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Friday, 20 May 2011
Hat Präsident Obamas Rede zur Lage im Mittleren Osten den USD-Kurs abkühlen lassen?
Die gestrige Rede Präsident Barack Obamas über die Haltung der USA zum Mittleren Osten hat beim späten Börsengang für Unruhe gesorgt. Obwohl seine Haltung recht moderat erschien, hinsichtlich des “arabischen Frühlings” sogar ausgesprochen zurückhaltend, wurde Obama von vielen dafür kritisiert, dass er die Gelegenheit ausließ, sich zu anderen wichtigen Themen zu äußern. Es lässt sich nur schwer einschätzen, ob das einen abkühlenden Effekt auf den Kurs des US Dollar hatte, allerdings wurde die Rede offenbar mit Bedenken und Betroffenheit zur Kenntnis genommen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4410 | 1.6330 | 82.60 | 0.8920 | 1.0750 | 0.8920 |
| 1.4390 | 1.6310 | 82.35 | 0.8890 | 1.0730 | 0.8900 | |
| 1.4360 | 1.6270 | 82.05 | 0.8860 | 1.0700 | 0.8870 | |
| Support | 1.4280 | 1.6190 | 81.40 | 0.8790 | 1.0630 | 0.8790 |
| 1.4250 | 1.6160 | 81.10 | 0.8760 | 1.0600 | 0.8760 | |
| 1.4220 | 1.6130 | 80.90 | 0.8740 | 1.0580 | 0.8730 |
Wirtschafts News
USD - US Dollar mit gemischten Ergebnissen während Händler auf Konjunktur- und Immobilienbericht warten
Die schwachen Wirtschaftsdaten der USA wirkten sich weiterhin negativ auf den US Dollar aus, während Investoren die Unterschiede bei den Leitzinssätzen zwischen den USA und Europa im Auge hatten. Die schwachen Daten führten dazu, dass Händler daran zweifeln, dass die US Notenbank in nächster Zeit den Leitzinssatz anheben werde, was einen weiteren rückläufigen Börsengang für den Dollar zur Folge hatte.
Die gestrigen Konjunkturdaten aus Philadelphia zeigten, dass es im vergangenen Monat im amerikanischen Nordosten zu einem erheblichen Einbruch auf dem Fertigungssektor gekommen ist. Das zeichnet ein ähnliches Bild, das sich zu Beginn des Monats schon in Europa zeigte. Vielleicht lässt sich ja der gestrige Anstieg der Erwartungen für die Auftragseingänge der britischen Industrie für den nächsten Monat auf den amerikanischen Markt übertragen, doch für den Moment sind die Daten enttäuschend, und das wirkte sich negativ auf den Kurs des Dollar aus.
Die gestrige Rede Präsident Barack Obamas über die Haltung der USA zum Mittleren Osten hat beim späten Börsengang für Unruhe gesorgt. Obwohl seine Haltung recht moderat erschien, hinsichtlich des “arabischen Frühlings” sogar ausgesprochen zurückhaltend, wurde Obama von vielen dafür kritisiert, dass er die Gelegenheit ausließ, sich zu anderen wichtigen Themen zu äußern. Es lässt sich nur schwer einschätzen, ob das einen abkühlenden Effekt auf den Kurs des US Dollar hatte, allerdings wurde die Rede offenbar mit Bedenken und Betroffenheit zur Kenntnis genommen.
Da die USA heute mit Wirtschaftspublikationen auf dem Wirtschaftskalender nicht vertreten sein werden, könnte der USD weiterhin an der gedrückten Stimmung dieser Woche zu tragen haben. Viele Händler haben unter dem Eindruck, dass die Notenbank den Leitzinssatz in 2011 nicht mehr anheben werde, damit angefangen sich nach höhere Erträge erzielenden Anlagen umzusehen.
EUR - Schwankende US Daten lassen EUR Kursgewinne verzeichnen
Der Euro verzeichnete gestern beim späten Handel einen Anstieg, als die Wirtschaftsdaten in Verbindung mit politischem Drama und richtungweisenden Reden dafür sorgten, dass Investoren zwischen den Sorgen über die europäische Schuldenlage und den unterschiedlichen Leitzinssätzen hin und her gerissen waren. Die schwachen amerikanischen Wirtschaftsdaten machten jedoch viele Händler misstrauisch was die Sicherheit des Dollar betrifft. Nach dem gestrigen heftigen Einbruch beim Konjunkturbericht des Fed-Distrikts Philadelphia scheinen Investoren ihre ganze Aufmerksamkeit auf die Leitzinssatzunterschiede gerichtet zu haben, die den jüngsten Anstieg des EUR-Kurses bewirkt hatten.
Viele Devisenhändler hatten angenommen, dass das ECOFIN Treffen dieser Woche einen Ausblick auf die europäische Schuldenlage geben würde, doch haben die Ablenkung durch die Strauss-Kahn Affäre und Obamas Rede zum Mittleren Osten dazu geführt, dass sich der Fokus wieder auf Leitzinssatzunterschiede verlagert hat. Dieser Stimmungsumschwung trug dazu bei, dass die 17-Nationen-Währung wieder angefangen hat Kursgewinne zum Dollar zu verzeichnen.
Aus der Eurozone werden heute zwei wichtige Wirtschaftspublikationen erwartet. Um 7:00 MGZ wird der deutsche Erzeugerpreisindex (PPI) veröffentlicht. Es wird davon ausgegangen, dass die Daten einen gleichmäßigen Anstieg bei den deutschen Inflationszahlen aufweisen werden. Sollten sich diese Erwartungen bewahrheiten, könnte das den Spekulationen über eine Leitzinsanhebung Nahrung verleihen.
