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Thursday, 13 May 2010
Goldpreis klettert auf Rekordniveau
Goldterminkontrakte markierten gestern neue Rekordwerte. Für Händler gilt das Edelmetall Gold derzeit als Safe-Haven-Anlage, während die Unsicherheit an den europäischen Märkten angesichts der angespannten Lage im Euroraum weiterhin anhält. Analysten werteten den verstärkten Gold-Handel als Versuch der Investoren, einen Schutz gegen die inflationären Tendenzen zu schaffen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.2740 | 1.4940 | 94.00 | 1.1160 | 0.9080 | 0.8595 |
| 1.2720 | 1.4920 | 93.80 | 1.1140 | 0.9060 | 0.8575 | |
| 1.2690 | 1.4890 | 93.50 | 1.1110 | 0.9030 | 0.8545 | |
| Support | 1.2630 | 1.4830 | 92.90 | 1.1060 | 0.8970 | 0.8485 |
| 1.2600 | 1.4800 | 92.60 | 1.1030 | 0.8940 | 0.8455 | |
| 1.2580 | 1.4880 | 92.40 | 1.1010 | 0.8920 | 0.8435 |
Wirtschafts News
USD - Konjunkturerholung bringt USD Auftrieb
Der US-Dollar wertete am gestrigen Mittwoch erneut gegen EUR sowie weitere Hauptwährungen auf. Wie das US-Handelsministerium am Mittwoch mitteilte, hat sich das US-Handelsbilanzdefizit im März 2010 jedoch vergrößert. Dennoch verzeichnete die US-Währung Kursgewinne, denn das Sentiment in der Eurozone bleibt nach wie vor negativ.
Die Differenz zwischen Aus- und Einfuhren in den USA lag trotz des anziehenden Exportgeschäfts bei 40,42 Mrd. Dollar und markierte somit den höchsten Stand seit Dezember 2008. Die Importe nahmen ebenfalls zu und deuten auf eine Geschäftsbelebung und einen Anstieg der Verbraucherausgaben.
Das Währungspaar EUR/USD handelt aktuell um 1,2642, leicht höher als zur Schlussnotierung bei 1,6215 am Dienstag. Auch zum JPY zog der Dollar bis auf 93,18 an.
Heute sollten Händler ihre Aufmerksamkeit den US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe um 14:30 Uhr schenken sowie die Anhörung von Notenbank-Chef Ben Bernanke um 18:30 Uhr gut im Auge behalten. Weitere Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung können dem US-Dollar wieder Auftrieb bringen.
EUR - Anhaltende Schuldenkrise in der Eurozone bringt EUR unter Druck
Sorgen um die Staatsverschuldung einiger Mitgliedsstaaten der Eurozone brachten den EUR auch am Mittwoch erneut unter Druck. Die erste Euphorie über das frisch geschnürte Rettungspaket für Griechenland hat sich mittlerweile aufgelöst und die europäische Gemeinschaftswährung verliert weiterhin gegen den USD an Attraktivität. Die insgesamt negative Stimmung an den Märkten in Europa überschattete gestern selbst Konjunkturdaten aus der Eurozone, die weit über den Erwartungen der lagen.
Darüber hinaus verbuchte das Pfund Sterling leichte Kursverluste und gab zuvor verzeichnete Kursgewinne wieder ab, nachdem die britische Zentralbank bestätigte, ihren Leitzins in absehbarer Zeit nicht anzuheben und sich die Tür für weitere außergewöhnliche geldpolitische Maßnahmen offen hielt. Zu Wochenbeginn hatte die Notenbank den 0,5% betragenden Zinssatz bei ihrer Sitzung des Aufsichtsrats der Bank beibehalten, der damit seit 14 Monaten auf dem selben Stand ist. Außerdem belässt die Bank of England (BoE) das Anleihenprogramm bei 200 Milliarden Pfund.
Zu später Handelsstunde am Mittwoch notierte der EUR bei $1,2628. Am Dienstag schloss die Gemeinschaftswährung noch bei $1,2683. Das Pfund Sterling notierte bei $1,4826, nachdem die Inselstaatwährung übernacht bis unter die Marke von $1,50 gerutscht war. Aktuell handelt das Cross um $1,4859.
