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Friday, 9 Apr 2010

EZB beschwichtigt Griechenland-Sorge - EUR wertet auf

Wie an den Finanzmärkten erwartet, belässt die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Zinssatz stabil. Der EZB-Rat hielt seinen Leitzins für die Währungsunion gestern bei 1%, was dem EUR am Donnerstag etwas Unterstützung verlieh. Darüber hinaus äußerte sich EZB-Präsident Jean-Claude Trichet zuversichtlich über die geplanten Rettungshilfen für Griechenland. Vorläufig wertete die Einheitswährung der Eurozone zwar leicht gegen die Hauptgegenwährung USD auf. Analysten gehen jedoch davon aus, dass die Aussagen des EZB-Chefs nicht für eine nachhaltige Erleichterung ausreichen.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzupupupdownnodown
Wochentendenzdownupdownupupdown
Resistance1.34251.536094.351.08150.93550.8815
1.34051.534094.151.07950.93350.8795
1.33751.531093.851.07650.93050.8765
Support1.33151.525093.251.07050.92450.8705
1.32851.522092.951.06750.92150.8675
1.32651.520092.751.06550.91950.8655

Wirtschafts News

USD - EUR/USD unterbricht Abwärtstrend

Nach dem kontinuierlichen Aufwärtstrend der letzten Handelstage, ergaben sich für den USD am Donnerstag leichte Kurskorrekturen. Gegen den EUR erreichte der Dollar zunächst ein Hoch bei 1,3280. Das entsprechende Cross notierte zu Handelsschluss in New York letztendlich bei 1,3355. Zum Pfund Sterling wurden eher wechselhafte Preisentwicklungen beobachtet. Während die US-Währung zum GBP am Donnerstag überwiegend Kursverluste verzeichnete, wurde im asiatischen Handel ein Teil der Verluste wieder ausgeglichen. Das entsprechende Währungspaar handelt aktuell bei 1,5270.

Wie an den Finanzmärkten erwartet, beließ die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Zinssatz stabil. Der EZB-Rat hielt seinen Leitzins für die Währungsunion am Donnerstag bei 1%, was dem EUR leichte Unterstützung brachte. Darüber hinaus äußerte sich EZB-Präsident Jean-Claude Trichet zuversichtlich über die geplanten Rettungshilfen für Griechenland. Vorläufig wertete die Einheitswährung der Eurozone zwar leicht gegen die Hauptgegenwährung USD auf. Analysten gehen jedoch davon aus, dass die Aussagen des EZB-Chefs nicht für eine nachhaltige Erleichterung ausreichen.

Heute bleibt es um die Konjunktur im Euroraum und den USA ruhig. Aus Kanada wiederum steht die Veröffentlichung der neuesten Arbeitsmarktdaten auf der Wirtschaftsagenda. Die Marktteilnehmer gehen für heute von wenigen Preisbewegungen der Hauptwährungen aus. Lediglich für den CAD könnten sich einige Kursschwankungen ergeben.

EUR - EUR steigt nach EZB-Aussage

Positive Kursschwankungen und hohe Volatilitäten konnten gestern in Bezug auf Europas Gemeinschaftswährung EUR beobachtet werden. Dem vorausgegangen war der Zinsentscheid der EZB, den Leitzins unverändert bei 1% zu belassen. In der anschließenden Pressekonferenz zur Ratssitzung der Notenbank, äußerte sich der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, zum Thema Griechenland-Krise zuversichtlich. Trotz aller Probleme glaubt Trichet nicht an einen Staatsbankrott der Griechen. Kurzfristig ergaben sich für den volatilen EUR Kursgewinne im Anschluss an die Ansprache des EZB-Präsidenten.

Der langfristige EUR-Abwärtstrend gegen den USD wurde unterbrochen. Die Einheitswährung schloss am Ende des gestrigen Handelstages bei 1,3355. Zum GBP ergaben sich deutlichere Aufwärtstendenzen. Der EUR konnte sich hier jedoch nicht behaupten und setzte seinen Abwärtstrend zum Pfund Sterling anschließend fort. Analysten gehen davon aus, dass sich für das Cross EUR/USD im Laufe des heutigen Handelstages eine ähnliche Entwicklung abzeichnen kann, da die Aussagen des EZB-Chefs nicht für eine nachhaltige Erleichterung ausreichen.

Aus dem Euroraum werden heute nur einige wenige Indikatoren veröffentlicht. Von Bedeutung sind dabei neueste Daten der Industrieproduktion aus Deutschland und Frankreich. Sollten diese positiv ausfallen, kann der EUR seine zinsbullischen Tendenzen möglicherweise aufrechterhalten.

