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Wednesday, 25 Aug 2010
Irland-Herabstufung belastet Devisenmärkte
Die New Yorker Ratingagentur S&P hat am Dienstag die Kreditwürdigkeit von Irland von „AA“ auf „AA-“ herabgesetzt. Eine weitere Absenkung des Langzeit-Ratings schließt die Agentur nicht aus. Als Grund nannte S&P die niedrige Finanzkraft und den Schuldenstand des finanziell stark angeschlagenen Landes.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
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| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.2730 | 1.5505 | 85.10 | 1.0395 | 0.8905 | 0.8280 |
| 1.2710 | 1.5485 | 84.90 | 1.0375 | 0.8885 | 0.8260 | |
| 1.2680 | 1.5455 | 84.60 | 1.0345 | 0.8855 | 0.8230 | |
| Support | 1.2620 | 1.5395 | 84.00 | 1.0285 | 0.8795 | 0.8170 |
| 1.2590 | 1.5365 | 83.70 | 1.0255 | 0.8765 | 0.8140 | |
| 1.2570 | 1.5345 | 83.50 | 1.0235 | 0.8745 | 0.8120 |
Wirtschafts News
USD - US-Dollar wertet ab
Am Dienstag setzte die US-Währung ihre Talfahrt gegenüber dem Japanischen Yen fort. Zuvor wurden schwache US-Immobiliendaten veröffentlicht, die dem Dollar zu schaffen machten. Die Zahl verkaufter bestehender Häuser wurde gestern mit 3,83 Mio. ausgegeben und lag damit weit unter den Erwartungen der Experten von 4,65 Mio.
Aufgrund der Sorge um die globale Wirtschaftserholung scheinen Händler jedoch insgesamt Safe-Havens wie US-Dollar und Yen zu favorisieren. Das Interesse an Titeln, die mit wirtschaftlichem Wachstum korrelieren, wie beispielsweise Aktien und Währungen rohstoffreicher Länder, lässt weiter nach. Die Märkte werden also anhaltend von Konjunktursorgen dominiert. Insbesondere der US-Immobiliensektor bleibt nach wie vor stark angeschlagen. Händler sollten ihr Augenmerk heute auf den für 14:30 Uhr zur Veröffentlichung ausstehenden US-Auftragseingang langlebiger Güter für Juli richten. Laut Prognose soll sich dieser Indikator stabil zeigen. Angesichts der vorherrschenden Risikoaversion am Markt, erwarten Marktbeobachter weitere Abwärtstendenzen für das Paar USD/JPY.
EUR - Euro markiert neues Rekordtief gegen Dollar und Yen
Mit der Herabstufung der Kreditwürdigkeit Irlands durch die Ratingagentur Standard & Poor's musste auch der Euro am gestrigen Dienstag Federn lassen.
Im Laufe des Handelstages kletterte die europäische Gemeinschaftswährung aufgrund stark enttäuschender US-Immobiliendaten zunächst von $1,2587 auf ein Tageshoch bei $1,2718, gab jedoch nach der Absenkung für Irland bis auf $1,2635 nach.
Auf technischer Ebene werden bereits erneut fallende Notierungen gegenüber dem US-Dollar signalisiert. Da sich das Cross gestern nahe des 50% Fibonacci-Retracement-Levels der Aufwärtsbewegung vom 4-Jahrestief bei $1.1877 (7. Juni) zum 3-Monatshoch bei $1.3334 (6. August) bewegte, könnte es kurzfristig noch zu einer Aufwertung bis auf $1,29 kommen.
JPY - Globale Risikoaversion bringt Yen Kursgewinne
Am Dienstag markierte der Japanische Yen ein neues 15-monatiges Hoch gegenüber dem US-Dollar und kletterte gleichzeitig zum Euro auf seinen höchsten Stand in 9 Jahren. Die anhaltende Risikoaversion am Markt steigert die Attraktivität des JPY als Zufluchtswährung. Entsprechend sind Spekulationen um das Thema mögliche Interventionen der Bank of Japan am Devisenmarkt nicht vom Tisch.
Marktbeobachter warten nach wie vor auf klare Äußerungen seitens der japanischen Regierung. Die Verunsicherung der Marktteilnehmer lässt den Yen inzwischen weiter aufwerten
Rohöl - Ölpreise vor US-Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter erholt
Die Ölpreise haben sich am Mittwochmorgen etwas erholen können. Im asiatischen Handel kletterte das Barrel für US-WTI mit Auslieferung im Oktober um $0,25 auf $71,88. Am Dienstag war der Preis der Referenzsorte zwischenzeitlich auf ein Rekordtief bei $71,32 abgerutscht. Ein Barrel der Nordseesorte Brent mit Auslieferung im Oktober kostete mit $72,78 $0,40 mehr als am Vortag.
Experten erwarten bei Rohöl in dieser Woche einen Rückgang der Lagerbestände in den USA und stabile US-Auftragseingänge langlebiger Güter. Die Anspannung am Ölmarkt lässt somit vorübergehend etwas nach.
Händler warten nun auf den am Markt hoch bewerteten Statusreport der US-Energiebehörde (DoE), der heute um 14:30 Uhr zur Veröffentlichung aussteht.
Technische News
EUR/USD
Für das Währungspaar EUR/USD konnten in den vergangenen zwei Wochen äußerst bärische Tendenzen beobachten werden. Dieser Trend ändert sich womöglich jedoch mittelfristig. Der RSI der Tages-Chart zeigt, dass sich das Paar inzwischen im überverkauften Bereich eingefunden hat. Demnach ist eine Kurskorrektur nach oben jederzeit möglich. Hier könnte es von Vorteil sein, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen.
GBP/USD
Aktuell bewegt sich auch dieses Paar im überverkauften Bereich auf der Tages-Chart. Ihr RSI deutet auf eine bevorstehende Aufwärtsausrichtung. Die steigende Tendenz des 4-Stunden-RSI bestätigt diesen Trend. Hier könnte die richtige Strategie lauten: bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, sobald ein Durchbruch nach oben erfolgt.
USD/JPY
Dieses Cross signalisierte gestern rückläufige Tendenzen und wird momentan um die Marke 84,25 gehandelt. Die Oszillatoren der Charts deuten überwiegend auf eine Preiskorrektur nach oben. Auch der RSI der 4-Stunden-Chart bestätigt diesen Trend. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen, könnte bei diesem Paar heute solide Profite bringen.
USD/CHF
USD/CHF zeigte sich in den vergangenen Tagen äußerst bärisch und wird aktuell um 1,0305 gehandelt. Der Slow Stochastic der 8-Stunden-Chart ist negativ geneigt und bestätigt diese Tendenz. Der Slow Stochastic der 4-Stunden-Chart zeigt an, dass sich noch heute eine zinsbullische Trendwende ergeben könnte. Hier einzusteigen, sobald die Zeichen deutlicher werden, könnte eine gute Entscheidung sein.
Die Wild-Card
Rohöl
Der Ölpreis ist tendenziell am Fallen. Das Barrel Rohöl wird derzeit um die $71,80-Marke pro Barrel gehandelt. Inzwischen gibt der RSI der Tages-Chart zinsbullische Signale aus, was ein Zeichen dafür sein könnte, dass der Rohölpreis wieder etwas steigen wird. Hier könnte sich Forex -Anlegern eine gute Gelegenheit bieten, bei einem äußerst beliebten Trend jetzt einzusteigen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




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