Um 9:00 MGZ wird dann die Handelsbilanz für die Eurozone bekannt gegeben, die den Wertunterschied zwischen importierten und exportierten Gütern misst. Es wird davon ausgegangen, dass das Defizit rückläufig ausfallen wird, was dem EUR noch vor Wochenschluss einen Anschub verleihen könnte.
JPY - Nach Bekanntgabe der Leitzinsentscheidung macht der JPY leichte Fortschritte
Der japanische Yen (JPY) handelte diese Woche rückläufig zu den meisten seiner Währungsrivalen, nachdem die Bank of Japan (BOJ) Daten veröffentlichte, die aufwiesen, dass die japanische Wirtschaft bislang in diesem Quartal einen Rückgang um 0,9% verzeichnete. Nach dem Auf und Nieder der letzten Woche scheint der japanische Yen nach der Leitzinsentscheidung von heute Morgen wieder in einer etwas stärkeren Position zu sein. Die vorherrschende Grundhaltung zur Risikovermeidung überschattete den Handel in dieser Woche und sorgte dafür, dass Händler bis gestern Abend den Yen ständig kauften und verkauften.
Bis gestern Mittag war der Yen zum US Dollar um über 100 Pips gesunken, da Händler sich aufgrund der nachlassenden japanischen Wirtschaft vom Yen abwandten. Seit heute Morgen jedoch scheint die Stimmung wieder zugunsten des JPY umgeschlagen zu haben. Dazu trugen nicht nur die schwachen amerikanischen Wirtschaftsdaten bei, sondern auch die Leitzinsentscheidung der BOJ. Sollte die positive Stimmungslage zum Yen anhalten, könnte dieser weiteren Aufschwung verzeichnen, insbesondere zum USD, falls Investoren weiterhin an der Stärke der amerikanischen Wirtschaft zweifeln.
Rohöl - Stabile Erdgaslagerbestände ließen Rohölpreis sinken
Der Rohölpreis stieg gestern Morgen auf über $ 100 pro Barrel, nachdem am Mittwoch bekannt gegeben wurde, dass die US Rohöllagerbestände in dieser Woche überhaupt nicht erhöht wurden. In den zwei vorangegangenen Wochen waren sie noch in jeder Woche um 3 Mio. Barrel aufgestockt worden. Dieser plötzliche Stopp bei der Aufstockung der Bestände sorgte dafür, dass der Rohölpreis auf über $ 100 pro Barrel kletterte.
Die Bekanntgabe der US Erdgaslagerbestände ließ jedoch den Rohölpreis schnell wieder sinken. Nachdem er bis auf fast $ 101 pro Barrel angestiegen war ist der Rohölpreis wieder auf $ 98 gesunken, nachdem Investoren den Rohstoff verkauften, in der Annahme, dass aufgrund der schwachen Fertigungsdaten in den USA die Nachfrage zurückgehen werde. Präsident Barack Obamas Befürwortung der demokratischen Bewegung im Mittleren Osten, bekannt als „arabischer Frühling“, trug ebenfalls dazu bei, dass durch die erwarteten Reformen Bewegung in den Rohölpreis kommen dürfte. Ob das allerdings bis zum heutigen Handelsschluss anhält, bleibt abzuwarten.
Technische News
EUR/USD
Die EUR/USD-Paarung legte im Laufe der Woche um etwa 300 Pips zu und scheint sich mitten in einer Aufwärtsbewegung zu befinden. Das Paar versucht sich derzeit am Widerstandswert von 1,4350. Falls dieser Wert überschritten wird, besteht die Möglichkeit, dass der Kurs sogar bis auf 1,4500 ansteigen könnte.
GBP/USD
Auf dem 4-Stunden-Chart hat sich ein sehr ausgeprägter rückläufiger Channel gebildet, in dessen Mitte sich diese Paarung bewegt. Da sich jedoch beim MACD auf dem 4-Stunden-Chart ein zinsbullischer Cross bildet, sieht es so aus, als würde eine Aufwärtskorrektur bevorstehen. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte sich heute als richtige Vorgehensweise herausstellen.
USD/JPY
Seitdem die USD/JPY-Paarung bis auf 79,50 gesunken war korrigiert sie sich ständig und handelt derzeit nahe dem Wert von 81,70. Außerdem vermitteln sowohl der Slow Stochastic als auch der MACD auf dem Tages-Chart zinsbullische Signale, was darauf hindeutet, dass heute eine weitere Aufwärtsbewegung erfolgen könnte. Zu kaufen könnte heute die richtige Entscheidung sein.
USD/CHF
Die USD/CHF-Paarung bewegte sich in der zurückliegenden Woche in einer Handelsspanne zwischen 0,8760 und 0,8950. Derzeit scheint sich die Paarung wieder dem niedrigeren Wert zu nähern. Falls das Paar den Wert von 0,8760 durchbricht könnte das eine rückläufige Bewegung auslösen und bis auf 0,8600 absinken.
Die Wild-Card
Gold
Nach mehreren Tagen gemischten Handels scheint es, als hätte sich der Goldpreis nahe dem Preis von $ 1.500 pro Feinunze stabilisiert. Da nichtsdestotrotz der RSI auf dem Tages-Chart die 30-Linie durchbrochen hat und weiterhin aufwärts weist, sieht es so aus, als dürfte heute eine zinsbullische Bewegung erwartet werden. Hier könnte sich Forex-Händlern die gute Gelegenheit bieten sich diesem Trend von Beginn an anzuschließen. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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