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Friday, 25 Nov 2011

Freitag, 25. November 2011

Trotz starker deutscher Daten deuten die Einkaufsmanagerindexe auf geringeres EU Wirtschaftswachstum hin.

Die gestrigen Wirtschaftsdaten aus Deutschland zeigten sich von ihrer positiven Seite, wohingegen die europäischen Einkaufsmanagerindexe enttäuschten und auf eine Rezession in der Eurozone hindeuteten.


EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzdowndowndownupdowndown
Wochentendenzdowndowndownupdowndown
Resistance1.3860 1.616579.000.97701.00500.8770
1.36101.585077.850.93100.99250.8670
1.34801.569077.500.92350.98600.8615
Support1.33201.558076.550.90800.96600.8520
1.31451.532575.56 0.89200.95400.8485
1.28701.52700.87600.93850.8355

Wirtschafts News

USD - US Wirtschaftsdaten zeigen Aufwärtstendenz

Am Mittwoch wurden verschiedene US Wirtschaftsberichte veröffentlicht, die ein unterschiedliches Bild der US Wirtschaft zeichnen. Die Daten des Bruttoinlandsprodukts für das 3. Quartal wurden von 2,5% auf 2,0% nach unten revidiert. US Umsätze langlebiger Wirtschaftsgüter sanken um 0,7%, allerdings lagen die Erwartungen bei einem Minus von 1,1%. Die Kernrate der Umsätze langlebiger Wirtschaftsgüter lag über den Erwartungen und stieg um 0,7%, gegenüber der Anstiegsvorhersage von nur 0,1%. Gleichwohl die Bruttoinlandsproduktzahlen enttäuschen, zeigt die US Wirtschaft doch Anzeichen einer Erholung, da die Kernrate der Umsätze langlebiger Wirtschaftsgüter aufs Jahr gerechnet um 6,9% angestiegen ist.

Persönliche Einkünfte stiegen um 0,4% gegenüber Erwartungen von 0,3%, während persönliche Ausgaben sich um nur 0,1% erhöhten, gegenüber einer Vorhersage von 0,3%. Der Rückgang bei den Ausgaben lässt darauf schließen, dass der Beitrag von Konsumenten am Bruttoinlandsprodukt des 4. Quartals geringer sein wird als ursprünglich prognostiziert.

Trotz der unterschiedlichen Wirtschaftsdaten erfährt der USD in einem Umfeld gestiegener Risikovermeidung weiterhin Unterstützung. So es nicht zu einem Durchbruch beim Zerwürfnis zwischen Deutschland und Frankreich kommt, wird der USD wahrscheinlich diesen eingeschlagenen Pfad weiter beschreiten.

EUR - Trotz starker deutscher Daten deuten die Einkaufsmanagerindexe auf geringeres EU Wirtschaftswachstum hin.

Die gestrigen Wirtschaftsdaten aus Deutschland zeigten sich von ihrer positiven Seite. Das Bruttoinlandsprodukt des 3. Quartals zeigt, dass die deutsche Wirtschaft bei aufs Jahr gerechneten 2,6% mit ansehnlichem Tempo zulegt. Der Ifo Geschäftsklimaindex zeigte besser als erwartete Zahlen. Bedauerlicherweise zeigt der Trend der europäischen Einkaufsmanagerindexe, dass die deutsche und die europäische Wirtschaft im 4. Quartal wahrscheinlich langsamer anwachsen werden. Bei geringeren Wachstumserwartungen wird die Reaktion der EZB wahrscheinlich eine Leitzinssenkung im Dezember um 25 Basispunkte sein. Folglich müsste Draghi von den 50 Basispunkten Abstriche machen, um die Trichet noch in der ersten Jahreshälfte den Leitzinssatz erhöht hatte. Bei einer weiteren Leitzinssenkung dürfte der EUR von der Kombination von europäischer Schuldenkrise und sinkenden Leitzins-Unterschieden weiterhin in Mitleidenschaft gezogen werden.

JPY - Die USD/JPY-Paarung erarbeitet sich eine Basis

Die Stärke des USD trug dazu bei, dass der JPY nach seinen Tiefs geringer notiert wurde, da sich der USD als die Nummer 1 Safe-Hafen-Währung während der europäischen Schuldenkrise erweist. Geringere Renditen bei US Schuldverschreibungen dürften ebenfalls kurzzeitig die USD/JPY-Paarung unterstützen. US 10-Jahres-Staatsanleihen erzielen derzeit eine Rendite von 1,88% und die Differenz zwischen US Anleihen und ihrem japanischen Gegenstück ist auf nur 0,90 zugunsten der US Anleihen gesunken.

