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Monday, 2 May 2011
Gesetzlicher Feiertag in Europa; USD immer noch rückläufig
Da in Teilen Europas und in Großbritannien heute ein gesetzlicher Feiertag ist, dürften sich Devisenhändler auf einen relativ schwachen Handel einrichten. Obwohl in der Eurozone noch Bedenken hinsichtlich der Schuldenlage bestehen und die weltweite Industrieproduktion schwächelt, scheinen höhere Erträge erzielende Währungen, wie GBP und EUR, trotz schwacher Grundlagen, in der Lage zu sein Kursgewinne zu verzeichnen. Dieser Trend scheint auf wenig Gegenwehr zu stoßen, da Dollar-Händler erhebliche Beträge in andere Währungen investieren.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4857 | 1.6740 | 81.86 | 0.8723 | 1.0984 | 0.8903 |
| 1.4823 | 1.6700 | 81.66 | 0.8703 | 1.0964 | 0.8890 | |
| 1.4808 | 1.6677 | 81.58 | 0.8692 | 1.0953 | 0.8886 | |
| Support | 1.4774 | 1.6637 | 81.38 | 0.8672 | 1.0933 | 0.8873 |
| 1.4753 | 1.6619 | 81.28 | 0.8663 | 1.0924 | 0.8865 | |
| 1.4719 | 1.6579 | 81.08 | 0.8643 | 1.0904 | 0.8852 |
Wirtschafts News
USD - Zu Beginn der Woche mit neuen Arbeitsmarktdaten wägen USD Händler das Momentum ab
Der US Dollar setzt seit Freitag seine Rückläufigkeit fort, da Devisenhändler sich vom Dollar ab- und höhere Erträge erzielenden Währungen zuwandten. Einem Bericht des US Notenbank Offenmarktausschuss und nachfolgendem Statement zufolge wird die Notenbank auf absehbare zeit an ihrem rekordtiefen Leitzinssatz festhalten, und folglich wird auch nicht erwartet, dass der Dollar in dieser Woche große Unterstützung finden wird.
Die EUR/USD-Paarung stieg auf ein Drei-Jahres-Hoch und kletterte beim Börsengang am Freitag bis auf 1,4900. Die AUD/USD-Paarung verzeichnete einen ähnlichen Anstieg und kletterte mit 1,0920 auf den höchsten Stand seit 29 Jahren. Auch die USD/JPY-Paarung stimmte mit ein und fiel gestern, trotz schwacher Grundlagenwerte in Japan, von 82,17 auf 81,52.
Da sich heute noch der größte Teil Europas im gesetzlichen Feiertag zum Tag der Arbeit befindet, dürfte die US Wirtschaft eine der wenigen wichtigen weltweiten Volkswirtschaften sein, aus der am heutigen Montag Wirtschaftspublikationen zu erwarten sind. Die wichtigste dieser Bekanntgaben dürfte der nationale ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe sein, ein führender Indikator für den Produktionssektor.
Da jedoch die Industrieproduktion in den vergangenen Wochen etwas schwächelte, dürfte der Index etwas unter den Erwartungen liegen, was dazu führen könnte, dass sich noch mehr Investoren vom USD abwenden. Da außerdem in dieser Woche am Freitag der ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) veröffentlicht wird, können sich Devisenhändler auf eine aufregende Woche gefasst machen.
EUR - Ungeachtet des schwachen Feiertagshandels startet der Euro leicht bullisch in die Woche
Der Euro verzeichnete vergangene Woche Spitzenwerte zum US Dollar, nachdem der Offenmarktausschuss (FOMC) der US Notenbank bekannt gab, dass der US Leitzins auf dem Rekord-Tiefstand belassen wird. Der EUR Mitte der vergangenen einen kräftigen Aufwärtstrend, der sich seitdem zwar ein wenig abschwächte, aber immer noch sein Momentum beibehält.
Da in Teilen Europas und in Großbritannien heute ein gesetzlicher Feiertag ist, dürften sich Devisenhändler auf einen relativ schwachen Handel einrichten. Obwohl in der Eurozone noch Bedenken hinsichtlich der Schuldenlage bestehen und die weltweite Industrieproduktion schwächelt, scheinen höhere Erträge erzielende Währungen, wie GBP und EUR, trotz schwacher Grundlagen, in der Lage zu sein Kursgewinne zu verzeichnen. Dieser Trend scheint auf wenig Gegenwehr zu stoßen, da Dollar-Händler erhebliche Beträge in andere Währungen investieren.
Am heutigen Montag dürfte der Euro weitere Kursgewinne zum Dollar verzeichnen, da aufgrund des gesetzlichen Feiertags viele Händler nicht an den Märkten vertreten sein werden, der USD sich jedoch weiter im freien Fall befindet. In der Schweiz werden heute die Daten der Einzelhandelsumsätze und in der Eurozone der Einkaufsmangerindex des verarbeitenden Gewerbes bekannt gegeben. Diese Faktoren dürften jedoch von den Verlagerungen beim Dollar nach dem FOMC Statement der vergangenen Woche überlagert werden. Richten Sie sich die ganze Woche hindurch auf weitere Euro-Käufe ein.
