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Wednesday, 15 Jun 2011
Höhere Erträge erzielende Anlagen im Aufschwung da neue Wirtschaftsdaten kurzfristig gute Aussichten vermitteln
Die gestrigen positiven US Daten der Einzelhandelsumsätze und des Erzeugerpreisindexes zusammen mit den grundsoliden britischen Zahlen des Verbraucherpreisindexes und der neuesten Inflationsdaten haben einen Kursanstieg bei den riskanteren Anlagen verursacht, da Investoren nach größerem Wachstum in ihren Portfolios streben. EUR, GBP und AUD verzeichneten beim Börsengang am Dienstag Kursanstiege zum US Dollar, die zum Handelsschluss hin leicht zurückgingen. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich dieser Trend im Vorfeld der vielen Wirtschaftspublikationen heute fortsetzen wird.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4676 | 1.6560 | 81.47 | 0.8638 | 1.0948 | 0.8934 |
| 1.4556 | 1.6474 | 80.93 | 0.8528 | 1.0802 | 0.8874 | |
| 1.4498 | 1.6421 | 80.70 | 0.8490 | 1.0742 | 0.8847 | |
| Support | 1.4378 | 1.6335 | 80.16 | 0.8380 | 1.0594 | 0.8788 |
| 1.4318 | 1.6302 | 79.84 | 0.8309 | 1.0508 | 0.8756 | |
| 1.4199 | 1.6216 | 79.30 | 0.8199 | 1.0361 | 0.8697 |
Wirtschafts News
USD - USD rückläufig da Händler das Risiko suchen
Der US Dollar war gestern den zweiten Tag in Folge rückläufig, da Händler nach der Bekanntgabe diverser positiver Wirtschaftsdaten das Risiko suchten. Die EUR/USD-Paarung bewegte sich in Richtung 1,45 und schloss den Handel knapp unter diesem Wert. Die GBP/USD-Paarung verhielt sich in ähnlicher Weise, verzeichnete allerdings zum Börsenschluss einen stärkeren Abwärtsknick als sein Eurozonen-Gegenstück.
Die gestrigen positiven US Daten der Einzelhandelsumsätze und des Erzeugerpreisindexes haben einen Kursanstieg bei den riskanteren Anlagen verursacht, da Investoren nach größerem Wachstum in ihren Portfolios streben. EUR, GBP und AUD verzeichneten beim Börsengang am Dienstag Kursanstiege zum US Dollar, die zum Handelsschluss hin leicht zurückgingen.
Da heute eine ganze Reihe Wirtschaftspublikationen erwartet werden können sich Händler auf verstärkte Volatilität einrichten. Die wohl bedeutsamsten Bekanntgaben aus der US Wirtschaft dürften wohl die Daten des Verbraucherpreisindexes sowie der Bericht zu den TIC-Langzeit-Anschaffungen sein. Es wird erwartet, dass sich das Investment-Differential nahezu verdoppeln wird, wobei der globale Investitions-Flow die US Wirtschaft bevorzugt. Sollte der Bericht über die Langzeit-Anschaffungen enttäuschend ausfallen, dürften Händler eine Aufwärtsbewegung beim USD beobachten, da Investoren sich dann wieder der Sicherheit zuwenden.
GBP - Der britische Beschäftigungssektor steht heute unter Beobachtung
Nach den grundsoliden britischen Zahlen des Verbraucherpreisindexes und der neuesten Inflationsdaten verzeichnete das britische Pfund Sterling (GBP) gestern einen Kursanstieg. Das britische Statistikamt wird heute weitere bedeutsame Wirtschaftsberichte veröffentlichen, wobei der wichtigste die für 9:30 MGZ vorgesehene Bekanntgabe der neuesten Arbeitslosenstatistik sein dürfte, wie auch der vierteljährliche Durchschnittseinkommensindex.
Während das Pfund Sterling sich gestern zum EUR etwas abflachte, stieg es zu Dollar leicht an und blieb relativ unverändert zum japanischen Yen.
