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Wednesday, 12 Nov 2008

ForexYard-Prognose bestätigt, Rohölpreise unter $60-Marke

Die Rohölpreise verzeichneten einen weiteren Tag starker Verluste. Der so oft gehandelte Rohstoff fiel im gestrigen Handel bis unter $60 pro Barrel. Zum zweiten Tag infolge erreichte der Rohölpreis das von unseren ForexYard-Experten prognostizierte Preisniveau. Der derzeitige Abwärtstrend des Rohöls lässt sich größtenteils auf den nachlassenden Bedarf zurückführen, der von Experten aufgrund des schlechten Konjunkturausblicks der globalen Wirtschaftsaktivität befürchtet wird sowie den im Verhältnis unveränderten Fördermengen.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzdowndowndownupdownup
Wochentendenzdowndowndownupdownup
Resistance1.27001.554799.301.19680.67450.8270
1.26601.551598.701.19250.67000.8236
1.26201.548098.351.18790.66600.8200
Support1.25351.540097.451.18000.65900.8120
1.25001.537497.001.17800.65550.8085
1.24741.534096.801.17500.65100.8045

Wirtschafts News

USD - USD durchbricht bedeutende Preisschwelle gegenüber EUR

Der USD erfuhr gestern gegenüber seinen Währungspaaren einen allgemein zinsbullischen Börsengang. Die Abwärtstendenzen einiger Währungsgegner sowie die fallenden Ölpreise begünstigten den USD. Diese erreichten gestern ein 20-Monatstief. Zum EUR notierte der USD bei einem neuen Rekordhoch seit über einer Woche. Das Paar wurde zum Ende des gestrigen Handelstages unter dem bedeutenden Preisniveau von 1,2500 gehandelt. Auch zum Britischen Pfund und Schweizer Franken verhielt sich der Dollar in ähnlicher Weise.

Die anhaltende Sorge um einen nachlassenden Bedarf an Rohöl, der aus der aktuell verschlechternden wirtschaftlichen Lage resultiert, ließ die Ölpreise in den Keller rutschen. Der Preis pro Barrel fiel um 5%, was dem amerikanischen Dollar wiederum Aufschwung brachte. In Zeiten der Unsicherheit ist und bleibt der USD in den Augen vieler Anleger eine der verlässlichen Währungen auf den Märkten.

Derzeit stellt sich allerdings die Frage, ob der "starke" Dollar seinen Trend trotz schlechtem Konjunkturausblick der US-Wirtschaft aufrechterhalten kann. Optimistische Anleger betrachten die Lage der Währungen EUR sowie GBP als Indikator für eine positive USD-Entwicklung. Dabei sei jedoch zu beachten, dass noch einige wichtige US-Daten im November anstehen. Bewiesen hat uns der Dollar in der Vergangenheit, dass er trotz schlechter Zahlen einen Gewinnzuwachs erzielen kann, solange die Währungskontrahenten in ihrer misslichen Lage gefangen sind.

Für heute wird es in Bezug auf US-Wirtschaftsdaten ruhig bleiben. Einziges Ereignis sind die Ansprachen von FOMC-Mitglied Donald Kohn um 16:00 sowie 18:00 GMT. Anleger können davon ausgehen, dass die US-amerikanische Währung bei den aktuell fallenden Energiepreisen sowie Aktienmärkten, einen großen Teil zur heutigen Marktvolatilität beitragen wird.

EUR - Eurozone trotz positiver Wirtschaftsdaten weiter auf Abwärtstrend

Die Eurozone scheint sich in keinem Fall erholen zu wollen. Der EUR fiel im gestrigen Handel wieder einmal gegenüber einem Großteil seiner Währungsgegner. Im Vergleich zu anderen Handelswochen scheint in diesen Tagen die Veröffentlichung bedeutender Indikatoren zu fehlen. Die ausgegebenen Zahlen während des gestrigen Börsengangs fielen, wenn auch weniger einflussreich, besser aus als zu ihrer letzten Messung aus. Der Abwärtstrend des EUR war dennoch nicht aufzuhalten.

Der gestrige Aufwärtsschub des USD traf den EUR erneut und brachte das Paar während der letzten Handelsstunden bis auf die mittlere 1,2500-Marke. EUR/USD befindet sich derzeit bei 1,2550 und gibt weiterhin rückläufige Signale aus. Die Konjunkturerwartungen für Deutschland haben sich nach der am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) verbessert. Der Index der Konjunkturerwartungen stieg dabei im November auf -53,5 von -63,0 Punkten im Oktober. Nach Veröffentlichung dieser Umfrage konnte der EUR gegen den USD kurzfristig an Boden gewinnen. Dies verdeutlicht das Verhältnis zwischen optimistisch und pessimistisch eingestellten Analysten. Bedauerlicherweise hielt der Aufwärtstrend nicht lange an.

USD-Anleger sollten ihr Augenmerk heute auf das Kurspaar EUR/USD richten, das derzeit unter großen Kursschwankungen leidet, sich jedoch in absehbarer Zeit stabilisieren müsste. Dabei werden neue Unterstützungs- sowie Widerstandslevel entstehen. Die derzeitigen Preissprünge finden in der Regel in einem solchen Umfang nicht statt. Hier könnten sich Anleger die extremen Kursbewegungen zu Nutze machen und hohe Profite erzielen.

