| Forex News Center | | | Forex News Archive |
Dienstag, 29 Jul 2008
In welche Richtung treiben die Marktstimmungen den „neuen“ Dollar?
Der Dollar wurde gestern gegenüber dem EUR beinahe bei einem Rekordtief gehandelt, nachdem eine Reihe unerwarteter Nachrichten aus den USA veröffentlicht wurden und zu einer rückwärtigen Entwicklung des USD beitrugen. Als Antwort auf einen Anstieg der Ölpreise um $1 und wachsenden Mutmaßungen über einen weiteren Monat voller schwindender Zahlen des Wohnungswesens, bekamen Anleger lediglich einen Zuwachs von 100 Punkten des so häufig gehandelten Paares EUR/USD zu sehen.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Widerstandskraft | 1.5805 | 2.0040 | 108.36 | 1.0445 | 0.9635 | 0.7971 |
| 1.5785 | 2.0021 | 108.10 | 1.0410 | 0.9615 | 0.7945 | |
| 1.5760 | 1.9970 | 107.80 | 1.0380 | 0.9595 | 0.7920 | |
| Support | 1.5705 | 1.9915 | 107.20 | 1.0310 | 0.9482 | 0.7885 |
| 1.5674 | 1.9880 | 106.95 | 1.0287 | 0.9450 | 0.7854 | |
| 1.5650 | 1.9864 | 106.70 | 1.0250 | 0.9432 | 0.7825 |
Wirtschafts News
USD - USD-Ungewissheit setzt sich fort.
Der Dollar wurde gestern gegenüber dem EUR beinahe bei einem Rekordtief gehandelt, nachdem eine Reihe unerwarteter Nachrichten aus den USA veröffentlicht wurden und zu einer rückwärtigen Entwicklung des USD beitrugen. Als Antwort auf einen Anstieg der Ölpreise um $1 und wachsenden Mutmaßungen über einen weiteren Monat voller schwindender Zahlen des Wohnungswesens, bekamen Anleger lediglich einen Zuwachs von 100 Punkten des so häufig gehandelten Paares EUR/USD zu sehen. Der USD verlor außerdem an Boden gegenüber dem JPY und dem GBP, als während des gestrigen Handelstages USD/JPY sich wieder zurück in Richtung der 107-Marke bewegten und GBP/USD nur knapp über 80 Punkte zulegten. Obwohl viele nach wie vor an den zunehmenden Aufwärtstrend des USD glauben, war es schwierig den vom Weißen Haus hervorgebrachten Tatsachen nicht ins Auge zu sehen: Die US-Regierung kündigte ein $482 Mrd. Rekorddefizit für den Etat 2009 an. Kurz nach Bekanntgabe dieser Zahl stürzten die US-Aktienmärkte ab und der USD verlor an 250 Punkten. Die Schwierigkeiten der US-amerikanischen Immobilienmärkte ließen außerdem erneute Sorgen um die Kreditmärkte aufkeimen. Darüber hinaus trug die Schließung von zwei, wenn auch kleineren, US-Banken durch die Regulierungsbehörden eher wenig zur Verbesserung der Stimmungslage bei. Der staatliche Einlagensicherungsfonds der US-Banken (FDIC) musste gestern die Kontrolle über zwei Banken an der US-amerikanischen Westküste aufgrund ihrer Illiquidität übernehmen.
