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Monday, 26 Sep 2011

Inmitten der Sorgen über die Krise in Europa fällt die EUR/USD-Paarung auf den niedrigsten Stand seit 10 Monaten

Zu Beginn dieser Handelswoche steht außer Frage was wohl das wichtigste Thema sein dürfte. Alle Augen sind auf die europäischen Entscheidungsträger gerichtet und wie sie sich wohl hinsichtlich der griechischen Schuldenkrise entscheiden werden. Momentan zeigen sich die Märkte recht pessimistisch hinsichtlich der Zukunft der Europäischen Union, da auch der Euro auf breiter Front Kursverluste zu verzeichnen hat.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzdownnodownupdownup
Wochentendenzdowndowndownupdowndown
Resistance1.35101.553077.050.91650.97600.8765
1.34901.551076.850.91450.97400.8745
1.34601.548076.550.91150.97100.8715
Support1.33951.542075.950.90550.96500.8655
1.33651.539075.650.90250.96200.8625
1.33451.537075.450.90050.96000.86005

Wirtschafts News

USD - Während Risikovermeidung anstieg schloss der Dollar die Woche mit Aufwärtstendenz

Der US Dollar verzeichnete vergangene Woche Aufwärtstendenz zu den meisten seiner Haupt-Währungspartner, da Bedenken über die Stabilität der Europäischen Union Investoren dazu veranlasste den Dollar als Safe-Hafen zu kaufen.

Während des Börsengangs am heutigen Morgen setzte der Dollar diesen Aufwärtstrend fort, da große Skepsis vorherrschte, dass die europäischen Anstrengungen zur Eindämmung der Schuldenkrise von Erfolg gekrönt sein könnten.

Der Dollar legte im Verlauf der vergangenen Woche um etwa 400 Pips zu, und die EUR/USD-Paarung sank mit 1,3360 auf den niedrigsten Stand seit 10 Monaten. Zum britischen Pfund Sterling stieg die amerikanische Währung um etwa 350 Pips, und die GBP/USD-Paarung handelt jetzt um den Wert von 1,5440.

Heute wird um 14:00 MGZ die Bekanntgabe des Berichts über die Verkäufe von Hausneubauten erwartet. Dieser Bericht misst aufs Jahr gerechnet die Anzahl der neuen Einfamilienhäuser die während des letzten Monats verkauft wurden. Analysten gehen von etwa 296.000 neuen Hausverkäufen aus. Falls das tatsächliche Ergebnis diese Zahl übersteigen sollte, besteht die Möglichkeit, dass der Dollar heute noch weiter ansteigt.

EUR - Die Sorge Europa könne seine Schuldenkrise nicht in den Griff kriegen versetzt den Euro in freien Fall

Während des letztwöchigen Börsengangs verzeichnete die Gemeinschaftswährung einen kräftigen Kursrückgang zu all den anderen Haupt-Währungen. Es waren die Bedenken darüber, dass die Eurozone nicht in der Lage sei die griechische Wirtschaft zu retten, was den Eurokurs sinken ließ. Das wiederum dürfte zu langfristigen rückläufigen Reaktionen an den europäischen Märkten führen, was wiederum letztlich Anzeichen für das Ende der Ära der Eurozone sind.

Die Weltpresse schreibt jetzt darüber, dass die europäischen politischen Entscheidungsträger nach neuen Wegen suchen den griechischen Staatsbankrott abzuwenden, ohne dass es weiterreichende negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hat. Am Wochenende äußerten die größten Volkswirtschaften der Welt, wie die USA und China, ihre Bedenken hinsichtlich der europäischen Schuldenkrise und forderten die politischen Führer auf mehr Aggressivität in ihren Vorgehen an den Tag zu legen.

Zu Börsenöffnung dieser Woche sank der Euro zum Yen auf den tiefsten Stand seit 10 Jahren und die die EUR/JPY-Paarung fiel bis auf 101,92. Zum US Dollar sank der Euro auf ein 10-Monats-Tief, und die EUR/USD-Paarung handelt derzeit nahe dem Wert von 1,3400.

In dieser Woche sollten Händler einer jeglichen Entwicklung in der europäischen Krise große Aufmerksamkeit schenken, da dieses in dieser Woche das wichtigste wirtschaftliche Ereignis sein dürfte, mit entsprechend großem Einfluss auf alle Devisenmärkte der Welt.

JPY - Yen steigt zum Euro auf den höchsten Stand seit 10 Jahren

Der japanische Yen verzeichnete vergangene Woche Kursanstiege zu fast all seinen Haupt-Währungsrivalen, als sinkende Risikofreudigkeit den Reiz des Yen als Safe-Hafen-Investment verstärkte.

