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Friday, 7 Jan 2011
Große Zuwachsraten beim NFP Arbeitsmarktbericht erwartet; wird der USD seinen Aufwärtstrend fortsetzen?
Die für 13:30 MGZ vorgesehene Bekanntgabe des US NFP Arbeitsmarktberichts dürfte heute zweifellos die führende Wirtschaftspublikation sein. Sollten die Zahlen dieses wegweisenden Berichts mit denen des ADP-Berichts vom Mittwoch korrespondieren könnte der USD seinen derzeitigen Aufwärtstrend bis Mitte kommender Woche fortsetzen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3080 | 1.5550 | 84.40 | 0.9750 | 1.0020 | 0.8520 |
| 1.3055 | 1.5515 | 84.15 | 0.9725 | 1.0000 | 0.8490 | |
| 1.3020 | 1.5480 | 83.85 | 0.9700 | 0.9970 | 0.8460 | |
| Support | 1.2950 | 1.5395 | 83.10 | 0.9615 | 0.9890 | 0.8375 |
| 1.2920 | 1.5355 | 82.80 | 0.9580 | 0.9860 | 0.8340 | |
| 0.2900 | 1.5320 | 82.60 | 0.9550 | 0.9535 | 0.8310 |
Wirtschafts News
USD - Wird der Dezember-Arbeitsmarktbericht dem USD Auftrieb verleihen?
Nach dem Aufschwung am Mittwoch setzte der US-Dollar gestern diese Bewegung fort. Automatic Data Processing Inc. (ADP) veröffentlichte ihren monatlichen Bericht zum Wechsel der Beschäftigung im Monat Dezember und zeigte ein besser als erwartetes Wachstum auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt auf. Daraus resultierte ein kräftiger Aufschwung beim Dollarkurs.
Die EUR/USD-Paarung fiel zum ersten Mal seit dem 30. November von 1,3433 auf unter 1,3000, was einer Kursänderung von 3,2% innerhalb von zwei Tagen entspricht. Auch die USD/JPY-Paarung änderte ihre Richtung und stieg von 81,00 am 2. Januar auf über 83,20 beim heutigen Handel was nach der Veröffentlichung des Arbeitsmarktberichts heute sogar noch weiter ansteigen könnte.
Die für 13:30 MGZ vorgesehene Bekanntgabe des US NFP Arbeitsmarktberichts dürfte heute zweifellos die führende Wirtschaftspublikation sein. Sollten die Zahlen dieses wegweisenden Berichts mit denen des ADP-Berichts vom Mittwoch korrespondieren könnte der USD seinen derzeitigen Aufwärtstrend bis Mitte kommender Woche fortsetzen.
EUR - EUR rückläufig, doch könnten regionale Berichte ihm kurzfristig Aufschwung verleihen
Der Euro legte in den vergangenen Tagen im Vergleich zu den meisten seiner Währungsrivalen ein stetiges rückläufiges Verhalten an den Tag. Zum US-Dollar fiel die 17-Nationen-Währung um über 3,2% und erreichte zum ersten Mal seit Ende November einen Kurs von unter 1,3000. Zum britischen Pfund Sterling fiel der Euro von seinem jüngsten Hoch von 0,8647 auf den derzeitigen Wert von 0,8414.
Der amerikanische Arbeitsmarktbericht stellt zwar die wohl bedeutendste Wirtschaftspublikation des heutigen Tages dar, ist aber nicht die einzige die aus den weltweiten Wirtschaftsmächten veröffentlicht wird. Aus Europa werden eine Anzahl Berichte erwartet, die sich auf Beschäftigung sowie regionale Handelsbilanzdefizite und Einzelhandelsumsätze konzentrieren.
Ganz oben auf der Liste stehen die deutsche und die französische Handelsbilanz, die Arbeitslosenquote der Eurozone im allgemeinen und der Italiens im besonderen, sowie das Bruttoinlandsprodukt der Eurozone. Vor der Bekanntgabe der US Arbeitsmarktdaten werden die Märkte wahrscheinlich keine große Volatilität an den Tag legen, doch könnte der EUR mit zinsbullischen Korrekturen reagieren, sollten die genannten Berichte Tendenzen in Richtung Wachstum aufweisen.
JPY - Yen verzeichnet unterschiedliche Ergebnisse während EUR und USD die Volatilität am Markt bestimmen
Die unterschiedlichen Ergebnisse des japanischen Yen der vergangenen Tage zeigen, dass die Entwicklung dieser Währung von externen Faktoren bestimmt ist. Der Yen verzeichnete in den vergangenen Tagen erhebliche Kursverluste zum US-Dollar und zum britischen Pfund Sterling, konnte jedoch zum Euro maßvoll zulegen.
