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Tuesday, 13 Dec 2011

Im Vorfeld des Treffens der US Notenbank legt der USD an Stärke zu

Im Vorfeld des Treffens der US Notenbank (Fed) legte der USD gestern generell an Stärke zu. Da dieser Anstieg bereits zum Wochenende der vergangenen Woche einsetzte hatten Investoren das Wochenende über die Gelegenheit die Nachrichten aus Europa zu verdauen, bevor sie den EUR und Aktien in Abschwung versetzten.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzdowndowndownupnodown
Wochentendenzdowndowndownupdowndown
Resistance1.33801.600080.201.00601.07500.8735
1.32401.589079.500.97801.04500.8660
1.32101.578078.500.93801.03400.8620
Support1.31451.556077.150.9330 1.00500.8460
1.30501.542076.550.90650.96600.8400
1.28701.527075.560.87600.93850.8355

Wirtschafts News

USD - Im Vorfeld des Treffens der US Notenbank legt der USD an Stärke zu

Nach einem Zeitraum ohne bedeutsame Veröffentlichungen von US Wirtschaftsdaten kehrt der USD heute mit dem Treffen des Offenmarktausschusses der US Notenbank ins Rampenlicht zurück. Vor dem Statement des Offenmarktausschuss werden noch die Daten des Verbraucherpreisindexes und der Einzelhandelsumsätze veröffentlicht. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Fed in ihrem heutigen Statement eine Änderung ihrer Politik bekannt geben wird, wobei die Notenbank etwas optimistischer sein dürfte, angesichts der immer besser werdenden US Wirtschaftsdaten in den vergangenen 2 Monaten. Die nächste Gelegenheit für die Fed ein mögliches QE3 Programm zu verkünden bietet sich bei ihrem nächsten Treffen am 24, Januar 2012.

Der USD könnte auch weiterhin Unterstützung finden, da Europa immer noch nicht mit einer zeitnahen zuverlässigen Lösung der europäischen Schuldenkrise aufwarten kann. Aufgrund der bevorstehenden Feiertage dürfte es um die Liquidität etwas schwach gestellt sein, was kurzzeitige Trends noch weiter hinausschieben könnte. Die EUR/USD-Paarung findet Unterstützung beim Oktober-tief von 1,3145.

EUR - EUR Kurs sinkt während Aktien einen Einbruch erleiden

Bei den bereits zum Wochenende der vergangenen Woche einsetzenden Schlüsselereignissen hatten Investoren das Wochenende über die Gelegenheit die Nachrichten aus Europa zu verdauen, bevor sie den EUR und Aktien in Abschwung versetzten. Die EUR/USD-Paarung sank um mehr als 1,00%, während der deutsche Aktienindex DAX um 2,50% nachgab.

Die EZB stellte klar, dass sie das europäische Bankensystem unterstützen werde und überschwemmte Banken mit Liquidität. Allerdings zeigten sich Investoren enttäuscht, als Draghi betonte, dass es nicht Aufgabe der EZB sein kann EU Staatsschulden zu finanzieren. Die EZB hat zwar den Leitzinssatz gesenkt, doch schwanden die Hoffnungen von Investoren auf ein quantitatives Lockerungsprogramm zur Unterstützung der EU Wirtschaft, die immer rascher in eine Rezession absinkt.

Während manche Kommentatoren den jüngsten EU Gipfel als Misserfolg deuten, haben europäische Führungskräfte maßgebliche Schritte unternommen in Richtung vermehrter finanzieller Koordination und durchsetzbarer EU Haushalts-Regularien. Unglücklicherweise lassen sich diese Maßnahmen nur sehr langsam umsetzen, so dass kurzfristig nicht mit daraus resultierender Unterstützung des Wirtschaftswachstum zu rechnen ist. Sehr wahrscheinlich werden die Sparmaßnahmen Wirtschaftswachstum eher behindern und eine EU Rezession intensivieren. Eine nicht vorhandene politische Lösung könnte bis zum Jahresende hin die Forderung nach Euro-Bonds wie auch den Druck auf den EUR aufrechterhalten.

GBP - Pfund Sterling findet Unterstützung trotz Großbritanniens Ablehnung der neuen EU Pläne

Großbritannien entschied sich gegen die Teilnahme an EU Plänen für strengere Haushalts- und Darlehens-Einschränkungen. Von Seiten verschiedener Medien gab es vernichtende Kritik an der ablehnenden Haltung des britischen Premierministers David Cameron. Allerdings kam es an den Märkten zu positiven Rektionen beim Pfund Sterling und bei britischen Staatsanleihen. Nachdem sie unter den ursprünglichen Unterstützungswert von 1,5560, dem Tief der vergangenen Woche, gesunken war stieg die Nachfrage für die GBP/USD-Paarung wieder an. Britische Staatsanleihen zeigten sich ebenfalls gestärkt, und die Rendite für 10-jahres-Anleihen sank auf 2,12%. Noch vor einer Woche lag der Wert bei 2,33%.

