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Thursday, 16 Dec 2010
Gold- und Silberpreise fallen während Dollarkurs steigt
Die Androhung durch Moodys Spanien aufgrund seiner Staatsschulden ein niedrigeres Rating zu erteilen veranlasste Investoren sich dem Dollar zuzuwenden, was wiederum dazu führte, dass Gold- und Silberpreise fielen. Der Rohölpreis konnte sich dem allgemeinen Preisrückgang bei Rohstoffen widersetzen, da besser als erwartete Bestandszahlen dazu beitrugen den Preis zu stützen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3290 | 1.5630 | 85.05 | 0.9750 | 0.9935 | 0.8575 |
| 1.3270 | 1.5610 | 84.85 | 0.9730 | 0.9915 | 0.8555 | |
| 1.3240 | 1.5580 | 84.55 | 0.9700 | 0.9885 | 0.8525 | |
| Support | 1.3180 | 1.5520 | 83.95 | 0.9640 | 0.9825 | 0.8465 |
| 1.3150 | 1.5490 | 83.65 | 0.9610 | 0.9795 | 0.8435 | |
| 1.3130 | 1.5470 | 83.45 | 0.9590 | 0.9775 | 0.8415 |
Wirtschafts News
USD - Dollar im Aufschwung da Sorgen hinsichtlich Spanien zunehmen
Der US-Dollar machte heute an Boden gut und der Kurs stieg im Vergleich zu den Hauptwährungen. Der allgemeine Aufschwung wurde durch die Bekanntgabe Moodys ausgelöst, Spanien aufgrund seiner Staatsschulden demnächst ein niedrigeres Rating zu erteilen.
Weitgestreute Kursgewinne verzeichnete der Dollar zum Euro, zum Pfund Sterling und zu Yen, da viele dieser Paarungen die bekannten Kurslimits durchstießen. Verschiedene positive Bekanntgaben aus der US-Wirtschaft, ausgenommen der ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) für November, lassen einige einen Anstieg der US Wirtschaftswachstumsraten vorhersagen. Demgegenüber haben die Länder der anderen oben erwähnten Währungen weiterhin große Mühe positive Wachstumsraten aufzuweisen. Das wird auch von den heute veröffentlichten Zahlen für die US Industrieproduktion belegt, die wie erwartet um 0,4% anstiegen.
Die EUR/USD-Paarung handelte bei 1,3220 gegenüber dem Eröffnungswert von 1,3353. GBP/USD fiel kräftig von 1,5763 auf 1,5550. USD/JPY handelte zum höchsten Wert seit September und schloss den Tag bei 84,31 gegenüber dem Eröffnungswert von 83,81. Der S&P 500 schloss den Tag rückläufig um 0,51%.
Gold- und Silberpreise fielen nach den Dollarkäufen kräftig. Gold schloss bei $ 1.379,50 pro Feinunze gegenüber dem Eröffnungswert von $ 1.396,68, Silber bei $ 28,80 gegenüber $ 29,52.
Händler sollten heute besonders die unterschiedlichen US Wirtschaftsdaten beachten, die zu Bekanntgabe anstehen. Da sind zum einen die US Baugenehmigungen und die wöchentlichen Arbeitslosenzahlen, die um 13:30 MGZ veröffentlicht werden und zum anderen um 15:30 MGZ der Einkaufsmanagerindex des Fed-Distriktes Philadelphia. Es steht zu erwarten, dass sich die positiven Wirtschaftsdaten der jüngsten zeit fortsetzen, was den Dollarkurs steigen und Rohstoffpreise sinken lassen dürfte.
Unterstützung und Widerstand für Spot-Silber finden sich bei knapp unter $ 28,00 und dem kürzlich erreichten Höchstwert von $ 30,70.
