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Wednesday, 31 Aug 2011
Heute steht die Bekanntgabe des ADP-Berichts zum Wechsel der US-Beschäftigung (NFP) bevor
Aus der US Wirtschaft werden heute verschiedene Berichte veröffentlicht, wobei der wichtigste wohl der ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung auf dem Privatsektor sein dürfte, dessen Bekanntgabe für 13:15 MGZ vorgesehen ist. Diese Beschäftigungsdaten vermitteln eine Vorahnung auf die bevorstehenden Arbeitsmarktdaten (NFP) am Freitag. Der ADP-Bericht neigt für gewöhnlich dazu zu einem raschen Richtungswechsel beim USD Handel zu führen, wobei angesichts der Veränderungen bei der Beschäftigungslage in der vergangenen Woche die Möglichkeit besteht, dass es zu einem überraschenden Aufschwung kommen könne, was den Kurs des USD im Laufe des Tages drücken dürfte.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4940 | 1.6745 | 80.25 | 0.8550 | 1.1080 | 0.9080 |
| 1.4700 | 1.6615 | 79.00 | 0.8340 | 1.0800 | 0.8915 | |
| 1.4540 | 1.6430 | 77.70 | 0.8270 | 1.0650 | 0.8890 | |
| Support | 1.4325 | 1.6200 | 75.94 | 0.8090 | 1.0315 | 0.8830 |
| 1.4260 | 1.6110 | 0.7800 | 0.9925 | 0.8690 | ||
| 1.3940 | 1.6000 | 0.7065 | 0.9700 | 0.8640 |
Wirtschafts News
USD - US Dollar verzeichnet unterschiedliche Ergebnisse dieweil Spekulanten unentschlossen sind
Der US Dollar (USD) handelte am Dienstag leicht rückläufig, während Händler in den Äußerungen der US Notenbank Anzeichen für möglicherweise bevorstehende kämpferische Maßnahmen bei der geldpolitischen Verfahrensweise sehen. Ein plötzlicher Anstieg der Risikofreudigkeit der dadurch hervorgerufen wurde, drückte zwar den Kurs des Dollar, gab allerdings zu Befürchtungen Anlass, dass eine neuerliche Intervention seitens der Japanischen Zentralbank sowie die heutigen Wirtschaftspublikationen aus der Eurozone eine Umkehr der jüngst erlangten kurzzeitigen Stabilität an den Märkten nach sich zieht.
Daten des amerikanischen Immobilienmarkts vom Montag signalisierten einen Rückgang bei der Wohnungsnachfrage gegenüber dem Vormonat und widersprachen so den gestrigen Nachrichten, dass die Hauspreise langsamer zurückgingen als prognostiziert. Diese Nachricht hatte zwar kaum Einfluss auf die Devisenmärkte, doch könnte sie sich auf die langfristigeren Analysen des US Kapitalmarktes auswirken.
Die heutigen US Wirtschaftsberichte konzentrieren sich hauptsächlich auf den Beschäftigungs- und Fertigungssektor. Die wichtigste Publikation, der ADP-Bericht zum Wechsel der US-Beschäftigung, wird voraussichtlich Auswirkungen auf die heutige Volatilität haben. Zur Tagesmitte hin ist mit gesteigerter Liquidität zu rechnen, da neben einer ganzen Reihe europäischer Wirtschaftspublikationen die in rascher Abfolge veröffentlicht werden, auch eine Handvoll amerikanischer Publikationen anstehen. Achten Sie folglich heute auf größere Währungsschwankungen.
EUR - EUR mit Aufwärtstendenz da sich die Risikostimmungslage in Richtung höhere Erträge erzielende Anlagewerte verlagert
Der Euro (EUR) handelte diese Woche bislang mit größtenteils bullischen Ergebnissen, während Händler die Risikofreudigkeit in der Region bewerteten. Zum US Dollar (USD) verzeichnete der Euro beim späten Handel einen leichten Kursanstieg, als Abwendungen vom Dollar, aufgrund der Unsicherheit hinsichtlich des US Beschäftigungs- und Wohnungsmarktsektors leichte Unruhe an den Devisenmärkten verursachte.
