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Wednesday, 29 Dec 2010

KOF Konjunkturbarometer setzt Safe-Hafen-CHF kritischer Betrachtung aus

Die für 9:00 MGZ vorgesehene Bekanntgabe des M3 Geld-Berichts könnte dazu beitragen, dass der Eurokurs heute beim frühen Handel ansteigt, sollte der Bericht die Wachstumserwartungen übertreffen, was auf Zunahme bei den Ausgaben und Investitionen sowie bei der Inflation schließen lässt. Das um 9:30 MGZ erwartete KOF Konjunkturbarometer der Schweiz könnte bei der heutigen schwachen Marktlage die Volatilität unter den CHF-Paarungen ein wenig ankurbeln.

EUR/USDGBP/USDUSD/JPYUSD/CHFAUD/USDEUR/GBP
Tagestendenzdownnonoupupdown
Wochentendenznodowndowndownupup
Resistance1.32071.548283.090.95931.01930.8600
1.31841.546582.880.95711.01710.8582
1.31551.543282.570.95401.01400.8551
Support1.30951.537181.950.94801.00800.8491
1.30641.534281.640.94511.00510.8462
1.30461.532281.460.94301.00300.8440

Wirtschafts News

USD - Dollarkurs verzeichnet kräftigen Aufschwung zum EUR

Der gestrige kräftige Aufschwung des US Dollar zum Euro scheint durch die moderaten Kursverluste zu anderen Währungen wieder ausgeglichen zu sein. Die USD/CHF-Paarung erreichte mit 0,9433 einen Rekord-Tiefstand, da die Attraktivität des Schweizer Franken als Kursabsicherung zum Jahresende hin zunimmt.

Die EUR/USD-Paarung verzeichnete im schwachen nachweihnachtlichen Handel kräftige Kursgewinne. Der gestrige, überraschend negative Bericht über das US Verbrauchervertrauen ließ Anleger zum Jahresende hin Zuflucht bei Safe-Hafen-Anlagen suchen. Folglich verzeichneten USD, JPY und CHF Kursgewinne.

Da heute aus den USA so gut wie keine Wirtschaftsnachrichten zu erwarten sind können Händler sich auf einen weiteren schwachen Handel mit volatilen Marktbewegungen einstellen. Der USD dürfte heute an den Märkten keine zentrale Rolle spielen, da Händler ihr Augenmerk wohl hauptsächlich auf die Bekanntgaben des M3 Geld-Berichts der Eurozone um 9:00 MGZ und des KOF Konjunkturbarometers der Schweiz um 9:30 MGZ richten werden.

EUR - Eurokurs aufgrund von Risikominimierung leicht rückläufig

Der Eurokurs verzeichnete am Dienstag während des asiatischen und europäischen Handels zwar leichte Kursgewinne, doch kehrte sich das dann beim New Yorker Handel, im Vergleich zu den Hauptwährungen, um. Die Kursgewinne vom Montag waren also nur von kurzer Dauer, da der EUR jetzt verglichen zu den meisten seiner Währungspartner gesunken ist.

Zum britischen Pfund Sterling (GBP) sank die 16-Nationen-Währung von etwas über 0,8540 auf den derzeitigen Stand von 0,8526. Nachdem er gestern schon bis auf 1,3273 angestiegen war, fiel die EUR/USD-Paarung beim New Yorker Handel ziemlich schnell bis auf 1,3128, da Risikominimierung im laufe des Handels zunahm.

Die für 9:00 MGZ vorgesehene Bekanntgabe des M3 Geld-Berichts könnte dazu beitragen, dass der Eurokurs heute beim frühen Handel ansteigt, sollte der Bericht die Wachstumserwartungen übertreffen, was auf Zunahme bei den Ausgaben und Investitionen sowie bei der Inflation schließen lässt. Das um 9:30 MGZ erwartete KOF Konjunkturbarometer der Schweiz könnte bei der heutigen schwachen Marktlage die Volatilität unter den CHF-Paarungen ein wenig ankurbeln.

JPY - Jahresabschluss-Kurssicherung und schwache Marktlage kurbeln JPY-Nachfrage an

Der japanische Yen erfuhr in den vergangenen Tagen einen leichten Aufschwung, da das Zusammenspiel verschiedener Marktkräfte die Nachfrage nach dieser Insel-Währung ankurbelte. Anhaltende Bedenken hinsichtlich der Schuldenlage in Europa, Spannungen auf der koreanischen Halbinsel und kaum zufrieden stellende Wirtschaftsdaten aus den USA von gestern haben zur Risikovermeidenden Atmosphäre der vergangenen Wochen beigetragen, was dem JPY Unterstützung zuteil werden ließ.

