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Friday, 18 Mar 2011

G7 beschließt Eingreifen um Yen zu schwächen

Die Gruppe der sieben Industrie-Nationen (G7) vereinbarte am Donnerstagabend ein koordiniertes Währungs-Einschreiten, um die japanische Währung zu schwächen. In der Folge fiel der Kurs des Yen um etwa 150 Pips zum US Dollar und um rund 350 Pips zum Euro und zum britischen Pfund Sterling.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzupupupupupup
Wochentendenzupupnodowndownup
Resistance1.41451.623582.600.91151.00100.8790
1.41251.621582.400.90950.99900.8770
1.40951.618582.100.90650.99600.8740
Support1.40351.612581.500.90050.99000.8680
1.40051.609581.200.89750.98700.8650
1.39851.607581.000.89550.98500.8630

Wirtschafts News

USD - Dollarkurs sinkt zu den Haupt-Währungen da positive US Daten die Nachfrage nach höhere Erträge erzielenden Anlagen ankurbeln

Während des gestrigen Börsengangs verzeichnete der US Dollar Kursrückgänge zu den meisten seiner Haupt-Währungspartner. Der Dollar fiel um 170 Pips zum Euro, und die EUR/USD-Paarung stieg bis auf 1,4050. Zum britischen Pfund Sterling fiel der Dollar um etwa 150 Pips.

Der gestrige Rückgang des Dollarkurses erfolgte, nachdem positive US Wirtschaftsdaten die Nachfrage nach höhere Erträge erzielenden Anlagen, wie dem Euro und dem britischen Pfund Sterling, ankurbelten. Der Verbraucherpreisindex (CPI) in den USA stieg im Februar um 0,5% und die Kernrate des CPI um 0,2%. Die Lebenshaltungskosten in den USA stiegen stärker an als prognostiziert. Das lag an den höchsten Lebensmittelpreisen seit 2008 und steigenden Energiekosten.

Außerdem gingen in der vergangenen Woche in den USA die Anträge auf Arbeitslosenunterstützung um 16.000 zurück. Das war jetzt schon das dritte Mal in vier Wochen, sodass man auf eine positive Entwicklung am Arbeitsmarkt schließen kann.

Nichtsdestotrotz verzeichnete der Dollar im Übernachthandel einen kräftigen Anstieg zum japanischen Yen, nachdem die G7-Staaten ein koordiniertes Einschreiten vereinbarten, um die japanische Währung zu schwächen.

Heute sollten sich Händler auf die beiden Hauptereignisse konzentrieren, die das Marktgeschehen beeinflussen dürften - die japanischen Bemühungen der atomaren Katastrophe zu entgehen und die Entwicklungen in Libyen, die auch ein Eingreifen der UNO beinhalten könnte. Jegliche neue Entwicklung in diesen beiden Ländern dürfte sofortige Auswirkungen auf den Markt mit sich bringen.

EUR - Eurokurs steigt zu Dollar und Yen

Der Eurokurs stieg am Donnerstag zum US Dollar und zum japanischen Yen. Der Euro legte zum Dollar um etwa 170 Pips zu und die EUR/USD-Paarung stieg bis auf 1,4050. Auch zum Yen stieg der Euro an, und die EUR/JPY-Paarung handelt nahe dem Wert von 114,00.

Die gestrige Stärkung des Euro war größtenteils auf Entwicklungen in den USA zurückzuführen. Der Euro verzeichnete Kursgewinne zum Dollar, nachdem Berichte vorlagen, die besagten, dass sich die US Wirtschaft weiter erholt. Der Verbraucherpreisindex stieg im Februar um 0,5%, während sich die Lebensmittelkosten auf dem höchsten Stand seit 2008 befinden. Zudem fielen die Erstansprüche auf Arbeitslosenunterstützung vergangene Woche um 16.000, was darauf schließen lässt, dass sich auch der Arbeitsmarkt erholt. Das unterstützte die Risikofreudigkeit an den Märkten, was folgerichtig den Euro im Vergleich zum Dollar stärkte.

Der Kursanstieg des Euro zum Yen erfolgte, als die G7-Staaten ein koordiniertes Einschreiten vereinbarten, um die immer stärker werdende japanische Währung zu schwächen.

Heute sollten Händler auf die für 07:00 MGZ vorgesehene Bekanntgabe des deutschen Erzeugerpreisindexes achten. Positive Daten könnten den Euro weiter stärken. Händler sollten auch die Entwicklungen in Japan und Libyen verfolgen, da diese große Auswirkungen auf die Märkte haben dürften.

