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Tuesday, 25 Oct 2011

Heute steht die Bekanntgabe des CB Berichts über das Verbrauchervertrauen bevor

Die heutigen Daten des Verbrauchervertrauen von Conference Board, Inc., (CB), dürfte gemäßigten Optimismus aufweisen, was den Dollar kurzzeitig in Abwärtsbewegung versetzen könnte. Die jüngsten Nachrichten haben wenig dazu beigetragen die derzeitige Richtung an den Devisenmärkten zu ändern, wenngleich die Nachrichten auch für stabile Kurse sorgen können so sie entsprechend den Vorhersagen eintreffen.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzupupdownnoupno
Wochentendenzdowndowndownupnoup
Resistance1.41001.618079.800.97751.10800.9080
1.40401.611077.800.93401.07600.8880
1.39501.600077.100.90501.06600.8795
Support1.38201.5850 75.800.88001.03000.8670
1.36501.57500.86301.01100.8550
1.31451.56300.85500.99200.8285

Wirtschafts News

USD - Im Vorfeld des EU Gipfels verzeichnet der US Dollar einen Aufschwung

Während Investoren sich pessimistisch hinsichtlich des amerikanischen Wirtschaftswachstums und der finanziellen Manöver kurz vor dem EU Gipfel in dieser Woche überdrüssig zeigten, handelte der US Dollar (USD) heute Morgen mit leichter Aufwärtstendenz. Die wirtschaftliche Grundstimmung scheint momentan nicht so stabil zu sein, wie viele Wirtschaftswissenschaftler das gerne hätten, so dass Investitionen wieder in Safe-Hafen-Anlagen wie den Dollar fließen.

Sollten die amerikanischen Daten über das Verbrauchervertrauen heute leichten Optimismus aufweisen könnte das den Dollar kurzzeitig in Abschwung versetzen. Die jüngsten Nachrichten haben wenig dazu beigetragen die derzeitige Richtung an den Devisenmärkten zu ändern, wenngleich die Nachrichten auch für stabile Kurse sorgen können so sie entsprechend den Vorhersagen eintreffen. Die heutigen Daten des Verbrauchervertrauen von Conference Board, Inc. (CB) und der S&P/CS Composite 20-HPI in den USA werden voraussichtlich stabil ausfallen, was die Kurse riskanterer Anlagen steigen lassen könnte, gleichwohl diese Daten noch bestätigt werden müssen.

Heute stehen diverse wichtige Wirtschaftspublikationen aus den USA an, die sich größtenteils auf das Verbrauchervertrauen und den Wohnungsmarkt in Amerika konzentrieren. Die Liquidität wird beim heutigen Handel nach der Bekanntgabe dieser Daten sehr wahrscheinlich zunehmen, gleichwohl der Einfluss des Berichts über den kanadischen Leitzinssatz allein ausreichen dürfte einen Richtungswechsel bei den USD-Paarungen und -Kreuzen zu bewirken. Die Daten über den Wohnungsmarkt und das Verbrauchervertrauen stehen diese Woche im Mittelpunkt des Interesses, und Händler sollten besondere Aufmerksamkeit auf das Verbrauchervertrauen legen, für den Fall, dass der Pessimismus zunimmt und es zu entsprechenden Auswirkungen auf den Dollarkurs kommen wird.

EUR - EUR handelt im Minus während Händler bei Safe-Hafen Zuflucht suchen

Es wird angenommen, dass der Euro (EUR) im Vorfeld von Berichten zu Fertigung und Dienstleistungen sich in dieser Woche leicht rückläufig zeigen wird. Zum US Dollar (USD) hatte der Euro, nach der jüngsten Hinwendung zur Sicherheit aufgrund der positiven Daten der vergangenen Woche, zuletzt mit Abwärtstendenz gehandelt.

Händler suchen nach Wegen die neuerliche Risikovermeidung gegen die fortgesetzte Schwäche an den Weltmärkten abzuwägen. Eine momentan leicht pessimistische Stimmung gegen Investitionen in weltweite Aktien macht viele Investoren nervös und lässt sie nach Sicherheit streben. Eine umkämpfte Eurozone, die sich inmitten der Unruhen in ihren Randstaaten der Rückläufigkeit an den Märkten erwehrt, scheint an den Finanzmärkten an Boden zu verlieren, während Safe-Hafen-Anlagen sich deutlich verbessern.

Allerdings hat sich die Stimmungslage in der Eurozone ein klein wenig ins Positive gekehrt, und viele Analysten und Wirtschaftswissenschaftler erwarten, dass Händler sich im Verlauf der Woche höhere Erträge erzielenden Anlagewerten zuwenden werden. Zudem scheint Großbritannien auf ein etwas besseres viertes Quartalsergebnis zuzusteuern, als seine südlichen Nachbarn. Da die ganze Woche über geringfügigere Berichte erwartet werden, von denen die meisten mit positiven Daten aufwarten dürften, wird das GBP wohl in der Lage sein seine jüngste Strähne fortzusetzen, was vom EUR nicht gesagt werden kann.

JPY - JPY mit Aufwärtstendenz während Händler das Risiko meiden

Der japanische Yen (JPY) handelte heute Morgen zu den meisten anderen Währungen mäßig im Plus, während sein Status als internationale Safe-Hafen-Währung von der Mutmaßung einer bevorstehenden Intervention durch die Japanische Zentralbank (BOJ) beeinflusst wird. Als an die internationale Stimmungslage gebundene Währung verzeichnete der Yen einen erwarteten Aufwärtsknick in einem Zeitraum, als Abwendungen von höhere Erträge erzielenden Anlagewerten im Vordergrund standen. Der JPY sah in jüngster Zeit mehrere längere Phasen von unterschiedlichen Hinwendungen zu riskanteren Anlagewerten.