JPY - Yen gibt aufgrund verbesserter Marktstimmung nach
Japans Yen wertete im frühen asiatischen Handel gegen 12 der insgesamt 16 Hauptwährungen ab, nachdem die Kurse an den asiatischen Aktienmärkten im Vorfeld Optimismus versprechender Prognosen zu den heute zur Veröffentlichung ausstehenden US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestiegen waren. Die wiederholten Anzeichen einer globalen Konjunkturerholung dämpfen die Nachfrage nach der japanischen Währung und ermutigen Investoren, auf gewinnträchtigere Anlagen zu setzen.
Zum EUR fiel der Yen im New Yorker Handel von 117,62 auf 117,84. Zum USD handelt der JPY aktuell bei 93,24 von zuvor 93,19. Der Australische Dollar notierte bei 89,77 US-Cents von zuvor 89,36 und zum Yen bei 83,43 von zuvor 83,32 Yen. Der Neuseeländische Dollar kletterte um 0,4% auf 71,69 US-Cents sowie um 0,3% auf 66,71 Yen.
Rohöl - Lagerbestände auf Rekordhoch: Rohöl fällt bis unter $76 pro Barrel
In der Woche zum 7. Mai sind die Rohöllagerbestände in den USA im Vergleich zur Vorwoche um 1,949 Mio. Barrel auf 362,524 Mio. Barrel gestiegen und lagen damit über den Erwartungen der Experten. Entsprechend gaben die Ölpreise nach. Das Barrel Rohöl wird auf dem Spot-Markt aktuell bei unter $76 gehandelt. Laut dem Bericht des Department of Energy (DoE) am Mittwoch sind die Vorräte zum 14. Mal infolge innerhalb von 15 Wochen gestiegen, während auch die Kapazitätsauslastung der US-Raffinerien abnahm.
Diese belief sich auf 88,4%, 1,2% weniger als in der Vorwoche.
Ein Barrel der Sorte Light Sweet Crude kostete gestern im Juni-Kontrakt $75,65. Aktuell wird Rohöl am Spotmarkt bei $75,47 a Barrel gehandelt.
Technische News
EUR/USD
EUR/USD verzeichnete in den letzten Tagen kontinuierlich Kursverluste und handelt aktuell um die 1,2660-Marke. Jedoch bewegt sich der RSI der Tages-Chart mittlerweile im „überverkauften“ Bereich, was bedeuten könnte, dass sich hier bald eine Preiskorrektur nach oben ergibt. Heute bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, könnte bei diesem Währungspaar eine gute Wahl sein.
GBP/USD
Auf der 4-Stunden-Chart kreuzt der Slow Stochastic aufwärts, was bedeuten könnte, dass sich auch hier eine Preiskorrektur nach oben ergibt. Die steigende Tendenz des Tages-Chart-RSI bestätigt diesen Trend. Eine gute Strategie könnte lauten: Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, sobald die Überwindung aufwärts vollzogen ist.
USD/JPY
Die Tages-Chart gibt unterschiedliche Signale aus. Ihr RSI schwankt im neutralen Bereich. Mittlerweile kreuzt der 4-Stunden-Slow Stochastic von oben nach unten und deutet somit auf eine Preiskorrektur nach unten innerhalb des nächsten Zeitfensters. Verkaufen könnte eine gute Wahl für heute sein.
USD/CHF
Langsam lassen die Aufwärtstendenzen des letzten Monats für USD/CHF nach. Der 14-Tages-RSI der Tages-Chart ist mittlerweile bis unter die 70-Linie gefallen, was als Verkaufssignal gedeutet werden kann. Das MACD-Histogramm tendiert ebenfalls abwärts, was ein weiteres Zeichen dafür sein kann, dass die Aufwärtsbewegungen zu einem Ende kommen. Die nächste Unterstützung für USD/CHF liegt bei 1,0920.
Die Wild-Card
Gold
Der Goldpreis erreichte gestern ein neues Allzeit-Hoch bei der Marke von $1.236,60 und überstieg somit das zuvor erreichte Rekordhoch bei $1.224,70. Mit der Überwindung des Widerstandes bei 1169, stieg der Goldpreis sprunghaft an. Für den Rohstoff ist sowohl eine deutlich langfristige Trendlinie als auch eine stark aufwärts geneigte kurzfristige Trendlinie zu erkennen. CFD- Forex -Händler könnten bei Gold bevorzugt auf steigende Kurse bei einem Richtpreis um mindestens $1.248 setzen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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