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Thursday, 12 May 2011
Horten die USA Rohöl um Druck von den Benzinpreisen zu nehmen?
Der Rohölpreis verzeichnete gestern an der New Yorker Handelsbörse einen kräftigen Einbruch und schloss knapp unter $ 98 pro Barrel. Die US Rohöllagerbestände wurden die zweite Woche in Folge um über 3 Mio. Barrel aufgestockt, was auf einen erheblichen Aufwärtstrend bei der amerikanischen Lagerhaltungsphilosophie hinweist. Es ist durchaus möglich, dass es sich hierbei um eine taktische Maßnahme handelt und dass zu Beginn des amerikanischen Sommers die überschüssigen Bestände auf den Markt geworfen werden, um während der Hauptreisezeit die Benzinpreise niedrig zu halten.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.4321 | 1.6469 | 82.05 | 0.8959 | 1.3530 | 0.8770 |
| 1.4295 | 1.6440 | 81.78 | 0.8929 | 1.3506 | 0.8748 | |
| 1.4259 | 1.6407 | 81.44 | 0.8895 | 1.3475 | 0.8715 | |
| Support | 1.4190 | 1.6345 | 80.75 | 0.8829 | 1.3405 | 0.8655 |
| 1.4154 | 1.6310 | 80.46 | 0.8789 | 1.3372 | 0.8620 | |
| 1.4125 | 1.6286 | 80.20 | 0.8855 | 1.3345 | 0.8595 |
Wirtschafts News
USD - USD im Aufwind während sich die Eurozone mit Griechenlands Schulden plagt
Der US Dollar verzeichnete gestern einen kräftigen Aufschwung zum Euro, als Händler anfingen sich vom Euro abzuwenden, weil sie befürchteten, dass die politischen Entscheidungsträger der Eurozone sich nicht schnell genug der griechischen Schuldenkrise annehmen werden. Folglich zeigte sich die EUR/USD-Paarung stark rückläufig, und der Kurs von 1,4200 war durchaus in Reichweite. Zum britischen Pfund Sterling hielt sich der Dollar nahe 1,6340, obwohl die allgemeine Aufwärtstendenz in Großbritannien Druck auf die Paarung ausübte.
Das gestrige US Handelsdefizit schien ursprünglich dem US Dollar zu helfen, da es eine Hinwendung zu Safe-Hafen-Anlagen unterstützte. Allerdings hatte dann am Abend die Veröffentlichung der US Handelsbilanz, die ein etwas vermindertes Defizit aufwies, eine ausgleichende Wirkung auf den Dollar und ließ viele Investoren sich wieder dem EUR zuwenden. Das rückte jedoch wieder Griechenland und die Schuldenlage der Region ins Rampenlicht was eine Hinwendung zur Sicherheit des Dollar zur Folge hatte.
Heute werden die US Einzelhandelsumsätze veröffentlicht, und es wird erwartet, dass diese in etwa mit den Wachstumsraten des Vormonats korrespondieren. Der Erzeugerpreisindex und seine begleitende Kernrate werden heute ebenfalls bekannt gegeben. Bei der Inflationsrate wird davon ausgegangen, dass sie die momentane Zuwachsrate beibehält. Der US Dollar profitierte von der Risikovermeidung, obwohl seine eigenen wirtschaftlichen Grundlagen schwach zu sein scheinen, doch wenn sich die heutigen Daten als stabil erweisen könnte das der Aufwärtstendenz des USD zuträglich sein.
EUR - Griechische Schuldenkrise verursacht Einbruch beim EUR
Der Euro hielt sich gestern Morgen lange nahe seinem Drei-Wochen-Tief zu seinem Haupt-Währungsgegner, dem USD, doch im Laufe des Tages konnte die 17-Nationen-Währung dem Druck nicht länger widerstehen. Investoren reagierten recht heftig auf die schleppende Art und Weise, wie Offizielle mit der Schuldenlage in der Eurozone umgehen, wandten sich vom EUR ab und dieser fiel dann beim späten Handel bis auf $ 1,4210.
Der EUR war nicht in der Lage seinen jüngsten stabilen Kurs zum US Dollar zu halten, da regionale Investoren sich über die Ausrichtung der 17-Nationen-Währung uneins waren. Regionale Rückläufigkeit bestimmte den Tag, während in der Gerüchteküche darüber spekuliert wurde, dass für Griechenland bereits ein neues finanzielles Rettungspaket geschnürt sei, beziehungsweise, dass Griechenland plane aus der Eurozone auszutreten. Da beides heftigst dementiert wurde, suchten Händler Sicherheit rasch anderswo, da andere Hilfe sonst nicht in Sicht ist.
Heute wird die Eurozone größtenteils vom Wirtschaftskalender abwesend sein, abgesehen von ein paar unbedeutenderen Berichten, darunter das monatliche Bulletin der EZB zu den Zinssätzen. Die für 10:00 MGZ vorgesehene Veröffentlichung der Industrieproduktionsdaten könnte weiterhin Stillstand auf dem Industriesektor der Wirtschaft der Eurozone aufdecken. Solche Nachrichten werden sich sicher als abträglich für den EUR erweisen, doch könnte neuerliche Hinwendung zu höhere Erträge erzielenden Anlagen der Gemeinschaftswährung ein wenig Unterstützung zukommen lassen.
