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Monday, 10 Oct 2011
Gesetzliche Feiertage werden Liquidität an den Märkten senken
Die US Banken und die kanadischen Banken werden wegen eines gesetzlichen Feiertags (Columbus Day in USA, Thanksgiving in Kanada) heute geschlossen bleiben. Liquidität wird sich auf ein Minimum beschränken, weshalb es unwahrscheinlich ist, dass es an den Märkten zu größeren Kursschwankungen kommen wird.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3625 | 1.5735 | 78.25 | 0.9325 | 0.9995 | 0.8745 |
| 1.3575 | 1.5700 | 77.80 | 0.9287 | 0.9940 | 0.8705 | |
| 1.3515 | 1.5660 | 77.20 | 0.9240 | 0.9900 | 0.8675 | |
| Support | 1.3420 | 1.5585 | 76.30 | 0.9180 | 0.9800 | 0.8575 |
| 1.3380 | 1.5540 | 75.90 | 0.9145 | 0.9765 | 0.8540 | |
| 1.3330 | 1.5500 | 75.50 | 0.9100 | 0.9715 | 0.8500 |
Wirtschafts News
USD - Leichter Einbruch beim US Dollar als Arbeitsmarktdaten die Risikofreudigkeit unterstützen
Der US Dollar (USD) handelte heute Morgen leicht rückläufig, als Händler nach den Wirtschaftsberichten der vergangenen Woche mit nachlassender Risikovermeidung reagierten. Die EUR/USD-Paarung verzeichnete zum Abschluss eines längeren Konsolidierungstrends ein 4-Tages-Hoch. Die GBP/USD-Paarung erzielte etwas höhere Kursgewinne als der Dollarkurs sich dem Hoch vom Beginn der Woche näherte.
Die Arbeitsmarktberichte der vergangenen Woche aus den USA und Kanada zeigten, dass es um die Wirtschaft doch wohl etwas besser gestellt ist als von vielen angenommen. Die Arbeitsmarktdaten (NFP) vom Freitag deuteten auf saisonal bedingten Aufschwung am Stellenmarkt in den Vereinigten Staaten und in Kanada hin. Diese Berichte werden sich wahrscheinlich Kurs-senkend auf den US Dollar auswirken, da die Risikovermeidung abnimmt und Händler sich nach höhere Erträge erzielenden Anlagewerten umsehen.
Da heute nur sehr wenige Wirtschaftspublikationen erwartet werden sind Händler gespannt auf die Berichte dieser Woche, die sich hauptsächlich mit dem Immobilienmarkt befassen dürften. Die heutigen Bekanntgaben werden, wenn überhaupt, äußerst gering ausfallen, da die US Banken und die kanadischen Banken wegen eines gesetzlichen Feiertags (Columbus Day in USA, Thanksgiving in Kanada) heute geschlossen bleiben. Liquidität wird sich auf ein Minimum beschränken, weshalb es unwahrscheinlich ist, dass es an den Märkten zu größeren Kursschwankungen kommen wird.
EUR - EUR im Aufschwung da Händler sich nach höhere Erträge erzielenden Anlagewerten umsehen
Nach den leicht optimistischen Einschätzungen der Lage aufgrund der nordamerikanischen Arbeitsmarktberichte handelte der Euro (EUR) heute Morgen mit größtenteils zinsbullischen Ergebnissen. Zum US Dollar (USD) handelte der Euro nahe einem 4-Tage-Hoch, wobei es keine Anzeichen dafür gibt, dass dem Aufschwung nach einem längeren Konsolidierungstrend Einhalt geboten wird. Zum britischen Pfund Sterling (GBP) verzeichnete der EUR ebenfalls einen, wenn auch geringeren, Kursanstieg.
Da sie auf höhere Erträge erzielende Anlagewerte aus sind scheinen Händler sich an die 17-Nationen-Währung zu klammern. Da sich die Beschäftigungslage auf dem nordamerikanischen Kontinent verbessert hat werden Händler sich sehr wahrscheinlich diesen höhere Erträge erzielenden Anlagewerten zuwenden. Sollten sich die Daten weiter positiv entwickeln, dürfte der EUR auch weitere Kursgewinne verzeichnen.
Da die wirtschaftliche Stimmungslage in der Eurozone jedoch nach wie vor negativ ist, erwarten Analysten und Wirtschaftswissenschaftler dass sich Händler bereits zu Beginn der kommenden Woche wieder in Richtung Sicherheit orientieren werden. Aufgrund der heutigen schwachen Nachrichtenlage werden viele Händler auf die Veröffentlichungen von Wirtschaftspublikationen im späteren Verlauf dieser Woche warten, bevor sie weiter in den EUR investieren. Aufgrund der heutigen geringen Liquidität wird nicht mit großen Bewegungen gerechnet, gleichwohl beiläufige Statements von Zentralbanken jederzeit Bewegung in die Märkte bringen könnte.
