorhersagen sehen Experten ein deutlich besseres Ergebnis als im vergangenen Monat voraus. Sollte das tatsächlich zutreffen könnte der Euro sich ein wenig erholen und einige seiner jüngsten Verluste wettmachen.

Im Verlauf der Woche werden wohl die deutsche Konsumklimastudie am Dienstag und der französische Bericht zu den Verbraucherausgaben am Donnerstag für einige Marktaktivität unter den Euro-Paarungen sorgen.

JPY - Yen verzeichnet leichte Kursgewinne verglichen zu EUR und GBP

Im Übernachthandel verzeichnete der Safe-Hafen-Yen leichte Kursgewinne im Vergleich zu Euro und britischem Pfund Sterling, da Anleger sich hinsichtlich der Stärke der europäischen Währungen bedeckt hielten. Seit Markteröffnung ist die EUR/JPY-Paarung um annähernd 40 Pips gefallen und handelt momentan um den Wert von 110,35. Das GBP/JPY-Paar fiel in ähnlichem Maße bevor eine leichte Aufwärtskorrektur einsetzte. Derzeit handelt die Paarung um den Wert von 130,20.

Heute dürfte der Kurs des Yen wahrscheinlich von nachrichten aus der Eurozone beeinflusst werden. Sollten Investoren weiterhin an der Stärke der anderen Währungen Zweifel haben, könnte der Yen seinen Aufwärtstrend fortsetzen.

Später in der Woche sollten Händler Donnerstagnacht auf die Bekanntgabe der japanischen Handelsbilanz achten. Ein positives Ergebnis sollte dem Yen einen größeren Vorteil über seine Haupt-Währungsrivalen verschaffen.

Rohöl - Rohölpreis sinkt aufgrund von Risikovermeidung seitens Investoren

Der Rohölpreis ging beim Übernachthandel leicht zurück und fiel um rund 30 Pips auf den derzeitigen Wert von $ 88,68. Dieser Rückgang kann der Risikovermeidung aufgrund der Unsicherheit hinsichtlich des irischen Rettungsplans zugeschrieben werden. Typischerweise steigen Rohstoffpreise, wie der des Rohöls, wenn positive Nachrichten Investoren dazu veranlassen in riskanteren Gütern anzulegen.

Nichtsdestotrotz liegt der Rohölpreis zurzeit immer noch nahe dem höchsten Stand seit zwei Jahren. Nach wie vor wird hervorgesagt, dass der Preis nochmals steigen könnte, insbesondere wenn der Winter in den USA noch kälter wird und sich dadurch die Energienachfrage erhöht. Es scheint, dass der Rohölpreis, obwohl kurzfristig rückläufig, sich auf lange Sicht sich als ansteigend erweisen wird.

Technische News

EUR/USD

Der Williams Percent Range auf dem 8-Stunden-Chart zeigt, dass sich diese Paarung weit innerhalb des überkauften Bereichs bewegt, was besagt, dass in Bälde eine Aufwärtskorrektur eintreten könnte. Zusätzlich scheint es, als würde sich beim MACD auf dem Tages-Chart ein zinsbullischer Cross bilden. Händlern wird empfohlen heute eine Long-Position einzugehen.

GBP/USD

Der Relative Strength Index (RSI) auf dem 8-Stunden-Chart, der sich derzeit im Überkauften Bereich bewegt und der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart, der ein zinsbullisches Cross bildet weisen darauf hin, dass dem Paar eine Aufwärtsbewegung bevorstehen dürfte. Es könnte jetzt ein guter Zeitpunkt sein bei dieser Paarung zu kaufen, bevor der Kurssprung einsetzt.

USD/JPY

Die meisten technischen Indikatoren zeigen, dass sich der Kurs dieser Paarung im neutralen Bereich bewegt. Die Ausnahme scheint der MACD auf dem Tages-Chart zu sein, der zeigt, dass sich ein rückläufiger Cross gebildet hat. Trotzdem sollten Händler bei dieser Paarung eine abwartende Haltung einnehmen, bis sich eine deutlichere Richtungsweisung zeigt.

USD/CHF

Der Williams Percent Range auf dem 8-Stunden-Chart zeigt, dass sich diese Paarung dem überkauften Bereich nähert. Der Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart hat ein rückläufiges Cross gebildet, was die Annahme einer rückläufigen Korrektur bestätigt. Händlern wird geraten heute bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.

Die Wild-Card

NZD/USD

Die meisten technischen Indikatoren zeigen, dass sich diese Paarung im überkauften Bereich bewegt, was heißt, dass eine zinsbullische Korrektur einsetzen könnte. Das bestätigen auch der Williams Percent Range auf dem 8-Stunden-Chart und der Relative Strength Index (RSI) auf dem Tages-Chart. Forex -Händler sollten erwägen bei dieser Paarung heute eine Long-Position einzugehen, da der aufwärtige Durchbruch sehr wahrscheinlich eintreten wird.

Aktuelle Zeit: 05/25 15:23 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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