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Wednesday, 30 Nov 2011

Fitch spricht Warnung hinsichtlich des US Kredit-Rating aus

Fitch nahm den Misserfolg des Super Committees des US Kongress, sich des US Defizits anzunehmen, zum Anlass die Aussichten für die US Staatsschulden von stabil auf negativ herabzusetzen,

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzdowndowndownupdowndown
Wochentendenzdowndowndownupdowndown
Resistance1.38601.562080.200.97751.04500.8830
1.36101.589079.500.94601.03400.8765
1.34401.565078.800.93301.00500.8660
Support1.31451.542077.500.90800.98600.8515
1.30501.527076.500.89200.96600.8485
1.28701.505075.560.87600.93850.8355

Wirtschafts News

USD - Fitch spricht Warnung hinsichtlich des US Kredit-Rating aus

Gestern sprach die Rating-Agentur Fitch eine Warnung hinsichtlich des US Kredit-Rating aus. Fitch nahm den Misserfolg des Super Committees des US Kongress, sich des US Defizits anzunehmen, zum Anlass die Aussichten für die US Staatsschulden von stabil auf negativ herabzusetzen, Technisch bedeutet das, dass innerhalb der nächsten zwei Jahre die Möglichkeit einer Herabsetzung des US Kredit-Ratings besteht. Damit befindet sich Fitch auf demselben Level wie Moody's und einen Level über S&P, die das US Kredit-Rating im August herabgesetzt hatten, was an den Finanzmärkten einen Sturm auslöste.

Die Maßnahme von S&P das AAA-Rating herabzusetzen führte zu erheblichen Rückgängen an den Aktienmärkten, sowie lebhafte Nachfrage nach Safe-Hafen-Anlagen wie US Schatzpapiere und den USD. Das Gleiche könnte wieder geschehen, sollten Moody's oder Fitch ebenfalls das US Kredit-Rating herabsetzen. Allerdings bietet das 2-Jahres-Fenster ausreichend Gelegenheiten für den Kongress und den Präsidenten sich des Themas Defizit nach den Präsidentschaftswahlen in 2012 zu widmen. Jegliche zusätzliche Rating-Herabsetzung dürfte sehr wahrscheinlich den USD mittelfristig schwächen und weiter Rückgänge beim USD bewirken.

SEK - Die schwedische Wirtschaft entwickelt sich positiv

Es gibt einen wirtschaftlichen Lichtblick in Europa, und das ist Schweden. Die schwedische Wirtschaft verzeichnete im 3. Quartal aus Jahr gerechnet ein Wirtschaftswachstum von 4,6%. Gemeinhin wurde angenommen, dass das Bruttoinlandsprodukt um nur 3,8% ansteigen würde. Verglichen mit den BIP-Daten des 2. Quartals ist das ein Anstieg um 1,6%. Ein 3%-iger Anstieg bei den Exporten während der schwierigen Phase an den Finanzmärkten wirkte sich stützend auf die positiven Wirtschaftsdaten aus.

Investoren hatten auf eine Leitzinssenkung durch die Riksbank im nächsten Monat gehofft, was allerdings angesichts der positiven Daten sehr wahrscheinlich nicht geschehen wird. Dieweil die SEK sich in nächster Zeit von ihrer starken Seite zeigen wird, unterliegt sie letztendlich doch von den gesamtwirtschaftlichen Kräften außerhalb Schwedens. Die gestrige Kursbewegung ist ein gutes Beispiel dafür. Die USD/SEK-Paarung sank bis auf 6,8590, wo das Paar Unterstützung bei der zuvor durchbrochenen Trendlinie von Februar-Hoch in 2009 fand. Ein Anstieg darüber hinaus wird sich wahrscheinlich am Hoch vom 24. November von 7,0180 versuchen, gefolgt vom November-Hoch in 2010 von 7,0700.

AUD - Verbesserte Marktstimmung und Rating-Upgrades lassen AUD ansteigen

Der AUD bewegte sich recht eindrucksvoll zum USD, und die Paarung stieg wieder über Pariwert. Zu Beginn der Woche verzeichnete der AUD noch eine größere Kurslücke, als Händler positiv auf eine mögliche EU Einigung zur Unterstützung des EFSF Plans und zusätzlicher europäischer Integration reagierten. Das gestrige Ratings-Upgrade für das australische Fremdwährungs-Rating durch Fitch von AAA auf AA+ wirkte sich ebenfalls unterstützend auf die höhere Erträge erzielende Währung aus. Als Grund für seine Ratings-Änderung gab Fitch niedrige australische Staatsschulden und flexible Regierungsstrategien an.