Zudem haben die schwache Marktlage aufgrund der Weihnachtsfeiertage in Europa, den USA und anderswo in Verbindung mit Jahresschluss-Portfolio-Absicherung und positiven Produktionszahlen dem Yen beim kurz- bis mittelfristigen Handel einen leichten Vorteil verschafft. Der USD/JPY-Kurs fiel beim gestrigen New Yorker Handel leicht von 82,53 auf 82,27.

Rohöl - Strenger Winter lässt Heizkostenpreise steigen; Rohölpreis bei $ 91,40 pro Barrel

Die kurzfristige Schwäche des US-Dollar, verglichen zu seinem Hauptrivalen dem Euro, ließ die Rohstoffpreise ansteigen. Die gestiegene Nachfrage bei Brennstoffen unterstützte gestern den Aufwärtstrend beim Rohölpreis, der bis knapp über $ 91,40 pro Barrel stieg und damit seinen 26-Monate-Höchststand gerade eben so verpasste.

Der plötzliche Schneefall der vergangenen Tage im amerikanischen Nordosten hat die Nachfrage nach Heizöl weit über den erwarteten Wert ansteigen lassen. Händler könnten das als Zeichen sehen in Öl-Termingeschäfte einzusteigen und den Preis weiter ansteigen zu lassen.

Technische News

EUR/USD

Viele Indikatoren scheinen darauf hinzuweisen, dass sich diese Paarung im neutralen Bereich bewegt. Die Bollinger Bands auf dem Tages-Chart verengen sich offensichtlich in Erwartung einer volatilen Bewegung, doch scheint die Richtung momentan noch unklar zu sein. Händler sollten beim Handel mit dieser Paarung bis zum Jahresende Vorsicht walten lassen, da mit großer Volatilität zu rechnen ist.

GBP/USD

Der Relative Strength Index (RSI) auf dem Tages-Chart scheint gerade in den überkauften Bereich eingetreten zu sein, was auf zinsbullischen Druck schließen lässt. Auch der Williams Percent Range auf dem Tages-Chart sieht nach überverkauft aus. Ein bevorstehender zinsbullischer Cross beim Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart bestätigt die aufsteigende Vorhersage für diese Paarung. Händler sollten sich heute überlegen zu kaufen.

USD/JPY

Ein neuerlicher zinsbullischer Cross beim Slow Stochastic auf dem Tages-Chart lässt für diese Paarung, nach dem jüngsten Abschwung, nun eine bevorstehende Aufwärtskorrektur erwarten. Der Williams Percent Range auf dem Tages-Chart zeigt, dass sich die Paarung aus dem überkauften Bereich herausbewegt, was den Aufwärtstrend bestätigt. Zu kaufen scheint hier heute eine bevorzugte Vorgehensweise zu sein.

USD/CHF

Nachdem die Bollinger Bands auf dem Tages-Chart den unteren Grenzwert der Handelsspanne erreicht haben, scheint sich das Paar von seinem Unterstützungswert von 0,9500 zu entfernen und eine Aufwärtsbewegung einzunehmen. Der Williams Percent Range auf dem Tages-Chart zeigt, dass die Paarung aus dem überkauften Bereich heraustritt, was auf zunehmendes zinsbullisches Momentum hinweist. Bei eng gesetzten Stopps zu kaufen könnte sich für heute als kluge Taktik erweisen.

Die Wild-Card

GBP/CHF

Der anhaltende rückläufige Trend dieser Paarung scheint die technischen Indikatoren dazu veranlasst zu haben nunmehr eine mögliche zinsbullische Korrektur anzuzeigen. Williams Percent Range und RSI auf dem Tages-Chart zeigen die Paarung im überkauften Bereich, und beim Slow Stochastic auf dem Wochen-Chart scheint sich ein zinsbullischer Cross zu bilden. Forex -Händler könnten hierin ein Signal sehen, dass bei dem zunehmenden Aufwärtsdruck für dieses Paar, bei eng gesetzten Stopps zu kaufen um den Swing mitzunehmen ihnen kurzfristig gute Gewinnmitnahme in Aussicht stellt.

Aktuelle Zeit: 05/25 18:04 GMT
# Zeit $€£¥ Ereignis Zeit Vor Pro Akt Wich
05/28
00:30JPY+ Household Spending3.4% --3
00:30JPY+ Unemployment Rate4.5% --1
00:50JPY+ Retail Sales 10.3% --3
05/29
07:00CHF+ UBS Consumption Indicator1.22--1
07:00EUR+ German Import Prices0.7% --1
11:00GBP+ CBI Realized Sales-6 --3
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