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Wednesday, 5 Nov 2008
Historischer Sieg für Obama - wie werden die Märkte reagieren?
Der historische Sieg des neuen US-Präsidenten Barack Obama könnte sich positiv auf den Dollar auswirken. Angesichts eines gestärkten demokratischen Kongresses, dürfte es für Obama leicht sein, seine Ansichten durchzusetzen. Allerdings behaupten einige Experten, dass ein überraschender Sieg des Republikaners John McCain mindestens so vorteilhaft für die Märkte gewesen wäre. Die Mehrheit der Anleger ist erleichtert, dass der Marathon-Wahlkampf schließlich zum Ende gekommen ist. Experten warnen jedoch: Bei einer derartigen Mehrheit der Demokraten im US-amerikanischen Kongress, könnten Pläne von vornherein vereitelt werden.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.2985 | 1.5957 | 100.47 | 1.1801 | 0.6945 | 0.8179 |
| 1.2940 | 1.5920 | 100.15 | 1.1772 | 0.6922 | 0.8154 | |
| 1.2900 | 1.5875 | 99.76 | 1.1740 | 0.6901 | 0.8131 | |
| Support | 1.2815 | 1.5800 | 99.15 | 1.1679 | 0.6900 | 0.8088 |
| 1.2780 | 1.5775 | 98.83 | 1.1644 | 0.6875 | 0.8064 | |
| 1.2755 | 1.5745 | 98.51 | 1.1610 | 0.6880 | 0.8042 |
Wirtschafts News
USD - Obamas Sieg positiv für USD
Gestern erlebte der USD den tiefsten Sturz innerhalb eines Tages gegenüber dem EUR seit Einführung der europäischen Währung. Ursache dafür waren die negativen Zahlen, die im Zusammenhang mit den Industrie-Auftragseingängen veröffentlicht wurden und dabei alle Prognosen deutlich enttäuschten. Ähnliche Tendenzen verzeichnete der USD gegenüber dem Britischen Pfund sowie dem Schweizer Franken. Gegenüber dem JPY wiederum setzte der USD seinen Aufwärtstrend fort, nachdem er rund 100 Punkte gewinnen konnte, um letztendlich bei 99.60 zu schließen.
Die insgesamt ungewöhnlichen Kursbewegungen sind eine Antwort auf die neuen Marktkonditionen, die sich aus der aktuell vorherrschenden globalen Finanzkrise ergeben und ihre Ursache in der Insolvenz der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers Inc. haben. Diese hatte im September dieses Jahres ihre Zahlungsunfähigkeit angemeldet.
Der historische Sieg der Präsidentschaftswahlen in den USA durch den Demokraten Barack Obama könnte sich positiv auf den Dollar auswirken. Angesichts eines gestärkten demokratischen Kongresses, dürfte es für Obama leicht sein, seine Ansichten durchzusetzen. Allerdings behaupten einige Experten, dass ein überraschender Sieg des Republikaners John McCain mindestens so vorteilhaft für die Märkte gewesen wäre. Die Mehrheit der Anleger ist erleichtert, dass der Marathon-Wahlkampf schließlich ein Ende genommen hat. Experten warnen jedoch: Bei einer derartigen Mehrheit der Demokraten im US-amerikanischen Kongress, könnten Pläne von vornherein vereitelt werden.
USD-Anleger sollten ihr Augenmerk heute auf das Kurspaar EUR/USD richten, das derzeit unter großen Kursschwankungen leidet, sich jedoch in absehbarer Zeit stabilisieren müsste. Dabei werden neue Unterstützungs- sowie Widerstandslevel gebildet. Die derzeitigen Preissprünge finden in der Regel in diesem Ausmaß nicht statt. Hier könnten sich Anleger die extremen Kursbewegungen zu Nutze machen und hohe Profite erzielen.
EUR - Steigt EUR nach Leitzinssenkung in der Eurozone?
Der EUR steigerte gestern seinen Wert gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen und bewies damit, dass Europas Währung für den Augenblick stabil ist und Anleger sich hier auf konstante Gewinne verlassen können. Gegen den USD verzeichnete die 15-Nationen-Währung ihren größten Anstieg in der Geschichte des EUR. Für diese außerordentliche Entwicklung gibt es bislang keine gültige Erklärung, denn nicht ein Indikator, von Bedeutung, wurde gestern veröffentlicht.
Nachlassende Lebensmittel- und Ölpreise hielten die Produktionskosten der Eurozone im Monat September über den Erwartungen im Zaum. Dies war ein erstes Anzeichen für einen rückläufigen Inflationsdruck, der direkt vor der erwarteten Leitzinssenkung durch die EZB deutlich wird. In der Europäischen Währungsunion (EWU) fiel der Erzeugerpreisindex der Industrie im Vergleich zum Vormonat um 0,2%. Verglichen mit dem entsprechenden Vorjahresmonat erhöhten sich die Erzeugerpreise um 7,9%. Die Erzeugerpreise gelten als Frühindikator inflationären Drucks, da diese einen Preisdruck bei den Massenwaren anzeigen und für gewöhnlich Veränderungen der Verbraucherpreise ankündigen.
Die Europäische Zentralbank (EZB) wird am Donnerstag erwartungsgemäß ihren Leitzins senken. Eine solche Maßnahme wirkt sich in der Regel negativ auf die Währung aus. In Anbetracht der aktuellen Finanzsituation jedoch, gehen Experten von einer Ankurbelung der Wirtschaftsaktivität aus, die ihre positive Wirkung hat. Dabei stellt sich allerdings die Frage, ob der EUR infolge der Leitzinssenkung einen Wertzuwachs verzeichnen wird?