In den Nachrichten waren gestern sowohl FOMC-Mitglied Frederic Mishkin als auch Finanzminister Henry Paulson zu vernehmen. Mishkin lieferte wenige Informationen, die die Märkte bewegten, während Paulson ein Konzept vorstellte, das entscheidend für den Ausblick der US-Wirtschaft sein könnte. Paulson, der bei einer Pressekonferenz in Washington D.C. sprach, trug sich mit dem Gedanken einer Einführung besicherter Anleihenmärkte, die helfen könnten, die Hypothekarfinanzierer Freddie Mac und Fannie May zu retten. Besicherte Anleihen sind gedeckte Schuldverschreibungen von Kapitalflussbeträgen aus Hypotheken oder dem öffentlichen Sektor. In der Tat verhinderte die zinsbullische Haltung von Paulson gestern einen noch erheblicheren Fall des USD. Seine Rede könnte sogar der Katalysator für eine eventuelle zinsbullische Woche des USD werden.Für heute wird aus den USA die Veröffentlichung des S&P HPI Composite und das Verbrauchervertrauen erwartet. Der S&P Composite misst die Preisänderungen für Einfamilienhäusern in 20 Großstadtregionen und wird voraussichtlich um 0,8% mehr als im Vormonat auf -15.3% sinken. Das Verbrauchervertrauen soll erwartungsgemäß von den vorangegangenen 50,4 auf 50,0 fallen. Während alle Indikatoren grundlegend auf einen Abwärtstrend des Dollars deuten, könnte jede Verbesserung der vorerwähnten Zahlen dazu beitragen, den Markt davon zu überzeugen, gegenüber dem USD zinsbullisch zu bleiben. Forex-Anleger sollten Dollar-Positionen in Verbindung zu Rohstoff-Positionen bringen, da die Wechselwirkung zwischen USD und Gold weiterhin zunimmt.
EUR - Werden schwache Eurozonen-Daten den EUR beeinflussen?
Der EUR katapultiert sich aufgrund schwacher Wirtschaftsdaten weiterhin in ungewisses Territorium. Obwohl der EUR gegenüber dem USD an 100 Punkten zulegen konnte, unterlag er starken Kursschwankungen gegenüber den anderen Währungen.
Zur Zeit werden aus der Eurozone die schlechtesten Zahlen innerhalb der letzten fünf Jahre veröffentlicht. Das deutsche Verbrauchervertrauen verdeutlichte gestern, dass die Verbraucher Europas größter Wirtschaftszone äußerst skeptisch gegenüber Ausgaben zu Zeiten solch volatiler Marktentwicklungen stehen. Die gestrige Liquiditätsschwäche verhinderte, dass der EUR einen weiteren Schlag erfuhr, während sich die Eurozone weiterhin in rückläufige Gefilde bewegt. Langsam verbreitet sich die Befürchtung, dass die Eurozone nicht in der Lage sie, die große Menge an negativen Wirtschaftsdatenveröffentlichungen auszugleichen, die mittlerweile an der Tagesordnung stehen, und das dies letztlich den EUR davon abhalten würde, wieder Boden gegenüber dem USD gutzumachen.
Immerhin lenkten gestern die vielen enttäuschenden Zahlen aus den USA von der einzigen Veröffentlichung der Eurozone, dem deutschen Verbrauchervertrauen, ab, was die Negativität der Eurozone etwas verebben ließ. Die wachsende Spannung in Hinsicht auf den Iran sowie eine Reihe von Übergriffen im Irak lösten einen schnellen Anstieg der Rohölpreise aus, was das gefragte EUR/USD-Paar bis auf die 1,57-Marke schnellen ließ.
Für heute steht auf dem europäischen Wirtschaftskalender der vorläufige Verbraucherpreisindex an, der sich voraussichtlich um 0,5% gegenüber dem Vormonat verbessern wird. Da diese Zahl heute die einzige Veröffentlichung aus Europa darstellen wird, können Anleger eher weniger Liquidität in Hinsicht auf die EUR-Kreuzkurse erwarten. Angesichts weiterhin schwankender Prognosen der US-Wirtschaft, könnte ein positiver Verbraucherpreisindex dazu beitragen, um so mehr Punkte gegenüber dem USD, nach dem Rückgang der vergangenen Woche, gutzumachen.
JPY - Globale Aktienmärkte bestimmen JPY-Entwicklung
Gestern schwankten die Aktienmärkte weltweit, was direkten Einfluss auf den JPY hatte. Trotz einer schweren Woche in Bezug auf die Veröffentlichung japanischer Wirtschaftsdaten, bildeten die globalen Aktienmärkte die Hauptursache für die Entwicklung des JPY und seiner Kreuzwährungspaare. Diese sanken am gestrigen Handelstag angesichts eines 250-Punktefalls der US-amerikanischen Märkte. Der JPY erholte sich gestern gegenüber dem Dollar, nach der Veröffentlichung der enttäuschenden Zahlen der US-Wohnungsmärkte.
