| Devisen News Center | | | Devisen News Archiv | | |
|
Thursday, 2 Jun 2011
Herabsetzung des griechischen Kredit-Ratings lässt EUR/USD einbrechen
Die EUR/USD-Paarung sank von seinem gestrigen 3-Wochen-Hoch kontinuierlich bis auf 1,4340 was erst beim frühen heutigen Handel abebbte. Eine technische Deckelung die nahe 1,4450 ausgelöst wurde drückte die Paarung gestern abwärts, und die Herabsetzung des griechischen Kredit-Ratings durch Moody's Investor Services machte das Ganze nur noch schlimmer. Die rückläufige Stimmung scheint heute Morgen die Oberhand zu gewinnen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4644 | 1.6715 | 83.04 | 0.8770 | 1.0957 | 0.8902 |
| 1.4506 | 1.6550 | 82.03 | 0.8609 | 1.0806 | 0.8838 | |
| 1.4417 | 1.6442 | 81.48 | 0.8513 | 1.0710 | 0.8804 | |
| Support | 1.4279 | 1.6277 | 80.47 | 0.8351 | 1.0559 | 0.8740 |
| 1.4230 | 1.6221 | 80.00 | 0.8286 | 1.0505 | 0.8709 | |
| 1.4092 | 1.6057 | 78.98 | 0.8124 | 1.0354 | 0.8645 |
Wirtschafts News
USD - Die gestrigen Kursgewinne des USD versandeten da Händler nach Sicherheit streben
Der US Dollar (USD) hielt gestern in seinem Kursanstieg zu den meisten anderen Währungen inne, als Händler nach der Herabsetzung des griechischen Kredit-Ratings durch Moody's Investor Services nach Sicherheit strebten. Positive Nachrichten hinsichtlich der griechischen Schuldenlage trugen dazu bei, dass der Euro (EUR) sich am Dienstag gegen den ansteigenden USD behaupten konnte, doch die gestrigen Nachrichten drückten die Paarung von seinem 3-Wochen-Hoch von 1,4458 bis auf 1,4350.
Die Hinwendung zu Safe-Hafen-Anlagen wie dem Schweizer Franken (CHF) und dem japanischen Yen (JPY) wirkte sich negativ auf die weltweiten Wachstumsprognosen aus, die von einem rascheren Wachstum in der zweiten Hälfte des Jahres 2011 ausgegangen waren. Die schwachen Grundlagendaten aus den USA und anderen führenden Volkswirtschaften machten einige Analysten skeptisch, insbesondere nachdem der ADP Bericht zur Beschäftigungslage gestern nicht sonderlich ermutigend ausfiel.
Heute werden aus den USA eine Reihe wichtiger Wirtschaftsdaten erwartet. Am wichtigsten dürfte dabei der wöchentliche Bericht über Erstansprüche auf Arbeitslosenunterstützung sein, der um 13:30 MGZ veröffentlicht wird. Da in dieser Woche das Hauptaugenmerk auf der Beschäftigungslage in den USA liegt könnte sich der Bericht auch auf die Verbraucherstimmung übertragen, allerdings werden Händler noch den morgigen US Arbeitsmarktbericht (NFP) abwarten. Folglich werden sich Devisenhändler in Erwartung wichtiger Wirtschaftsnachrichten heute noch zurückhalten.
EUR - Neuerliche Herabsetzung des griechischen Kredit-Ratings lässt EUR Kurs sinken
Die EUR/USD-Paarung sank von seinem gestrigen 3-Wochen-Hoch kontinuierlich bis auf 1,4340 was erst beim frühen heutigen Handel abebbte. Eine technische Deckelung die nahe 1,4450 ausgelöst wurde drückte die Paarung gestern abwärts, und die Herabsetzung des griechischen Kredit-Ratings durch Moody's Investor Services machte das Ganze nur noch schlimmer.
Der Euro (EUR) scheint nunmehr zu all seinen Währungsrivalen rückläufig zu sein, da Händler nach Sicherheit beim Schweizer Franken (CHF) und dem japanischen Yen (JPY) suchten.
Obwohl der Euro in jüngster Zeit im Vergleich zu den anderen Währungen stets bestens dastand hat doch die neuerliche Herabsetzung des griechischen Kredit-Ratings dem Aufwärtstrend des Euro Einhalt geboten. Das und die schwachen Grundlagendaten aus den USA haben Händler im Vorfeld der morgigen Veröffentlichung des US Arbeitsmarktbericht (NFP) dazu veranlasst sich von höhere Erträge erzielenden Anlagen ab- und Safe-Hafen-Anlagen zuzuwenden.
Am heutigen Donnerstag wird der Euro voraussichtlich weitere Kursverluste erleiden, da bei dem voraussichtlichen schwachen Handel ein Stimmungsumschwung nicht zu erwarten ist. In den meisten europäischen Staaten wird heute der gesetzliche Feiertag Christi Himmelfahrt begangen, und globale Investoren sind auch recht zögerlich vor der morgigen Bekanntgabe der Arbeitsmarktzahlen (NFP) in größerem Rahmen zu investieren.
JPY - Japanischer Yen gleicht Verluste aus da Risikovermeidung zunimmt
Der japanische Yen, der einen Einbruch zu den meisten der anderen Hauptwährungen hinnehmen musste, glich diese Verluste beim gestrigen Handel aus, nachdem Moody's Investor Services das Kredit-Rating für Griechenland erneut herabgesetzt hatte. Die Yen-Paarungen bewegten sich zugunsten des JPY da Risikovermeidung dazu beitrug, dass Safe-Hafen-Währungen wie der Yen und der Schweizer Franken (CHF) Auftrieb erhielten.
