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Monday, 23 Jan 2012
Investoren erwarten gespannt Nachrichten zu einer Einigung über einen griechischen Schuldenschnitt
Gleichwohl der Euro beim Handel in der vergangenen Woche Aufwärts-Momentum verzeichnen konnte, wird sich der wahre Test über die Stärke der Währung erst heute zeigen, da Nachrichten zu einer möglichen Einigung über einen griechischen Schuldenschnitt veröffentlicht werden. Händler sollten Bekanntgaben der für später am heutigen Tag geplanten Konferenz der europäischen Finanzminister sehr genau beachten. Falls Griechenland noch vor der Konferenz in der Lage sein sollte eine Einigung mit seinen Gläubigern hinsichtlich seiner Schulden zu treffen, dürfte der Euro zum Nachmittagshandel einen kräftigen Auftrieb erfahren.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.2984 | 1.5632 | 77.26 | 0.9555 | 1.0496 | 0.8374 |
| 1.2899 | 1.5555 | 77.12 | 0.9482 | 1.0413 | 0.8341 | |
| 1.2847 | 1.5474 | 77.02 | 0.9425 | 1.0364 | 0.8320 | |
| Support | 1.2804 | 1.5433 | 76.86 | 0.9365 | 1.0320 | 0.8286 |
| 1.2755 | 1.5384 | 76.74 | 0.9320 | 1.0278 | 0.8263 | |
| 1.2680 | 1.5302 | 76.61 | 0.9271 | 1.0226 | 0.8231 |
Wirtschafts News
USD - In dieser nachrichtenträchtigen Woche dürfte der US Dollar wahrscheinlich mit heftigen Bewegungen rechnen
Der US Dollar verzeichnete vergangene Woche recht erhebliche Kursverluste zu seinen Haupt-Währungsrivalen, als Investoren sich entschlossen ihre Mittel in riskantere Anlagewerte zu investieren. Nachdem erfolgreiche Anleihe-Auktionen in Frankreich und Spanien die Hoffnungen auf eine konjunkturelle Erholung der Eurozone nährten, verzeichneten Währungen wie der EUR, der AUD und der NZD Kursgewinne zum US Dollar.
Nach der Rückläufigkeit in der vergangenen Woche wird für die nächsten Tage beim USD erhebliche Volatilität prognostiziert, da die Bekanntgaben einer ganzen Reihe wichtiger Wirtschaftsindikatoren vorgesehen sind. Insbesondere sollten Händler am Mittwoch auf die Bekanntgabe des "Minutes"-Bericht des Offenmarktausschusses (FOMC) achten, da er wahrscheinlich einen Hinweis darauf geben wird, wann die USA den Leitzinssatz anzuheben gedenkt. Anzeichen darauf, dass die US Notenbank den Leitzinssatz in den nächsten Monaten anheben wird könnten zu Risikobereitschaft an den Märkten führen, was wahrscheinlich weitere Kursverluste beim Dollar herbeiführen wird. Sollte allerdings die Notenbank keine konkreten Pläne für eine Leitzinsanhebung vorlegen, könnten Safe-Hafen-Währungen wie der Dollar einen Auftrieb erfahren.
Heute wird alle Aufmerksamkeit auf der Konferenz der Finanzminister der Eurozone liegen und auf Nachrichten zu einer möglichen Einigung über einen griechischen Schuldenschnitt. Die EUR/USD-Paarung schloss nach einem Aufwärtslauf die vergangene Woche recht nahe dem psychologisch wichtigen Wert von 1,3000. Sollte Griechenland bekannt geben, dass man hinsichtlich seiner Schulden eine Einigung getroffen hat, dürfte der Kurs des US Dollar zur Gemeinschaftswährung wahrscheinlich noch weiter absinken.
EUR - Händler sind gespannt, ob der EUR seinen Aufwärtstrend fortsetzen kann
Nach der Aufwärtsbewegung der vergangenen Woche sind Händler nun gespannt darauf, ob der Euro diesen Trend in dieser Woche aufrechterhalten kann. Erfolgreiche Anleihe-Auktionen in Spanien und Frankreich trugen in der vergangenen Woche dazu bei die Risikobereitschaft anzukurbeln, was zum derzeitigen Aufwärts-Momentum der Gemeinschaftswährung führte. Die EUR/USD-Paarung schloss die Woche oberhalb des Werts von 1,2900 und damit weit über seinem jüngsten 17-Monate-Tief. Allerdings gaben Analysten zu bedenken, dass es erheblich besserer Nachrichten bedarf, um die Paarung wieder einmal über den Wert von 1,4000 ansteigen zu lassen.
Heute werden Händler die Gelegenheit haben herauszufinden, ob die Aufwärtsbewegung der vergangenen Woche nur vorübergehend war, oder ob sie eine echte Umkehr für den Euro darstellte. Es wird angenommen, dass noch vor der geplanten Konferenz der Finanzminister der Eurozone ein möglicher Schuldenschnitt Griechenlands bekannt gegeben wird. Sollte das der Fall sein, wird der Euro sehr wahrscheinlich mit erheblichem Aufwärts-Momentum reagieren. Sollte sich Griechenland allerdings nicht mit seinen Gläubigern einigen können, dürften Investoren sich wieder Safe-Hafen-Währungen, wie dem US Dollar, zuwenden.
