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Monday, 17 Nov 2008
G-20-Gipfel stärkt USD und sichert Freie Marktwirtschaft
Die Staats- und Regierungschefs der Gruppe der 20 der Industrie- und Schwellenländer haben sich bei ihrem Treffen am vergangenen Samstag zu kurzfristigen Maßnahmen bei der Planung einer neuen Weltfinanzarchitektur verpflichtet. Diese umfassen unter anderem den Ausbau einer „soliden“ Regulierung für alle Finanzprodukte, Märkte und Marktteilnehmer sowie mehr Transparenz und Verantwortlichkeit.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.2655 | 1.4815 | 97.80 | 1.2020 | 0.6534 | 0.8605 |
| 1.2630 | 1.4795 | 97.67 | 1.2009 | 0.6515 | 0.8590 | |
| 1.2609 | 1.4777 | 97.40 | 1.1996 | 0.6499 | 0.8573 | |
| Support | 1.2560 | 1.4707 | 97.00 | 1.1930 | 0.6462 | 0.8533 |
| 1.2529 | 1.4685 | 96.85 | 1.1919 | 0.6429 | 0.8517 | |
| 1.2505 | 1.4660 | 96.69 | 1.1903 | 0.6409 | 0.8504 |
Wirtschafts News
USD - Regionaler Konjunkturbericht des Fed-Distriktes New York wird heute veröffentlicht
Nach verhältnismäßig positiven Wirtschaftsdaten bereits zu Beginn der neuen Woche, scheint der USD seine Stärke nach den Abwärtstendenzen der vergangenen Woche wieder gefunden zu haben. Am frühen Morgen legte der Dollar über 100 Punkte gegenüber dem EUR zu. Auch zum Schweizer Franken konnte die amerikanische Währung Boden gutmachen. Den Dollar stützten dabei jüngste Wirtschaftsdaten aus den USA. Derzeit wird der USD bei 1,2600 zum EUR gehandelt. Er steigert sein Momentum fortlaufend.
Am Wochenende hatten sich die Staats- und Regierungschefs der größten Wirtschaftsmächte in Washington D.C. getroffen, um die derzeitige Finanzkrise zu besprechen. Dieses Treffen galt als eines der letzten der Bush-Regierung bevor sich in Zukunft sein Nachfolger Barack Obama mit an den Verhandlungstisch setzen wird.
Insbesondere die Schwellenländer verließen das G-20-Treffen fast enttäuscht, da nur eine Grundsatzerklärung ohne konkrete Beschlüsse geschafft wurde. Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva wies auf die Unerlässlichkeit neuer weltweiter Mechanismen hin und verlangte, dass die Staats- und Regierungschefs sich nach der Premiere in Washington künftig regelmäßig treffen sollten.
Für heute stehen, beginnend mit dem regionalen Konjunkturbericht des Fed-Distriktes New York, einige wichtige Veröffentlichungen auf der Agenda. Des Weiteren werden diese Woche folgende Indikatoren ausgegeben: Erzeugerpreisindex, Verbraucherpreisindex, Baugenehmigungen, der Bericht zum US-Bundeshaushalt (TIC) sowie die Arbeitslosenanträge. In dieser Woche ist ein volatiler Handel für den USD zu erwarten. Ein Großteil der Indikatoren wird als rückläufig prognostiziert. Somit könnte sich sogar eine Trendwende für den USD einstellen.
EUR - EUR-Schwäche könnte zu weiteren Zinssenkungen führen
Der EUR setzt auch heute seinen Kampf gegen die vorherrschende Finanzkrise fort. Bereit zu Handelsbeginn ergaben sich für Europas Währung Abwärtstendenzen gegenüber den Hauptwährungen. Dabei verlor der EUR über 100 Punkte gegen den USD, 20 Punkte gegen den Britischen Pfund sowie 80 Punkte gegenüber dem Schweizer Franken und markierte die zunehmende Schwäche der 15-Nationen-Währung. Der EUR schwankt derzeit um die 1,2600 zum USD. Ein Umschwung scheint nicht in Sicht.
Nach dem G-20-Treffen am vergangenen Wochenende blickt die Eurozone nun auf ihre größten Industriestaaten, Frankreich und Deutschland, um einen Hinweis auf die zukünftige Wachstumspolitik zu erhalten. Beide Länder scheinen momentan jedoch immer tiefer in eine Rezession zu rutschen. Eine der fünf Prinzipien auf die sich am Samstag beim Gipfel geeinigt wurde war die Förderung der Integrität der Finanzmärkte. Marktmanipulation, Betrug, Interessenkonflikte und die Unterstützung krimineller Aktivitäten sollen verhindert werden. Hinzu kommen die Stärkung einer besseren internationalen Zusammenarbeit und die Reform von internationalen Finanzinstitutionen.
Die Wirtschaftslage der Eurozone wird sich auch in dieser Woche nicht erholen. Gerade in der anstehenden Woche werden nur wenige Wirtschaftsindikatoren erwartet. Anleger sollten ihr Augenmerk dabei durchaus auf die beiden Ansprachen von EZB-Präsident t Jean-Claude Trichet am Dienstag und Freitag richten, dessen Worte in der Regel eine erhöhte Volatilität auslösen können. Allem Anschein nach wird jedoch der USD in dieser Woche die einflussreichste Währung sein. Anleger sollten daher USD-Entwicklungen aufmerksam verfolgen.
