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Monday, 1 Aug 2011

Investoren optimistisch, dass es heute zu einer Einigung über die Anhebung der US Schuldenobergrenze kommt

Risikofreudigkeit und Markt-Volatilität dürften heute leicht erhöht sein, während sich Investoren, angesichts der Tatsache dass morgen der Stichtag zur Anhebung der US Schuldenobergrenze bevorsteht, auf das kräftige Auf und Ab vorbereiten, welches voraussichtlich vor ihnen liegt.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenznonodowndownupno
Wochentendenzupupdowndownupup
Resistance1.49401.688080.150.832509080
1.47001.674579.600.82750.8880
1.45801.655078.050.80801.09100.8835
Support1.42301.626076.700.78501.08000.8700
1.40251.614076.111.05250.8670
1.39301.60001.05000.8610

Wirtschafts News

USD - USD steigt leicht an während die Verhandlungen zur Anhebung der US Schuldenobergrenze kurz vor dem Abschluss stehen

Der US Dollar (USD) handelt zu Beginn der Woche mit leichter Aufwärtstendenz, da Händler davon ausgehen, dass die Verhandlungen zur Anhebung der US Schuldenobergrenze, die das Land die letzten Wochen über im Griff hatten, kurz vor dem Abschluss stehen. Der Dollar konnte zunächst von Umschichtungen zu sichereren Anlagen profitieren, doch die Befürchtungen darüber, dass der US Kongress nicht in der Lage sei die Schuldenfrage zu lösen, wirkten sich immer wieder mal negativ auf den Kurs des USD aus.

Obschon die Wirtschaftsnachrichten sowohl positiv als auch negativ ausfielen, schienen Händler doch eher geneigt gewesen zu sein sich von höhere Erträge erzielenden Anlagen zu trennen, da die Wirtschaft in den USA und Europa schwächelt. Während der Stichtag 2. August immer näher rückt, beobachten wir abgrenzendes Verhalten, wobei der Schweizer Franken (CHF) und der japanische Yen (JPY) als alternative Wertedepots dienen, sollten die USA bei ihren Krediten in Zahlungsverzug geraten. So ist insbesondere die USD/JPY-Paarung unter den Interventionswert gesunken und handelt derzeit nahe 77.50.

Um 15:00 MGZ wird heute der wichtige US-Einkaufsmanger-Index des verarbeitenden Gewerbes bekannt gegeben. Risikofreudigkeit und Markt-Volatilität dürften heute leicht erhöht sein, während sich Investoren, angesichts der Tatsache dass morgen der Stichtag zur Anhebung der US Schuldenobergrenze bevorsteht, auf das kräftige Auf und Ab vorbereiten, welches voraussichtlich vor ihnen liegt.

EUR - EUR verzeichnet unterschiedliche Ergebnisse während Händler auf Nachrichten zur Anhebung der US Schuldenobergrenze warten

Pessimistische Wachstumsprognosen für die Volkswirtschaften der USA und Europa sowie die Erwartungshaltung bei den Verhandlungen zur Anhebung der US Schuldenobergrenze ließen den Euro (EUR) heute Morgen mit unterschiedlichen Ergebnissen handeln. Zum US Dollar (USD) handelte der Euro beim späten Handel am Freitag leicht rückläufig, da Umschichtungen bei Safe-Hafen-Anlagen Gelder vom Euro abzogen und in Wertedepots verschoben.

Händler suchen nach Wegen die anhaltende Unsicherheit an den Märkten mit erneuter Risikobereitschaft auszugleichen. Die leicht optimistische Stimmung derzeit in den US Dollar zu investieren, ließ viele Investoren, wegen der Verhandlungen im Kongress zur Anhebung der US Schuldenobergrenze, nervös werden. Sollten die Verhandlungen ergebnislos bleiben könnte das zur Zahlungsunfähigkeit der US Regierung führen. Das wiederum würde die Rating-Agenturen veranlassen das Kredit-Rating für die USA herabzusetzen, was sich sehr wahrscheinlich in allgemeiner Rückläufigkeit auf die Weltwirtschaft auswirken dürfte.

Da die Stimmungslage in der Eurozone ins negative umgeschlagen ist erwarten viele Analysten und Wirtschaftswissenschaftler, dass sich Händler in dieser Woche in Richtung Sicherheit orientieren werden. Weitere negativ tendierende Nachrichten aus welcher Weltwirtschaft auch immer, dürften den EUR weiter in Abschwung versetzen, da Investoren, trotz einer sich heute Morgen breit machenden leicht optimistischen Grundstimmung, das Risiko meiden.

AUD - AUD mit Aufwärtstendenz da neueste Daten auf Wirtschaftswachstum schließen lassen

Der australische Dollar (AUD) handelte heute Morgen zu den meisten anderen Währungen leicht im Plus, nachdem die Inflationsdaten der letzten Woche für Aufregung an den pazifischen Märkten gesorgt hatten. Aufgrund von Zu- und Abwendungen zu riskanteren Anlagewerten unterlag der AUD in letzter Zeit vielfach erheblichen Schwankungen. Nach den Wirtschaftsberichten vom vergangenen Freitag sahen Händler eine Hinwendung Richtung Sicherheit, jedoch scheint die Stimmungslage heute Morgen recht gemischt zu sein.

Die jüngsten Ereignisse trugen dazu bei den Kurs des AUD steigen zu lassen, da Händler sich höhere Erträge erzielenden Anlagen wie dem AUD, dem NZD und den skandinavischen Währungen zuwandten. Der vergangene Woche veröffentlichte Erzeugerpreisindex (PPI) übertraf zwar die Erwartungen, doch wirkte sich das nicht positiv auf den AUD aus, da Händler dieses positive Ergebnis bereits eingeplant hatten. Die neuerliche Risikofreudigkeit dürfte den jüngsten Aufwärtsknick zwar bis zu einem gewissen Punkt erklären, doch sieht es nicht so aus, als könne das den Tag über anhalten.

