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Monday, 12 Apr 2010
Griechenland-Hilfspaket stützt Euro
Nach einer verhältnismäßig ruhigen letzten Handelswoche, in der USD und JPY aufwerteten, einigten sich die Euro-Länder am Wochenende schließlich auf ein Hilfspaket für den hoch verschuldeten Mitgliedsstaat Griechenland, was den Kurs der europäischen Einheitswährung stärkte. Aktuell steigen EUR und Pfund Sterling auf breiter Front. Lassen Sie sich diese Handelsgelegenheiten nicht entgehen!
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3740 | 1.5530 | 93.95 | 1.0645 | 0.9400 | 0.8920 |
| 1.3720 | 1.5510 | 93.75 | 1.0625 | 0.9380 | 0.8900 | |
| 1.3690 | 1.5480 | 93.45 | 1.0595 | 0.9350 | 0.8870 | |
| Support | 1.3630 | 1.5420 | 92.85 | 1.0535 | 0.9290 | 0.8810 |
| 1.3600 | 1.5390 | 92.55 | 1.0505 | 0.9260 | 0.8780 | |
| 1.3580 | 1.5370 | 92.35 | 1.0485 | 0.9240 | 0.8760 |
Wirtschafts News
USD - USD gibt Kursgewinne gegen Hauptwährungen wieder ab
In der vergangenen Woche gab der USD gegen einen Großteil der Hauptwährungen nach. Zunächst startete die US-Währung mit einem zinsbullischen Trend und den üblichen Tendenzen der letzten Handelstage in die Woche. Die erzielten Kursgewinne wurden kurz vor dem Wochenende jedoch wieder abgegeben.
Der zinsbullische USD-Trend ergab sich unmittelbar aus positiven US-Konjunkturdaten. Beispielsweise lieferte der Immobiliensektor der USA erneut positive Signale mit einem über den Erwartungen liegenden Bericht zu den Ausstehenden US-Hausverkäufen. Der Bericht verdeutlichte, dass die „Pending Home Sales“ im Monat Februar um 8,2% gestiegen sind. Experten hatten einen Rückgang um 0,5% erwartet. Angesichts der Tatsache, dass die Immobilienbranche in den USA als einer der Katalysatoren der Finanzkrise gilt, stützen Optimismus versprechende Daten aus dem Bereich Wohnungswesen stets die US-Währung. Im weiteren Handelsverlauf begab sich der US-Dollar jedoch auf Talfahrt und verzeichnete überwiegend Kursverluste gegenüber seinen Hauptwährungskontrahenten. Die Ursachen hierfür waren folgende: Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in der vergangenen Woche auf 460.000 Personen gestiegen. Darüber hinaus einigten sich die Euro-Länder auf ein Hilfspaket für das hoch verschuldete Griechenland. Dies stärkte den Kurs der europäischen Einheitswährung und der USD gab in der Folge gegen den EUR nach.
In der kommenden Handelswoche stehen einige wichtige Veröffentlichungen aus den USA auf der Agenda. USD-Händler sollten dabei unbedingt die US-Handelsbilanz, den Verbraucherpreisindex, die Einzelhandelsumsätze sowie den wöchentlichen Arbeitsmarktbericht im Auge behalten. Darüber hinaus sollten Händler jegliche Nachrichten in Bezug auf das Griechenland-Hilfspaket aufmerksam verfolgen, da dieses Thema auch in der anstehenden Woche die Bewegungen am Markt bestimmen wird.
EUR - EUR steigt nach EU-Hilfspaket von 30 Mrd. Euro für Griechenland
Aktuell wertet der EUR gegen die Hauptwährungen auf. Nach einer Handelswoche, in der die Gemeinschaftswährung heftige Kursverluste verzeichnete, korrigiert der EUR mittlerweile seinen Kursabfall. Das Währungspaar EUR/USD kletterte inzwischen bis über die Marke von 1,3650.
