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Monday, 18 Apr 2011
Eurozone quält sich wieder einmal mit der Schuldenlage ab
Obwohl der USD zum Euro an Boden gewonnen hat, lag der Grund dafür nicht in der Stärke der USA sondern eher in der Schwäche der Eurozone. Dem EUR gelang es nicht einen Haupt-Widerstandswert zu durchbrechen, und folglich sank die EUR/USD-Paarung bis heute Morgen auf 1,4375 zurück.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4395 | 1.6325 | 83.15 | 0.8953 | 1.0574 | 0.8830 |
| 1.4389 | 1.6314 | 83.05 | 0.8944 | 1.0565 | 0.8826 | |
| 1.4385 | 1.6307 | 83.00 | 0.8939 | 1.0560 | 0.8824 | |
| Support | 1.4379 | 1.6295 | 82.91 | 0.8930 | 1.0550 | 0.8820 |
| 1.4376 | 1.6291 | 82.86 | 0.8926 | 1.0546 | 0.8817 | |
| 1.4370 | 1.6279 | 82.77 | 0.8917 | 1.0537 | 0.8813 |
Wirtschafts News
USD - US Dollar im Aufwärtstrend während die Eurozone sich mit Schuldenproblemen abquält
Zum Wochenbeginn verzeichnet der US Dollar Kursgewinne zu den meisten seiner Währungsrivalen. Obwohl der USD zum Euro an Boden gewonnen hat, lag der Grund dafür nicht in der Stärke der USA sondern eher in der Schwäche der Eurozone. Dem EUR gelang es nicht einen Haupt-Widerstandswert zu durchbrechen, und folglich sank die EUR/USD-Paarung bis heute Morgen auf 1,4375 zurück.
Die GBP/USD-Paarung verzeichnete ein ähnlich rückläufiges Verhalten. Das Paar handelte mit 1,6385 über dem Spitzenwert der vergangenen Woche, fiel bis heute Morgen stetig zurück und handelte um 6:00 MGZ um den Wert von 1,6300. Auch zur japanischen Währung konnte der Dollar einen Anstieg verzeichnen, während Japan sich nach der Naturkatastrophe um Wiederaufbau und Abwehr eines nuklearen Desasters bemüht.
Da heute nur relativ wenige Wirtschaftsnachrichten erwartet werden, sollten Händler auf Aussagen von Mitgliedern des Offenmarktausschusses (FOMC) achten, die sich zu Themen wie Regulierungsreformen, Risikomanagement und Konjunkturaussichten äußern. Jede dieser Reden hat das Potential sich auf die Währungskurse auszuwirken, da Spekulanten sie sehr genau hinsichtlich versteckter Hinweise auf mögliche Leitzinsanhebungen abklopfen dürften.
EUR - EUR rückläufig aufgrund von Sorgen über die europäische Schuldenlage
Nachdem verschiedene Haupt-Widerstandswerte nicht durchbrochen wurden und die Sorgen über die europäische Schuldenlage wieder zunahmen verhielt sich der Euro rückläufig zu den meisten seiner Währungsrivalen. Die EUR/USD-Paarung sank bis heute Morgen bis auf 1,4375 und zeigt bislang keine Anzeichen, dass in nächster Zeit eine korrigierende Umkehr einsetzen dürfte. Auch die EUR/JPY-Paarung zeigte plötzliche Schwäche und fiel beim frühen heutigen Handel bis auf 119,13.
In der Eurozone ringt man weiterhin mit der Schuldenlage in Portugal und Spanien, allerdings trugen vergangene Woche bereichsspezifische Verlagerungen bei der Risikofreudigkeit zu einem Anstieg des EUR bei. Die steigenden Ölpreise unterstützten den Euro, während der US Dollar unter Druck geriet, jedoch war die Stärke des Euro wohl doch etwas überzogen, was sich jetzt auf den Kurs auswirkt.
Da heute aus der Eurozone kaum Stimmungsberichte erwartet werden ist davon auszugehen, dass die 17-Nationen-Währung in den nächsten Stunden ihren derzeitigen Kurs zu seinen Währungsrivalen beibehalten wird. Die morgigen Wirtschaftspublikationen dürften den Eurokurs stärker beeinflussen, doch heute sollten Händler eher auf den USD achten, was die Entwicklung am Markt betrifft.
