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Tuesday, 6 Jan 2009
Für heute große Volatilität des Dollar erwartet
Eine von der bevorstehenden Obama Verwaltung vorgeschlagene mögliche Steuersenkung von $300 Mrd., welche auch gewerbliche Fördermittel vorsieht, löste kräftige Gewinne des Dollars aus. Dieses neue Wirtschaftspaket könnte der so sehr benötigte Auslöser für den Aufschwung der US-Wirtschaft sein.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3635 | 1.4665 | 93.85 | 1.1195 | 0.7175 | 0.9355 |
| 1.3615 | 1.4645 | 93.65 | 1.1175 | 0.7155 | 0.9335 | |
| 1.3585 | 1.4615 | 93.35 | 1.1145 | 0.7125 | 0.9305 | |
| Support | 1.3525 | 1.4555 | 92.75 | 1.1085 | 0.7065 | 0.9245 |
| 1.3495 | 1.4525 | 92.45 | 1.1055 | 0.7035 | 0.9215 | |
| 1.3475 | 1.4505 | 92.25 | 1.1035 | 0.7005 | 0.9195 |
Wirtschafts News
USD - US Steuersenkungen bewirken allgemeines Ankurbeln des Dollar
Jetzt, da die Festtage vorbei sind und das neue Jahr begonnen hat, kehrt wieder Normalität in den Handel ein. Die großen Preissprünge, die wir während der Feiertage erlebten, sind systematischeren Preisbewegungen gewichen, die vom Marktgeschehen bestimmt werden.
Gestern verzeichnete der Dollar einen generellen Anstieg und notierte Gewinne bei fast allen Währungspaarungen. Eine von der bevorstehenden Obama Verwaltung vorgeschlagene mögliche Steuersenkung von $300 Mrd., welche auch gewerbliche Fördermittel vorsieht, löste kräftige Gewinne des Dollars aus. Dieses neue Wirtschaftspaket könnte der so sehr benötigte Auslöser für den Aufschwung der US-Wirtschaft sein.
Die heutigen Gewinne setzen die Erholung des Dollar fort, die bei Handelsbeginn zum Jahresanfang einsetzte. Der EUR/USD erreichte den tiefsten Stand seit dem 15. Dezember und fiel sogar zeitweilig bis auf 1,3545. Die Erholung des Dollar könnte sich fortsetzen, da negativer wirtschaftlicher Druck auf dem EUR lastet. Die Wirtschaft der Eurozone rutscht in eine Rezession und Händler sind der Ansicht, es gäbe noch Potential für eine weitere Lockerung der Leitzinspolitik in Europa. Das eingedenk, könnte der Dollar im Verlauf der Woche noch weitere Gewinne, möglicherweise sogar bis 1,3350 verzeichnen.
EUR - Neue Leitzinssenkungen wirken sich auf den EUR aus
Der EUR hat das neue Jahr mit einer kompletten Kehrtwendung zu dem begonnen wie er das alte beendet hat. Die europäische Währung zeigte beachtliche Schwäche im Vergleich zum Dollar und zum Pfund. Die letzten beiden Handelstage sahen eine scharfe Umkehr sowohl bei der EUR/USD Paarung als auch bei GBP/EUR. Bei Handelsschluss gestern lag der EUR/USD Kurs bei 1,3546 und der EUR/GBP, der auch starke Verluste hinnehmen musste, bei 0,9290.
Grundsätze bestimmen wieder einmal den Wertverlust des EUR. Es wird spekuliert, dass die anhaltende wirtschaftliche Schwäche der Eurozone die Europäische Zentralbank (EZB) zwingen wird, bei seinem nächsten Treffen am 15. Januar, den Leitzins zu senken. EZB Vizepräsident Lucas Papademos sprach von Erleichterungen bei den europäischen Zinssätzen, da die EZB auch einen weiteren Abfall der Inflationsrate bedenken muss, wenn sie ihre Entscheidung fällt.
Heute kann der Kurs des EUR von Indikatoren beeinflusst werden die in Großbritannien und den USA veröffentlicht werden. Aus Großbritannien erwarten wir den Services PMI und aus den USA den Pending Home Sales (Indikator für noch nicht abgeschlossene, aber bereits vertraglich fixierte Immobilienverkäufe). Händler sollten die Berichte über Inlandsverkäufe beachten, ob möglicherweise Markterwartungen übertroffen wurden, was den EUR/USD Kurs beeinflussen könnte.
JPY - Aktienmärkte verursachen Abfall des Yen
Seit Jahresbeginn zeigt der JPY erhebliche Schwäche im Vergleich zum USD. Der gestrige Handel machte keine Ausnahme, und der USD/JPY Kurs schloss bei 93,05. Der Wirtschafts-Stimulierungsplan Obamas sowie der Aufschwung am Aktienmarkt trugen zur Aufwertung dieser Paarung bei.