Zum Ende der letzten Woche gab die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Entschluss bekannt, den Leitzins in der Eurozone unverändert bei 1,00% zu belassen. Der EUR setzte seine Abwärtstendenzen gegen den USD anschließend fort. Diese trugen sich bereits im Laufe des gesamten letzten Monats zu. Entsprechend war die Risikobereitschaft am Markt gedämpft. Händler verlagerten ihre Positionen auf Safe-Havens wie USD und JPY. In den letzten Handelstagen schienen Anleger jedoch die nächsten Entwicklungen zur Griechenland-Krise zunächst abwarten zu wollen.
Die Länder der Eurozone haben sich am Wochenende schließlich darauf geeinigt, Griechenland rund 30 Mrd. Euro zur Abzahlung seiner fälligen Kredite bereitzustellen. In den Wochen zuvor war der Kurs des EUR angesichts der belastenden Finanzlage der Griechen stark gesunken. Die Einigung der Finanzminister der Eurozone hat den Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung folglich gestärkt - der EUR wertete seit Freitag um über 400 Punkte gegen den USD auf. Allem Anschein nach, ist dieser Trend noch nicht beendet, der EUR kann zinsbullisch bleiben.
Händler sollten ihr Augenmerk in der anstehenden Handelswoche in erster Linie auf die kommenden Entwicklungen in Griechenland richten. Die Finanzkrise der Griechen ist und bleibt nach wie vor Haupteinflussfaktor auf die Kursbewegungen an den Märkten. Darüber hinaus sollten Händler wichtige Fundamentaldaten aus der Eurozone, insbesondere Deutschland, aufmerksam beobachten. Hier stehen wichtige Indikatoren auf der Agenda, die stets großen Einfluss auf den EUR nehmen.
JPY - Gemischte Ergebnisse für Japans Yen gegen die Hauptwährungen
In der letzten Woche ergaben sich für den JPY gemischte Ergebnisse gegenüber den Hauptwährungen. Eine deutliche Kurssteigerung verzeichnete die Inselstaatwährung gegenüber dem US-Dollar. Das Währungspaar USD/JPY fiel bis unter die Marke von 93,00. Ferner wertete die japanische Währung gegen EUR und Pfund Sterling auf und konnte somit vorausgegangene Kursverluste ausgleichen.
Dieser zinsbullische Yen-Trend lässt sich gegenwärtig überwiegend auf die hohe Unsicherheit über die Entwicklung an den Märkten zurückführen. Anleger zweifeln nach wie vor stark an den Hilfsinstrumenten zur Rettung der Griechen. Diese Unklarheit hemmt die Kursgewinne an den Finanzmärkten. Entsprechend konzentrierten sich die Marktteilnehmer bislang auf Safe-Havens wie USD und JPY, was den Kurs des JPY gegen die Hauptwährungen stark stärkte.
Mittlerweile konnten sich die Länder der Eurozone am Wochenende darauf einigen, Athen ein Hilfspaket in Höhe von 30 Mrd. EUR zur Bekämpfung der Finanzkrise im eigenen Land zur Verfügung zu stellen. Entsprechen gewannen Investoren ihr Vertrauen in die Konjunktur im Euroraum wieder. Risikoreiche Investitionen sind wieder attraktiv, EUR und GBP werden zu Nutznießern. Sobald Marktaversion die Märkte beherrscht, tendiert der japanische Yen in der Regel dazu, abzuwerten. Aktuell scheinen die Abwärtstendenzen des JPY ihre Gültigkeit beizubehalten.
In dieser Woche werden mehrere bedeutende Konjunkturindikatoren aus Japan erwartet. Anleger sollten die meinungsbildenden Publikationen und eine Ansprache von Notenbank-Gouverneur Masaaki Shirakawa am Mittwoch aufmerksam verfolgen. Darüber hinaus wird die Einigung der EU-Länder auf ein Hilfspaket für das schuldengeplagte Griechenland ihren Einfluss auf die Märkte nehmen - Händler sollten über die Entwicklungen zu diesem Thema informiert bleiben.
