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Thursday, 22 Apr 2010
Flugchaos über Europa führt zu EUR-Kursverlusten
Das Flugverbot im europäischen Luftraum hat die Währung der Eurozone stark unter Druck gebracht. Analysten schätzen den durch die Vulkanasche entstandenen Schaden mittlerweile auf rund 1,27 Mrd. Euro Umsatzausfall. Stärker betroffen sind dabei die europäischen Fluggesellschaften, weniger große Fluglinien aus den USA. Während Europas Finanzoberhäupter noch damit beschäftigt sind, sich ihre Köpfe um die Rettung Griechenlands zu zerbrechen, kommt die Aschewolke des isländischen Vulkans nahezu einem Dolchstoß für den EUR gleich.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3470 | 1.5510 | 93.65 | 1.0775 | 0.9350 | 0.8760 |
| 1.3450 | 1.5490 | 93.45 | 1.0755 | 0.9330 | 0.8740 | |
| 1.3420 | 1.5460 | 93.15 | 1.0725 | 0.9300 | 0.8710 | |
| Support | 1.3360 | 1.5400 | 92.55 | 1.0665 | 0.9240 | 0.8650 |
| 1.3330 | 1.5370 | 92.25 | 1.0635 | 0.9210 | 0.8620 | |
| 1.3310 | 1.5350 | 92.05 | 1.0615 | 0.9190 | 0.8600 |
Wirtschafts News
USD - USD schließt überwiegend uneinheitlich und hängt EUR ab
Der US-Dollar setzte seinen Aufwärtstrend der Woche auch am Mittwoch fort und kletterte heute Morgen zum EUR bis auf ein Hoch bei der Marke von 1,3357. Gegenüber weiteren Hauptwährungen ergaben sich für den USD unterschiedliche Trends. Das Cross USD/JPY rutschte gestern leicht ab und notierte um 92,75. Zum Kanadischen Dollar fiel der USD erneut unter Paritätskurs und notierte hier mit 0,9997.
Trotz neuem Konjunkturoptimismus in Europa, ausgelöst durch positive Indikatoren wie den deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen am Dienstag, verharrt die Währung der 16 Nationen innerhalb ihrer rückläufigen Kursbewegung. Der USD findet in diesem Trend Unterstützung. Gegenüber weiteren Hauptwährungen gibt der Dollar jedoch gegenwärtig nach.
Angesichts der heute zur Veröffentlichung ausstehenden Konjunkturdaten aus dem Euroraum, könnte sich für die Gemeinschaftswährung womöglich eine Trendwende einstellen, so die Marktbeobachter. Entsprechende Indizes spiegeln den bisherigen Erfolg der Bemühungen um eine Konjunkturbelebung und eine Stabilisierung der Finanzmärkte innerhalb der Eurozone wider. Sollten die Zahlen enttäuschen, wird der USD voraussichtlich weiter gegen den EUR aufwerten.
EUR - Vulkanasche legt Wirtschaft lahm und EUR-Stärke schwindet
Die europäische Einheitswährung gerät auch in dieser Handelswoche erneut unter massiven Druck. Nach deutlichen Kursverlusten gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen hoffen EUR-Anleger nun auf Konjunkturergebnisse, die Mut machen.
Unter dem Flugverbot im europäischen Luftraum litten auch viele Unternehmen in der Eurozone. Analysten schätzen den durch die Vulkanasche entstandenen Schaden mittlerweile auf rund 1,27 Mrd. Euro Umsatzausfall. Stärker betroffen sind dabei die europäischen Fluggesellschaften, weniger große Fluglinien aus den USA. Während Europas Finanzoberhäupter noch damit beschäftigt sind, sich ihre Köpfe um die Rettung Griechenlands zu zerbrechen, kommt die Aschewolke des isländischen Vulkans nahezu einem Dolchstoß für den EUR gleich.
Viele Investoren vermuten, dass der EUR nun einige Handelstage bräuchte, um sich wieder zu erholen. Einige Anleger setzen ihre Hoffnung dennoch auf den heutigen Handelstag. Kann die europäische Gemeinschaftswährung noch heute an Boden gewinnen? Mit Spannung blicken Händler auf die Einkaufsmanager-Indizes im Euroraum für April. Die Prognosen sind positiv, sollten die Ergebnisse jedoch enttäuschen, bleibt der EUR seinem Abwärtstrend vermutlich weiterhin treu.