Am gestrigen asiatischen Handelstag veröffentlichte Japan eine Reihe von wichtigen Daten, die jedoch wenig dazu beitrugen, den JPY über den Eröffnungskurs zu bringen. Die Zahlen könnten sich allerdings als entscheidend für den weiteren Wochenverlauf erweisen. Die Einzelhandelsumsätze stiegen überraschend um 0,3% im Vergleich zum Vormonat und um 0,6% mehr als erwartet. Ebenfalls verbessert, jedoch nach wie vor im negativen Bereich, lagen die jährlichen Gesamthaushaltsausgaben, die um 1,8% fielen. Die Arbeitslosenquote war die einzige schlechte Zahl, die um 0,1% stieg und ein Rekordhoch von 4,1% innerhalb der letzten zwei Jahre erreichte. Zu beobachten sei die Auswirkung der japanischen Wirtschaftsdaten auf die Aktienmarktentwicklungen der bevorstehenden Woche sowie in Bezug auf die Entwicklungen an den Devisenmärkten.
Die vorläufigen Industrieproduktionszahlen sind die einzigen zu erwartenden Daten aus Japan am heutigen Handelstag. Diese wurden um at 23:50 GMT veröffentlicht und werden eher weniger Einfluss auf die Märkte nehmen.
Forex-Anleger, die in JPY-Kreuzwährungspaare angelegt haben, sollten ihr Augenmerk auf die heutigen Entwicklungen der Aktienmärkte richten, um einen Hinweis auf die Positionen zu erhalten.
Rohöl - Rohöl scheint stabil zu bleiben
Obwohl die Nachfrage gesunken ist, ließen die Rohölpreise gestern einen Anstieg vermerken, nachdem Anleger zunehmende geopolitische Spannungen aus den Öl-Ländern erlebten. Dies war insbesondere in Nigeria der Fall, als eine Rebellengruppe am Montagmorgen mehreren Erdölpipelines im Süden des Landes erheblichen Schaden zufügten.
US-Rohölnotierungen für September stiegen um $1,47 auf $124,73 pro Barrel an den New Yorker Aktienmärkten. Zuvor waren die Preise bis auf $1,96 pro Barrel geklettert, um dann wieder um 63 Cent zu fallen, nachdem Anleger einen Vergleich zwischen der Angebotsbesorgnis und der rückläufigen Nachfrage anstellten.
Eine gesteigerte Versorgung aus Saudi Arabien hat bereits die Märkte erreicht, was sich direkt in einer Erholung der Ölpreise widerspiegelte. Die Regierung Saudi Arabiens hat bereits eine Erhöhung ihrer Produktion um 700.000 Barrel pro Tag ab dem Monat Juli angekündigt.
Die globalen Rohölpreise, die zuvor drohten, zum Jahresende die $200-Marke pro Barrel zu durchbrechen, scheinen sich mittlerweile um das derzeitige Preisniveau, zwischen $120 und $130 pro Barrel, zu stabilisieren.
Technische News
EUR/USD
Die Tages-Chart gibt neu entstandene Signale eines Aufwärtstrends an und deutet darauf hin, dass sich die Abwärtstendenz inzwischen verabschiedet hat. Der Slow Stochastic der Stunden-Chart bestätigt diese Neigung und lässt erkennen, dass das nach oben korrigierende Momentum noch Potential in sich trägt. Die richtige Strategie für heute kann hier lauten: Mit eng gesetzten Stopps zu kaufen.
GBP/USD
Die 4-Stunden-Chart zeigt, dass dieses Paar während der letzten zwei Wochen Kursschwankungen mit gemischten Tendenzen durchlebt. Ein rückwärtiges Kreuz des Slow Stochastic auf der 4-Stunden-Chart verdeutlicht die Entstehung einer sich korrigierenden Abwärtsbewegung. Hier scheint verkaufen die richtige Entscheidung zu sein.