Die heutigen Arbeitsmarktzahlen dürften vielen Devisenhändlern ein Gefühl dafür vermitteln, inwieweit man sich den strukturellen Herausforderungen des britischen Arbeitsmarkts gestellt hat. Der zu Beginn der Woche von der Confederation of British Industry (CBI) veröffentlichte Bericht zeigte auf, dass die Arbeitslosenquote in Großbritannien in diesem Jahr voraussichtlich noch weiter steigen wird, doch wird von der heutigen Arbeitslosenstatistik erwartet, dass sie einen Rückgang bei den Ansprüchen auf Arbeitslosenunterstützung aufweisen wird. Diese widersprüchlichen Daten dürften das GBP kurzzeitig unterstützen, allerdings scheint der allgemeine Trend auf eine eventuelle Umkehr beim Kurs des Pfund Sterling hinzuweisen.
JPY - Japanischer Yen rückläufig da Investoren nach höhere Erträge erzielenden Anlagen streben
Der japanische Yen verzeichnete beim gestrigen Handel Kursrückgänge zu den meisten seiner Währungsrivalen, da Investoren in Europa und im pazifischen Raum nach höhere Erträge erzielenden Anlagen strebten. Aus der japanischen Wirtschaft wurden in der vergangenen Woche etliche positive Berichte veröffentlicht, die zum jüngsten Aufschwung beim Yen-Kurs beigetragen hatten. Da das gestrige Leitzins-Statement die Kurse des JPY beeinflussen wird, dürften Händler im Tagesverlauf mit steigender Volatilität rechnen können.
Während der Yen unter seinen eigenen wirtschaftlichen Bedenken litt, trugen Verlagerungen bei der Verbraucherstimmung dazu bei, dass der Kurs des Yen zu einer Reihe seiner Währungsrivalen anstieg. Diesem Trend wurde allerdings gestern Einhalt geboten, da Investoren die steigenden Inflationszahlen aus den USA und UK dahingehend interpretierten, dass sich bei riskanteren Anlagewerten eine Aufwärtstendenz abzeichnet. Der Yen, der in Zeiten der Unsicherheit für gewöhnlich ein Hort der Beständigkeit ist, musste gestern Kurseinbrüche hinnehmen, da Investoren sich größtenteils von ihm abwandten und in höhere Erträge erzielenden Währungen wie den EUR und dem AUD investierten.
Rohöl - Rohölpreisrückgang aufgehalten da USD schwankt
Der Rohölpreis sackte am Montag kräftig ab in Richtung $ 97 pro Barrel, da die Stimmung am Markt von sinkenden globalen Fertigungsdaten ausgeht und man annimmt, dass es zu einseitigen Aktionen unter OPEC-Mitgliedern kommen wird. Der plötzliche Einhalt dieser Abwärtsbewegung am Dienstag erfolgte aufgrund verschiedener Einflüsse.
Verschiedene Wirtschaftsberichte aus China, Großbritannien und den USA die auf gleichmäßigen Anstieg bei Inflation und Verbraucherausgaben hindeuteten sorgten dafür, dass sich viele Investoren höhere Erträge erzielenden Anlagen zuwandten. So hielt sich der Preis für Rohöl, der noch am Montag kräftig eingebrochen war, knapp oberhalb des Werts von $ 97 pro Barrel.
Der schwankende Dollarkurs trug auch dazu bei, dass viele Investoren bei den Verkäufen ihrer physischen Anlagewerte eine Pause einlegten. Der Rohölpreis verzeichnete beim späten gestrigen Handel einen leichten Aufwärtsknick, während sich bei Gold und Silber größtenteils nichts bewegte. Sollte diese Stimmungslage die Woche über anhalten, könnte der Rohölpreis schwache Unterstützung nahe seinem gegenwärtigen Stand finden.
