| Devisen News Center | | | Devisen News Archiv | | |
|
Monday, 20 Apr 2009
Europa übernimmt in dieser Woche das Steuer am Devisenmarkt
In der vergangenen Woche erlebten die Handelsteilnehmer, wie eine Welle von Wirtschaftsnachrichten ihren Einfluss auf die US-amerikanische Wirtschaft nahm, während nur wenig Neues aus Europa beobachtet werden konnte. In dieser Woche scheint sich das genaue Gegenteil abzuspielen. Die Eurozone erwartet ein Ansturm wirtschaftlicher Ereignisse. In den USA hingegen wird es voraussichtlich überwiegend ruhig bleiben. Forex-Händler sollten ihr Augenmerk in dieser Woche eindeutig auf EUR und GBP richten. Beide Währungen werden in den kommenden Tagen die Richtung der Märkte bestimmen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3080 | 1.4790 | 99.33 | 1.1738 | 0.7238 | 0.8870 |
| 1.3044 | 1.4779 | 99.15 | 1.1720 | 0.7217 | 0.8859 | |
| 1.3029 | 1.4756 | 98.96 | 1.1694 | 0.7199 | 0.8831 | |
| Support | 1.2992 | 1.4730 | 98.73 | 1.1663 | 0.7171 | 0.8802 |
| 1.2970 | 1.4719 | 98.59 | 1.1642 | 0.7150 | 0.8788 | |
| 1.2953 | 1.4700 | 98.34 | 1.1619 | 0.7129 | 0.8767 |
Wirtschafts News
USD - USD rückt gegenüber Währungskontrahenten auf
Nachdem der USD die vergangene Woche mit leichten Gewinnen gegenüber den Währungspaaren beendete, setzt sich dieser jüngste Aufwärtstrend zu Beginn der neuen Woche fort. Lediglich gegenüber dem JPY, konnte die US-amerikanische Währung keinen Zugewinn verbuchen. Mit einem Fall bis unter die 1,3000-Marke zum EUR und nahezu 1,4700 zum Pfund, könnte der US-Dollar seine Aufwärtsbewegung gegenüber diesen Hauptwährungen allem Anschein nach fortsetzen.
Einziges Währungspaar, das sich gegenüber dem USD heute Morgen durchsetzen konnte war Japans Yen. Grund dafür könnte der vermehrte Abschluss von Sicherungsgeschäften in Bezug auf den US-Dollar sein, der in seinem Wert derzeit als Spitzenreiter der sicheren Investitionen gilt. Dies wiederum könnte das Ergebnis der aktuellen Auffassung vieler Händler sein, dass der US-Dollar in Zukunft an Stärke verlieren könnte, sobald sich Investoren aufgrund einer erhöhten Risikobereitschaft sowie Unsicherheiten, aus dem Devisenmarkt zurückzuziehen, um sich den Aktienmärkten zuzuwenden. Da zukünftige Beschlüsse seitens der Europäischen Zentralbank (EZB) unklar bleiben, erwarten die Marktteilnehmer kaum eine Verbesserung des aktuellen EUR/USD-Abwärtstrends. Demnach ist es möglich, dass ein gesteigerter EUR-Verkauf zu beobachten sein wird.
In der vergangenen Woche erlebten die Handelsteilnehmer, wie eine Welle von Wirtschaftsnachrichten ihren Einfluss auf die US-amerikanische Wirtschaft nahm, während nur wenig Neues aus Europa beobachtet werden konnte. In dieser Woche scheint sich das genaue Gegenteil abzuspielen. Die Eurozone erwartet ein Ansturm wirtschaftlicher Ereignisse. In den USA hingegen wird es voraussichtlich überwiegend ruhig bleiben. Forex-Händler sollten ihr Augenmerk in dieser Woche eindeutig auf EUR und GBP richten.
