| Devisen News Center | | | Devisen News Archiv | | |
|
Friday, 19 Nov 2010
Irlands Annahme von EU-Hilfen zeichnet sich ab - EUR-Kurs steigt langsam
Der EUR konnte sich angesichts der nachlassenden Anspannung in der Irlandkrise am gestrigen Donnerstag gegenüber weiteren Hauptwährungen leicht erholen. Die Notlage im Euroraum scheint jedoch noch lange nicht ausgestanden. Noch hat Irland Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm nicht angenommen. Eine Annahme zeichne sich nach Aussagen des irischen Zentralbankchefs zwar ab, die Märkte befürchten jedoch nach wie vor ein Übergreifen der Schuldenkrise auf weitere EU-Staaten wie Portugal und Spanien.
| EUR/USD | GBP/USD | USD/JPY | USD/CHF | AUD/USD | EUR/GBP | |
| Tagestendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Wochentendenz | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| Resistance | 1.3730 | 1.6135 | 84.45 | 1.0050 | 0.9945 | 0.8610 |
| 1.3700 | 1.6100 | 84.15 | 1.0020 | 0.9915 | 0.8575 | |
| 1.3665 | 1.6070 | 83.80 | 0.9985 | 0.9880 | 0.8540 | |
| Support | 1.3590 | 1.6000 | 83.10 | 0.9915 | 0.9850 | 0.8470 |
| 1.3550 | 1.5965 | 82.80 | 0.9880 | 0.9815 | 0.8435 | |
| 1.3500 | 1.5930 | 82.50 | 0.9850 | 0.9780 | 0.8400 |
Wirtschafts News
USD - USD gibt Gewinne von zwei Tagen ab
Der Dollar-Kurs bewegte sich gestern nur wenig. Im Marktfokus stand auch am Donnerstag der in der Finanzmisere steckende frühere "keltische Tiger" Irland. Während sich der EUR angesichts der sich abzeichnenden Annahme von Hilfen aus dem EU-Rettungsschirm seitens Irlands leicht erholt, gibt der USD zuvor verbuchte Kursgewinne wieder ab. Insgesamt bleibt die US-Währung jedoch stabil.
Die leichten Kursverluste gegenüber dem EUR drückten das entsprechende Währungspaar EUR/USD auf knapp über die Marke von 1,3630. USD/JPY blieb seinem gegenwärtigen Aufwärtstrend treu und schloss nahe der 83,45-Marke. Gegenüber GBP und CHF scheint der US-Dollar mittlerweile jegliche Kursgewinne der letzten beiden Handelstage wieder abgegeben zu haben.
Angesichts einer dünnen Nachrichtenspanne heute, ist zu erwarten, dass es um die US-Währung eher ruhig bleibt. Eine geplante Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke bei der Europäischen Zentralbank (EZB) wird voraussichtlich Volatilität in die Märkte bringen. Möglicherweise lassen sich hier zusätzliche Anhaltspunkte zur künftigen Marschrichtung in Sachen Fed-Sonderpolitik erfahren. Händler sollten die Augen offen halten.
EUR - EUR erholt: Hilfe für Irland rückt näher
Am Donnerstag konnte die europäische Einheitswährung einige Kursgewinne gegenüber einem Großteil der Hauptwährungen verbuchen, nachdem sich die Lage in der Irlandkrise gestern etwas entspannte. Nicht nur die irische Krise hat die Eurozone in dieser Woche belastet. Viele befürchten ein Übergreifen der Schuldenkrise auf Länder wie Portugal und Spanien. Die Notlage im Euroraum scheint also noch lange nicht ausgestanden. Noch hat Irland Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm nicht angenommen. Eine Annahme zeichne sich nach Aussagen des irischen Zentralbankchefs langsam ab.
Für den Moment scheint die europäische Gemeinschaftswährung etwas Boden gutmachen zu können. EUR/USD erholt sich wieder bis über die Marke von 1,36, während EUR/JPY gen Norden bis auf 114,10 kletterte, nachdem das Paar zuvor ein Tief bei 112,40 markierte. Mit dem steigenden EUR-Kurs gingen am Donnerstag Kursgewinne bei den Rohstoffpreisen einher. Händler verweisen auf eine verbesserte Risikobereitschaft am Markt und USD-Gewinnmitnahmen als Auslöser.
Auch aus dem Euroraum werden heute keine kursbewegenden Konjunkturdaten erwartet. Lediglich Deutschlands Erzeugerpreisindex steht auf der Agenda mit einem prognostizierten Zuwachs von 0,4%. Entspricht das Ergebnis den Voraussagen der Experten, könnte der EUR noch vor dem Wochenende weitere Unterstützung finden. Händler sollten außerdem die geplante Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke bei der Europäischen Zentralbank (EZB) aufmerksam verfolgen, die voraussichtlich Volatilität, vor allem in die USD- und EUR-Märkte bringen wird.
JPY - EUR/JPY erholt, Japanische Aktien steigen
Während die Anspannung in der Irlandkrise nachlässt, begibt sich ein Teil der Hauptwährungen auf Erholungskurs. Dabei gewinnt der EUR gegen den JPY wieder an Boden. Das entsprechende Währungspaar kletterte am gestrigen Donnerstag von 112,50 bis auf 114,10 in der Spitze, bevor es um die Marke von 113,77 notierte.