JPY - JPY fällt gegen Hauptwährungen - wöchentliche Gewinne finden ein Ende

Nach 4 Handelstagen, an denen sich das Währungspaar USD/JPY auf Talfahrt begab, machte das Cross zu Handelsschluss am Donnerstag wieder etwas Boden gut. Seit Montag handelte das USD/JPY innerhalb einer kontinuierlich rückläufigen Spanne. Die jüngsten Kursverluste des USD gegen viele Hauptwährungen führten letztendlich zu einer Aufwertung der US-Währung gegen Japans Yen. Nach dem Wochentief bei 92,74 kletterte das Paar in den heutigen frühen Handelsstunden bis auf 93,48.

Ähnliche Preisentwicklungen ergaben sich am Freitagmorgen für die Inselstaatwährung gegen EUR, GBP und CHF. Darüber hinaus führt ein Anstieg an den globalen Aktienmärkten derzeit zum Abstoß von Save-Haven-Währungen. Bei einer geringen Nachrichtenspanne aus Japan, wird der Yen die vorgenannten Verluste voraussichtlich bis zur kommenden Handelswoche nicht ausgleichen können.

Rohöl - Spot-Rohöl erholt sich nach wochenlangem Kursrückgang

Allem Anschein nach stützt die jüngste USD-Schwäche wieder einmal die Rohstoffpreise. Die Widerstandsmarke bei $87,00 wurde gestern zwar nicht überwunden, Rohöl handelt jedoch mittlerweile wieder um $85,70 pro Barrel, nachdem der Kurs zunächst bis auf $84,50 abgerutscht war. Diese Volatilitäten entsprechen aktuell den Preisschwankungen des USD.

Da heute keine bedeutenden Indizes aus den USA veröffentlicht werden, ist davon auszugehen, dass sich bis zum Ende der Handelswoche nur wenige Preisbewegungen ergeben. Möglich ist eine weitere Erholung der Ölpreise im Laufe des heutigen Handels. Die Rohölpreise werden solange schwanken, bis wieder eine eindeutige Tendenz des USD erkennbar wird.

Technische News

EUR/USD

Die gestrigen Kurskorrekturen nach oben könnten heute schon wieder zum Ende kommen. Ein rückläufiges Cross des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart verdeutlicht, dass sich ein erneuter Preisabfall einstellen kann. Preisbewegungen sind im unteren Bereich der Bollinger Bands zu beobachten, da die 20-Tages Moving Average Line gestern nicht überwunden wurde. Dies könnte bedeuten, dass sich der starke Abwärtstrend schon bald fortsetzt. Händlern empfiehlt es sich, heute auf fallende Kurse setzen.

GBP/USD

In der dieser Woche konnte GBP/USD konkrete Preisniveaus aufrechterhalten und handelte innerhalb einer Spanne zwischen 1,5130 und 1,5320. Händler könnten sich dies zunutze machen, indem sie auf fallende Kurse setzen und eine Limit-Order bei der Unterstützungsmarke anstreben, um anschließend mit einer Limit-Order bei der Widerstandsmarke auf steigende Kurse zu setzen. Ein Ausbruch aus der Handelsspanne signalisiert ein Ende des aktuellen Handelsumfelds.

USD/JPY

Auf der Tages-Chart werden Anzeichen einer möglichen größeren Preisbewegung für USD/JPY deutlich. Die MACD-Linie scheint in Kürze die Formung eines rückläufigen Crosses zu vervollständigen, was wiederum ein Zeichen für einen Preisabfall ist. Darüber hinaus könnte der RSI der 14-Tages-Chart die aufwärts gerichtet Trendlinie jederzeit durchbrechen. Dies würde einem stärkeren Abwärtstrend gleichkommen. Händler könnten warten bis die Verkaufssignale deutlicher werden, um anschließend auf fallende Kurse zu setzen.

USD/CHF

Dieses Währungspaar setzt seinen zinsbullischen Trend fort, wie auf der 4-Stunden-Char deutlich zu erkennen ist. Der Preis ist bis zur 20-Tages Moving Average-Linie der Bollinger Bands abgefallen, an der anschließend eine neue zinsbullische Preisbewegung einsetzte. Auch der RSI der 14-Stunden-Chart bestätigt diesen Trend. Eine Überwindung der 1,0740 Widerstandsmarke könnte einen potenziellen Durchbruch einleiten.

Die Wild-Card

S&P 500

Dieser Index bleibt seinem deutlichen Aufwärtstrend treu. Der Preis hat sich wieder oberhalb der langfristigen Trendlinie eingefunden und handelt in nachstehender Anordnung über der 20-Tages, 50-Tages, 100-Tages und 200-Tages Simple Moving Average Line. Darüber hinaus schwankt der ADX 14 um 53. Ein ADX über 40 weist auf ein starkes Handelsumfeld hin. Forex -Händler sollten bei diesem Index und Marktpreistrend heute bevorzugt auf steigende Kurse setzen.

Aktuelle Zeit: 05/25 15:36 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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