JPY - JPY-Wert neuerdings niedrig

Der JPY verzeichnete gestern eher schwache Ergebnisse gegenüber seinen Hauptwährungsgegnern. Vorwiegend war Japans Währung von den Tendenzen seiner Kurspaare beeinflusst, da lediglich ein Indikator aus der japanischen Wirtschaft veröffentlicht wurde. Letztlich hat es den Anschein, als sei der JPY stärker unter dem Einfluss äußerer Faktoren als unter dem Einfluss der eigenen Wirtschaftsaktivität.

Investoren steigen vermehrt aus Leverage-Carry Trades aus und beginnen Yen-Kredite bei niedriger Zinsrate aufzunehmen, um in gewinnbringendere Währungen zu investieren. Der JPY konnte gestern nicht nur gegenüber EUR und GBP an Wert gewinnen, er war darüber hinaus die einzige Währung, die sich gestern sogar gegen den USD durchsetzen konnte. Insgesamt gehen Experten davon aus, dass die Unsicherheiten der Eurozonen-Wirtschaft Anleger dazu bringen, sich an potentielle Gewinnchancen unabhängig vom EUR zu halten. Die erste Wahl fiel dabei, ausgelöst durch seinen aktuellen Aufwärtstrend, bislang auf den USD. Seitdem nun auch die US-Wirtschaft vermehrt von einer sich verbreitenden Unbeständigkeit bestimmt wird, entwickelt sich der JPY zu einem äußerst attraktiven Nachfolger.

Heute stehen keine Veröffentlichungen auf Japans Wirtschaftskalender. Dennoch ist ein aktiver JPY-Handel als Antwort auf Eurozonen-Daten zu erwarten. Die kurzfristigen Aussichten für den JPY bleiben zunächst verhältnismäßig zinsbullisch. Anleger sollten Daten aus den USA und der Eurozone heute mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgen, da diese die nächsten Entwicklungen des JPY bestimmen werden.

Rohöl - Rohölpreis fällt unter $60 pro Barrel

Die Rohölpreise verzeichneten einen weiteren Tag starker Verluste. Der so oft gehandelte Rohstoff fiel im gestrigen Handel bis unter $60 pro Barrel. Zum zweiten Tag infolge erreichte der Rohölpreis das von unseren ForexYard-Experten prognostizierte Preisniveau. Der derzeitige Abwärtstrend des Rohöls lässt sich größtenteils auf die nachlassende Nachfrage zurückführen, die von Experten aufgrund des schlechten Konjunkturausblicks der globalen Wirtschaft befürchtet wird sowie den im Verhältnis unveränderten Fördermengen.

Bei dem aktuell lahmenden Wirtschaftswachstum in den USA und Europa und einem weiteren Monat negativer Zahlen aus dem Dienstleistungsbereich, könnte sich die Abwärtstendenz des Rohöls fortsetzen. Momentan scheinen die Rohölpreise zu fallen, solange der USD seinen Aufwärtstrend fortsetzt. Anleger sollten die Entwicklungen des USD sowie seiner Kurspaare unbedingt im Auge behalten, um die Tendenzen der Rohölpreise einschätzen zu können.

Technische News

EUR/USD

Dieses Paar hat mittlerweile die Fibonacci-Schlüsselmarke von 1,2500 durchbrochen, was an einem vollen Balken auf der 4-Stunden-Chart zu erkennen ist. Das Momentum ist äußerst rückläufig. Der nächste Richtpreis könnte bei 1,2200 liegen. Verkaufen ist heute voraussichtlich von Vorteil.

GBP/USD

Das Abwärtsmomentum setzt sich in vollem Umfang fort. Das Paar wird nun um die 1,5450-Marke gehandelt, die im unteren Bereich der abwärtsgerichteten Handelsspanne liegt. Der Slow Stochastic der Tages-Chart deutet darauf hin, dass ein Durchbruch dieses unteren Levels erneut einen kräftigen Abwärtstrend mit einem Richtpreis bei 1,5200 auslösen könnte. Die richtige Entscheidung für heute könnte lauten: Verkaufen.

USD/JPY

Die inzwischen typischen Kursschwankungen auf der 4-Stunden-Chart setzen sich fort. Sowohl RSI als auch Slow Stochastic der Stunden-Chart schwanken im neutralen Bereich. Die Tages-Chart weist ein gemäßigtes Aufwärtsmomentum mit abnehmender Intensität aus. Forex-Anleger sollten deutlichere Signale abwarten, bevor sie diesem Markt beitreten.

USD/CHF

Auf der Tages-Chart wird deutlich, dass die zinsbullische Handelsspanne dieses Paares weiteres Potential in sich trägt. Auf der Stunden-Chart ist zu erkennen, dass die lokale rückläufige Korrigierung nachlässt. Ein Kreuz des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart bestätigt die Fortsetzung des zinsbullischen Trends auf der Tages-Chart. Für heute könnte es richtig sein, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.

Die Wild-Card

Rohöl

Das Momentum, das sich nach dem Durchbruch des unteren Handelsbereichs auf der Stunden-Chart ergeben hat, gewinnt an Intensität. Auch die 4-Stunden-Chart bestätigt eine anhaltende rückläufige Neigung, was Forex -Anlegern eine großartige Handelsgelegenheit bieten könnte, bei einem äußerst gefragten Trend einzusteigen.

Aktuelle Zeit: 05/25 15:49 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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