JPY - Japan in der Rezession, JPY verliert an Boden
Trotz der einer leichten JPY-Kurssteigerung zu Handelsbeginn heute morgen, gerät Japans Wirtschaft immer stärker unter Druck. Der JPY wird mittlerweile bei nur 97,50 zum USD gehandelt. Die Erklärung, dass Japan sich tatsächlich seit 2001 zum ersten Mal in einer Rezession befände, überraschte die Experten. Diese waren von einem leichten Anstieg der Wirtschaftsaktivität im vierten Quartal ausgegangen. Die japanische Wirtschaft ist im dritten Quartal überraschend zum zweiten Mal in Folge geschrumpft. Weitere Leitzinssenkungen werden bereits in Betracht gezogen.
Vor dem Hintergrund einer Verlangsamung der Entwicklung der Weltwirtschaft, wird von einer weiteren Abwärtsbewegung der Binnenwirtschaft in Japan ausgegangen. Da die zweitgrößte Volkswirtschaft der Erde nach Regierungsangaben erneut geschrumpft ist, hat sich der Abschwung der japanischen Wirtschaft also auch im dritten Quartal fortgesetzt. JPY-Anleger sollten die Entwicklungen des USD in dieser Woche nicht aus dem Auge verlieren. Auch aus Japan werden in den kommenden Tagen nur einige wenige Wirtschaftsdaten erwartet.
Rohöl - Ölpreise halten Abwärtsmomentum aufrecht
Angesichts des wirtschaftlichen Abschwungs hat der Ölpreis ein neues Rekordtief von nahezu zwei Jahren erreicht. Der nachlassende Bedarf an Energie beschert dem Rohstoff Rohöl bereits seit vielen Wochen einen fortdauernden Abwärtstrend. Derzeit wird Rohöl bei $56 pro Barrel gehandelt. Ein Preis, der sich jedoch angesichts erwarteter negativer Wirtschaftsdaten aus den USA im weiteren Wochenverlauf erholen könnte.
Darüber hinaus werden in den kommenden Tagen die US-Rohöl- und Benzin-Lagerbestände veröffentlicht, die mittlerweile im Gegensatz zum USD-Kurs, wenig Einfluss auf den Ölpreis nehmen. Die Internationale Energie-Agentur IEA hat ihre Prognose für die Nachfrage nach Rohöl aufgrund der weltweiten Konjunkturabkühlung drastisch gesenkt. Diese negativen Preisspekulationen könnten bis zum Ende der Handelswoche ein Fortdauern des Öl-Abwärtstrends bewirken, sollte der Wert des USD sich weiterhin steigern.
Technische News
EUR/USD
Dieses Paar gibt weiterhin gemischte Signale aus und wird nun um die 1,25-Marke gehandelt. Auf der Stunden-Chart ist seit gestern so gut wie keine Bewegung zu erkennen. Der Slow Stochastic der Tages-Chart gibt nicht ein Cross aus und weist auf ein Anhalten des Abwärtstrends hin. Verkaufen könnte hierbei heute von Vorteil sein.
GBP/USD
Die inzwischen typischen Kursschwankungen auf der 4-Stunden-Chart setzen sich fort. Sowohl RSI als auch Slow Stochastic der Stunden-Chart schwanken im neutralen Bereich. Jedoch bewegt sich der RSI der Tages-Chart bereits auf "überkauftem" Territorium. Allem Anschein nach könnte sich hier als nächstes ein Aufwärtstrend einstellen. In diesem Fall sollten Anleger erst nach einem Durchbruch einsteigen.
USD/JPY
Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic der Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die 4-Stunden-Chart lässt keine eindeutige Tendenz erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie auf deutlichere Signale auf der Stunden-Chart.
USD/CHF
Die Tages-Chart zeigt, dass sich dieses Paar nach wie vor in einer zinsbullischen Anordnung befindet. Auch hier bewegt sich der RSI bereits im "überkauftem" Bereich. Trotzdem ergibt sich ein rückläufiges Kreuz des Slow Stochastic auf der Stunden-Chart. Die nächste Bewegung könnte ein Abwärtstrend sein. Demnach sollten Anleger auch bei diesem Kurspaar vorerst einen Durchbruch abwarten.
Die Wild-Card
Rohöl
Auf der Tages-Chart ist nach wie vor eine rückläufige Anordnung zu erkennen. Dies deutet darauf hin, dass das Momentum noch abwärts gerichtet ist. Der RSI bestätigt die Annahme, dass der Trend noch nicht beendet ist. Dennoch bewegt sich der Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart in Richtung "überkauftes" Territorium, was hier wiederum bedeuten könnte, dass sich eine minimale Korrigierung einstellt, bevor sich der Abwärtstrend fortsetzt. Auch heute könnten
Forex -Anleger ihre Gewinne erneut maximieren, indem sie bei Höchstständen verkaufen und sich den allgemeinen Abwärtstrend zu Nutze machen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



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