JPY - Beim japanischen Yen wird wegen eines gesetzlichen Feiertags nur mit geringer Bewegung gerechnet
Der japanische Yen (JPY) handelte heute Morgen zu den meisten anderen Währungen im Plus, während sein Status als internationale Safe-Hafen-Währung von den vorherrschenden wirtschaftlichen Bedingungen gefordert wird. Als an die internationale Stimmungslage gebundene Währung verzeichnete der Yen einen erwarteten Aufwärtsknick in einem Zeitraum, als Abwendungen von höhere Erträge erzielenden Anlagewerten im Vordergrund standen. Da heute die Bank of Japan (BOJ) wegen eines gesetzlichen Feiertags in Japan geschlossen bleibt, dürfte sich die Liquidität auf ein Minimum beschränken.
Die jüngsten Bewegungen des JPY geben jedoch zu Besorgnis Anlass, da viele Spekulanten nach dem jüngsten Leitzins-Statement der Bank of Japan (BOJ) mit einem Kursrückgang rechnen. Eine Stärkung des Yen bringt zwar Vorteile für die Kaufkraft der Insel-Wirtschaft mit sich, obwohl seine Abhängigkeit von Exporten einen starken Yen für langfristiges Wirtschaftswachstum innerhalb Japans derzeitigem Finanz-Modell unvorteilhaft erscheinen lässt. Die anhaltende zunehmende Stärke des Yen sorgt in japanischen Wirtschaftskreisen für heftiges Stirnrunzeln, was auch ein Grund für das gemischte Handelsverhalten sein dürfte.
Silber - Silberpreis weiterhin mit Aufwärtstendenz
Inmitten der zunehmenden Stärke des US Dollar, der Währung in der Edelmetalle bewertet werden, fand der Preis für Silber am Wochenende moderate Unterstützung. Silber handelt bereits seit Anfang August mit erheblichen Preisaktionen, allerdings warten Händler auch auf eine Preiskorrektur nach der ungezügelten Zunahme der Risikovermeidung, aufgrund steigender Spannungen in den Randstaaten der Eurozone und dem plötzlichen Anstieg der Dollarkurse.
Während Investoren nach Sicherheit streben, wird erwartet, dass der Preis für Silber, der seit zwei Wochen mit unterschiedlichen Ergebnissen aufwartet, von seinem jüngsten Tief bei $ 39,40 pro Feinunze ansteigen wird, nachdem ein Ausverkauf bei den Warentermingeschäften letzte Woche den Preis für Edelmetalle nach unten zog. Ein plötzlicher Anstieg der Dollarkurse aufgrund der ungewissen Marktsituation in dieser Woche dürfte sich auch zugunsten des Silberpreises auswirken. Sollte es bei der Risikostimmungslage in dieser Woche weiterhin zu sporadischen Richtungswechsel kommen, könnte es bei Edelmetallen zu ähnlichen Schwankungen kommen, wobei der Silberpreis seine Aufwärtstendenz aufrechterhalten dürfte.
Technische News
EUR/USD
Dem Relative Strength Index (RSI) auf dem 8-Stunden-Chart nach dürfte diese Paarung heute eine Abwärtskorrektur erfahren. Das wird auch vom Slow Stochastic auf dem Tages-Chart bestätigt, bei dem sich ein rückläufiger Cross bildet. Zu verkaufen dürfte sich heute für Händler als kluge Entscheidung erweisen.
GBP/USD
Sowohl der Relative Strength Index (RSI) als auch der Slow Stochastic auf dem 8-Stunden-Chart weisen darauf hin, dass sich diese Paarung dem überkauften Bereich nähert. Das könnte ein Anzeichen dafür sein, dass diese Paarung in nächster Zeit eine Abwärtskorrektur erfahren dürfte. Händler sind gut beraten heute eine Short-Position einzunehmen.
USD/JPY
Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen, und scheinbar wird sich dieser Trend heute weiter fortsetzen. Die meisten technischen Indikatoren bewegen sich momentan im neutralen Bereich, was darauf hindeutet, dass in absehbarer Zeit keine bedeutsame Bewegung stattfinden wird. Händler sind gut beraten heute eine abwartende Haltung einzunehmen.
USD/CHF
Während bestimmte Indikatoren, wie der MACD auf dem Tages-Chart zeigen, dass sich diese Paarung im überkauften Bereich bewegt, weisen die meisten Zeichen darauf hin, dass das Paar hohen Kursschwankungen unterliegt und dass in absehbarer Zeit nicht mit bedeutsamen Bewegungen zu rechnen ist. Auch hier dürfte es für Händler sinnvoll sein eine abwartende Haltung einzunehmen.
Die Wild-Card
AUD/CAD
Nachdem sie gestern einen Spitzenwert zu verzeichnen hatte scheint dieser Paarung heute eine Abwärtskorrektur bevorzustehen. Der Relative Strength Index (RSI) auf dem 8-Stunden-Chart ist in den überkauften Bereich eingetreten während sich beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart ein rückläufiger Cross gebildet hat. Forex-Händler sind gut beraten heute eine Short-Position einzunehmen. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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