EUR - Befürchtungen über Rating-Herabsetzung senken Euro-Kurs; Schweizer Leitzins unverändert
Gestern gab Moody's Investor Services bekannt, man würde das Rating für Spanien möglicherweise herabsetzen müssen, aufgrund der Staatsverschuldung durch zunehmenden Finanzierungsbedarf an den Kapitalmärkten, einem sich abmühenden Bankensektor sowie den finanztechnischen Schwierigkeiten der anderen EU-Mitglieder. Hierin lag der Hauptgrund, weshalb beim gestrigen Handel Euro und Pfund Sterling den Handel nahe dem Tagestiefststand beschlossen.
Spanien und die EU wehren sich weiter standhaft von der Währungskrise angesteckt zu werden, die Griechenland und Irland nötigten EU/IWF-Rettungspläne im Gegenzug für strikte finanzpolitische Änderungen in ihren Ländern zu akzeptieren. In Griechenland kam es zu heftigen Protesten nachdem die griechische Regierung die Löhne für Transportarbeiter um 10% gekürzt hatte. Ca. 20.000 Gewerkschaftsmitglieder demonstrierten neben Bankangestellten, Lehrern und Elektrikern des öffentlichen Diensts. Vor dem Finanzministerium und dem Parlament wurde die Polizei von den Demonstranten mit Brandsätzen beworfen.
Der Protest fand am Vorabend zum EU-Gipfel statt. Viele Händler erwarten von dem Gipfel neue Impulse wie der europäischen Finanzkrise begegnet werden kann, wie beispielsweise durch verstärkten Ankauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank.
Heute werden von der Schweizer Nationalbank (SNB) die Libor-Rate sowie eine währungspolitische Bewertung bekannt gegeben. Es wird nicht erwartet, dass der Leitzins gegenüber seinem derzeitigen Wert von 0,25% geändert wird. Anfang der Woche hatte die Schweizer Regierung schon ihre Erwartungen für Inflations- und Wachstumsraten bekannt gegeben, und heute veröffentlicht die SNB ihre ureigene Einschätzung, die Wirtschaftswissenschaftlern wie auch Händlern eine Orientierungshilfe bieten könnte.
Der Schweizer Franken tat sich dieses Jahr besonders hervor und zeitigte gute Ergebnisse zum Euro und dem Dollar. Weitere Kursgewinne dürfen also von der USD/CHF-Paarung zu erwarten sein. Ein Durchbruch unterhalb des November-Stützwerts von 0,9550 könnte die Paarung dazu führen auf dem Tages-Chart unter 0.9460 zu sinken.
JPY - USD/JPY durchbricht Schlüssel-Widerstandswert
Nach der allgemeinen Kurserholung des Dollar bewegte sich die USD/JPY-Paarung über den Widerstandswert von 84,40. Das Paar hat diesen Kurs im November und Dezember schon einige Male getestet, wobei es ihm nicht gelang diesen Widerstandswert zu durchbrechen.
Die Japan gestern veröffentlichten Wirtschaftsdaten waren positiv, da der Tankan Herstellerindex auf 5 anstatt der erwarteten 4 anstieg.
Die USD/JPY-Paarung schloss den gestrigen Tag mit 84,20 höher als der Eröffnungswert von 83,81. EUR/JPY schlossen mit 111,40 niedriger als der Wert von 111,93 bei Handelsbeginn.
Die USD/JPY-Paarung strebt weiter neuen Höchstständen entgegen, was zeigt, dass dem Paar noch weitere zinsbullische Bewegung bevorstehen kann. Händler sollten ihre Zielsetzung für Stützkäufe bei einem Hoch von 85,90 festlegen. Unterstützung findet sich bei 83,00 wobei die Trendlinie sich vom Dezember-Tiefstand aufwärts entwickelt.
Rohöl - Rohölpreis im Anstieg aufgrund positiver Bestandszahlen
Der Preis für Rohöl wurde gestern angekurbelt, nachdem die wöchentlichen US-Rohöllagerbestände einen kräftigen Rückgang zu verzeichnen hatten. Der Rohölpreis stieg sogar trotz großer Kursgewinne beim Dollar.
Gestern gab die US Energy Information Administration bekannt, dass die Rohölbestände in der zurückliegenden Woche um 9,9 Mio. Barrel abgenommen haben. Erwartungen lagen bei nur 2,7 Mio. Barrel.
