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Tuesday, 27 Sep 2011

Hoffnungen auf europäische Wirtschaftsbelebungsmaßnahmen sorgen für Erholung an den Märkten

Nach etlichen Tagen kräftigen Rückgangs setzte beim gestrigen Handel weltweit eine Korrektur ein. An den Devisenmärkten konnte der Euro Kursverluste zum US Dollar wettmachen und erholte sich von seinem 10-Monats-Tief. Beim Rohstoffhandel verzeichnete der Rohölpreis einen Anstieg um 500 Pips und stieg bis auf $ 82,45 pro Barrel.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzupupupdownupup
Wochentendenzdownupdowndownupdown
Resistance1.36101.565077.200.91150.99600.8770
1.35901.563077.000.90950.99400.8750
1.35601.560076.700.90650.99100.8720
Support1.35001.554076.100.89950.98500.8660
1.34701.551075.800.89650.98200.8630
1.34501.549075.600.89350.98000.8610

Wirtschafts News

USD - Vermutungen dass Griechenland den Zahlungsverzug vermeiden kann ließen den Dollarkurs zu den anderen Haupt-Währungen sinken

Spekulationen darüber, dass es den europäischen politischen Entscheidungsträgern doch gelingen könnte Griechenlands Zahlungsverzug zu vermeiden führte dazu, dass der US Dollar beim Handel am Montag Kursverluste zu den meisten anderen Haupt-Währungen zu verzeichnen hatte. Die Spekulationen sorgten für größere Risikofreudigkeit an den Märkten und reduzierten die Nachfrage nach dem Dollar als Safe-Hafen-Währung.

Der Dollar verzeichnete beim Handel heute Morgen kräftige Kursrückgänge zum Euro und zum britischen Pfund Sterling, aufgrund der Annahme, dass es der Eurozone doch gelingen werde einen gemeinsamen Plan zur Rettung der stagnierenden griechischen Wirtschaft zu erstellen.

Seit Börsenöffnung sank der Dollar um 200 Pips zum Euro, und die EUR/USD-Paarung handelt derzeit um den Wert von 1,3540. Die GBP/USD-Paarung handelt nahe 1,5570 und ist seit Börsenöffnung um etwa 130 Pips gestiegen.

Heute werden in den USA etliche führende Wirtschaftspublikationen veröffentlicht. Am wichtigsten dürfte dabei wohl der Index des Verbrauchervertrauens sein, der um 14:00 MGZ bekannt gegeben wird. Analysten prognostizieren, dass das US Verbrauchervertrauen im September um 46,2 Punkte gestiegen ist, gegenüber den 44,5 Punkten im August. Ein solches Ergebnis wäre ein gutes Signal für die US Wirtschaft und könnte dazu beitragen, dass der Dollar einige seiner gestrigen Verluste ausgleicht.

EUR - Nach dem Anstieg asiatischer Aktien gleicht Euro seine Kursverluste aus

Der Euro begann den Handel dieser Woche mit ansteigendem Trend im Vergleich zu den meisten seiner Haupt-Währungspartner in der Hoffnung, dass es der Eurozone gelingen möge der schwächelnden griechischen Wirtschaft wieder auf die Beine zu helfen. Eine Erholung am japanischen Aktienmarkt unterstützte ebenfalls den Aufwärtstrend der 17-Nationen-Währung.

Der Euro verzeichnete den Anstieg am heutigen morgendlichen Börsengang aufgrund von Spekulationen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) Schritte unternehmen werde um die europäische Führungsriege davon zu überzeugen Mittel aus dem Rettungsschirm bereitzustellen um den wirtschaftlichen Bankrott Griechenlands abzuwenden.

Nachdem asiatische Aktien Gewinne notieren konnten verzeichnete die Gemeinschaftswährung einen Anstieg, was den Druck von der Risikovermeidung nahm und die Nachfrage nach Safe-Hafen-Währungen, wie dem US Dollar und dem japanischen Yen senkte.

Der Euro legte rund 200 Pips zum Dollar zu und die EUR/USD-Paarung erzielte seinen Spitzenwert bei 1,3565. Die EUR/JPY-Paarung erzielte den Wert von 103,60 und stieg seit Börsenöffnung um 160 Pips,

Heute sollten Händler ganz besonders auf Nachrichten achten die die europäische Schuldenkrise betreffen, da diese sehr wahrscheinlich einen positiven Effekt auf die 17-Nationen-Währung haben dürften.

JPY - Yen im Abschwung da Nachfrage nach Safe-Hafen-Währungen sinkt

Der japanische Yen verzeichnete Rückgänge zu den meisten seiner Haupt-Währungsrivalen nachdem Spekulationen, die europäischen politischen Entscheidungsträger werden sich auf einen Plan zur Rettung der darbenden griechischen Wirtschaft einigen, die Nachfrage nach der japanischen Währung als Safe-Hafen-Investition senkte.