Gold - Goldpreis steigt am Montagmorgen an

Trotz zunehmender Stärke des US Dollar, der Währung in der Gold bewertet wird, fand der Goldpreis in der vergangenen Woche kräftige Unterstützung. Edelmetalle werden in unsicheren Zeiten schon seit jeher als Wertedepots gehandelt. Seit Juni handelt Gold bereits mit schwacher Aufwärtstendenz, allerdings erwarten Händler bereits seit einiger Zeit einen kräftigeren Preisaufschwung aufgrund zunehmender Risikovermeidung wegen der Spannungen in Griechenland und den bislang erfolglosen Gesprächen über eine Anhebung der Schuldenobergrenze in den USA.

Während Investoren nach Sicherheit streben stieg der Goldpreis, der bislang unterschiedliche Ergebnisse verzeichnete, auf ein neues Rekordhoch von $ 1.633,65 pro Feinunze. Ein plötzlicher Anstieg der Dollarkurse aufgrund der risikovermeidenden Stimmungslage hat bislang wenig dazu beigetragen den Goldpreis zu drücken, da Gold traditionell als Wertedepot dient. Sollte die Risikostimmungslage die Woche über anhalten, könnte es im Verlauf der Woche zu einem weiteren Anstieg beim Preis dieses Edelmetalls kommen.

Technische News

EUR/USD

Das Wochen-Chart zeigt, dass dem zinsbullischen Muster ein falscher Ausbruch oberhalb der von den Mai- und Juli-Hochs abfallenden Trendlinie folgt. Ein Rückzug von diesem Widerstandswert bildete eine umgekehrte Doji-Kerze, was auf einen Abschwung der EUR/USD-Paarung hindeutet. Der 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt scheint erste Unterstützung bei 1,4025 zu finden, gefolgt vom 200-Tage-Bewegungsdurchschnitt bei 1,3930. Auch könnte die steigende Trendlinie vom Mai-Tief bei 1,3830 sich als unterstützend erweisen. Andererseits muss der Wert von 1,4580 Bestand haben um das rückläufige technische Bild aufrechtzuerhalten. Bei einem Schluss über diesem Wert dürfte sich die Paarung an 1,4700 und dem Jahres-Hoch von 1,4940 versuchen.

GBP/USD

Drei Wochen anhaltender Kursgewinne dieser Paarung fangen an das technische Bild von bärisch nach bullisch zu wandeln. Das Pfund Sterling hat sich über Widerstandswerte hinausbewegt, die andererseits die Paarung enthalten hätte. Der erste Durchbruch erfolgte oberhalb der Halslinie einer Kopf-Schulter-Formation bei 1,6185, während der zweite wichtige Durchbruch oberhalb der vorigen steigenden Trendlinie vom Mai-Tief in 2010 bei 1,6370 eintrat. Erster Widerstand findet sich bei 1,6550, dem Hoch vom 31. Mai, gefolgt vom April-Hoch von 1,6745. Eine Abwärtsbewegung der GBP/USD-Paarung dürfte sich am Wert von 1,6260 versuchen, gefolgt von der zuvor durchbrochenen Trendlinie von dem April-Hoch bei 1,6140. Bei einem Durchbruch des Werts von 1,6000 besteht sogar Spielraum bis zum Wert von 1,5780.

USD/JPY

Die Stärke des Yen ist überraschend heftig zurückgekehrt. Vergangene Woche wies die Kerze ohne unteren Docht darauf hin, dass das Momentum abwärts weist. Der Eröffnungswert dieser Woche liegt zwar höher, doch konnte sich der Kurs unterhalb der derzeitigen kurzzeitigen Trendlinie vom Hoch vom 20. Juli halten, welcher bei 78,05 liegt. Zusätzlicher Widerstand könnte sich bei 79,60 und dem 55-Tage-Bewegungsdurchschnitt von 80,15 finden. Unterstützung findet sich bei 76,70, dem Tief der vergangenen Woche, gefolgt vom Rekord-Tief im März von 76,11. Bei einem Durchbruch hier bewegen wir uns auf unbekanntes Gebiet, wo die psychologisch wichtigen Unterstützungswerte von 75 und 70 ins Spiel kommen.

USD/CHF

Der Schweizer Franken ist in ähnlicher Lage wie der japanische Yen, da sich diese Paarung auf unbekanntes Terrain begibt. Die Tendenz weist zwar abwärts, doch könnte die erweiterte Kurslücke des Eröffnungskurses vom Montag ein umgekehrtes Harami-Muster bilden, was zu leichten Kursgewinnen bei dieser Paarung führen dürfte. Allerdings bedarf es des Tages-Schlusskurses zur Bestätigung. Widerstand findet sich bei 0,8080 und bei 0,8275. Eine Bewegung über diese Werte hinaus könnte möglicherweise das Potential für Verkäufe in sich bergen, bei einem langfristigen Abwärtstrend mit der Zielsetzung eines runden Werts von 0,7800.

Die Wild-Card

USD/CAD

Diese Paarung bewegte sich am Freitag aufwärts, nur um dann bei der fallenden Trendlinie der Juni- und Juli-Hochs auf Widerstand zu stoßen. Heute findet sich Widerstand bei 0,9600. Das könnte Forex-Händlern einen Widerstandswert geben, der wieder in einen langfristigen Abwärtstrend führt. forex

Aktuelle Zeit: 05/25 16:47 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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