USD/JPY
Auf der 4-Stunden-Chart ist ein Aufwärtstrend in vollem Gange zu erkennen. Die deutliche zinsbullische Handelsspanne wurde bisher nicht durchbrochen, wobei 108,00 der nächste Richtpreis sein könnte. Auch auf der Tages-Chart ist diese Tendenz zu erkennen. Daher könnte am heutigen Handelstag Verkaufen die richtige Strategie für dieses Paar sein.
USD/CHF
Nachdem dieses Paar am letzten Freitag die 1,0400-Marke erreicht hatte, erfolgte eine gemäßigte rückwärtige Korrigierung. Der Slow Stochastic der Tages-Chart weist ein Kreuz, Tendenz fallend, aus, was wiederum verdeutlicht, dass das das rückwärtige Momentum unversehrt bleibt. Hierbei könnte die richtige Entscheidung lauten: Verkaufen.
Die Wild-Card
Rohöl
Die rückwärtige Korrigierung scheint ihren Tiefpunkt erreicht zu haben: Auf der Tages-Chart lassen sich deutliche zinsbullische Signale erkennen, die darauf hinweisen, dass das Rohöl bereit ist, seinen insgesamt zinsbullischen Trend wieder aufzunehmen. Forex-Anleger könnten sich eines günstigen Einstiegspreises bei einem bevorstehenden Aufwärtstrend erfreuen.
forex
| Datum | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 01/08 | 13:30 | USD | Unemployment Claims | 492K | 545K | 467K | ![]() | |
| 15:00 | CAD | Ivey PMI | 40.2 | 37.5 | - | ![]() | ||
| 15:30 | USD | Natural Gas Storage | -143B | -78B | - | ![]() | ||
| 16:00 | USD | President-Elect Obama Speaks | * | * | * | ![]() | ||
| 17:50 | CAD | Gov Council Member Duguay Speaks | * | * | * | ![]() | ||
| 18:30 | USD | Assist Treasury Sec Kashkari Speaks | * | * | * | ![]() | ||
| 19:00 | EUR | ECB President Trichet Speaks | * | * | * | ![]() | ||
| 20:00 | USD | Consumer Credit | m/m | -3.5B | -0.5B | - | ![]() | |
| 01/09 | 05:00 | JPY | Leading Indicators | 85.2% | 81.4% | - | ![]() | |
| 07:00 | EUR | German Retail Sales | m/m | -2.2% | 0.4% | - | ![]() | |
| 07:45 | EUR | French Industrial Production | m/m | -2.7% | -0.7% | - | ![]() | |
| 07:45 | EUR | French Trade Balance | -7.1B | -5.0B | - | ![]() | ||
| 09:30 | GBP | Manufacturing Production m/m | m/m | -1.4% | -0.5% | - | ![]() | |
| 09:30 | GBP | PPI Input | m/m | -3.3% | -2.0% | - | ![]() | |
| 09:30 | GBP | Industrial Production | m/m | -1.7% | -0.5% | - | ![]() | |
| 09:30 | GBP | PPI Output | m/m | -0.7% | -0.7% | - | ![]() | |
| 10:00 | EUR | Retail Sales | m/m | -0.8% | 0.1% | - | ![]() | |
| 11:00 | EUR | German Industrial Production | m/m | -2.1% | -2.0% | - | ![]() | |
| 12:00 | CAD | Employment Change | -70.6K | -21.0K | - | ![]() | ||
| 12:00 | CAD | Unemployment Rate | 6.3% | 6.5% | - | ![]() |



Unemployment Claims 


















Deutsch
Valuuttakauppaa
Mercado de Divisas
Valuuttakauppa
Trading de Devises
Trading sul Forex
Valutahandel
Forex Ticareti
تجارة ألفوركس
在线货币交易