Jeder dieser Faktoren hatte seinen Einfluss auf den USD/JPY Kurs. Der Wirtschafts-Stimulierungsplan, der seitens der Obama-Administration vorgeschlagen wurde, verbesserte die Grundstimmung des Marktes hinsichtlich einer Erholung der US Wirtschaft. Der Nikkei 225 Stock Average stieg gestern um 2,1% in der Hoffnung auf den wirtschaftlichen Aufschwungplan. Stärkere Aktienmärkte können einen schwächeren Yen
bewirken, da Investoren nach größeren Gewinnen bei höheren Betrag abwerfenden Wirtschaftsgütern Ausschau halten. Japanische Finanzfunktionäre können tief durchatmen, da der Kurs des Yen gefallen ist und sich bei 93,00 gefestigt hat. Die Bank of Japan hatte zuvor Bedenken zum Ausdruck gebracht, dass ein starker Yen schlecht für die Exporte Japans sei und drohte Yen auf dem freien Markt zu verkaufen um den Wert fallen zu lassen. Händler können diesen Eingriff in den Markt seitens der japanischen Regierung jedoch ausschließen.
Rohöl - Gaza und Russland Konflikte lassen Rohölpreis steigen
Zum vierten aufeinander folgenden Tag stieg der Rohölpreis aufgrund der Befürchtung, dass der Gaza-Konflikt sich zeitlich doch hinziehen könne und weil Russland und die Ukraine sich über den Gaspreis streiten. Der Rohölpreis stieg bis auf $49,23 und lag bei Handelsschluss bei $47,90.
Der fast 3-prozentige Zuwachs wurde verzeichnet als die Kämpfe zwischen Israel und den Hamas Terroristen im Gaza-Streifen in den 11 Tag gingen und beide Seiten keinerlei Bereitschaft zeigten der Operation ein Ende zu setzen.
Die Tatsache, dass Russland die Gaslieferungen an seine europäischen Nachbarn reduziert hat trug ebenfalls zum Anstieg des Rohölpreises bei.
Osteuropäische Länder stehen im Verdacht die Gaslieferungen anzuzapfen bevor sie ihre Bestimmungsländer erreichen. Diese zwei Faktoren können kurzfristig zu steigenden Rohölpreisen führen.
Achten Sie darauf, dass der Rohölpreis möglicherweise die $50-Marke durchbrechen kann.
Technische News
EUR/USD
Die Stunden-Chart gibt gemischte Signale aus. Ihr RSI schwankt im neutralen Bereich. Jedoch bewegt sich der RSI der Tages-Chart bereits im „überkauften“ Bereich, was bedeuten könnte, dass eine zinsbullische Korrigierung bald stattfindet. Für EUR/USD könnte eine gute Strategie lauten, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, sobald die obere Grenze der Handelsspanne überwunden ist.
GBP/USD
Ein zinsbullisches Kreuz des Slow Stochastic auf den Stunden-Chart verdeutlicht, dass innerhalb des nächsten Zeitfensters bereits eine Aufwärtskorrigierung stattfinden könnte. Der RSI der Tages-Chart bewegt sich im „überkauften“ Bereich und lässt erkennen, dass das Potential des Abwärtstrends voraussichtlich ausgeschöpft ist. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, scheint für heute die richtige Stategie zu sein.
USD/JPY
Der zinsbullische Trend scheint an Potential zu verlieren und das Paar hat sich um 93,00 konsolidiert. Darüber hinaus bewegt sich der RSI der Tages-Chart bereits im „überkauften“ Bereich, was bedeutet, dass der jüngste Aufwärtstrend tatsächlich nachlässt und eine Abwärtskorrigierung bevorsteht. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen scheint eine zu bevorzugte Strategie zu sein.
USD/CHF
Der Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Ihr RSI schwankt im neutralen Bereich. Jedoch bewegt sich der RSI der 4-Stunden-Chart bereits im „überkauften“ Bereich, was darauf schließen lässt, dass in naher Zukunft eine Abwärtskorrigierung bevorsteht. Eine mögliche Strategie lautet hier: Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
Die Wild-Card
Gold
Der Goldpreis ist wiederum gefallen und liegt gegenwärtig bei $848 pro Feinunze. Jetzt gibt der 4-Stunden-Chart Slow Stochastic zinsbullische Signale, was darauf schließen lässt, dass der Goldpreis steigen wird.
Hier bietet sich Forex -Anlegern eventuell eine gute Gelegenheit, bei einem äußerst gefragten Trend einzusteigen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



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