JPY - Japan feiert Golden Week; schwacher Handel erwartet
Die USD/JPY-Paarung verzeichnete in den letzten Tagen einen rückläufigen Handel, da nach dem geldmarktpolitischen Statement der US Notenbank Investoren sich vom Dollar abwandten. Nachdem am Dienstag der Kurs von 82,75 notiert wurde, fiel die Paarung am Mittwoch auf ein Tagestief von 81,61 und knickte am Donnerstag sogar noch weiter ein, als bekannt wurde, dass die Bank of Japan (BOJ) den Leitzinssatz unverändert belassen werde und an ihrem Anlage-Aufkauf-Programm festhält.
Obwohl der Yen mit den landeseigenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, trug die Verlagerung bei der Verbraucherstimmung dazu bei, dass der Yen zu einigen seiner Währungsrivalen Kursanstiege verzeichnen konnte. Angesichts der massiven Abwendung vom US Dollar dürfte die gegenwärtige Bewegung der USD/JPY-Paarung auf absehbare Zeit fortbestehen. Da in Japan seit letztem Freitag die „Golden Week“ gefeiert wird, dürfte die es um die Liquidität etwas schwach gestellt sein. Der JPY könnte von Japans Marktabwesenheit profitieren, da die übrigen weltweiten Händler sich in Richtung Europa orientieren werden.
Rohöl - Der Rohölpreis wird vom rückläufigen USD unterstützt
Der Rohölpreis schloss am Freitag leicht im Plus, da Händler sich vom US Dollar abwandten, was die Rohstoffpreise ansteigen ließ. Durch die Verkäufe des Dollar fand der Rohölpreis Unterstützung und stieg wieder bis auf $ 113 pro Barrel an. Der heutige Eröffnungspreis lag bei $ 112,86 pro Barrel.
Heute sollten Rohölhändler bedenken, dass Rohstoffe, die an den Kurs des Dollar gebunden sind, aufgrund des jüngsten geldmarktpolitischen Statements der US Notenbank, in nächster Zeit sehr wahrscheinlich einen weiteren Anschub erhalten werden. Positive Statements hinsichtlich wirtschaftlichem Wachstum dürften ausreichen um den Preis zwischen $ 112 und $ 115 pro Barrel stabil zu halten, doch viele Spekulanten erwarten bereits einen neuerlichen Anstieg bei den Rohstoffpreisen.
Technische News
EUR/USD
Nach dem letztwöchigen Hoch bei 1,4880 bildet sich bei dieser Paarung ein zinsbullisches Flaggen-Muster. Ein Durchbruch oberhalb dieses Konsolidierungswerts hat den Wert von 1,5070 zum Ziel, knapp unterhalb des Hochs von 2009 bei 1,5140. Unterstützung findet sich heute bei 1,4755, gefolgt von 1,4650 und einem Rückführungsziel auf dem Stunden-Chart von 1,4430.
GBP/USD
Nachdem diese Paarung eine lehrbuchmäßige Rückführung unter die die Trendlinie des Hochs von 2007 durchgeführt hat, stieg sie auf den höchsten Stand seit 17 Monaten und dürfte auch weiterhin ansteigen. Sowohl der monatliche als auch der wöchentliche Stochastic steigen an, was auf weitere potentielle Kursgewinne bei dieser Paarung hindeutet. Erster Widerstand findet sich bei 1,6745, dem Hoch der vergangenen Woche, gefolgt von 1,6880, mit einer weiteren Zielsetzung bei 1,7040, dem Hoch von 2009. Unterstützung findet sich bei 1,6625, gefolgt von 1,6600 und 1,6430.
USD/JPY
Der kräftige Abwärtstrend der USD/JPY-Paarung setzt sich fort und fiel bis heute Morgen bis auf 81,00. Hier zeichnet sich ein mögliches Erreichen der 80-Yen-Grenze ab, was den Unmut des Finanzministeriums und ein neuerliches Eingreifen in den Devisenmarkt nach sich ziehen könnte. Unterstützung findet sich beim Tief nach dem letzten Eingreifen von 80,70, gefolgt vom Wert vor dem Eingreifen von 76,40. Widerstand findet sich bei 82,80.
USD/CHF
Diese Paarung schloss den Monat nahe einem neuen Rekordtief, und der Schweizer Franken erwies sich als eine der stärksten Währungen im vergangenen Monat. Eine 14-jährige Trendlinie liegt bei 0,8510 und dürfte sich als unterstützend erweisen. Ein Durchbruch unterhalb dieses Werts dürfte eine erhebliche Anzahl von Stopps mit sich bringen. Ein Durchbruch oberhalb dieses Werts könnte die Paarung bis an den Wert von 0,8900 führen.
Die Wild-Card
Silber
Der Silberpreis brach heute Morgen kräftig ein, als Händler sich für Gewinnmitnahmen entschieden, nachdem der der Rohstoff nahe $ 50 pro Feinunze einen neuen Jahres-Höchstpreis notierte. Der Preisrückgang auf $ 42,50 liegt nahe der kurzzeitigen Trendlinie vom Januar-Hoch, welches diese Woche bei $ 41,20 liegt. Forex-Händler sollten ins Auge fassen diesen Rohstoff nach der Wende zu kaufen. Unterstützung findet sich beim Wert von $ 38. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



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