Die USD/JPY-Paarung erarbeitet sich eine Basis nahe dem Wert von 76,80, nachdem es nicht gelungen ist einen Durchbruch unterhalb des Unterstützungswerts zu erzielen. Am Mittwoch bewegte sich der Kurs über den ursprünglichen Widerstandswert von den Mitte Oktober-Tiefs bei 77,50, nur um dann gleich wieder unter Verkaufsdruck zu geraten. Sollte sich die europäische Schuldenkrise weiter aufheizen, könnte der USD weiter gestärkt werden und die USD/JPY-Paarung dürfte bis auf das Hoch vom 9. November bei 77,85 ansteigen.

Gold - Vor der nächsten Preisbewegung konsolidiert sich der Goldpreis

Trotz der Volatilität an den Finanzmärkten hat sich der Goldpreis nach seinem jüngsten Rückgang konsolidiert. Auf dem Tages-Chart hat sich eine rückläufige Dreiecksflaggen-Formation gebildet mit vom Hoch vom 18. November abfallender Widerstandslinie und Unterstützung vom November-Tief. Das Chart-Muster verläuft rückläufig da der derzeitige Trend bei den Rohstoffen nach unten weist, wobei eine maßvolle Bewegung einen Rückgang um $ 8,50 nahe legt. Unterstützung für den Rohstoff findet sich bei $ 1.607, dem Tief vom 20. Oktober.

Technische News

EUR/USD

Auf dem Tages-Chart hat sich bei der EUR/USD-Paarung eine zinsbullische Keil-Formation gebildet. Der Widerstandswert fällt vom Oktober-Hoch ab und der Unterstützungswert vom Tief vom 1. November. Widerstand findet sich bei 1,3615. Bei einem Durchbruch hier könnte die EUR/USD-Paarung sich am November-Hoch nahe 1,3850 versuchen. Sollte die Paarung ihren Abwärtstrend fortsetzen könnte sie bei 1,3270, der steigenden Trendlinie der Tiefs vom Januar 2010 und Oktober 2011 auf Unterstützung stoßen. Händler sollten ein Auge auf das Oktober-Tief von 1,3145 halten, gefolgt von der Abwärtsbewegung zum Tief in 2011 von 1,2875.

GBP/USD

Nachdem sie das Konsolidierungsmuster von Ende Oktober bis Mitte November nach unten durchbrochen hatte stieg die GBP/USD-Paarung wieder auf ihren vorherigen Unterstützungswert von 1,5850, nur um kurz darauf wieder abzusinken. Hier handelt es sich um eine lehrbuchmäßige Rückführung auf einen zuvor bekannten Unterstützungswert, der sich jetzt in einen Widerstandswert gewandelt hat. Unterstützung findet sich bei 1,5630, dem Tief vom 18. Oktober, gefolgt vom Oktober-Tief von 1,5270. Widerstand findet sich bei 1,6075, dem Spitzenwert des zurückliegenden Konsolidierungsmusters.


USD/JPY

Der langsame Rückgang der USD/JPY-Paarung zu ihrem Allzeit-Tief von 79,60 setzt sich fort, während sich auf den Charts nur sehr wenig Unterstützung zur Vermeidung dieser Bewegung findet. Jegliche Versuche höher Gebote zu erzielen dürften auf Verkaufsdruck des Hochs vom 15. November von 77,50 stoßen, gefolgt vom langzeitigen Abwärtstrend vom Hoch im Juni 2007, dessen Wert bei 79,10 liegt.


USD/CHF

Der Aufschwung nach dem Oktober-Tief verstärkt sich weiterhin, da die Paarung sich dem Oktober-Hoch von 0,9310 nähert. Der Slow Stochastic auf dem Wochen- und dem Monats-Chart weist weiterhin aufwärts. Ein Durchbruch des Werts von 0,9310 wird den 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 0,9450 freilegen, gefolgt vom Februar-Hoch von 0,9770. Unterstützung findet sich bei 0,8760, dem Tief vom 3. November, welches mit dem 100-Tage-Bewegungsdurchschnitt übereinstimmt. Obwohl es ein wenig extrem erscheinen mag, könnte die Paarung letztlich die sinkende Trendlinie aus 2003, 2008 und 2010 anvisieren, deren Wert bei 1,1200 liegt.

Die Wild-Card

EUR/CHF

Die EUR/CHF-Paarung sank auf den niedrigsten Kurs seit über drei Wochen und unter den psychologisch wichtigen Wert von 1,23. Mit 1,2250 liegt das Paar über der wichtigen Unterstützung des 200-Tage-Bewegungsdurchschnitts sowie der Kurslücke vom Montag dem 7. November. Forex-Händler sollten beachten, dass, falls die EUR/CHF-Paarung diese Kurslücke schließen kann, der Kurs sich weiter bis zum November-Tief von 1,2130 entwickeln könnte.

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Aktuelle Zeit: 05/25 15:49 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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