Heute werden die Daten des britischen Verbraucherpreisindex veröffentlicht, wobei erwartet wird, dass der Wert von 5,0% auf 4,8% sinken wird. Eine Bestätigung rückläufigen inflationären Drucks würde die Prognose der BoE bekräftigen und zusätzliche Unterstützung für quantitative Lockerung seitens der BoE bieten.

Die EUR/GBP-Paarung versucht sich am unteren Grenzwert seines Konsolidierungs-Patterns des 2. Quartals, welcher bei 0,8450 liegt. Der nächste darunter liegende Unterstützungswert findet sich bei 0,8390, dem Tief vom Oktober 2008. Widerstand findet sich beim Dezember-Hoch von 0,8620.

Gold - Auf den 23% Fibonacci-Wert sollte geachtet werden

Der gestrige Preisrückgang führte den Goldpreis unter sein Dreiecks-Chart-Pattern. Ursprünglich fand sich Unterstützung bei $ 1.665 pro Feinunze, der vom Tief vom 29. September ansteigenden Unterstützungslinie. Eine maßvolle Bewegung vom Chart-Pattern legt nahe, dass der Goldpreis um weitere $ 80 sinken könnte. Zuvor dürfte sich zusätzliche Unterstützung bei $ 1.622 pro Feinunze finden, der 23% Fibonacci Rückführung des Einbruchs beim Goldpreis im September.

Technische News

EUR/USD

Der 20-Tage-Bewegungsdurchschnitt liegt derzeit bei 1,3420 und diente als bedeutsamer Widerstandswert als die EUR/USD-Paarung zuletzt am 3. November zum Abschluss kam. Während der Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart sich im überverkauften Bereich bewegt hat er auf dem Monats-Chart noch Raum für Abwärtsbewegung. Da der Abwärtstrend fest verankert zu sein scheint liegen die Unterstützungswerte von 1,3280 des November-Tiefs und von 1,3145 des Oktober-Tiefs in greifbarer Nähe. Bei einer Aufwärtsbewegung dürften sich bereitwillige Verkäufer beim Dezember-Hoch von 1,3550 und bei 1,3610, dem Hoch vom 18. November, finden.

GBP/USD

Das Pfund Sterling handelt in einem Range-Trading Umfeld zwischen den Werten von 1,5780 und 1,5660, wo sich der 55-Tage-Bewegungsdurchschnitt findet. Da der Slow Stochastic auf dem Tages- und dem Monats-Chart rückläufig ist scheinen die November- und Oktober-Tiefs von 1,5420 und 1,5270 in Reichweite zu sein. Widerstand für die GBP/USD-Paarung findet sich bei 1,5890, dem Hoch vom 18. November, gefolgt von der vom August-Hoch abfallenden Trendlinie bei 1,5925.

USD/JPY

Die Doji-Kerze vom 8. Dezember sticht hervor, während das Tages-Tief mit dem 55- und 100-Tage-Bewegungsdurchschnitt übereinstimmt. Das dürfte der Beginn der Bildung einer neuen Basis sein, die sie Trendlinie vom Juni 2007 bei 78,50 testen wird. Ein Durchbruch hier wird das Post-Interventions-Hoch von 79,50 freilegen. Andererseits bildet das Tief vom 18. November bei 76,55 die letzte Unterstützung vor dem Allzeit-Tief der Paarung bei 75,56.

USD/CHF

Trotz vielfacher Versuche einen Anstieg zu verzeichnen müht sich die Paarung weiterhin ab den Widerstandswert von 0,9330 zu überwinden. Eine konzertierte Aufwärtsbewegung dürfte Widerstand beim 20-Monate-Bewegungsdurchschnitt von 0,9380 finden, gefolgt vom Jahres-Hoch von 0,9780. Andererseits findet sich Unterstützung beim Wert von 0,9065, welcher mit dem 55-Tage-Bewegungsdurchschnitt der Paarung übereinstimmt. Zusätzliche Unterstützung findet sich beim November-Tief von 0,8760.

Die Wild-Card

Gold

Der gestrige Preisrückgang drückte den Goldpreis auf den Charts unter ein Dreiecks-Pattern. Das Pattern zeigte ursprünglich Unterstützung bei $ 1.665 pro Feinunze, von der vom Tief vom 29. September ansteigenden Unterstützungslinie. Eine maßvolle Bewegung auf dem Chart-Pattern lässt darauf schließen, dass der Goldpreis um weitere $ 80 sinken könnte. Forex-Händler dürften zunächst weitere Unterstützung bei $ 1.622 finden, der 23% Fibonacci Rückführung des Einbruchs beim Goldpreis im September.

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00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
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