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Thursday, 10 Mar 2011
Händler schauen gespannt auf britischen Leitzinssatz
Die BOE steht heute im Zentrum des Interesses, da erwartet wird, dass die britische Zentralbank den Leitzinssatz auf dem bestehenden Level belassen wird. An den Märkten sieht man jedoch eine 20%-ige Chance, dass beim heutigen Meeting überraschenderweise eine Zinssatzerhöhung beschlossen wird.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3955 | 1.6245 | 83.65 | 0.9395 | 1.0130 | 0.8660 |
| 1.3935 | 1.6225 | 83.45 | 0.9375 | 1.0110 | 0.8640 | |
| 1.3905 | 1.6195 | 83.15 | 0.9345 | 1.0080 | 0.8610 | |
| Support | 1.3845 | 1.6135 | 82.55 | 0.9285 | 1.0020 | 0.8550 |
| 1.3815 | 1.6105 | 82.25 | 0.9255 | 0.9990 | 0.8520 | |
| 1.3795 | 1.6085 | 82.05 | 0.9235 | 0.9970 | 0.8500 |
Wirtschafts News
USD - Dollarkurs-Aufschwung kommt nach zwei Tagen zum Halt
Mangelnde Wirtschaftsnachrichten hielten den Dollar-Aufschwung gestern in Schach, da Händler bei ihren Dollar-Käufen in dieser Woche eine pause einlegten. Der kanadische Dollar verzeichnete jedoch den höchsten Wert zum US Dollar seit November 2007.
Vor der Eröffnung des US Handels war die EUR/USD-Paarung auf den Wert von 1,3940 gestiegen. Jedoch schloss das Paar den Handel leicht im Plus bei 1,3904. Händler hatten zuvor beim europäischen Handel den Kurs der Paarung auf ein neues wöchentliches Tief gedrückt, waren jedoch nicht in der Lage den Kurs auch unter den Wert von 1,3860 zu bringen. Das Scheitern der Paarung unterhalb des Unterstützungswerts den Handel zu beschließen verheißt nicht Gutes für den Dollar. Folglich ließe sich mutmaßen, dass der jüngste Rückgang technischer Natur war und dass die Paarung weitere Kursgewinne verzeichnen könnte. Widerstand für EUR/USD findet sich beim Montags-Hoch von 1,4035 und dem November-Hoch von 1,4280.
Aufgrund des jüngsten Anstiegs beim Rohölpreis zeigte sich der kanadische Dollar von seiner starken Seite. Die Paarung fiel gestern unter den psychologisch wichtigen Unterstützungswert von 0,9700 und steht derzeit auf dem niedrigsten Wert seit November 2007. Ein Mangel an Unterstützung auf den Charts ist offensichtlich, und die Paarung könnte seinen Abschwung fortsetzen, mit der Zielsetzung von 0,9054, dem November-Tief von 2007.
Heute sollten sich Händler auf die wöchentlichen US Arbeitsmarktzahlen konzentrieren, die weiterhin ein positives Bild vermitteln dürften, da schon die Vormonatszahlen belegten, dass sich die Arbeitsmarktsituation, wenngleich langsam, verbessert hat. Ebenfalls von Interesse dürften die Bekanntgaben der Handelsbilanzen für die USA und Kanada sein.
EUR - Britischer Leitzinssatz sollte eigentlich angehoben werde
Händler erwarten heute die Bekanntgabe der Bank of England hinsichtlich des Leitzinssatzes, was den Höhepunkt des heutigen Handelstags darstellen könnte. Es wird angenommen, dass die BOE den Leitzinssatz beim gegenwärtigen Stand von 0,50% belassen und keine Änderungen am 200 Mrd. Asset Purchase Facility Programm vornehmen wird.
Die Inflation steigt weiter über den von der BOE prognostizierten Wert, während sich die Zentralbank bemüht die inflationären Risiken gegenüber einer Leitzinsanhebung abzuwägen, die das britische Wirtschaftswachstum bremsen könnte. Vom britischen Bruttoinlandsprodukt wird erwartet, dass es recht schwach ausfallen wird, insbesondere da die britische Regierung vorhat, hinsichtlich der Regierungsausgaben und des steigenden Haushaltsdefizits, den Gürtel enger zu schnallen.
Folglich sagen Wirtschaftswissenschaftler eine baldige Anhebung des britischen Leitzinssatzes voraus und räumen sogar einer überraschenden Anhebung am heutigen Tag eine 20%-ige Chance ein.
Derzeit handelt die GBP/USD-Paarung nahe dem Wert von 1,6200. Widerstand findet sich bei 1,6340, dem Hoch der vergangenen Woche. Unterstützung für das Paar findet sich bei der steigenden Trendlinie von dem Mitte-Februar-Tief, das heute bei 1,6090 liegt. Ein Durchbruch dieses Werts könnte weitere Kursverluste bis hin zum Unterstützungswert von 1,5960 nach sich ziehen.
JPY - Neuseeland senkt Leitzinssatz; japanisches Bruttoinlandsprodukt schrumpft
Die neuseeländische Zentralbank senkte gestern den Leitzinssatz um 0,5 Prozentpunkte von 3,00% auf 2,50%. Dieser Schritt wurde eingeleitet, da sich die Regierung bemüht, nach den zwei Erdbeben, die vor kurzem Neuseelands zweitgrößte Stadt zerstörten, das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Die RBNZ gab bekannt, dass die lockere Geldmarktpolitik solange in Kraft bleiben wird bis die Wiederaufbauphase abgeschlossen ist.