EUR - EUR-Bewegung negativ, belebte Nachrichtenwoche könnte sich jedoch als ertragreich erweisen
Keine Verschnaufpause für den EUR derzeit. Bei einem kontinuierlichen Wertrückgang gegenüber den Hauptwährungen, scheint der EUR der Verlierer der vergangenen Woche zu sein. Diesen Titel könnte die europäische Währung auch der kommenden Woche verteidigen. Der EUR blieb zwar zum GBP stabil, fiel jedoch unter wichtige Preisgrenzen gegenüber USD und JPY. Dies könnte im Zusammenhang mit den jüngsten Analysen der Europäischen Zentralbank (EZB) bezüglich des EUR-Wertes stehen.
Ungewissheit war das Hauptthema der Ansprache von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, die die Situation der 16-Nationen-Währung offensichtlich nur in ein noch schlechteres Licht rückte. Unschlüssigkeiten rühren zweifelsohne erneut von den grundsätzlich unterschiedlichen Lösungsvorschlägen der verschiedenen Mitgliedsstaaten in Bezug auf die wirtschaftlichen Situation her, aus der sich die Europäische Währungsunion (EWU) zusammensetzt. Jedes Mitgliedsland, geprägt von unterschiedlichen wirtschaftlichen, kulturellen sowie sprachlichen Hintergründen, betrachtet die Wirtschaftskrise aus seiner ganz eigenen Perspektive. Darüber hinaus differieren die Lösungsansätze insbesondere hinsichtlich der eigenen Interessen. Uneinigkeit hat die Oberhand in Europa, während die US- sowie Japans Währung genau davon profitieren.
Zum Vorteil für den EUR könnte die Vielzahl an erwarteten Wirtschaftsdaten aus der Eurozone werden. Bei einer ungewöhnlich belebten Nachrichtenwoche, könnte die Eurozone zum ersten Mal seit Monaten, den Dollar in den Schatten stellen und in dieser Woche das Heft am Devisenmarkt in die Hand nehmen. Händler sollten die sich ankündigenden Wirtschaftsdaten aus der Eurozone und Großbritannien während des gesamten Wochenverlaufs im Auge behalten. Größte Bedeutung wird dabei den beiden Stimmungsbarometer ZEW-Konjunkturerwartungen Deutschland sowie dem deutschen Ifo-Geschäftsklimaindex beigemessen, die diesen Mittwoch beziehungsweise am Freitag veröffentlicht werden.
JPY - Gewinne an Wall Street und unschlüssige EZB stärken JPY
Der japanische Yen spielt die Hauptrolle in einem umfangreichen Kauftrend. Händler fallen regelrecht über die asiatische Währung her, um unsichere Investitionen wie EUR, GBP und sogar US-Dollar abzusichern. Seitdem der JPY bis unter die Hauptunterstützungsmarken von EUR und GBP gefallen ist, scheint sich Japans Währung auf einem neuen zinsbullischen Trend zu begeben. Sollten sich die Märkte ähnlich wie in den vergangenen Tagen verhalten, stehen die Chancen für eine Fortsetzung dieses Trends gut.
Gegenüber dem Britischen Pfund hat der Yen die 145,80-Marke mittlerweile durchbrochen, während die japanische Währung gegenüber dem EUR bis unter 129,00 stürzte. Die jüngste Stärke des JPY könnte ihre Ursache in der Unbestimmtheit der Geld- und Währungspolitik der EZB sowie dem Aufwärtstrend an den US-amerikanischen Aktienmärkten haben. Wie gewöhnlich werden auch in dieser Woche nur vereinzelte Wirtschaftsnachrichten vom Inselstaat erwartet. Von der erhöhten Aufmerksamkeit auf die Wall Street sowie einer unschlüssigen EZB, könnte Japan in dieser Woche profitieren und somit seine eigenen Märkte auf neue Höchststände bringen. JPY-Händler sollten in dieser Woche insbesondere auf Europas Märkte achten, deren Wirtschaftsveröffentlichungen in dieser Woche zweifellos Trend bestimmend sein werden.