JPY - Nach Anstieg der Risikobereitschaft verzeichnet der Yen Kursverluste
Nachdem positive Wirtschaftsnachrichten aus der Eurozone die Risikobereitschaft unter Investoren angekurbelt hatten verhielt sich der Yen den größten Teil der vergangenen Woche über rückläufig. Der Yen verzeichnete Kursverluste zu vielen seiner Haupt-Währungsrivalen, einschließlich des Euro und dem britischen Pfund Sterling. Die EUR/JPY-Paarung schloss am Freitag bei 99,62, ein Anstieg um fast 250 Pips innerhalb der Woche. Ähnliche Aufwärtsbewegung verzeichnete die GBP/JPY-Paarung und schloss die Woche bei 119,93.
Heute dürften die Bewegungen des Yen sehr wahrscheinlich von den Nachrichten aus der Eurozone bestimmt werden, insbesondere sollte Griechenland mit seinen Gläubigern eine Einigung hinsichtlich eines Schuldenschnitts erzielen. Eine solche Einigung dürfte zu Risikobereitschaft unter Investoren führen, was wiederum auf weitere Abwärtsbewegung für den Yen hinausläuft. Am Dienstag sollten Händler große Aufmerksamkeit auf Japans geldmarktpolitisches Statement legen. Dieses Statement ist dafür gedacht den derzeitigen Stand der japanischen Wirtschaft zu verdeutlichen, einschließlich zukünftiger Leitzinsanhebungen. Nach der Bekanntgabe können sich Händler auf gesteigerte Volatilität einstellen.
Rohöl - Zum Wochenende verzeichnete der Rohölpreis kräftigen Abschwung
Am Freitag verzeichnete der Rohölpreis einen Abschwung da Händler sich ihrer Positionen entledigten, bevor der Februar-Vertrag ausläuft. Auch die Frage eines möglichen Schuldenschnitts für Griechenland trug zum Absinken des Rohölpreises auf $ 98 pro Barrel bei. Letztlich handelte der Rohstoff zum Wochenschluss bei $ 98,42 pro Barrel.
Heute dürfte die Konferenz der Finanzminister der Eurozone wahrscheinlich Einfluss auf den Preis des Rohöls haben. Falls Investoren davon überzeugt sind, dass die Konjunktur der Eurozone sich in nächster Zeit in anhaltender Weise erholen wird,
ist es sehr wahrscheinlich, dass Risikobereitschaft zunehmen und der Rohölpreis eine Aufwärtstendenz verzeichnen wird. Händler sollten diese Woche auch weiterhin auf die Spannungen im Mittleren Osten achten. Ein Konflikt im Mittleren Osten führt gemeinhin zu Bedenken hinsichtlich der Nachschubsicherheit, was den Rohölpreis nach oben treibt. Eine jegliche Eskalation der angespannten Lage zwischen dem Iran und dem Westen führt sehr wahrscheinlich zu einer bedeutsamen Aufwärtsbewegung beim Preis des Rohöls.
Technische News
EUR/USD
Langfristige technische Indikatoren zeigen, dass sich diese Paarung im überverkauften Bereich bewegt, was darauf hindeutet, dass in den nächsten Tagen eine Aufwärtskorrektur einsetzen könnte. Der Relative Strength Index auf dem Wochen-Chart liegt derzeit bei 20, während der Williams Percent Range auf dem gleichen Chart unter den Wert von -80 gesunken ist. Zu kaufen dürfte sich als kluge Vorgehensweise herausstellen.
GBP/USD
Laut den technischen Indikatoren auf dem Tages-Chart ist diese Paarung in den überkauften Bereich eingetreten und könnte in nächster Zeit eine Abwärtskorrektur erfahren. Beim Slow Stochastic hat sich ein rückläufiger Cross gebildet und der Williams Percent Range ist über -10 angestiegen. Händler dürften in Erwägung ziehen bei dieser Paarung eine Short-Position einzunehmen.
USD/JPY
Die technischen Indikatoren auf dem Tages- und dem Wochen-Chart zeigen, dass sich diese Paarung im neutralen Bereich bewegt, was bedeutet, dass derzeit keine klare Ausrichtung erkennbar ist. Händler sollten bei diesem Paar zunächst eine abwartende Haltung einnehmen, bis sich in Kürze ein deutlicheres Bild abzeichnet.
USD/CHF
Die technischen Indikatoren auf dem Tages-Chart zeigen, dass die USD/CHF-Paarung nach der rückläufigen Bewegung der vergangenen Woche demnächst eine Aufwärtskorrektur verzeichnen dürfte. Beim Slow Stochastic hat sich ein zinsbullischer Cross gebildet, während der Williams Percent Range sich im überverkauften Bereich bewegt. Zu kaufen dürfte sich als kluge Entscheidung erweisen.
Die Wild-Card
GBP/JPY
Die technischen Indikatoren zeigen, dass nach der jüngsten Aufwärtsbewegung dieser Paarung demnächst eine Aufwärtskorrektur erfolgen dürfte. Beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart scheint sich ein rückläufiger Cross zu bilden, während der Relative Strength Index auf dem 8-Stunden-Chart in den überkauften Bereich abgedriftet ist. Forex-Händler dürften in Erwägung ziehen eine Short-Position einzunehmen bevor die untere Grenze der Handelsspanne erreicht ist. forex
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
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| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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