Als Reaktion darauf verlor der neuseeländische Dollar zum US Dollar und zum australischen Dollar weiter an Boden, und die NZD/USD-Paarung sank auf den niedrigsten Wert seit Dezember. Das Paar versucht sich derzeit am Unterstützungswert von 0,7340. Ein Durchbruch unter diesen Wert könnte weitere technische Verkäufe dieser Paarung auslösen, mit einer Zielsetzung von 0,7200, dem August-Hoch von 2010.
Die japanische Wirtschaft schrumpfte im 4. Quartal um mehr als prognostiziert. Das japanische Bruttoinlandsprodukt schrumpfte, aufs Jahr umgerechnet, um 1,3%. Zuvor war mit einem Rückgang um 1,1% gerechnet worden. Es zeigte sich allerdings auch ein Silberstreifen am Horizont, da die monatliche Kernrate der Maschinenbestellungen im Januar mit 4,2% weit über die Erwartungen angestiegen war.
Die USD/JPY-Paarung scheint sich unterhalb von 83,00 zu festigen und könnte sogar bis zum Unterstützungswert von 82,50 sinken, einem Wert, der dem 55-Tage-Bewegungsdurchschnitt entspricht. Eine Bewegung unter diesen Wert könnte 82,20 und dann 81,50 zum Ziel haben.
Rohöl - US Rohöllagerbestände steigen kräftiger als erwartet
Die neuerlichen Kampfhandlungen in Libyen ließen den Rohölpreis weiter steigen. Die US Rohöllagerbestände stiegen kräftiger an als erwartet, wirkten sich jedoch nicht senkend auf den Preis aus.
Zum gestrigen Handelsschluss war der Rohölpreis leicht bis auf $ 104,80 pro Barrel angestiegen, nachdem der Handel bei $ 104,24 begonnen hatte. Die Preisschwankungen waren recht gering, verglichen zu den vorherigen, die den Preis am Montag mit $ 107 pro Barrel auf den höchsten Stand in diesem Jahr haben ansteigen lassen.
Anhaltende Auseinsetzungen zwischen Aufständischen und Gaddafi treuen Truppen in Libyen haben Auswirkungen auf die Ölmärkte, und ein Ende der Kampfhandlungen ist nicht in Sicht. Die Aufständischen haben geschworen die Kämpfe trotz der Angriffe durch die libysche Luftwaffe weiterzuführen.
Die US Rohöllagerbestände waren weitaus kräftiger angestiegen als erwartet. Der wöchentliche Bestandsbericht zeigte eine Zunahme um 2,5 Mio. Barrel. Vorhergesagt war eine Zunahme von lediglich 0,8 Mio. Barrel.
Trotz der höher als erwarteten Bestandszahlen verzeichnete der Rohölpreis einen leichten Preisanstieg. Die fortgesetzten Kampfhandlungen in Libyen und die Gefahr des Ausweitens der Unruhen auf andere Öl produzierende Staaten könnten den Preis für den Rohstoff sogar noch weiter ansteigen lassen. Kurzzeitig wird von Händlern derzeit ein Preis von $ 107 pro Barrel ins Auge gefasst.
Technische News
EUR/USD
Der Trend bleibt stabil, da das Scheitern der Paarung sich unter den Unterstützungswert von 1,3860 zu bewegen den Schluss nahe legt, dass der jüngste Kurseinbruch technische Natur gewesen sein kann. Der steigende Bewegungsdurchschnitt deutet auf weitere Kursgewinne bei dieser Paarung hin, mit der ersten Zielsetzung beim dieswöchigen Hoch von 1,4035, gefolgt vom November-Hoch von 1,4280. Eine Bewegung unter den Wert von 1,3860 könnte Verkäufe bis zum Unterstützungswert von 1,3740 nach sich ziehen.
GBP/USD
Die Paarung scheint an Momentum zu verlieren, da sich auf dem Tages-Chart eine Divergenz zwischen Kurs und Momentum (14) zu zeigen beginnt. Das zweimalige Scheitern der Paarung sich über den Wert von 1,6400 zu bewegen verheißt nicht Gutes für den Aufwärtstrend. Händler sollten sich überlegen ihre Stopps höher zu setzen, für den Fall, dass es zu einem Kurseinbruch kommt. Unterstützung findet sich bei 1,6025 und bei 1,5960.
USD/JPY
Die Paarung bewegt sich innerhalb einer engen Handelsspanne und vermittelt keine eindeutigen Signale. Folglich sollten Einstiegsmöglichkeiten anderswo gesucht werden. Unterstützung findet sich beim 55-Tage-Bewegungsdurchschnitt, der bei 82,50 liegt. Widerstand findet sich bei 83,00.
USD/CHF
Die Paarung handelt in einem rückläufigen Flaggen-Muster, und der Kurs bewegt sich zwischen den Werten von 0,9370 und 0,9200. Wir dürfen einen Durchbruch nach unten erwarten, und die geschätzte Bewegung auf dem Flaggen-Muster dürfte bei 290 Pips liegen. Der erste Test liegt bei 0,9200. Nach dem niedrigen Umschwung auf dem Tages-Chart findet sich keine Unterstützung auf den Tages- und den Wochen-Charts.
Die Wild-Card
USD/CAD
Die Paarung fiel gestern unter den psychologisch wichtigen Unterstützungswert von 0,9700 und steht derzeit auf dem niedrigsten Wert seit November 2007. Ein Mangel an Unterstützung auf den Charts ist offensichtlich, und die Paarung könnte seinen Abschwung fortsetzen. Forex Händler sollten sich mit 0,9054, das November-Tief von 2007 zum Ziel setzen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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