Seit Öffnung der Märkte in dieser Woche ist die Weltpresse voll von Spekulationen darüber, wie die europäische Führungsriege der griechischen Wirtschaft aus der Klemme helfen wird, um eine weltweite Wirtschaftskrise abzuwenden. Das reduzierte den Reiz den Yen und des US Dollar als alternatives Investment in Krisenzeiten.

Der Yen sank um rund 160 Pips zum Euro und die EUR/JPY-Paarung stieg bis auf den Wert von 103,60. Die japanische Währung fiel um rund 140 Pips zum britischen Pfund Sterling und brachte die GBP/JPY-Paarung zum Wert von 119,10.

Was den Kurs des Yen heute am meisten beeinflussen dürfte ist nach wie vor die europäische Schuldenkrise. Sollte es Griechenland tatsächlich gelingen den Zahlungsverzug zu vermeiden könnte die japanische Währung seinen rückläufigen Trend fortsetzen. Andererseits dürften die gestrigen Kursverluste nichts weiter sein als eine vorübergehende technische Korrektur.

Rohöl - Der Rohölpreis steigt nach einem 7-Wochen-Tief auf den Wert von $ 82,45 pro Barrel

Der Rohölpreis verzeichnete beim Handel am Montag erhebliche Aufwärtstendenz und erzielte ein Hoch von $ 82,45 pro Barrel, aufgrund der optimistischen Einschätzung, dass es europäischen politischen Entscheidungsträgern gelingen werde die Schuldenkrise in den Griff zu kriegen.

Der Rohölpreis stieg um 2,8% nachdem er den größten Quartalseinbruch seit der Lehman Brothers Krise in 2008 zu verzeichnen hatte. Momentan sieht es so aus, als würden die Spekulationen über ein neuerliches Rettungspaket für die griechische Wirtschaft ausreichen, um den Ölpreis anzukurbeln.

Derzeit handelt Rohöl nahe dem Wert von $ 82,30 gegenüber dem Höchststand von $ 82,45 pro Barrel, der nach dem 10-Wochen-Tief von $ 77,10 pro Barrel erzielt wurde.

Heute sollten Händler auf die führenden Wirtschaftspublikationen aus der Eurozone und aus den USA achten, da diese sehr wahrscheinlich großen Einfluss auf den Rohölpreis haben werden. Jegliche positive Daten, insbesondere aus der Eurozone, haben das Potential die Aufwärtskorrektur des Rohölpreises fortzusetzen.

Technische News

EUR/USD

Nach mehreren Tagen kräftigen Rückgangs gelang es der EUR/USD-Paarung beim gestrigen Handel einige ihrer Verluste auszugleichen, und derzeit handelt das Paar nahe dem Wert von 1,3515. Da der MACD auf dem 4-Stunden-Chart weiterhin aufwärts deutet, scheint es als dürfte ein neuerlicher zinsbullischer Börsengang erwartet werden. Zu kaufen dürfte sich heute als die richtige Entscheidung erweisen.

GBP/USD

Diese Paarung gleicht weiterhin seine Verluste aus und stieg beim heutigen morgendlichen Börsengang bis auf 1,5595. Da sich jedoch beim Slow Stochastic auf dem 4-Stunden-Chart ein rückläufiger Cross bildet, scheint es, als würde die GBP/USD-Paarung ihren rückläufigen Trend wieder aufnehmen. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen dürfte sich heute als die richtige Strategie herausstellen.

USD/JPY

Die USD/JPY-Paarung verzeichnet weiterhin recht flachen Handel und das Paar handelt derzeit nahe dem Wert von 76,40. Da nichtsdestotrotz der Slow Stochastic und der MACD auf dem Tages-Chart rückläufige Signale vermitteln, scheint es, als würde die Paarung heute weitere rückläufige Bewegung erfahren, mit der Möglichkeit den Unterstützungswert von 75,50 zu erreichen.

USD/CHF

Auf dem Tages-Chart hat sich ein sehr ausgeprägter zinsbullischer Channel gebildet, während die USD/CHF-Paarung derzeit nahe dessen oberen Grenzbereich handelt. Nach diversen gescheiterten Versuchen den Widerstandswert von 0,9185 zu durchbrechen konnte die Paarung leichte korrigierende Gewinne verzeichnen und handelt derzeit nahe dem Wert von 0,9030. Heute könnte das Paar einen neuerlichen Versuch unternehmen den Widerstandwert zu durchkreuzen. Sollte das gelingen könnte die USD/CHF-Paarung bis auf 0,92500 ansteigen.

Die Wild-Card

Silber

Der Silberpreis verzeichnete gestern eine bemerkenswerte Korrektur und stieg um annähernd 600 Pips bis auf den Wert von $ 31,85 pro Feinunze. Da sowohl der MACD als auch der RSI auf dem 4-Stunden-Chart zinsbullische Signale vermitteln, sieht es so aus, als würde sich die Aufwärtskorrektur fortsetzen. Hier könnte sich Forex-Händlern die günstige Gelegenheit bieten sich dieser technischen Korrektur anzuschließen. forex

Aktuelle Zeit: 05/25 16:37 GMT
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05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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