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Friday, 2 Sep 2011

Heute steht die Bekanntgabe des US Arbeitsmarktberichts bevor

Das wichtigste Ereignis auf dem heutigen Wirtschaftskalender dürfte wohl die Veröffentlichung des US Arbeitsmarktberichts (NFP) sein. Sollten die heutigen Daten einen moderaten Zuwachs beim Beschäftigungssektor der weltgrößten Volkswirtschaft aufzeigen, eine Einschätzung, die aufgrund der Daten von vor ein paar Tagen doch recht fragwürdig erscheint, besteht die Möglichkeit, dass mehr Investment in Richtung der höhere Erträge erzielenden europäischen Währungen fließen wird, da Investoren sich bemühen ihre Portfolios zu streuen,

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenznonodowndownnono
Wochentendenzupnodowndownupup
Resistance1.47001.661581.500.85500.9080
1.45501.645080.200.83301.10800.8915
1.42901.633078.500.82401.08000.8890
Support1.41001.610075.940.78001.03150.8830
1.39601.60000.70650.99250.8690
1.38351.59350.97000.8640

Wirtschafts News

USD - USD konsolidiert sich im Vorfeld der Bekanntgabe des US Arbeitsmarktberichts (NFP)

Die EUR/USD-Paarung bewegte sich gestern beim späten Handel auf 1,4270 zu, als Investoren anfingen darüber zu spekulieren in welche Richtung sich der Markt im Vorfeld der Bekanntgabe des mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktberichts entwickeln wird. Ein schwächer als prognostizierter Aufwärtsknick bei den US Beschäftigungszahlen des privaten Sektors vom Mittwoch trugen zur Risiko-Sensibilität vieler Händler bei, was dazu führte, dass einige von ihnen erst die heutigen Wirtschaftsnachrichten abwarten wollen bevor sie verstärkt in den Markt einsteigen.

Während die US Beschäftigungszahlen des privaten Sektors in den vergangenen Monaten nur in geringerem Maße anstiegen als vorhergesagt, schien sich der Kurs des USD zu konsolidieren, während riskantere Währungen wie der EUR, sich im Vorfeld der Leitzinsentscheidung für diesen Monat korrigierten. Bank-Interventionen in Japan minderten den Reiz von Safe-Hafen und verhinderten einen kräftigen Kursanstieg beim Dollar in dieser Woche.

Das wichtigste Ereignis auf dem heutigen Wirtschaftskalender dürfte wohl die Veröffentlichung des US Arbeitsmarktberichts (NFP) sein. Sollten die heutigen Daten einen moderaten Zuwachs beim Beschäftigungssektor der weltgrößten Volkswirtschaft aufzeigen, eine Einschätzung, die aufgrund der Daten von vor ein paar Tagen doch recht fragwürdig erscheint, besteht die Möglichkeit, dass mehr Investment in Richtung der höhere Erträge erzielenden europäischen Währungen fließen wird, da Investoren sich bemühen ihre Portfolios zu streuen,

EUR - Nach einem Tag voller gewichtiger Wirtschaftsnachrichten flacht der EUR ab

Der Euro (EUR) handelte gestern mit größtenteils unterschiedlichen Ergebnissen, während Händler innerhalb der Region sich immer wieder mal riskanteren Anlagen zuwandten. Zum US Dollar (USD) handelte der Euro zuletzt seitwärts, da Umschichtungen beim Dollar, aufgrund der Unsicherheit hinsichtlich des US Beschäftigungssektors, viele Marktteilnehmer veranlasste sich für andere Wertedepots zu entscheiden. Die Paarung konsolidierte sich zuletzt nahe 1,4270 beim späten Handel am Donnerstag.

Die unterschiedlichen Wirtschaftsberichte aus Europa am gestrigen Tag schienen die Händler eher verwirrt zu haben, da sie eigentlich eine ganze Reihe rückläufiger Ergebnisse erwartet hatten. Obwohl die Schuldensorgen in der Region immer noch ein Gesprächsthema sind, wirkten sich die optimistischen Daten dämpfend auf die Kursverluste des EUR aus. verglichen zu seinen Haupt-Währungsrivalen. Da heute eine ganze Reihe von Wirtschaftspublikationen erwartet wird können sich Händler auf gesteigerte Volatilität an den Euro-Märkten einstellen.

Am wichtigsten dürfte für Händler heute wohl die Bekanntgabe des US Arbeitsmarktberichts sein. Sollten sich die Daten rückläufig erweisen ist in den vor uns liegenden Tagen und Wochen mit erheblichen Umschichtungen zu sichereren Anlagewerten zu rechnen. Da Händler das Risiko meiden wird das langfristig wahrscheinlich den Kurs des EUR nach unten drücken.

AUD - Australische Einzelhandelsumsätze überraschen die Märkte; AUD zeigt Aufwärtstendenz

Der australische Dollar (AUD) verhielt sich gestern recht sprunghaft, da die Marktberichte generell moderates Wachstum aufwiesen. Trotz der jüngsten Berichte über den schrumpfenden australischen Immobiliensektor zeigte die gestrige Bekanntgabe der australischen Einzelhandelsumsätze dass die Expansionszunahme auch verschiedene andere Bereiche der australischen Wirtschaft betrifft.

Die Erwartungen für die Einzelhandelsumsätze lagen bei einem moderaten Zuwachs von 0,3% gegenüber einer Schrumpfung um 0,1% im Vormonat. Der tatsächliche Anstieg um 0,5% führte dazu, dass sich viele Investoren wieder dem australischen Dollar (AUD) zuwandten. Die nationalen Immobilien- und Beschäftigungsdaten boten einem Kursanstieg allerdings Einhalt, da viele Investoren zögerten in den einst boomenden AUD zu investieren. All diese Daten, in Verbindung mit dem miserablen Hauspreisindex und dem Bericht über Baugenehmigungen ließen den AUD, wenn auch geschwächt, Kursgewinne verzeichnen.