Bedeutendste Veröffentlichung aus der Eurozone heute ist der Bericht zu den Einzelhandelsumsätzen in der gesamten Eurozone. Experten erwarten rückläufige Zahlen im Vergleich zur Vormessung. Anleger sollten diesen Index unbedingt im Auge behalten. Sollten die Einzelhandelsumsätze über den Erwartungen liegen, könnte dies den EUR in seinem jüngsten Aufwärtstrend unterstützen.
JPY - JPY Abwärtsbewegung auf globale Marktdaten zurückzuführen
Gegenüber den Hauptwährungen verzeichnete der JPY gestern überwiegend rückläufige Resultate. Dabei wurde der JPY vornehmlich von den Tendenzen seiner Währungskontrahenten beeinflusst. Japans eigene Wirtschaft veröffentlichte am gestrigen Handelstag lediglich einen Indikator. Die japanische Währung JPY scheint zuletzt von äußeren Faktoren bestimmt zu werden.
Japans Geldbasis ist seit Oktober letzten Jahres insgesamt um 1,4% gestiegen. Kontokorrentanlagen an der Zentralbank nahmen im September um 7,1% zu, was die erste Steigerung in über zwei Jahren widerspiegelte. Diese Verbesserung ist größtenteils auf hohe Dollar-Beträge, die die Bank of Japan (BoJ) jüngst als Reaktion auf die globale Finanzkrise in ihren Geldmarkt gepumpt hatte zurück zu führen. Interessant bleibt es bis zum Ende der Handelswoche: wie interagieren die landeseigenen Indikatoren mit den Entwicklungen an den Aktienmärkten.
Die japanische Regierung veröffentlicht heute ihre „Minutes“, die eher weniger Einfluss auf die japanischen Märkte nehmen werden. JPY-Anleger sollten ihr Augenmerk auf die Entwicklungen an den Aktienmärkten richten, die Hinweise auf weitere Tendenzen ausgeben könnten.
Rohöl - Ölpreise versuchen sich unnachgiebig im „normalen“ Bereich zu halten
Die Ölpreise stiegen gestern um $8 pro Barrel, nachdem deutlich wurde, dass die OPEC, in Übereinstimmung mit ihrer zuvor getroffenen Entscheidung, ihr Produktionsvolumen tatsächlich drosseln werde. Am Vortag waren die Ölpreise noch um $5 pro Barrel gesunken. Sollte die OPEC die Einschränkung ihrer Ölförderung vollziehen, dürften sich die Ölpreise innerhalb kürzester Zeit stabilisieren.
Heute steht die überaus einflussreiche Veröffentlichung der US-Rohöllagerbestände der Woche auf der Agenda. Dieser Index hat im Laufe der vergangenen Monate stärker an Bedeutung gewonnen, als je zuvor, seitdem sich die Ölpreise zu einer der Haupttriebfedern der Märkte entwickelt haben. Experten erwarten einen Anstieg von 1,1 Mio. Barrel. Im Vormonat wurden +0,5 Mio. Barrel gemessen. Anleger können und sollten von hohen Kursschwankungen zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung um 15:35 MGZ ausgehen.
Technische News
EUR/USD
Der USD-Trend nimmt seinen Einfluss auch auf dieses Kurspaar. Auf der 4-Stunden-Chart wird deutlich, dass ein lokales Abwärtsmomentum das Kurspaar EUR/USD bis auf die1.2750-Marke bringen könnte. Auf der Tages-Chart sind einige zinsbullische Signale deutlich zu erkennen. Dennoch scheint sich das Paar über alle technischen Aspekte hinweg zu setzen. Für heute könnte es richtig sein, zu verkaufen.
GBP/USD
Auf der Tages-Chart ist nach wie vor eine rückläufige Anordnung zu erkennen und das Momentum ist bereits niedrig. Auf der 4-Stunden-Chart kann eine leicht rückläufige Angabe, ohne jegliche Ausrichtung beobachtet werden. Die Bollinger Bands verdichten sich und weisen auf einen bevorstehenden Durchbruch hin. Anleger sollten diesen abwarten und erst anschließend einsteigen.
USD/JPY
Dieses Paar scheint sich mittlerweile um die 100.00-Marke zu konsolidieren. Offensichtlich konnte ein zinsbullischer Durchbruch über der Handelsspanne noch nicht bestätigt werden. Vorerst setzen sich die Kursschwankungen fort. Hier könnte die richtige Entscheidung lauten: bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
USD/CHF
Die zinsbullische Handelsspanne mit starkem Momentum hat nach wie vor ihre Geltung. USD/CHF wird derzeit um die 1.1700 gehandelt. Nur der Slow Stochastic der Stunden-Chart schwankt um die 50-Marke und gibt rückläufige Signale aus. Der RSI bildet aktuell eine zinsbullische Anordnung, was ebenfalls die generelle Aufwärtstendenz dieses Kurspaares widerspiegelt. Der nächste Richtpreis könnte bei 1.150 liegen.
Die Wild-Card
Rohöl
Nach einer gemäßigten Korrigierung, bewegt sich der Rohstoff wieder auf $62 pro Barrel zu. Auch die 4-Stunden-Chart lässt ein zunehmendes Abwärtsmomentum erkennen, während die Tages-Chart diese Tendenz bestätigt. Hier könnte sich Forex -Anlegern eine günstige Handelsgelegenheit bieten, bei einem potenziell starken Abwärtstrend einzusteigen, um hohe Gewinne zu erzielen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



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