Der Wirtschaftskalender für die Region fiel in dieser Woche größtenteils rückläufig aus, jedoch zeigten sich Händler von den Berichten zum Beschäftigungs- und Fertigungssektor enttäuscht. Wie gestrige Daten belegten ergaben sich bei denen des Fertigungssektors der Eurozone und Großbritanniens kaum Veränderungen, die italienischen Einzelhandelsumsätze schrumpften im vergangenen Monat, und die britischen Wirtschaftsnachrichten waren fast ausschließlich negativ.
Heute verfolgen Händler mit Interesse die Bekanntgabe regionaler Berichte zu den Einzelhandelsumsätzen und zu Beschäftigungsdaten, obwohl nur wenige diese als einflussreich erachten, angesichts der später am Tag bevorstehenden Veröffentlichungen wichtiger Wirtschaftsdaten aus den USA. Der Fokus dürfte dabei zweifelsohne auf dem Beschäftigungs- und Fertigungssektor liegen, deren Berichte am späten Nachmittag bekannt gegeben werden. Sollten die Nachrichten negativ ausfallen besteht die Möglichkeit, dass Händler sich vom EUR abwenden und wieder in die Sicherheit von Safe-Hafen-Anlagen flüchten.
AUD - Einbruch auf dem Wohnungsmarktsektor drückt den Kurs des australischen Dollar
Der australische Dollar (AUD) handelte gestern zu seinen Währungspartnern größtenteils im Minus, nachdem aufgrund von Wirtschaftsdaten Händler sich höhere Erträge erzielenden Anlagen zuwandten. Der AUD hat in den vergangenen Wochen an Momentum verloren, da die Risikostimmungslage an den Weltmärkten unbeständig war. All das wird zudem von einem plötzlichen Einbruch auf dem Wohnungsmarktsektor überlagert, der Rückgänge bei der Erteilung von Baugenehmigungen und den Verkäufen neuer Eigenheime aufwies.
Das führte zu Kursrückgängen des AUD zu all seinen Währungsrivalen, insbesondere zu Safe-Hafen-Währungen wie dem US Dollar (USD) und dem japanischen Yen (JPY). An die Rohstoffpreise gebunden zu sein könnte dem AUD jedoch in nächster Zeit zugute kommen, so der Rohölpreis sich über $ 86 pro Barrel halten kann. Allerdings ist es eher wahrscheinlich, dass die allgemeine Risikovermeidung sich negativ auf den Kurs dieser Währung auswirken wird. Heute steht die Bekanntgabe der Daten der Kreditvergaben auf dem Privatsektor für Australien bevor. Sollten diese Daten negativ ausfallen, könnte es sein, dass Händler heute beim frühen Handel stärkere Hinwendung zu Risikovermeidung beobachten werden.
Rohöl - Inmitten Risikovermeidung bleibt der Rohölpreis stabil
Der Rohölpreis blieb am Dienstag stabil als es an den weltweiten Aktienmärkten aufgrund von Spekulationen für eine Double-dip Rezession zu einem leichten Abwärtsknick kam. Die Wirtschaftsdaten der vergangenen Woche aus Europa und den USA ließen viele Investoren Zuflucht bei Safe-Hafen-Anlagen suchen, da viele Berichte einen überraschenden Abwärtsknick beim Wachstum der weltweiten Industrieproduktion und der Nachfrage auf dem Fertigungssektor nahe legten.
Ein erwarteter Aufschwung der Dollarkurse in dieser Woche, aufgrund der Risikomeidenden Stimmungslage führte dazu, dass viele Investoren ihre Short-Positionen mit physischen Anlagewerten auffüllten. Da es aber nicht zu größeren Kursgewinnen beim USD kam, hielt sich der Rohölpreis am Dienstag stabil. Sollte sich die Stimmungslage beim Rohöl in dieser Woche weiterhin abflachen, könnte der Rohölpreis einen Punkt erreichen, bei dem es zur Wochenmitte hin zu erheblichen Preisschwankungen kommen wird.