An den Aktienmärkten in Japan herrschte gestern Hochstimmung: Der Nikkei-225 kletterte in Tokio erstmals seit Juni 2010 wieder über die Marke von 10.000 Indexpunkten. Setzt sich die Euro-Erholung fort, kann dies auch Japan zugute kommen, denn ein schwächer tendierender Yen stützt die Exportindustrie des Inselstaates.
Rohöl - Ölpreise mit Kursgewinnen und Winterjahreszeit nähert sich der nördlichen Halbkugel
Nach dem 3-Wochentief bei $80,63 pro Barrel tendierten die Ölpreise am Donnerstag mit Kursgewinnen gegenüber dem Vortag. Die EUR/USD-Erholung brachte auch für den Rohstoffhandel eine Trendwende. Ein Fass US-WTI zur Auslieferung im Dezember kostete gestern Nachmittag $81,62. Ein Fass Nordsee-Brent wurde mit $84,56 gehandelt.
Händler verwiesen zum einem auf den etwas schwächeren US-Dollar sowie auf den unerwartet deutlichen Rückgang der US-Rohöllagervorräte in der vergangenen Woche als Beweggrund für die Kursbewegungen bei Rohöl. Während sich die Winterjahreszeit der nördlichen Halbkugel nähert, sagen Experten einen typischen Anstieg der Rohölpreise voraus, da die Industrienationen Europas und Nordamerikas damit beginnen, Heizöl für ihre Bevölkerung anzulagern. Der erneute Rückgang der Bestandsdaten bestätigt einen mit der bevorstehenden kalten Jahreszeit verbundenen Bedarfsanstieg. Rohöl könnte sich in den kommenden Handelswochen wieder einem Preisniveau zwischen $87-$88 pro Barrel annähern.
Technische News
EUR/USD
Nachdem EUR/USD die Unterstützung bei 1,35 für sich nutzen konnte, scheint das Paar heute nun für Kurskorrekturen nach unten positioniert zu sein. Der RSI der Tages-Chart schwankt bereits im überverkauften Bereich. Der Slow Stochastic der Tages-Chart kreuzt aufwärts. Bei EUR/USD auf fallende Kurse zu setzen, könnte heute eine gute Entscheidung sein.
GBP/USD
Nach den am Mittwoch wieder aufgenommenen Abwärtstendenzen, bewegt sich ein Großteil der Indikatoren in neutralen Bereichen. Das Momentum tendiert nur noch leicht aufwärts. Händler sollten hier auf deutlichere Signale warten, bevor sie diesem Markt beitreten.
USD/JPY
Aktuell scheint sich der Preis dieses Paares im überkauften Bereich des RSI auf der Tages-Chart zu bewegen. Dies kann als Zeichen für wachsenden Abwärtsdruck gedeutet werden. Das Abwärtskreuzen des Slow Stochastic auf der Tages-Chart bestätigt diesen Trend. Hier könnte es von Vorteil sein, bei eng gesetzten Stopps zu verkaufen.
USD/CHF
Dieses Paar gibt heute unterschiedliche Signale aus. Auf der Wochen-Chart signalisieren Slow Stochastic und RSI eine bevorstehende Aufwärtsbewegung zurück in Richtung Parität um 1,000. Auf der Tages-Chart wiederum kreuzt der Slow Stochastic abwärts. Der RSI bewegt sich hier auf den überkauften Bereich zu. Händler könnten kurzfristig zunächst bei eng gesetzten Stopps auf fallende Kurse setzten, um die leichten Abwärtstendenzen für sich zu nutzen. Wer auf längerfristige Trends setzt, sollte seine Long-Positionen halten, da USD/CHF in mittelfristiger Zukunft seinen Aufwärtstrend voraussichtlich wieder aufnimmt.
Die Wild-Card
Gold
Nachdem die Goldpreise in der vergangenen Woche bis auf $1340 zurückgefallen sind und bei dieser Marke Unterstützung fanden, scheint der Rohstoff wieder auf dem aufsteigenden Ast zu sein. Das Aufwärtskreuzen des Slow Stochastic auf der Tages-Chart bestätigt diesen Trend. Darüber hinaus scheint sich auf der Tages-Chart eine Head and Shoulders Candlestick-Formation herauszubilden mit einem zweiten Schulter-High nahe der Marke von $1380. Forex -Anlegern könnte sich eine exzellente Handelsgelegenheit bieten, solide Gewinne zu erzielen bis der Preis die zweite Schulter erreicht. Anschließend ist es womöglich von Vorteil, wieder auf fallende Kurse zu setzen.
| # | Zeit | $€£¥ | Ereignis | Zeit | Vor | Pro | Akt | Wich |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 05/28 | ||||||||
| 00:30 | JPY | Household Spending | 3.4% | - | - | ![]() | ||
| 00:30 | JPY | Unemployment Rate | 4.5% | - | - | ![]() | ||
| 00:50 | JPY | Retail Sales | 10.3% | - | - | ![]() | ||
| 05/29 | ||||||||
| 07:00 | CHF | UBS Consumption Indicator | 1.22 | - | - | ![]() | ||
| 07:00 | EUR | German Import Prices | 0.7% | - | - | ![]() | ||
| 11:00 | GBP | CBI Realized Sales | -6 | - | - | ![]() | ||




Events zum Google Kalender hinzufügen
Alles markieren
Markierung aufheben
Drucken
Household Spending