Den bemerkenswertesten Aufwärtstrend verzeichnete der Yen zum Euro, als die EUR/JPY-Paarung mit 101,92 auf den niedrigsten Stand seit 10 Jahren absackte. Der Aufschwung des Yen erfolgte vor dem Hintergrund der Sorgen, dass Griechenland am Rande des Bankrotts steht. Investoren fürchten, dass Europa nicht in der Lage sein wird den Zahlungsverzug Griechenlands zu vermeiden, was letztlich auf einen Zusammenbruch der Eurozone herauslaufen dürfte.

Heute sollten Händler auf jeden Fall die fortlaufenden Nachrichten aus Europa im Auge behalten. Da die europäische Führungsschicht sich schwer tut die Schuldenkrise zu lösen, sieht es so aus, als würde derzeit die Nachfrage nach der japanischen Währung als Safe-Hafen weiter ansteigen.

Rohöl - Sorgen, die europäische Krise könne der Energienachfrage schaden, lassen den Rohölpreis auf $ 77,10 pro Barrel sinken

Aufgrund der Sorgen, die europäische Krise könne die weltweite Energienachfrage senken, verzeichnete der Rohölpreis mit $ 77,10 pro Barrel heute Morgen den größten Rückgang seit August.

Der Rohölpreis sank auch aufgrund der Sorgen, die Eurozone sei nicht in der Lage der griechischen Krise Herr zu werden, was letztlich zum Zahlungsverzug Griechenlands führen wird. Investoren gehen davon aus, dass das zu heftigen Rückgängen bei der Energienachfrage führen dürfte, was zu einem Einbruch beim Rohölpreis führen wird.

Der Rohölpreis sank von $ 87,95 pro Barrel Mitte vergangener Woche um rund 11% auf $ 77,10 beim Handel heute Morgen.

Da die europäische Führungsriege momentan offenbar nicht der Lage zu sein scheint die Schuldenkrise zu lösen, dürfte dem Rohöl in dieser Woche ein weiterer rückläufiger Börsengang bevorstehen. Sollte man allerdings in Europa wieder einmal entscheiden Griechenland aus dem Dilemma zu helfen, könnte der Rohölpreis über Nacht wieder über den Wert von $ 80 pro Barrel ansteigen.

Technische News

EUR/USD

Der freie Fall der EUR/USD-Paarung setzt sich fort, und mit dem Kurs von 1,3360 verzeichnete das Paar den niedrigsten Stand seit 10 Monaten. Derzeit setzen sich beim MACD auf dem Tages-Chart die rückläufigen Signale fort, was darauf hindeutet, dass noch viel Spielraum für weitere Rückläufigkeit besteht. Zu verkaufen dürfte sich heute als richtige Entscheidung erweisen.

GBP/USD

Auf dem Tages-Chart hat sich ein sehr akkurater rückläufiger Channel gebildet, in dessen Mitte sich diese Paarung derzeit bewegt. Da nichtsdestotrotz der Slow Stochastic und der RSI Anzeichen für einen Aufwärtstrend vermitteln, dürfte heute eine leichte technische Korrektur bevorstehen. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen dürfte sich heute als richtige Strategie erweisen.

USD/JPY

Die USD/JPY-Paarung verzeichnet weiterhin recht flachen Handel und das Paar handelt derzeit nahe dem Wert von 76,50. Der nächste wichtige Unterstützungswert scheint sich bei 76,20 zu finden. Sollte es dem Paar gelingen diese Wert zu durchbrechen, könnte weitere Rückläufigkeit einsetzen und das Potential besteht, dass der Kurs bis auf 75,00 absinkt.

USD/CHF

In den vergangenen drei Wochen verzeichnete die USD/CHF-Paarung einen Anstieg um etwa 1.300 Pips und handelt derzeit nahe dem Wert von 0,9080. da jedoch der RSI auf dem Tages-Chart unter die 70-Linie gesunken ist, scheint es als würde eine rückläufige Korrektur mit einem Zielwert von 0,8900 bevorstehen.

Die Wild-Card

Gold

Der rückläufige Trend bei Gold setzt sich fort und der Preis für das Edelmetall sank bis auf $ 1.532 pro Feinunze, was den tiefsten Stand seit zehn Wochen darstellt. Da derzeit alle technischen Oszillatoren auf dem Tages-Chart rückläufige Signale aussenden, sieht es so aus, als würde sich die rückläufige Bewegung heute fortsetzen. Hier könnte sich Forex-Händlern die großartige Gelegenheit bieten sich einem äußerst beliebten Trend anzuschließen. forex

Aktuelle Zeit: 05/25 16:45 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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