Rohöl - Weltweiter Bedarf an Öl könnte weiterhin fallen - ebenso die Preise?
Nach dem jüngsten Anstieg der Rohölpreise am vergangenen Freitag, fiel der Kurs für das Barrel Light Sweet Crude bereits wieder, nachdem der US-Wirtschaft, Berichten zufolge, nach wie vor eine schrumpfende Konjunkturprognose zugeschrieben wird. Die USA, größter Öl konsumierender Staat weltweit, bestätigen, dass die Nachfrage im eigenen Land weiterhin zurückgeht, während der derzeitige Produktionsstand zu hoch ist, um die Preise zu halten. Demnach könnten Marktteilnehmer in der kommenden Woche bereits einen neuen Abwärtstrend der Rohölpreise beobachten.
Noch am vergangenen Freitag war der Preis für das Barrel Rohöl während der Mittagsstunden bis auf $53 gestiegen, nachdem der Ausgangspreis desselben Tages bei $51 und $52 pro Barrel lag. Bereits in den frühen Morgenstunden heute setzte jedoch eine stete Abwärtstendenz ein. Das Barrel Rohöl wird aktuell bei $51,50 gehandelt. Während einige wenige Analysten davon ausgehen, dass Rohöl leicht über seinem Wert verbleiben wird, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Händler während des späteren Nachmittages einen drastischen Verkauf des schwarzen Goldes beobachten könnten.
Technische News
EUR/USD
Auf der Stunden-Chart lässt sich eine eindeutig rückläufige Handelsspanne erkennen. Das Paar wird derzeit um die 1,3005-Marke gehandelt. Eine Überwindung dieser Marke könnte eine äußerst starke Abwärtsbewegung mit einem potentiellen Richtpreis bei 1,2945 für gültig erklären. Verkaufen könnte eine gute Entscheidung für heute sein.
GBP/USD
Dieses Paar gibt weiterhin einheitlich rückläufige Signale aus und wird mittlerweile um die 1,4700-Marke gehandelt. Auf der Stunden-Chart ist zu erkennen, dass der aktuelle Preis bis unter die untere Grenze der Bollinger Bands gefallen ist. Dies könnte bedeuten, dass das Paar ein weiteres Mal stürzt. Verkaufen könnte die richtige Entscheidung für heute sein.
USD/JPY
Nachdem der Kurs dieses Paares bereits mehrere Tage infolge fällt, scheint nun ein Tiefstand bei 98,90 erreicht zu sein. Alle Oszillatoren der Stunden-Chart sind aufwärts gerichtet, so dass sich eine zinsbullische Ausrichtung unmittelbar einstellen könnte. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, könnte bei diesem Paar eine gute Strategie für heute sein.
USD/CHF
Dieses Paar hat die Fibonacci-Schlüsselmarke von 1,1607 durchbrochen. Alle Oszillatoren der 4-Stunden-Chart deuten auf ein Fortdauern der Aufwärtstendenz hin. Auf der Stunden-Chart wird deutlich, dass der Kurspreis die obere Grenze der Bollinger Bands überschritten hat. Auch dies ist ein Anzeichen dafür, dass der momentane Trend sich fortsetzen könnte. Der nächste Richtpreis liegt eventuell bei 1,1719.
Die Wild-Card
EUR/GBP
Seitdem dieses Paar jüngst die 0,9004-Marke erreicht hat, stellt sich ein beständiger Abwärtstrend ein. Alle Oszillatoren geben rückläufige Signale aus. Voraussichtlich wird das Paar seinen Abwärtstrend fortsetzen. Hier könnte sich Forex -Anlegern eine großartige Handelsgelegenheit bieten, bei einem äußerst gefragten Trend einzusteigen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



Events zum Google Kalender hinzufügen
Alles markieren
Markierung aufheben
Drucken
Household Spending