Die AUD/USD-Paarung stieg von 0,9660 auf das gestrige Hoch von 1,0075, wo die Paarung auf Widerstand beim 55-Tage- und 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt traf. Eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung dürfte bei 1,0340, dem Hoch vom 13. November, unter Verkaufsdruck geraten. Ein Börsenschluss über dem Widerstandswert von 1,0050, dem Hoch vom 13. November, würde diese Annahme bestätigen.

Rohöl - US Wirtschaftsdaten unterstützen den Rohölpreis

Der Rohölpreis stieg im Einklang mit US Aktien an, da besser als erwartete Daten für das US Verbrauchervertrauen dazu beitrugen höhere Erträge erzielende Anlagewerte zu unterstützen. Der risikofreudige Handel wurde durch den Index für das Verbrauchervertrauen des Conference Boards angefacht, der auf 56 anstieg, gegenüber dem revidierten Oktober-Wert von 40,9. Das war der größte Monat zu Monat Anstieg seit 2003. Der Rohölpreis wurde ebenfalls durch die kräftige Nachfrage für eine italienische Anleihe-Auktion angekurbelt.

Der Trend sich verbessernder US Wirtschaftsdaten ist bemerkenswert und dürfte sich die ganze Woche über fortsetzen. Heute wird der ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) veröffentlicht. Dieser Bericht wird oftmals als Vorschau auf den Arbeitsmarktbericht am Freitag angesehen, jedoch scheint es keine Wechselwirkung zwischen diesen beiden Zahlen zu geben. Am Donnerstag wird der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe bekannt gegeben, wobei ein positives Ergebnis den Rohölpreis wieder über den psychologisch wichtigen Wert von $ 100 pro Barrel anheben könnte. Bei einem nachhaltigen Durchbruch hier wird sich Widerstand wahrscheinlich bei $ 103,30, dem Hoch vom 17. November, finden.

Technische News

EUR/USD

Der EUR schloss den Handel der vergangenen Woche unter dem psychologisch wichtigen Wert von 1,35, wobei einem solchen Abschluss auf dem Monats-Chart noch größere Bedeutung zukommt. Der Slow Stochastic auf dem Monats- und dem Wochen-Chart verläuft weiterhin rückläufig, und bei einem Durchbruch des Werts von 1,3210 dürfte wahrscheinlich das Oktober-Tief von 1,3145 getestet werden. Unterhalb dieses Werts bei 1,3040 liegt die 61% Fibonacci Rückführung der Bewegung vom Juni 2010 bis Mai 2011, was sich als Meilenstein bei dem neuen Abwärtstrend dieser Paarung erweisen dürfte. Unterstützung findet sich beim Januar-Tief von 1,2870. Als Widerstandswert zeigt sich das Hoch vom 18. November bei 1,3610.

GBP/USD

Bei einem rückläufigen Slow Stochastic auf dem Monats- und dem Wochen-Chart dürfte sich die GBP/USD-Paarung am Oktober-Tief von 1,5270 versuchen, da sich die Paarung in unmittelbarer Nähe des langfristigen Aufwärtstrends des Tiefs con 2009 befindet, deren Wert bei 1,5050 liegt. Bei einer Aufwärtsbewegung dürfte es zu kräftigen Verkäufen beim Juli-Hoch von 1,5780 kommen.

USD/JPY

Der Abwärtstrend bei der USD/JPY-Paarung hält weiterhin an und nur ein Durchbruch über dem Wert von 78,95 von der fallenden Trendlinie des Hochs in 2007 dürfte die rückläufige Stimmung bei dieser Paarung umkehren. Bei einem Durchbruch dieses Werts dürfte sich die Paarung am jüngsten Post-Interventions-Hoch von 79,50 versuchen, einem Wert der mit dem 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt der Paarung übereinstimmt. Andererseits findet sich erste Unterstützung bei 76,55, dem Tief vom 18. November, gefolgt vom Allzeit-Tief bei 75,56.

USD/CHF

Die USD/CHF-Paarung versucht sich am Oktober-Hoch von 0,9310, wobei ein Durchbruch hier sehr wahrscheinlich die Tür zum 20-Monate-Bewegungsdurchschnitt von 0,9460 und dem Februar-Hoch von 0,9775 öffnen dürfte. Erster Widerstand findet sich bei 0,9080, dem Tief vom 18. November, wobei eine Abwärtsbewegung die Paarung wahrscheinlich bis zum November-Tief von 0,8760 führen dürfte.

Die Wild-Card

EUR/GBP

Gestern durchbrach die Paarung die ansteigende Unterstützungslinie des Tiefs vom 10. November. Das lässt darauf schließen, dass erneut der Wert von 0,8485 getestet wird. Forex-Händler sollten darauf achten, dass zunächst der Unterstützungswert der Mitte-November-Tiefs bei 0,8520 überwunden werden muss. Widerstand findet sich bei 0,8670, dem Tief vom 21. Oktober. forex

Aktuelle Zeit: 05/25 15:45 GMT
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05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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