Technische News
EUR/USD
Nach einem drei Wochen anhaltenden Aufschwung war diese Paarung nicht in der Lage den Wert von 1,4700 zu durchbrechen, einem Wert nicht weit von der vorherigen Trendlinie die die Tür zu einem erheblichen Rückgang öffnete, die zu 50% Rückführung von den Ende Mai bis Anfang Juni Gewinnen führte. Die Rückgänge der letzten Wochen endeten beim 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,4330, der als erste Unterstützung dienen dürfte. Der rückläufige Slow Stochastic auf dem Tages-Chart lässt vermuten, dass die Paarung weiter absinkt und bei 1,4250 auf Widerstand trifft, einem Wert der mit der 61% Rückführung und der steigenden Trendlinie vom Mai-Tief übereinstimmt. Bei einem Durchbruch hier dürfte sich die Paarung am 100-Tage-Bewegungsdurchschnitt versuchen, gefolgt vom Mai-Tief bei 1,3970. Andererseits dürfte sich Widerstand sehr wahrscheinlich bei 1,4570 finden, gefolgt von 1,4700.
GBP/USD
Die wöchentliche Kerze deutet darauf hin, dass weitere Rückläufigkeit zu erwarten ist, da ohne den unteren Docht das Momentum abwärts weist. Eine Bestätigung dafür wird sich erst dann ergeben, wenn der Handel in dieser Woche ein rückläufiges Muster aufweist. Einstweilen endete die Abwärtsbewegung beim 38% Rückführungswert der Dezember-April-Bewegung und nähert sich rasch der Trendlinie vom Mai-Tief in 2010 bei 1,6180. Die Paarung könnte von diesem Wert wieder ansteigen, wie das bereits Ende Mai der Fall war. Widerstand findet sich bei 1.6400 und 1.6460, sowie bei 1.6550. Sollte die Paarung bei der Trendlinie keinen Aufschwung erfahren, könnte es zu einem Abschwung bis auf 1,6060 kommen, oder gar bis zum April-Tief von 1,5935.
USD/JPY
Der Yen verhielt sich gegenüber der Vorwoche relativ unverändert, und nachdem dem Versuch den Kurs von 80 Yen zu unterbieten nur kurzfristig Erfolg beschieden war, wurde diese Paarung wieder höher gehandelt. Da die meisten Oszillatoren sich im neutralen Bereich bewegen, wird die Paarung sich weiter rückläufig entwickeln, und Widerstand findet sich bei der fallenden Trendlinie des Hochs von Ende Mai welches nahe dem 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 81.00 liegt. Dieser Wert dürfte Händlern einen besseren Kurs geben um eine Short-Position einzunehmen. Weiterer Widerstand findet sich bei 81,75, dem Hoch vom 31. Mai, gefolgt von 82,25, dem Hoch vom 19. Mai. Unterstützung findet sich beim Mai-Tief von 79,50, gefolgt vom Rekord-Tief von 76,11.
USD/CHF
Diese Paarung versucht sich am kurzzeitigen Widerstandswert von 0,8450, und ein Durchbruch hier könnte einen Widerstand von 0,8855 freilegen, der knapp unter dem 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt liegt. Ein Anstieg auf diesen Kurs dürfte Händlern bessere Werte geben um eine Short-Position einzunehmen. Oberhalb dieser Werte liegt die fallende Trendlinie vom Hoch von Mitte Februar das bei 0,8720 liegt. Unterstützung findet sich beim Rekordtief von 0,8325.
Die Wild-Card
EUR/SEK
Nach einem überraschenden aufwärts gerichteten Breakout vom Dreiecksmuster auf dem Tages-Chart fand die EUR/SEK-Paarung eine 61,8% Rückführung des Abwärtstrends von Ende November bis Anfang Mai bei 9,1500. Eine Bewegung über diesen Wert hinaus könnte auf eine Umkehr des langfristigen Abwärtstrends hindeuten und sich am Widerstand von Anfang Dezember bei 9,1700 versuchen. Forex-Händler sollten eine Kauf-Position erwägen, da ab diesem Wert sich auf dem Tages-Chart kein Widerstand findet und folglich der Euro zur Schwedischen Krone mittelfristig weiterhin bis zum November-Hoch von 9,4275 ansteigen könnte. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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