Rohöl - Rohölpreis steigt bis auf $ 89 pro Barrel

Der Rohölpreis fand am Donnerstag starke Unterstützung und bewegte sich beim späten Handel bis $ 89 pro Barrel, da man von einer gewissen Stabilität bei der weltweiten Fertigungsnachfrage auszugehen scheint. Die Wirtschaftsdaten der vergangenen zwei Wochen aus Großbritannien und Europa hatten dazu geführt, dass Investoren sich auf sicherere Anlagen zurückzogen, da die meisten Berichte davon ausgingen, dass der Konjunkturrückgang in den wichtigsten westlichen Industrienationen an Momentum zulegen würde. Hätte sich das als zutreffend erwiesen, wäre die Entwicklung des Ölpreises rückläufig gewesen, da die Nachfrage nach Rohöl sich weiter mindern würde, doch bislang konnten Händler nur beobachten, dass die Marktgrundlagen den Rohölpreis steigen ließ.

Während Investoren nach Sicherheit streben könnte der Rohölpreis, der die ganze Woche über stabil geblieben war, noch vor dem heutigen Börsenschluss einen weiteren Anstieg verzeichnen. Ein plötzlicher Anstieg der Dollarkurse aufgrund neuerlicher Risikovermeidung könnte dazu führen, dass viele Investoren geringer in physische Anlagewerte investieren, was den Rohölpreis bis Mitte kommender Woche drücken dürfte.

Technische News

EUR/USD

Die Kerze des vergangenen Freitag zeigte eine Aufwärtstendenz. Die EUR/USD-Paarung war dieser Kursbewegung gefolgt, durchbrach die vom Mai-Hoch abfallende Widerstandslinie und löste Stopps aus, die sich im Bereich von 1,4520 bewegten. Erster Widerstand für die Paarung findet sich bei 1,4540. Ein Handelsschluss über 1,4700 würde die Tür zum Mai-Hoch von 1,4940 öffnen. Andererseits dürfte der Euro bei 1,4325, dem 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt, bereitwillige Käufer finden. Weitere Unterstützung findet sich bei 1,4260, der vom Juli-Tief ansteigenden Unterstützungslinie, sowie bei der langfristigen Trendlinie von 1,3940.

GBP/USD

Nachdem es der Paarung nicht gelungen war oberhalb des Widerstandswerts von 1,6550 zum Abschluss zu kommen, kam es zu Sterling-Verkäufen, die Unterstützung beim 55-Tage-Bewegungsdurchschnitt nahe 1,6210 fanden. Der steigende Slow Stochastic auf dem Tages-Chart deutet darauf hin, dass ein weiterer Test in der Spanne zwischen 1,6550 und 1,6615 erfolgen wird. Ein Durchbruch hier bietet noch Spielraum bis zum April-Hoch von 1,6745. Sollte der 55-Tage-Bewegungsdurchschnitt die Paarung nicht eingrenzen können, findet sich Unterstützung bei 1,6110, wo sich der 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt bewegt. 1,6000 könnte sich ebenfalls als unterstützend erweisen.

USD/JPY

Die Umkehr der Doji-Kerze brachte dem Yen vorübergehenden Aufschub vom Verkaufsdruck beim Wert von 76 Yen, da es der Paarung nicht gelungen war sich am Rekord-Tief der vergangenen Woche zu versuchen. Allerdings deuten sinkende Slow Stochastics auf dem Wochen- und dem Monats-Chart auf weiteren Abschwung bei der USD/JPY-Paarung hin. Mangelnde Unterstützung auf den Charts gestaltet es schwierig eine anderweitige Zielsetzung zu finden. Bei einer Aufwärtsbewegung könnte sich Widerstand bei 77,70, dem Hoch der vergangenen Woche finden, gefolgt von 78,50 und dem Post-Interventions-Hoch von 80,20.

USD/CHF

Die Umkehr bei der USD/CHF-Paarung setzt sich fort, und das Paar zeigt weitere Anzeichen für einen Aufwärtsumschwung. Händler sollten den Abschluss der monatlichen Kerze im Auge behalten. So wie es momentan aussieht dürfte die Kerze in einer Hammer-Formation schließen, einem möglichen Umkehr-Muster, dass auf zusätzliche Kursgewinne hindeutet. Die Paarung versucht sich an der vom Februar-Hoch von 0,8090 abfallenden Trendlinie, und falls diese durchbrochen wird, könnte sich das in Unterstützung wenden, wie es oftmals bei durchbrochenen Trendlinien der Fall ist. Zusätzlicher Widerstand findet sich bei 0,8270, gefolgt vom 100-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 0,8340.

Die Wild-Card

AUD/NZD

Seit die AUD/NZD-Paarung Anfang März bei 1,3790 ihren Höchststand erreicht hatte ist sie bis auf 1,2315 zurückgegangen. Allerdings hat sich auf dem Tages-Chart eine zinsbullische Kopf-Schulter-Formation gebildet, deren Halslinie Widerstand bei 1,2750 bietet. Forex-Händler sollten beachten, dass der Abstand zwischen Kopf der Formation und Halslinie 400 Pips beträgt. In der Vergangenheit diente der Kurs von 1,3180 als wichtiger Widerstands- und Unterstützungswert. forex

Aktuelle Zeit: 05/25 16:31 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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