JPY - Yen profitiert von europäischer Risikoscheu
Auch Japans Yen schloss am gestrigen Mittwoch gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen uneinheitlich. Bereits im frühen asiatischen Handel heute Morgen rutschte das Cross USD/JPY erneut leicht ab und handelt aktuell um 92,83. Verkaufsdruck scheint weiterhin zu bestehen. Noch stellt sich keine Erleichterung an den Märkten Europas ein, so dass die anhaltende Risikoaversion Safe-Havens wie Dollar und Yen ankurbelt.
Darüber hinaus veröffentlicht Japan gegenwärtig äußerst positive Konjunkturdaten, die weit über den Erwartungen der Experten liegen. Während sich die wirtschaftliche Erholung im Euroraum nur zögerlich vollzieht, leidet die Risikobereitschaft der Marktteilnehmer, die sich auf den JPY konzentrieren. Bis zum Wochenende bleibt jedoch abzuwarten, ob die zur Veröffentlichung ausstehenden Indikatoren aus der Eurozone den Risikoappetit der Händler steigern können.
Rohöl - Dollar-Gewinne drücken Spot-Ölpreis
Die gegenwärtige wirtschaftliche Notlage einiger Mitgliedsländer der Eurozone bringt den Ölpreis jüngst wiederholt unter Druck. Die durch den isländischen Vulkanausbruch entstandenen Lieferengpässe für Unternehmen und die gedämpfte Risikobereitschaft machen Safe-Havens wie US-Dollar und JPY zu primären Nutznießern. Der Ölpreis hat wieder Abwärtstendenzen eingeschlagen. Im Laufe des gestrigen Handelstages fiel Rohöl im freien Fall von über $86 pro Barrel auf $83,20 heute Morgen.
Mit Spannung blicken Händler heute auf die zur Veröffentlichung ausstehenden Einkaufsmanager-Indizes der Eurozone für April. Sollten die Ergebnisse ihren Prognosen entsprechend positiv ausfallen, könnte sich für den EUR eine Trendwende einstellen. Analog würden Safe-Haven-Währungen nachgeben, was den Rohstoff wiederum stützt. Rohstoff-Anleger sollten auf EUR-Erholungssignale achten, die dem Ölpreis voraussichtlichen Kurzzeit-Auftrieb bescheren.
Technische News
EUR/USD
Für EUR/USD ergaben sich in dieser Woche Kursverluste. Aktuell handelt das Währungspaar um 1,3390. Der Slow Stochastic der Tages-Chart gibt aktuell ein neues zinsbullisches Cross aus. Eine Preiskorrektur nach oben ist wahrscheinlich. Auch der RSI der Stunden-Chart stützt diesen Trend. Heute bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, könnte bei EUR/USD eine gute Wahl sein.
GBP/USD
Aktuell bewegt sich dieses Paar auf der 4-Stunden-Chart im „überkauften“ Bereich des RSI, was eine bevorstehende Abwärtsausrichtung vermuten lässt. Die fallende Tendenz des Stunden-Chart-RSI bestätigt diesen Trend. Hier könnte es von Vorteil sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, sobald die Überwindung der unteren Handelsspanne erfolgt.
USD/JPY
Dieses Paar unterliegt bereits seit geraumer Zeit hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic der Tages-Chart gibt aktuell unterschiedliche Signale aus. Auch die Oszillatoren der 4-Stunden-Chart lassen eine eindeutige Tendenz nicht erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie bei diesem Kurspaar deutlichere Signale auf der Stunden-Chart ab.
USD/CHF
In den letzten Handelstagen ergaben sich für USD/CHF äußerst zinsbullische Tendenzen. Die technischen Indikatoren lassen jedoch mittlerweile darauf schließen, dass sich für das Paar schon bald eine Trendwende einstellen kann. Beispielsweise signalisiert der Slow Stochastic der Tages-Chart einen sich ankündigenden rückläufigen Umschwung. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen, könnte heute eine gute Strategie sein.
Die Wild-Card
Platin
Platinum ist innerhalb der letzten Woche deutlich gestiegen und steht nun bei $1739,75 pro Feinunze. Der RSI der 4-Stunden-Chart bewegt sich jedoch im „überkauften“ Bereich, was bedeuten könnte, dass der jüngste Aufwärtstrend nachlässt und sich eine rückläufige Preiskorrektur ergibt. Forex -Anlegern bietet sich hier eine gute Handelsgelegenheit, bei diesem Trend zu einem äußerst frühen Zeitpunkt einzusteigen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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