JPY - JPY verzeichnet Kursanstieg während Europa unter Spannungen leidet
Der japanische Yen verzeichnete beim frühen asiatischen Handel Kursanstiege zu seinen Haupt-Währungspartnern. Derzeit handelt der Yen bei 82,88 zum US Dollar und bei 135,07 zum britischen Pfund Sterling. Zum Euro handelt der Yen mit 119,13 sehr viel höher, verglichen zum mehrmonatlichen Tief von 123,35 beim frühen asiatischen Börsengang.
In letzter Zeit haben sich verschlechternde Grundlagenwerte und zunehmende Bedenken hinsichtlich der japanischen Konjunkturlage den Kurs des JPY sinken lassen. Dieses wurde jedoch wieder ausgeglichen von den europäischen Sorgen darüber, dass die Europäische Währungsunion (EWU) sich nach wie vor mit der Schuldenlage auseinandersetzen muss, die scheinbar nicht so einfach zu lösen ist. Heute sollten Händler sich hinsichtlich der Marktentwicklung am USD orientieren, doch solange in Europa die Sorgen hinsichtlich der Schuldenkrise in Spanien und Portugal vorherrschen, könnte es weiterhin reizvoll sein den Yen zu kaufen.
Rohöl - Rohölpreis steigt, doch starker USD steht dem im Weg
Zu Beginn der Woche weist der Rohölpreis wieder aufwärts und stieg heute Morgen auf über $ 109 pro Barrel. Dazu trugen auch die anhaltenden Kampfhandlungen in Libyen bei. Des Weiteren waren die Bedenken hinsichtlich des Wiederaufbaus in Japan, die sinkenden Produktionsdaten und die allgegenwärtige nukleare Bedrohung ebenfalls der Grund dafür, dass man sich vermehrt Rohstoffkäufen zuwandte.
Die einzige Gegenkraft an den Märkten zu Beginn der Woche ist jedoch der wiedererstarkte USD zu seinem Haupt-Rivalen dem EUR. Sollte der Dollar weitere Kursgewinne verzeichnen können, dürften Händler sich aus Ölkäufen zurückziehen, da diese zu teuer werden. Händler sollten in dieser Woche die weitere Entwicklung im Mittleren Osten im Auge behalten, da sich die Nachschubprobleme verstärken könnten, insbesondere da die Proteste in Syrien immer heftiger werden.
Technische News
EUR/USD
Beim vorbörslichen Handel fiel diese Paarung unter den Wert von 1,4365 und war zu Beginn des europäischen Handels wieder über diesen Wert angestiegen. Händler sollten den Euro erst dann kaufen, wenn er von der steigenden Trendlinie des Januar-Tiefs und dem 20-Tage-bewegungsdurchschnitt abkippt. Die beiden Werte liegen nahe 1,4300.
GBP/USD
Das Wochen-Tief dieser Paarung bei 1,6225 deckte sich mit der früheren Trendlinie vom Hoch in 2007, und der zinsbullische Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart deutet auf weitere Kursgewinne hin. So gesehen könnte die Paarung bis zur nächsten Zielsetzung von 1,6460 ansteigen, gefolgt von 1,6880.
USD/JPY
Das Abwärts-Momentum nimmt zu, da die Paarung nicht in der Lage ist ein neues Hoch zu verzeichnen. Ein Absinken unter 82,80 könnte als nächstes Ziel den Wert von 82,00 haben, gefolgt von 80,20. Widerstand findet sich bei 83,50 und 84,00.
USD/CHF
Vergangene Woche fiel diese Paarung unter den Wert von 0,8900, schloss allerdings nicht unterhalb dieses Werts, was darauf hindeutet, dass dieser Stützwert nur von vorübergehender Dauer war. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart deutet auf einen Anstieg hin, möglicherweise auf den Wert der früheren Trendlinie vom Oktober-Tief, der heute bei 0,9070 liegt.
Die Wild-Card
NZD/USD
Der Paarung gelang es nicht über den Widerstandswert von 0,800 zu steigen, und sie fiel auf den Wert von 0,7930 zurück. Ein klarer runder Wert könnte einen psychologischen Effekt auf Händler haben und entweder als Widerstands- oder auch Unterstützungswert dienen. Der Slow Stochastic sowohl auf dem Wochen- als auch auf dem Tages-Chart bewegt sich im überkauften Bereich, was darauf hindeutet, dass sich die Paarung rückläufig verhalten wird, bevor sie sich wieder am Wert von 0,8000 versucht. Forex-Händlern bietet sich die Gelegenheit beim Unterstützungswert von 0,7830 einzusteigen, mit der Zielsetzung beim Hoch von 2008 bei 0,8200. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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