In ihrem Bemühen herauszufinden in welche Richtung sich die Wirtschaft in dieser Woche voller Wirtschaftspublikationen wohl entwickeln wird, wägen Yen-Händler die Risikostimmungslage ab. In Erwartung des Arbeitsmarktberichts (NFP) am Freitag lässt sich munter über die Verlagerungen spekulieren, die derzeit an den Märkten stattfinden. Die Daten der vergangenen Woche verliehen der japanischen Währung einen temporären Aufwärtsschub, doch haben die Bekanntgaben vom Dienstag, dass Moody's die japanische Wirtschaft einer Überprüfung unterziehen wird, das wieder zunichte gemacht, bis gestern der Umschwung bei der Risikostimmungslage stattfand.
Rohöl - Rohölpreis sinkt da USD zum EUR ansteigt
Der Rohölpreis stieg auf über $ 103 pro Barrel, nachdem Investoren die jüngste Abwärtskorrektur als einen natürlichen Prozess betrachteten den Ölpreis entsprechend dem Angebot zu gestalten. Allerdings hat eine Verlagerung der Risikostimmung zugunsten des US Dollar (USD) gegenüber dem Euro (EUR) dazu beigetragen, dass Rohstoffpreise sinken, nachdem Investoren sich sichereren Anlagewerten zuwandten. Der Schweizer Franken (CHF) und der japanische Yen (JPY) verzeichnen Kursanstiege und normalerweise würden die Preise für physische Anlagewerte bei zunehmender Risikovermeidung ebenfalls ansteigen, doch die positive Bewegung beim Dollar behauptete sich über den Ölpreis.
Der seit Montag erwartete Entscheidungszeitpunkt schien nunmehr eingetreten zu sein, jedoch wurde der jüngste Preisanstieg von technischen Kräften einer Prüfung unterzogen und hat sie wohl auch bestanden. Ob Ölhändler sich allerdings dazu durchringen werden den Rohölpreis weiter ansteigen zu lassen ist abhängig von den Fertigungs- und Industriewachstumsdaten der wichtigsten globalen Volkswirtschaften. Da der Beschäftigungslage beim Wirtschaftswachstum ebenfalls eine nicht unerhebliche Rolle zukommt, werden Ölhändler die Arbeitsmarktdaten der USA in dieser Woche mit besonderem Interesse betrachten, um ihren überarbeiteten Plan für den Anstieg beim Rohölpreis zu verifizieren, insbesondere da der größte Teil Europas heute einen gesetzlichen Feiertag begeht.
Technische News
EUR/USD
Dieser Paarung ist es zweimal nicht gelungen sich über 1,4450 zu etablieren, einem Wert der mit der 50% Rückführung des Mai-Tiefs übereinstimmt. Widerstand findet sich bei 1,4570 von der 61,8% Rückführungszielsetzung, gefolgt von 1,4750 von den Tiefs von Ende April und Anfang Mai. Ein Durchbruch hier könnte das Mai-Hoch von 1,4940 zum Ziel haben. Erste Unterstützung findet sich bei 1,4250, gefolgt von 1,4140 von der steigenden Unterstützungslinie vom Mai-Tief und dem 100-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,4060.
GBP/USD
Nachdem es dieser Paarung nicht gelungen ist den Widerstandswert von 1,6515 zu erreichen knickte sie kräftig ein und fand Unterstützung nahe dem 50-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 1,6325. Ein Durchbruch unter den Wert von 1,6300 könnte sich dann möglicherweise an der steigenden Trendlinie von dem Mai-Tief von 2010 bei 1,6140 versuchen. Unterhalb dieser Trendlinie kommt dann das März-Tief von 1,5935 ins Spiel.
USD/JPY
Der Aufschwung des Yen konnte weder den Widerstandswert von 82,25 noch den 100-Tage-Bewegungsdurchschnitt durchbrechen, bevor die Paarung sich wieder abwärts richtete und unter der steigenden Trendlinie des Mai-Tiefs schloss. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart deutet auf weitere Abwärtsbewegung bei dieser Paarung hin. Folglich sollten Händler Verkäufe bei der USD/JPY-Paarung in Erwägung ziehen, mit erster Unterstützung bei 80,70 und bei 80,35, gefolgt vom Mai-Tief von 79,50. Ein Durchbruch hier könnte ein Pre-Interventions-Tief von 76,10 aufzeigen. Bei einer Bewegung darüber könnte die Paarung ersten Widerstand bei der vorherigen Trendlinie von 81,95 finden, gefolgt von 82,25 und Rückführungszielen der April-Mai-Bewegungen von 82,50 und 83,25.
USD/CHF
Fast lehrbuchmäßig stieg die USD/CHF-Paarung bis auf 0,8890, einem Wert der mit der Trendlinie vom Februar-Hoch übereinstimmt, nur um dann auf Widerstand zu stoßen und abzusinken und die Woche bei einem neuen Allzeit-Tief von 0,8464 zu beschließen. Dieser Wert könnte als erste Unterstützung für die USD/CHF-Paarung dienen, gefolgt von 0,8400. Eine Rückführung zur fallenden Trendlinie könnte Händlern bessere Werte mit einem Stopp über den Widerstandswerten von 0,8890 und 0,8945 eröffnen.
Die Wild-Card
Gold
Der Goldpreis steigt weiter an, während die technischen Daten auf weitere mögliche Gewinne hindeuten, wie der kräftige Anstieg beim Momentum -14 Indikator belegt. Forex-Händler sollten in Erwägung ziehen beim Gold eine Kauf-Position einzunehmen, mit einer ersten Zielsetzung beim Rekordhoch von $ 1.577 und einem Schutz-Stopp unterhalb des Unterstützungswerts von $ 1.514 pro Feinunze.
forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




Events zum Google Kalender hinzufügen
Alles markieren
Markierung aufheben
Drucken
Household Spending