Der Rohölpreis schloss den Handel bei $ 88,60 gegenüber dem Eröffnungspreis von $ 87,92.
Der Zugewinn beim Rohölpreis fand trotz des starken Auftritts des Dollar beim gestrigen Handel statt, wobei der Dollar im Vergleich zu anderen Hauptwährungen, besonders dem Euro, zulegte. Rohstoffpreise legen typischerweise ein entgegengesetztes Verhalten zum Dollar an den Tag - steigt der Dollarkurs an neigt der Rohölpreis dazu zu sinken.
Auf dem Tages-Chart zeigt sich eine zinsbullische Tendenz, wobei der jüngste Preis von zwei abwärts weisenden Unterstützungs- und Widerstandslinien umfasst wird, die über und unterhalb der Preisaktion vom 6. Dezember liegen. Händler sollten einen Durchbruch dieser Widerstandslinie abwarten bevor sie sich entscheiden zu kaufen. Das Muster zeigt das mögliche Potential einer Preissteigerung um $ 6 auf den Preis von $ 95 pro Barrel.
Technische News
EUR/USD
Das kurze Hoch scheint für diese Paarung ihr Ende gefunden zu haben, nachdem sie sich jetzt zwei Tage rückläufig verhält. Nachdem der Tiefstand vom 9. Dezember von 1,3160 durchbrochen ist, mit einer Zielvorgabe des Tiefstands vom 30. November von 1,2970 bietet sich die Gelegenheit bei dem Abwärtstrend gewinnbringend zu verkaufen. Ein Schutz-Stopp könnte bei 1,320, oberhalb der steigenden Unterstützung von Anfang Dezember, eingelegt werden.
GBP/USD
Gestern ergab sich auf den Charts ein interessantes Bild. Während einerseits eine rückläufige Bewegung mit Abwärts-Momentum angezeigt wird, folgt die derzeitige Kursentwicklung der Trendlinie der Mai und Juni Tiefstände und findet Unterstützung bei 1,5480. Das stimmt überein mit dem Tief vom 30. November und ist nahe dem 50% Zurückführungswert von Mai bis November mit 1,5500. Händler sollten geduldig sein und abwarten bis sich eine Trendlinie bildet, die die Fortführung des derzeitigen Aufwärtstrends bestätigt.
USD/JPY
Gestern bewegte sich der Kurs der USD/JPY-Paarung über den 84,40 Widerstandswert, ein Kurs, den das Paar in November und Dezember schon einige Male erfolglos durchbrechen wollte. Die USD/JPY-Paarung strebt weiter neuen Höchstständen entgegen, was zeigt, dass dem Paar noch weitere zinsbullische Bewegung bevorstehen kann. Händler sollten ihre Zielsetzung für Stützkäufe bei einem Hoch von 85,90 festlegen. Unterstützung findet sich bei 83,00 wobei die Trendlinie sich vom Dezember-Tiefstand aufwärts entwickelt.
USD/CHF
Seit zwei Tagen versucht das Paar erfolglos den Unterstützungswert von 0,9550 zu durchbrechen. Eine gewisse Aufwärtsbewegung darf erwartet werden zu einem Widerstandswert von 0,9725, einem Wert, der seit Oktober schon mehrmals von Bedeutung war. Eine kurzfristige rückläufige Trendlinie könnte ebenfalls Widerstand bieten. Heute dürfte der Kurs bei 0,9780 liegen.
Die Wild-Card
Rohöl
Auf dem Tages-Chart zeigt sich eine zinsbullische Tendenz, wobei der jüngste Preis von zwei abwärts weisenden Unterstützungs- und Widerstandslinien umfasst wird, die über und unterhalb der Preisaktion vom 6. Dezember liegen. Forex -Händler sollten einen Durchbruch dieser Widerstandslinie abwarten bevor sie sich entscheiden zu kaufen. Das Muster zeigt das mögliche Potential einer Preissteigerung um $ 6 auf den Preis von $ 95 pro Barrel.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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