JPY - JPY verzeichnet weiterhin unterschiedliche Ergebnisse
Der japanische Yen (JPY) verzeichnete seit Freitag einigermaßen unterschiedliche Ergebnisse, mit Kursgewinnen zu einigen Währungen einerseits und Verlusten andererseits. Nach eine Woche des Auf und Nieder der vergangenen Woche scheint der japanische Yen heute Kursverluste hinnehmen zu müssen, da Investoren sich offenbar höhere Erträge erzielenden Anlagen zuwenden. Die vorherrschende Grundstimmung der Risikovermeidung führte dazu, dass viele Händler sich dem Yen zuwandten gegenüber den höhere Erträge erzielenden Währungen, wie dem Euro, der gestern Nachmittag auf ein Sechs-Wochen-Tief absank.
Allerdings verzeichnete der Yen einen leichten Kursrückgang zum US Dollar und die Paarung stieg leicht über die Interventionsschwelle von 80,00. Die USD/JPY-Paarung hielt sich stabil beim gestrigen Tief, fand Unterstützung nahe 80,30 und bewegte sich bei der Öffnung der asiatischen Märkte heute Richtung 80,90. Heute Morgen wurde die japanische Leistungsbilanz veröffentlicht und zeigte einen kräftigen Rückgang, was die japanische Währung unter Druck setzen könnte. Allerdings dürften heute die Wirtschaftspublikationen aus den USA und Europa den Kurs des JPY sehr viel mehr bestimmen.
Rohöl - Rohölpreis sinkt während US Lagerbestände sich auftürmen
Der Rohölpreis verzeichnete gestern an der New Yorker Handelsbörse einen kräftigen Einbruch und schloss knapp unter $ 98 pro Barrel. Die US Rohöllagerbestände wurden die zweite Woche in Folge um über 3 Mio. Barrel aufgestockt, was auf einen erheblichen Aufwärtstrend bei der amerikanischen Lagerhaltungsphilosophie hinweist. Es ist durchaus möglich, dass es sich hierbei um eine taktische Maßnahme handelt und dass zu Beginn des amerikanischen Sommers die überschüssigen Bestände auf den Markt geworfen werden, um während der Hauptreisezeit die Benzinpreise niedrig zu halten. Ob sich das auszahlen wird bleibt allerdings abzuwarten.
Der Kurs des US Dollar zum Euro bewegte sich in den letzten Tagen Richtung eines Drei-Wochen-Hoch nahe 1,4200, wohingegen der Rohölpreis bis gestern Nachmittag einen Anstieg verzeichnete. Händler waren von steigendem Ölverbrauch ausgegangen, da in der nördlichen Hemisphäre die Haupt-Reisezeit mit steigendem Benzinverbrauch einsetzt. Da der Preiseinbruch von gestern Nachmittag heute Morgen seine Fortsetzung fand, können sich Händler auf einen weiterhin leicht sinkenden Rohölpreis einrichten, während sich die Woche dem Ende neigt. Jedoch könnte eine Rückkehr zu riskanteren Anlagen den Rohölpreis wieder ansteigen lassen, sollte der Markt das für wert erachten.
Technische News
EUR/USD
Diese Paarung verzeichnete in den vergangenen Tagen ein recht kräftiges rückläufiges Verhalten. Die technischen Daten weisen jedoch darauf hin, dass sich dieser Trend schon sehr bald umkehren dürfte. So zeigt beispielsweise der RSI auf dem 8-Stunden-Chart dass eine zinsbullische Umkehr bevorsteht. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte eine kluge Entscheidung sein.
GBP/USD
Dieses Paar unterliegt bereits seit einer Weile hohen Kursschwankungen ohne erkennbare Ausrichtung. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart gibt gemischte Signale aus. Auch die Oszillatoren auf dem 4-Stunden-Chart lassen eine eindeutige Tendenz nicht erkennen. Wir empfehlen: Warten Sie hierbei auf deutlichere Signale auf dem Stunden-Chart.
USD/JPY
Die USD/JPY-Paarung verzeichnete in den letzten beiden Tagen eine Aufwärtstendenz und steht derzeit bei 81,15. Der Slow Stochastic auf dem Tages-Chart lässt heute auf weiteren Aufschwung schließen. Allerdings besagt der Slow Stochastic auf dem 8-Stunden-Chart, dass heute eine rückläufige Umkehr einsetzen wird. Abzuwarten bis sich für die Paarung eindeutigere Signale ergeben, dürfte eine kluge Entscheidung sein.
USD/CHF
Die USD/CHF-Paarung verzeichnete in den letzten beiden Tagen eine Aufwärtsbewegung. Allerdings scheint es, als würde sich dieser Trend seinem Ende neigen. Der RSI auf dem Tages-Chart zeigt, dass sich das Paar im überkauften Bereich bewegt, was besagt, dass in nächster Zeit eine Abwärtskorrektur einsetzen dürfte. Bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen könnte sich als kluge Entscheidung erweisen.
Die Wild-Card
EUR/GBP
Der Williams Percent Range auf dem 8-Stunden-Chart bewegt sich im überverkauften Bereich. Zudem hat sich beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart ein zinsbullischer Cross gebildet, was darauf hindeutet, dass eine Aufwärtsbewegung erfolgen dürfte. Jetzt dürfte sich Forex -Händlern die gute Gelegenheit bieten Kauf-Positionen zu beziehen, bevor die obere Grenze der Handelsspanne erreicht ist.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||



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