Technische News
EUR/USD
Die Kerze des vergangenen Freitag zeigte eine Aufwärtstendenz. Die EUR/USD-Paarung war dieser Kursbewegung gefolgt, durchbrach die vom Mai-Hoch abfallende Widerstandslinie und löste Stopps aus, die sich im Bereich von 1,4520 bewegten. Erster Widerstand für die Paarung findet sich bei 1,4540. Ein Handelsschluss über 1,4700 würde auf das Ende der seitlichen Kurs-Aktion hindeuten und die Tür zum nächsten Widerstandswert vom Mai-Hoch bei 1,4940 öffnen. Andererseits dürfte der Euro bei 1,4325, dem 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt, bereitwillige Käufer finden. Weitere Unterstützung findet sich bei 1,4260, der vom Juli-Tief ansteigenden Unterstützungslinie, sowie bei der langfristigen Trendlinie von 1,3940.
GBP/USD
Nachdem es der Paarung nicht gelungen war oberhalb des Widerstandswerts von 1,6550 zum Abschluss zu kommen, kam es zu Sterling-Verkäufen, die Unterstützung beim 55-Tage-Bewegungsdurchschnitt nahe 1,6210 fanden. Der steigende Slow Stochastic auf dem Tages-Chart deutet darauf hin, dass ein weiterer Test in der Spanne zwischen 1,6550 und 1,6615 erfolgen wird. Ein Durchbruch hier bietet noch Spielraum bis zum April-Hoch von 1,6745. Sollte der 55-Tage-Bewegungsdurchschnitt die Paarung nicht eingrenzen können, findet sich Unterstützung bei 1,6110, wo sich der 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt bewegt. 1,6000 könnte sich ebenfalls als unterstützend erweisen.
USD/JPY
Die Umkehr der Doji-Kerze brachte dem Yen vorübergehenden Aufschub vom Verkaufsdruck beim Wert von 76 Yen, da es der Paarung nicht gelungen war sich am Rekord-Tief der vergangenen Woche zu versuchen. Allerdings deuten sinkende Slow Stochastics auf dem Wochen- und dem Monats-Chart auf weiteren Abschwung bei der USD/JPY-Paarung hin. Mangelnde Unterstützung auf den Charts gestaltet es schwierig eine anderweitige Zielsetzung zu finden. Bei einer Aufwärtsbewegung könnte sich Widerstand bei 77,70, dem Hoch der vergangenen Woche finden, gefolgt von 78,50 und dem Post-Interventions-Hoch von 80,20.
USD/CHF
Die Umkehr bei der USD/CHF-Paarung setzt sich fort, und das Paar zeigt weitere Anzeichen für einen Aufwärtsumschwung. Händler sollten den Abschluss der monatlichen Kerze im Auge behalten. So wie es momentan aussieht dürfte die Kerze in einer Hammer-Formation schließen, einem möglichen Umkehr-Muster, dass auf zusätzliche Kursgewinne hindeutet. Die Paarung versucht sich an der vom Februar-Hoch von 0,8090 abfallenden Trendlinie, und falls diese durchbrochen wird, könnte sich das in Unterstützung wenden, wie es oftmals bei durchbrochenen Trendlinien der Fall ist. Zusätzlicher Widerstand findet sich bei 0,8270, gefolgt vom 100-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 0,8340.
Die Wild-Card
Gold
Der Goldpreis ist von seinem jüngsten Tief nahe $ 1.700 pro Feinunze wieder angestiegen, nachdem er zuvor von seinem Hoch bei $ 1.900 abgestürzt war. Die abwärts weisende Kerze vom 23. August ließ nichts Gutes ahnen, gleichwohl die rückläufige Stimmung sich umkehren könnte, sollte der der Preis über sein Hoch von $ 1.911 pro Feinunze ansteigen. Forex-Händler sollten beachten, dass bei einem Durchbruch des Werts von $ 1.700 sich die nächste Unterstützung auf dem Wochen-Chart bei $ 1.577 findet. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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