Als Safe-Hafen-Währung tendiert der JPY dazu immer dann zu Stärke zu finden, wenn die Märkte schwächeln. Mit der nach dem ADP-Bericht zur Arbeitsmarktlage vom Mittwoch gewonnen Stärke gelang es dem USD den Yen beim Kurzzeit-Handel auszustechen. Der anhaltende Anstieg des JPY zum EUR erklärt sich aus der fortgesetzten Schwäche der europäischen Wirtschaft. Da aus Japan heute keine wirtschaftlichen Publikationen erwartet werden sollten Händler ihr Augenmerk auf die Bekanntgabe des US NFP Arbeitsmarktberichts richten, da diese die heutige Volatilität bestimmen dürfte.
Rohöl - Es scheint als würde sich die rückläufige Korrektur beim Rohölpreis fortsetzen
Der Preis pro Barrel Rohöl hat seit dem 3. Januar einen moderaten Rückgang zu verzeichnen. Die wieder gewonnene Stärke des US-Dollar erklärt einiges dieses rückläufigen Verhaltens, doch lassen die technischen Indikatoren darauf schließen, dass eine rückläufige Korrektur auch ohne den Aufschwung des USD zu erwarten war.
Sollte der Dollar heute auch nach der Bekanntgabe des US NFP Arbeitsmarktberichts um 13:30 MGZ seinen Aufwärtstrend fortsetzen, wird der Rohölpreis sehr wahrscheinlich bis Mitte kommender Woche in einem zinsbullischen Korrekturschema verharren.
Falls die heutigen europäischen Daten, insbesondere die der deutschen Industrieproduktion und die regionalen Bruttoinlandsprodukte eine Wachstumsverlangsamung aufweisen dürfte der Rohölpreis allerdings Widerstand finden, da auch auf einen Bedarfsrückgang spekuliert wird. Sollten die NFP-Daten jedoch wider Erwarten negativ ausfallen können sich Händler für den Rest dieser Handelswoche auf einen rückläufigen Preis beim Rohöl einrichten.
Technische News
EUR/USD
Die Indikatoren für diese Paarung scheinen eine rückläufige Tendenz aufzuweisen. Die Signale auf dem Tages-Chart zeigen Neutralität, doch deuten die meisten Oszillatoren abwärts. Es scheint, als verfüge die jüngste rückläufige Bewegung noch über etwas Kraft, was bedeutet, dass Händler sich mit ihren Short-Positionen heute noch ein wenig zurückhalten sollten.
GBP/USD
Die meisten Oszillatoren für diese Paarung zeigen, dass sich der Kurs im neutralen Bereich bewegt. Jedoch zeigen der RSI und der Slow Stochastic auf dem Tages- und Wochen-Chart abwärts, was auf ein rückläufiges Momentum schließen lässt. Händler könnten heute bei eng gesetzten Stopps kurzfristige Verkaufspositionen einnehmen.
USD/JPY
Die kräftige zinsbullische Bewegung der vergangenen Tage hat letztlich eine Reihe von Indikatoren in den korrigierenden Bereich gerückt. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart zeigt einen bevorstehenden rückläufigen Cross, falls sich der Kurs weiterhin über den Wert von 83,75 hält.
USD/CHF
Die kräftige Erholung, die diese Paarung in den vergangenen Tagen durchgemacht hat, scheint die Indikatoren nicht in den korrigierenden Bereich gerückt zu haben. Die meisten Signale zeigen weiterhin Aufwärtstendenz. Eine Umkehr scheint nicht sehr wahrscheinlich und Händler sollten sich bei dieser Paarung mit ihren Long-Positionen zurückhalten.
Die Wild-Card
EUR/CHF
Es scheint als würde diese Paarung ihren Tiefstkurs erreichen. Nachdem er kontinuierlich über zwei Monate zurückgegangen ist könnte dem Kurs dieser Paarung eine kräftige Umkehr bevorstehen. So zeigen einige Indikatoren, dass zinsbullisches Potential bevorsteht. Der neuerliche zinsbullische Cross beim Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart belegt das in anschaulicher Weise. Forex -Händler sollten dieses Signal beachten und im Vorfeld des Umschwungs Gewinne aus ihren Short-Positionen mitnehmen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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