Die jüngsten Bewegungen des JPY geben jedoch zu Besorgnis Anlass, da viele Spekulanten mit einer neuerlichen Intervention durch die BOJ rechnen. Aufgrund der in dieser Woche bevorstehenden Bekanntgabe der Industrieproduktionsdaten warten Händler erst einmal ab, um zu sehen, welche Schritte die BOJ für den Fall eines Abschwungs einleiten wird. Eine Stärkung des Yen bringt zwar Vorteile für die Kaufkraft der Insel-Wirtschaft mit sich, obwohl seine Abhängigkeit von Exporten einen starken Yen für langfristiges Wirtschaftswachstum innerhalb Japans derzeitigem Finanz-Modell unvorteilhaft erscheinen lässt. Je länger die japanische Währung Aufwärtstendenz aufweist, umso mehr verstärkt sich der Druck auf die japanische Zentralbank die Stärke seiner Währung zu beschneiden.

Rohöl - Rohölpreis stabil trotz Kursgewinnen beim Dollar

Der Rohölpreis blieb am Montag stabil, nachdem es in der vergangenen Woche an den weltweiten Aktienmärkten, nach den geldmarktpolitischen Maßnahmen mehrerer Zentralbanken zu einem leichten Abwärtsknick kam. Die Wirtschaftsdaten der vergangenen Woche aus Europa und den USA lassen immer noch viele Investoren Zuflucht bei Safe-Hafen-Anlagen suchen, da viele Berichte auf einen überraschenden Abwärtsknick bei der Zunahme der globalen Industrieproduktion und bei den Verbraucherausgaben schließen lassen.

Ein erwarteter Anstieg bei den Dollarkursen, aufgrund der risikosensiblen Stimmungslage, führte dazu, dass viele Investoren Verkauf-Positionen bei physischen Anlagewerten bezogen. Da der USD aber nicht entsprechend große Gewinne verzeichnen konnte, hielt sich der Rohölpreis im Vorfeld der bevorstehenden Wintersaison in der nördlichen Hemisphäre nahe dem Wert von $ 90 pro Barrel stabil. Sollte sich die Stimmungslage beim Rohöl in dieser Woche weiterhin abflachen, könnte der Rohölpreis einen Punkt erreichen, bei dem es zur Wochenmitte hin zu erheblichen Preisschwankungen kommen wird.


Technische News

EUR/USD

Die EUR/USD-Paarung hat sich über das Konsolidierungsmuster der vorangegangenen Woche hinausbewegt und hat eine technische Rückführung Richtung 1,4040, der von der Bewegung vom Mai-Hoch von 1,4940 zum Oktober-Tief von 1.3145 abstammenden 50% Fibonacci Rückführung. Der Slow Stochastic auf dem Tages- und Wochen-Chart bewegt sich aufwärts, und so findet sich weiterer Widerstand nahe 1,4100, wo sich der 100- und 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt befindet. Andererseits findet sich Unterstützung beim Tief der vergangenen Woche von 1,3650.

GBP/USD

Diese Paarung hat sich von seiner Abwärtsbewegung vom April-Hoch zum Oktober-Tief zu einem neuen 6-Wochen-Hoch seines 50% Fibonacci Rückführungswerts bei 1,6010 aufgeschwungen. Bei einem Durchbruch diese Rückführungswerts könnte der Widerstandswert vom August-Tief von 1,6110 ins Spiel kommen, gefolgt vom Rückführungswert von 1,6180. 1,5850 kann als erster wichtiger Unterstützungswert betrachtet werden, gefolgt von 1,5630,

USD/JPY

Vergangenen Freitag erwachte die träge USD/JPY-Paarung aus ihrem Schlummer und setzte schnell ein neues Allzeit-Tief bei 75,78, was eine Vielzahl von Stopps auslöste, bevor sie sich wieder über den Wert von 76 Yen zurückzog. Gleichwohl sich das Range-Trading fortsetzen dürfte, könnte eine schnelle Bewegung unter den Wert von 75 Yen neuerliche Interventionen seitens des Finanzministeriums auslösen, was sehr wahrscheinlich den ersten Widerstandswert bei 77,85 setzen dürfte. Beim Post-Interventions-Hoch von 80,25 dürften sich bereitwillige Verkäufer für die Paarung zu attraktiveren Kursen finden.


USD/CHF

Die Einbahnstraßen-Kursbewegung der USD/JPY-Paarung hat ein Ende gefunden, und bei dem Paar bildet sich etwas, was aussieht wie eine sinkende Keil-Formation. Dieses Chart-Muster weist für gewöhnlich auf eine Aufwärtsbewegung hin, doch sollten Forex-Händler die Kursbewegungen aufmerksam beobachten. Das Konsolidierungsmuster findet Widerstand bei 0,9025, einem Wert der mit der steigenden Trendlinie des August-Tiefs übereinstimmt und der vergangene Woche durchbrochen wurde. Zusätzlicher Widerstand findet sich bei 0,9340 - 0,9315. Unterstützung findet sich bei 0,8640 und bei 0.8550.

Die Wild-Card

S&P 500

Seit er Anfang Oktober ein Tief zu verzeichnen hatte, hat sich der S&P 500 erholt und nähert sich dem wichtigen Widerstandswert vom Juni-Tief bei 1.252. Bei einem Durchbruch hier findet sich Widerstand bei 1.309 und 1.354. Forex-Händler sollten achtsam sein, was den Unterstützungswert von 1.185 betrifft, da eine Bewegung unter diesen Wert auf rückläufige technische Stimmung hinweist.

forex

Aktuelle Zeit: 05/25 16:31 GMT
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00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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