Rohöl - Rohöl verharrt bei $85 pro Barrel
In der letzten Woche schloss Rohöl uneinheitlich. Zu Wochenbeginn startete der Rohstoff mit einem deutlichen Aufwärtstrend. Das Barrel Rohöl handelte um $87,00. Zur Wochenmitte ergab sich jedoch eine plötzliche Trendwende und der Ölpreis rutschte bis auf $85 pro Barrel ab.
Die USA, größte Öl konsumierende Nation weltweit, stützen aktuell mit Optimismus versprechenden Konjunkturdaten die Rohstoffpreise. Das Interesse an Titeln, die mit wirtschaftlichem Wachstum korrelieren, wie beispielsweise Aktien und Währungen rohstoffreicher Länder, steigt. Insgesamt scheint sich der Ölpreis mittlerweile um die Marke von $85 pro Barrel zu konsolidieren. Der Aufwärtstrend der letzten Wochen scheint gegenwärtig zum Stillstand gekommen zu sein.
Händler sollten ihr Augenmerk in der anstehenden Handelswoche bevorzugt auf die neuesten Entwicklungen aus Griechenland richten. Solange die Anleger in Bezug auf die Konjunkturerholung im Euroraum zuversichtlich bleiben, wird der Ölpreis seinen Aufwärtstrend voraussichtlich fortsetzen. Darüber hinaus sollten Händler Fundamentaldaten, insbesondere aus den USA nicht aus den Augen verlieren, die in der Regel auch auf die Rohstoffpreise Einfluss nehmen.
Technische News
EUR/USD
Dieses Paar hat seine kurzfristige Widerstandsmarke durchbrochen. In den frühen heutigen Handelsstunden zeichnete sich eine deutliche Kurssteigerung ab. Der Preis nähert sich dabei dem zentralen 61,8%Fibonacci -Retracement-Level auf der Monats-Chart und liegt aktuell bei 1,3750. Händler sollten sich die vorgenannte Widerstandsmarke bewusst machen. Hier könnte sich eine gute Handelsgelegenheit bieten, nach einer Preiskorrektur auf fallende Kurse zu setzen.
GBP/USD
Ein Durchbruch der 1,5380-Widerstandsmarke hat das Double Bottom (Reversal) Pattern vervollständigt. Dies verdeutlicht wiederum, dass der jüngste Aufwärtstrend nicht nur eine einfache Fortsetzung der langfristigen Abwärtstendenzen ist, sondern sich selbst zu einer langfristigen Entwicklung ausdehnen könnte. Für Händler kann es sich lohnen, bei diesem Währungspaar mit Widerstandsmarken bei 1,5560 und 1,5815, auf steigende Kurse zu setzen.
USD/JPY
Die Abwärtstendenzen für USD/JPY setzen sich fort. Es werden Anzeichen einer größeren rückläufigen Bewegung erkennbar. Der 14-Tages-RSI der Tages-Chart hat mittlerweile das 70-Level und die Aufwärtstrendlinie durchbrochen, was ein Zeichen dafür sein kann, dass das Paar möglicherweise bis auf die Unterstützungsmarke von 92,15 abfällt.
USD/CHF
Die Preisbewegungen am Morgen haben die langfristige positiv geneigte Trendlinie auf der Tages-Chart durchbrochen. Händler könnten eine Bestätigung abwarten, die das Ende des Aufwärtstrends nachweist. Hier können eine Vielzahl technischer Instrumente als Hilfsmittel herangezogen werden. Dazu zählt beispielsweise die Überwindung des 38,2%-Fibonacci-Levles auf der Tages-Chart. Ein Durchbruch des Retracement-Levels um 1,0520, könnte einen neuen Trend einleiten.
Die Wild-Card
Dow Jones Industrials
Dieser Aktienindex zieht aktuell stark an und hat die Widerstandsmarke bei 10928 überwunden. Das zentrale Widerstandslevel der 4-Stunden-Chart umfasst den Index-Preis der vergangenen Woche. Forex -Händler könnten bei einem weiteren Durchbruch dieser Widerstandsmarke auf steigende Kurse setzen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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