JPY - G7 beschließt Eingreifen um Yen zu schwächen

Nachdem er auf ein Rekord-Hoch zum US Dollar angestiegen war verzeichnete der japanische Yen im Übernachthandel eine kräftige rückläufige Korrektur, als die G7 Staaten beschlossen die japanische Währung abzuwerten.

Die G7 Staaten gaben bekannt, sie hätten sich auf ein koordiniertes Währungs-Einschreiten geeinigt, um die japanische Wirtschaft, nach den verheerenden Auswirkungen des Erdbebens und des Tsunamis zu unterstützen.

Der Yen verzeichnete einen Rückgang um 150 Pips zum Dollar, und die USD/JPY-Paarung stieg auf den Wert von 81,50. Noch stärker war die Wirkung auf den Euro, und die EUR/JPY-Paarung fiel um 350 Pips auf den Wert von 114,50.

Heute dürften die Schlagzeilen weiterhin von der atomaren Krise in Japan bestimmt werden. Händler sollten die neuesten Nachrichten aus Japan aufmerksam verfolgen, da diese direkten Einfluss auf den Yen haben dürften. Auch sollten Händler auf weitere Hinweise hinsichtlich eines Einschreitens durch die G7 Staaten oder die Bank of Japan achten.

Rohöl - Rohölpreis steigt auf $ 103,50 pro Barrel nachdem die U.N. militärische Aktionen in Libyen ermächtigen

Der Rohölpreis stieg im Übernachthandel auf $ 103,50 pro Barrel, nachdem die Vereinten Nationen militärische Einsätze ermächtigten, um Libyens Muammar Gaddafi Einhalt zu bieten. Der Beschluss des UN Sicherheitsrats erfolgte nur wenige Stunden nachdem Gaddafi gedroht hatte die Stadt Bengasi zu stürmen.

Als Folge verzeichnete der ohnehin schon ansteigende Rohölpreis einen kräftigen Aufschwung um 200 Pips und stieg fast umgehend von $ 101,70 auf $ 102,85 pro Barrel. Beim Übernachthandel stieg der Ölpreis dann weiter bis auf $ 103,50.

Heute sollten sich Händler zu allererst über jegliche neue Entwicklung in Libyen auf dem Laufenden halten. Dabei sollten sie bedenken, dass ein Eingreifen durch UN Truppen den Rohölpreis möglicherweise weiter in die Höhe treiben dürfte.

Technische News

EUR/USD

Die EUR/USD-Paarung steigt weiter an und verzeichnete gestern ein Hoch von 1,4085. Momentan, da der MACD auf dem 4-Stunden-Chart weiterhin aufwärts weist, dürfte die Paarung weiteren Aufschwung verzeichnen, mit dem Potential bis auf 1,4120 anzusteigen.

GBP/USD

Diese Paarung bewegte sich in den vergangenen Tagen innerhalb einer Handelsspanne zwischen 1,5980 und 1,6200. Jetzt sieht es so aus, als könne sich diese Spanne erweitern. Sollte das der Fall sein, könnte die Paarung noch vor dem Wochenende den Wert von 1,6350 erreichen.

USD/JPY

Nach dem gestrigen Beschluss der G7 Staaten die japanische Währung abzuwerten verzeichnete die USD/JPY-Paarung eine kräftige Aufwärtskorrektur. Ein zinsbullisches Cross beim Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart zeigt, dass in der Aufwärtsbewegung noch viel Kraft steckt. Zu kaufen könnte heute die richtige Entscheidung sein.

USD/CHF

Die USD/CHF-Paarung befindet sich in einem sehr starken rückläufigen Trend. Da außerdem MACD und RSI auf dem Tages-Chart rückläufige Signale vermitteln, sieht es so aus, als würde die Paarung heute ihre rückläufige Bewegung fortsetzen. Zu kaufen könnte sich heute als die richtige Strategie erweisen.

Die Wild-Card

Rohöl


Der Rohölpreis steigt praktisch von Tag zu Tag an und hat jetzt schon den Wert von $ 103,50 pro Barrel erreicht. Da derzeit alle Oszillatoren auf dem Tages-Chart zinsbullische Signale vermitteln, scheint es, dass heute eine weitere Aufwärtsbewegung erfolgen dürfte. Das könnte eine großartige Gelegenheit für Forex-Händler sein, sich einem äußerst beliebten Trend anzuschließen.
Forex

Aktuelle Zeit: 05/25 15:54 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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